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Amphitryon

Ein Lustspiel nach Molière

(1)
Heinrich von Kleist: Amphitryon. Ein Lustspiel nach Molière
Entstanden wohl 1806, Erstdruck: Dresden (Arnold) 1807. Uraufführung am 8.4.1899 in Berlin.
Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2016.
Textgrundlage ist die Ausgabe:
Heinrich von Kleist: Werke und Briefe in vier Bänden. Herausgegeben von Siegfried Streller in Zusammenarbeit mit Peter Goldammer und Wolfgang Barthel, Anita Golz, Rudolf Loch, Berlin und Weimar: Aufbau, 1978.
Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Jean Auguste Dominique Ingres, Jupiter und Thetis, 1811.
Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Über den Autor:
1777 in Frankfurt an der Oder als Offizierssohn geboren, tritt Bernd Wilhelm Heinrich von Kleist 1792 selbst in den Militärdienst und nimmt am Rheinfeldzug gegen die französische Republik teil. Zum Leutnant befördert, quittiert er 1799 den Militärdienst und studiert Rechtswissenschaften in Frankfurt an der Oder. Die Lektüre von Kants Schriften lässt sein rationalistisches Weltbild zerbrechen und löst eine Lebenskrise aus. Nach zahlreichen Reisen lebt er längere Zeit in Paris und in der Schweiz, wo u.a. sein populärstes Stück »Der zerbrochene Krug« entsteht. Nach Stationen in Leipzig und Dresden und Weimar tritt er in Berlin in den preußischen Staatsdienst ein. Mit dem militärischen Zusammenbruch Preußens gerät Kleist 1806 in mehrmonatige französische Gefangenschaft. 1808 beginnt er mit der Herausgabe der Monatsschrift »Phöbus. Ein Journal für die Kunst«. Die Uraufführung des »zerbrochenen Kruges« in einer Bearbeitung von Goethe am Hoftheater in Weimar wird zu einem Misserfolg. Kleist begeistert sich für die patriotischen Schriften von Ernst Moritz Arndt, scheitert mit dem Plan, unter dem Namen »Germania« eine politische Wochenzeitschrift mit nationaler Tendenz in Österreich herauszugeben und wird 1810 Herausgeber der Tageszeitung »Berliner Abendblätter«, die im März 1811 eingestellt wird. Nach Jahren von wiederkehrender Krankheit und Misserfolgen, in denen er mehrfach Selbstmordabsichten äußert, nimmt sich Heinrich von Kleist am 21.11.1811 gemeinsam mit seiner Freundin Henriette Vogel, die er ein paar Tage zuvor kennengelernt hatte, am Kleinen Wannsee bei Berlin das Leben.
Portrait
Heinrich von Kleist wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt/Oder geboren. Er schlug zunächst die Offizierslaufbahn ein, begann später sein Studium der Rechtswissenschaften und unternahm Reisen durch Frankreich und die Schweiz. In Dresden gründete er 1808 die Zeitschrift "Phöbus", in der einige seiner Dramen und Erzählungen erschienen. Am 21. November 1811 nahm er sich am Wannsee bei Berlin das Leben.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 104 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783843081061
Verlag Hofenberg
Dateigröße 400 KB
eBook
0,49
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Mit das Beste von Kleist!
von Zitronenblau am 04.04.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Geschichte in der Verwechslungskomödie um Amphytrion und dessen "Entamphytrionisierung" ist bereits in der Antike aufgegriffen worden und reflektiert das "Doppelgänger"-Motiv, es handelt sich hierbei ergo um eine "Ich-Reflexion", die durchaus bedenkenswert ist. Kleist hat sie von Molière in eine eigene Fassung übertragen und ein komisches Meisterwerk geschaffen, dass... Die Geschichte in der Verwechslungskomödie um Amphytrion und dessen "Entamphytrionisierung" ist bereits in der Antike aufgegriffen worden und reflektiert das "Doppelgänger"-Motiv, es handelt sich hierbei ergo um eine "Ich-Reflexion", die durchaus bedenkenswert ist. Kleist hat sie von Molière in eine eigene Fassung übertragen und ein komisches Meisterwerk geschaffen, dass sehr lesenswert ist. Ich hatte einmal das Vergnügen, mir die Inszenierung im Maxim-Gorki-Theater in Berlin anschauen zu dürfen. Sehr unterhaltsam, wobei der Stoff schon etwas schwieriger ist. Es geht motivisch sicherlich komischer!