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Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte

(gekürzte Lesung)

(30)
Lisas Mutter wurde als Kind fast entführt. Seither hat sie immerzu Angst, Lisa könnte auch entführt werden. Was vollkommener Quatsch ist, findet Lisa. Im Gegensatz zu ihr war ihre Mutter als kleines Mädchen nämlich niedlich und hatte keine kurzen watteähnlichen Haare und so große Vorderzähne wie Lisa. Als sie erfährt, dass aus dem Herrenhaus, das seit langer Zeit leer steht, ein Waisenhaus werden soll, beneidet sie die Kinder fast ein bisschen. Die müssen sich nicht mit ihren Eltern herumschlagen. Die sind frei. Sie saust auf ihrem Fahrrad los, um sich das Haus etwas genauer anzusehen. Lisa landet in einem schier unglaublichen Garten, wo alles mindestens so üppig und wild wächst wie im Dschungel. Sie begegnet dem Gärtner, und als der sie fragt, ob sie eines der Kinder sei, die hier demnächst einziehen werden, kann sie nicht anders: Sie bejaht und tischt dem netten Gärtner eine Geschichte auf, die sich gewaschen hat. Dass ihre Eltern entführt worden seien und man seither nie wieder etwas von ihnen gehört habe. Lukas, der Gärtner, nimmt Lisa mit zu sich nach Hause, wo er sich zusammen mit seiner Frau rührend um sie kümmert. Doch dann bietet er ihr eine Nuss an – und die Nussallergie, die Lisa immer für eine Erfindung ihrer Mutter gehalten hatte, stellt sich als äußerst real heraus. Lisa hat einen allergischen Schock und findet sich auf der Krankenstation des Waisenhauses wieder. Wie soll sie nur wieder von hier wegkommen? Denn niemand will ihr glauben, dass sie nicht hierher gehört. Leise schleicht sie die Treppe hinunter, und als sie Stimmen hört, versteckt sie sich im Schrank. Da öffnet sich die Schranktür und ein Junge sieht sie an. Ein Junge, der ihr verdammt ähnlich sieht.
Portrait
1973 in Hannover geboren, gewann Alexa Hennig von Lange bereits mit 13 Jahren den NDR-Wettbewerb 'Kinder schreiben für Kinder'. 1997 erschien ihr Debütroman 'Relax', der sie auf Anhieb zu einer der erfolgreichsten Autorinnen ihrer Generation machte. Es folgten die Romane "Ich bin's" (1999), 'Ich habe einfach Glück' (2001) und 'Woher ich komme' (2003); außerdem veröffentlichte sie zahlreiche Erzählungen und verfaßte Theaterstücke, u.a. für die Volksbühne in Berlin und das Schauspielhaus Hannover. Im Herbst 2002 wurde Alexa Hennig von Lange mit dem Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Sie hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Alexa Hennig Lange
Altersempfehlung ab 10
Erscheinungsdatum 28.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783844915051
Verlag Silberfisch
Spieldauer 162 Minuten
Format & Qualität MP3, 162 Minuten
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
30 Bewertungen
Übersicht
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Schönes Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 27.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen, das Cover ist schön und der Schreibstil ist auch ganz toll. Aber leider endet das Buch sehr aprupt. Ich habe die Seite umgeblättert und plötzlich war das Buch zu Ende. Ich war ziemlich enttäuscht, denn Lisa hatte gerade ihren Zwillingsbruder... Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen, das Cover ist schön und der Schreibstil ist auch ganz toll. Aber leider endet das Buch sehr aprupt. Ich habe die Seite umgeblättert und plötzlich war das Buch zu Ende. Ich war ziemlich enttäuscht, denn Lisa hatte gerade ihren Zwillingsbruder gefunden und ich hätte wirklich gern gewusst, wie die Geschichte weitergeht. Deshalb hoffe ich sehr, dass ein zweiter Band erscheint.

schöne Geschichte, mit kleinem Kritikpunkt
von Kuhni77 am 29.04.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

