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Der Bulle von der Schlei

Förden Krimi

(4)
Dramatische Dreharbeiten: In Kappeln hängt ein Schauspieler tot an der Rahe eines Segelschiffs. Eine harte Nuss für die Flensburger Kommissare Paul Beck und Nick Harder, die sich nicht nur mit den skurrilen Marotten der Filmschaffenden herumschlagen müssen, sondern auch mit der 'Ermittlungshilfe' des TV‑'Bullen' Arndt Pfeiffer. Da kommen die romantischen Gefühle, die Beck und Harder für ihre attraktiven dänischen Kolleginnen Lotta Lundkvist und Theresa Vestergaard entwickeln, nicht besonders gelegen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783960411079
Verlag Emons Verlag
Dateigröße 3702 KB
Verkaufsrang 6.423
eBook
9,49
inkl. gesetzl. MwSt.
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Mit Bowler und Lodenmantel zum Toten auf der "Pippilotta"
von Gertie G. aus Wien am 18.12.2016
Bewertet: Taschenbuch

Inhalt: „Der Bulle von der Schlei“ ist nicht nur Titel dieses Krimis von Bengt Thomas Jörnsson sondern auch der Titel einer (fiktiven) Fernsehserie. Die Ähnlichkeit mit „der Bulle von Tölz“ ist nicht von ungefähr, soll doch die Serie den Protagonisten zu einem fulminanten TV-Comeback verhelfen. Hauptdarsteller ist der unsägliche Arndt Pfeiffer,... Inhalt: „Der Bulle von der Schlei“ ist nicht nur Titel dieses Krimis von Bengt Thomas Jörnsson sondern auch der Titel einer (fiktiven) Fernsehserie. Die Ähnlichkeit mit „der Bulle von Tölz“ ist nicht von ungefähr, soll doch die Serie den Protagonisten zu einem fulminanten TV-Comeback verhelfen. Hauptdarsteller ist der unsägliche Arndt Pfeiffer, der die Rolle des Polizisten Jens Radkte so verinnerlicht hat, dass er glaubt, der Polizei wirklich anzugehören und ermittelt, als Schauspielerkollege Oliver Kaufmann tot an der Rah der „Pippilotta“ hängt. Die echten Flensburger Kollegen Paul Beck und Nick Harder haben alle Mühe, den umtriebigen Schauspieler-Bullen in Zaum zu halten. Bei ihren Ermittlungen auf dem Schiff stoßen sie auf einen Geldkoffer, dessen Farbbombe Nick ein sattes Rot ins Gesicht sprüht. Was hat es mit dem Geldkoffer auf sich? Die Lösung naht in Form von zwei dänischen Polizistinnen, die den Entführungsfall von Kaufmanns Schwester Konstanze untersuchen. Konstanze ist die Ehefrau des Regisseurs Tillmann Röder. Wie hängen die beiden Verbrechen zusammen? Wird es dem Quartett gelingen den oder die Täter zu finden? Kein leichtes Unterfangen, da die Filmschaffenden allesamt Meister darin sind, in fremde Rollen zu schlüpfen. Wer spielt welche Rolle? Schreibstil/Spannung: Der Schreibstil ist locker und flüssig. Sehr elegant werden nautische und gerichtsmedizinische Begriffe in Dialogen erklärt. Ein wirklich toller Kniff! Als Leser hat man hier das Gefühl, direkt mitten im Geschehen zu sein, ohne, dass Einem oberlehrerhaft ergänzendes Wissen beigebracht wird. Mir hat auch der feine Humor sehr gut gefallen. Watson als „Orakel“ zu bemühen, hat mich sehr erheitert. Die Spannung ist hoch. Ich hatte relativ bald die richtige Theorie, doch der Autor hat immer wieder versucht, diese durch Abzweigungen und falsche Fährten ins Wanken zu bringen. Es ist ihm aber nicht gelungen, mich aufs Glatteis zu führen. Gut gemacht auch der Einblick in die Dreharbeiten. Ein Regisseur, der wegen des Fertigstellungstermins und des knappen Budgets, buchstäblich über Leichen geht. Gute Recherche ermöglicht den Lesern die Umgebung kennen zu lernen, das Verspeisen einer köstlichen Seefischplatte inkludiert. Das beginnt bei der Klappbrücke über die Schlei. Wir entdecken das „Working Museum“ im historischen Sägewerk sowie die Holländermühle „Amanda“. Auch den Schauplatz, den Dreimastgaffelschoner „Pippilotta“, kann man sich auf Grund der schönen Beschreibung wirklich gut vorstellen. „show, don’t tell“ – diesen Leitspruch hat der Autor wahrlich beherzigt. Charaktere: Die handelnden Personen sind sehr gut und plastisch dargestellt. Gut gelungen der etwas eigenbrötlerische, zurückhaltende Paul Beck, der im schwarzen Lodenmantel und mit altmodischem Bowler Auf dem Kopf herumläuft. Sein Kollege ist der Womanizer und Extremsportler Nick Harder. Gemeinsam bilden sie ein schier unschlagbares Duo. Dass wir noch nicht alles über die beiden wissen, lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Köstlich die Probleme bei der Aussprach von „Pascha“ und „Bascha“ der sächselnden Schauspielerin. Fazit: Bitte mehr von diesen beiden Ermittlern. Gerne dürfen sie sich auch den dänischen Kolleginnen näher kommen. Ich gebe leichten Herzens fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