INHALT: Lisa wächst sehr behütet auf, denn ihre Mama wurde als Kind einmal entführt. Ihre Eltern haben nun Angst, dass auch ihrer Tochter etwas passieren kann. Deswegen versuchen sie ihr Kind so gut es geht zu beschützen. Das nervt Lisa total und dann muss sie auch noch mit ihren Eltern... INHALT: Lisa wächst sehr behütet auf, denn ihre Mama wurde als Kind einmal entführt. Ihre Eltern haben nun Angst, dass auch ihrer Tochter etwas passieren kann. Deswegen versuchen sie ihr Kind so gut es geht zu beschützen. Das nervt Lisa total und dann muss sie auch noch mit ihren Eltern wegziehen. Weg von ihrer besten Freundin und ab ins ?Rentner-Paradies? - ein neues Leben ohne Kinder. Als sie eines Tages erfährt, dass aus einem verlassenen Herrenhaus ein Waisenhaus werden soll, lässt sie ein Gedanke nicht mehr los: Ein Haus ohne Eltern ? das klingt nach Freiheit und Abenteuer! Sie muss sich das Haus und die Kinder dort genauer anschauen. Ehe sie sich versieht, landet sie dort aber auf der Krankenstation und das nur wegen einer einzigen Nuss! Lisa will nur noch nach Hause, aber sich wieder aus dem Haus raus schleichen ist gar nicht so einfach. Denn diese neue Welt hält mehr Abenteuer für sie bereit, als sie jemals für möglich gehalten hätte. MEINUNG: Lisa konnte ich sehr gut verstehen. Ihr Handy ist mit GPS ausgestattet, damit die Eltern jederzeit wissen, wo sie ist, wenn sie einmal alleine unterwegs ist. Als sie dann auch noch von ihrer besten Freundin Alice wegzieht, ist es natürlich noch schlimmer. Keine Freundin mehr in der Nähe, nur noch Rentner um sich herum und Eltern, die jeden Schritt überwachen. Das Lisa nun ein Abenteuer sucht, kann man doch wirklich verstehen. Im Waisenhaus muss sie dann schleunigst schauen, dass sie wieder von der Krankenstation nach Hause kommt. Gut das ihr da die Waisenkinder Siggi und Lasse, der auch noch so aussieht wie Lisa, zur Hilfe kommen. Ich fand es sehr schön, wie die Kinder sich angefreundet haben. Das Lasse und Siggi nur den Wunsch hatten, ?Einmal an einem Familientisch sitzen und gemeinsam zu Mittag essen?, fand ich wirklich traurig. Für Waisenkinder sind Dinge, di e für uns normal sind, etwas ganz besonderes.Gerade diese Unterschiede wurden hier sehr schön beschrieben. Aber in dem Buch geht es auch um Freundschaft und die erste Liebe. Auch diese Themen werden sehr schön beschrieben. Hier hat mit sehr gut, der Streit zwischen Lisa und Alice gefallen. Auf der einen Seite Lisa, die denkt, dass sie von Alice einfach gegen Estelle ausgetauscht wird und Alice, die denkt, dass sie von Lisa im Stich gelassen wurde. Mittendrin steht dann Estelle, die Angst hat, Alice wieder zu verlieren. Ein großes Lob an den Klassenlehrer der Drei, der die Situation genau erkannt hat und den Kindern auf die Sprünge geholfen hat. Was mich etwas irritiert hat, waren Lisas Eltern. Mich hat es wirklich gewundert, dass sie nicht einmal persönlich im Waisenhaus gewesen sind, da Lisa ja doch sehr oft dort gewesen ist. Das hat für mich nicht so gepasst, gerade weil sie Lisa ja so beschützen möchten. Mein größter Kritikpunkt ist aber das Ende. Auf der einen Seite ein wirklich schönes Ende, dass man im Laufe der Geschichte schon erahnen konnte, aber für mich zu abrupt. Irgendwie war es so abgehakt und mir fehlen weitere Informationen. Wie ging es weiter? Was ist damals mit Lasse wirklich passiert? Alles Fragen, die mich brennend interessieren, aber leider nicht beantwortet wurden. Das fand ich sehr schade und hat mich wirklich enttäuscht zurückgelassen. FAZIT: Leider muss ich einen Punkt abziehen, da mir der Schluss nicht gefallen hat. Für mich hat da etwas gefehlt und er war mir zu schnell.

Stimmiges Gesamtpaket
von einer Kundin/einem Kunden aus Birkenfeld am 10.03.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte", geschrieben von Alexa Henning von Lange, macht nicht nur durch den Titel sondern auch durch das fröhlich, frech und bunt gestaltete Cover auf sich aufmerksam. Im Mittelpunkt der Geschichte steht... "Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte", geschrieben von Alexa Henning von Lange, macht nicht nur durch den Titel sondern auch durch das fröhlich, frech und bunt gestaltete Cover auf sich aufmerksam. Im Mittelpunkt der Geschichte steht das Mädchen Lisa, die gerade mit ihren Eltern von der Stadt aufs Land gezogen ist. Dort ist allerdings ziemlich wenig los, es gibt keine Kinder in der Nachbarschaft zum spielen - eben ein richtiger "Alte-Leute-Planet". Zum Glück gibt es aber da noch das verlassene Herrenhaus, das schon bald ein Waisenhaus wird. Ein Haus ohne Eltern klingt für Lisa nach Freiheit und ganz vielen Kindern zum Spielen. Ehe sie sich versieht, nimmt auch schon das Abenteuer seinen Lauf und eine Nuss stellt im wahrsten Sinne des Wortes ihr Leben vollends auf den Kopf... Lisa war mir von Anfang an sympatisch. Sie ist ein fröhliches Mädchen mit ihrer ganz eigenen Art. Was ihr gerade in den Kopf kommt spricht sie sofort aus. So habe ich sie gleich lieb gewonnen. Auch die anderen Charaktere wie Lasse, Alice oder Siggi sind schlüssig und passen gut in und zur Geschichte. Es wird nicht nur das Thema Freundschaft und Waisen, sondern auch um Themen wie Liebe oder Freiheit (wie Herr Manske, Lisa's ziemlich cooler Klassenlehrer, immer wieder betont). Die Handlung hat mich ziemlich schnell gepackt und nicht mehr losgelassen. Das Buch lies sich sehr schnell lesen und war dann leider auch schon viel zu schnell vorbei. Für die Zielgruppe (Kinder im Alter von 10 Jahren) ist es gut geeignet. Die Sätze sind einfach und leicht zu lesen. Mein Fazit: Ein tolles Kinderbuch, perfekt für die Zielgruppe, schönes Cover, nette Geschichte. Das Gesamtpaket stimmt und deshalb vergebe ich hier sehr gerne 5 Sterne und bedanke mich nochmals herzlich beim Vorablesen-Team für diesen tollen Adventskalender-Gewinn!