Der Bulle von der Schlei
von nellsche am 11.12.2016
Bewertet: Taschenbuch

Während der Dreharbeiten zu dem Film “Der Bulle von der Schlei” gibt es ein dramatisches Ereignis: Der Darsteller Oliver Kaufmann wurde an der Rahe eines Segelschiffs erhängt. Schnell wird klar, dass der Täter in der Filmcrew zu finden ist. Doch wer könnte ein Motiv haben? Parallel wurde die Schwester... Während der Dreharbeiten zu dem Film “Der Bulle von der Schlei” gibt es ein dramatisches Ereignis: Der Darsteller Oliver Kaufmann wurde an der Rahe eines Segelschiffs erhängt. Schnell wird klar, dass der Täter in der Filmcrew zu finden ist. Doch wer könnte ein Motiv haben? Parallel wurde die Schwester des Toten entführt. Hängen diese beiden Fälle zusammen? Die Flensburger Kommissare Paul Beck und Nick Harder müssen sich mit den eigentümlichen Mitgliedern der Filmcrew herumschlagen, unter ihnen ein TV-Bulle, der ihnen nur allzu gerne hilfreiche Tipps geben will. Doch zum Glück bekommen sie noch Unterstützung von zwei hübschen Kommissarinnen aus Dänemark, die ihre Augen zum Leuchten bringen. Dies war mein erstes Buch des Schriftstellers, aber ganz sicher nicht mein letztes. Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig, so dass ich sehr gut in die Geschichte rein fand. Gefallen hat mir der leichte Humor, der immer wieder durch kommt. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, auch wenn es zu Beginn sehr viele Personen waren, die ich mir merken musste. Auch die Beschreibungen des Schiffs mit den diversen Fachbegriffen war anfangs eine Herausforderung, wurde dann aber geschickt durch den Autor gelöst. Die beiden Ermittler Beck und Harder sind recht speziell. Während Beck sehr ruhig ist und einen deutlich älteren Eindruck macht, als er tatsächlich ist, ist Harder der Typ Frauenschwarm und Draufgänger. Ich mochte beide sehr gerne. Die Filmcrew und die Schauspieler sind ebenfalls gut beschrieben. So stelle ich es mir unter Schauspielern an einem Set wirklich vor. Die internen Querelen sind interessant und bieten natürlich viele Möglichkeiten für ein Motiv. Ich konnte wirklich viel rätseln, und bin am Ende dann doch nicht auf den Täter gekommen. Insofern hat mich das Ende überrascht. Sehr ans Herz gewachsen ist mir der Kater Watson von Paul Beck, der für die Besprechung des Falles und die Ermittlung des möglichen Täters beim sogenannten Katzenorakel herhalten muss. Herrlich! Dieses Buch ist ein insgesamt sehr gut gelungener Regionalkrimi, der mit einem spannenden und dichten Plot und sympathischen Ermittlern aufwarten kann. Ich wurde gut unterhalten und vergebe fünf Sterne.

Mord auf der Pippilotta
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 08.12.2016
Bewertet: Taschenbuch

In der Rah hängt ein Toter. Die Schiffsbesatzung starrt nach oben, eifrig kommt der Bulle von der Schlei an Bord und stolpert gleich über eine Taurolle. „Schnitt“ schreit der Regisseur. Dreharbeiten also, der Tote hängt laut Regieanweisung da oben. Aber seltsam, er regt sich nicht mehr, also doch Mord, oder? So... In der Rah hängt ein Toter. Die Schiffsbesatzung starrt nach oben, eifrig kommt der Bulle von der Schlei an Bord und stolpert gleich über eine Taurolle. „Schnitt“ schreit der Regisseur. Dreharbeiten also, der Tote hängt laut Regieanweisung da oben. Aber seltsam, er regt sich nicht mehr, also doch Mord, oder? So turbulent beginnt der amüsante Krimi. Kommissar Paul Beck und Kollege Nick Harder müssen doch ermitteln, denn auch der Bulle von der Schlei stammt aus dem Drehbuch. Es gibt viele Verdächtige auf dem Boot, die ganze Filmcrew war dort und der Schauspieler war kein angenehmer Mensch, Motive und Gelegenheit finden sich also genug. Vor allem, als dann auf der „Pippilotta“ noch ein präparierter Geldkoffer gefunden wird. Der stammt aus einem Entführungsfall in Dänemark, das Entführungsopfer ist die Schwester des toten Schauspielers. Zwei dänischen Kolleginnen, im Entführungsfall involviert, greifen Paul und Nick nur zu gern unter die Arme. Das Setting bietet viel Gelegenheit zum Slapstick und zu amüsanten Blicken hinter die Kulissen einer Krimiserie. Der Polizisten-Darsteller geht so in seiner Rolle auf, dass die „echte“ Polizei ihn kaum bremsen kann. Die Grenzen zwischen Film und Krimi sind fließend, das macht richtig Spaß bei der Lektüre. Vor allem, da auch die beiden Beamten wie aus einem Drehbuch wirken. Nick Harder, als Actiondarsteller und Paul Beck besetzt die Rolle des Detektivs mit den grauen Zellen. Er kleidet sich mit Bowler und schwarzen Lodenmantel fast wie Hercule Poirot. Dass die Katze von Beck dann noch Watson heißt und ihm als Orakel dient, rundet die Exzentrik noch ab. Mir hat dieser Krimi viel Spaß gemacht, die Atmosphäre auf dem Schiff und die Dreharbeiten boten viel Abwechslung und Unterhaltung, wobei für mich einige Szene schon fast etwas zu albern war. Die Spannung kam auch nicht zu kurz, die überschaubare Zahl der Verdächtigen lädt zum Miträtseln ein. Der richtige Krimi also für Leser, die beim Regionalkrimi auf Humor und Witz setzen.