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Die verlorene Puppe

Ein Steampunk Roman

Steampunk Band 3

Judith Vogt, Christian Vogt

(3)
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Beschreibung

Fantástico - Fabuloso - Apocalíptico! So lautet das Motto des fliegenden Zirkus Apocalástico. Rasante Artisten zu Pferde, eine bärtige Dame, ein echtes Mammut, ein Magier, der mit elektrischem Strom zaubert, der junge Roma-Akrobat Ferenc Badi und seine chinesische Partnerin Yue am Trapez können das Publikum in ganz Europa begeistern.
Die Eiszeit des 19. Jahrhunderts verhindert ein Vordringen auf andere Kontinente jenseits der Ozeane - bis maskierte Männer das Zirkusluftschiff kapern, um es in Gefilde zu steuern, die nie ein Europäer zuvor betreten hat. Bereits auf der Überfahrt stellt sich heraus, dass nichts so ist, wie es scheint: Agenten verschiedener Mächte haben im Zirkus ihre Finger im Spiel, und der Name eines schrecklichen Geheimnisses geistert durch die Gänge des Luftschiffs.
Doch am Ziel ihrer Entführer wartet eine faszinierende, fremde, blutrünstige Hochkultur auf die Artisten, und der Rückweg in die Heimat wird ihnen das Äußerste abverlangen ...
Der zweite, eigenständige Roman aus der doppelt preisgekrönten Steampunk-Welt von Eis&Dampf entführt in ein faszinierendes Abenteuer und auf einen noch nie auf diese Weise beschriebenen weißen Fleck auf der Landkarte!

Judith und Christian Vogt teilen die Leidenschaft für phantastische Literatur, fremde Kulturen, ungeklärte Rätsel und Luftschiffpiraten. Während Judith sich auf das Schreiben spezialisiert hat, versucht Christian als Physiker, ungelösten Mysterien auf den Grund zu gehen. "Die zerbrochene Puppe" ist ihr erster gemeinsamer Roman und hat ihre Ideen zu einer Steampunk-Wissenschaftsfantasyerzählung verschmolzen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783867622769
Verlag Feder & Schwert
Dateigröße 2852 KB
Verkaufsrang 69175

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Kundenbewertungen

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Ein Steampunk-Zirkus auf lebensbedrohlichen Abwegen
von einer Kundin/einem Kunden aus Brühl am 18.03.2020

Der Roman „Die verlorene Puppe“ des Autoren-Ehepaars Judith und Christian Vogt (kurz „Die Vögte“) nimmt einen mit auf eine abenteuerliche, actiongeladene Steampunk-Reise durch das alternative 19. Jahrhundert von „Eis&Dampf“. Ferenc Badi ist Akrobat im fliegenden Zirkus Apocalástico, tourt mit ihm durch Europa und begeistert d... Der Roman „Die verlorene Puppe“ des Autoren-Ehepaars Judith und Christian Vogt (kurz „Die Vögte“) nimmt einen mit auf eine abenteuerliche, actiongeladene Steampunk-Reise durch das alternative 19. Jahrhundert von „Eis&Dampf“. Ferenc Badi ist Akrobat im fliegenden Zirkus Apocalástico, tourt mit ihm durch Europa und begeistert die Zuschauer. Bei einem Auftritt in Spanien wird der Zirkus jedoch von maskierten Unbekannten gekapert und zum Flug über den Atlantik gezwungen. Dort treffen die Zirkusartisten auf eine blutrünstige Hochkultur, die nicht nur ihr Leben gefährdet, sondern gleich ganz Europa. Doch trotz der gemeinsamen Bedrohung scheint kaum ein Mitglied des Zirkus ohne Hintergedanken oder fremde Auftraggeber zu handeln – und nach etwas zu suchen. Wie vielleicht auffällt, fällt es mir ein wenig schwer, einen Inhaltsabriss zu „Die verlorene Puppe“ zu verfassen, ohne zu spoilern, weil so unglaublich viel passiert. Schon nach wenigen Seiten brennt der Roman ein Feuerwerk an Wandel, Action und Gefahr ab, dass man fast Mühe hat, hinterherzukommen. So dauerte es bei mir auch ein wenig, bis ich die einzelnen Figuren des Zirkus sortiert hatte und eine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte – am Anfang passierte einfach zu schnell zu viel, um wirklich mitzukommen. Dies wird im Mittelteil etwas besser, als die Entführung nach Amerika in den Vordergrund tritt. Der Roman fährt dabei von Start weg eine ganze Reihe Geheimnisse auf. Schon was den Titel anging, tappte ich für den Großteil des Buchs (wohl beabsichtigt) im Dunkeln. Durch viele Andeutungen entsteht jedoch spätestens beim großen Twist (den ich nicht spoilern werde) ein wunderbarer Aha-Effekt, bei dem sich alles zusammenfügt. Bis dahin fühlte ich mich zeitweise aber etwas verloren in der Geschichte, weil ich manches nicht zuordnen konnte. Dann machte alles plötzlich Sinn, wurde schlichtweg genial – und hat mich im Finale leider wieder etwas verloren, weil sich dort die Ereignisse und weiteren Eröffnungen nur so überschlagen. Das war mir persönlich etwas zu viel, bzw. zu viel auf zu engem Raum – ich fühlte mich schlicht überrumpelt. Trotz dieser subjektiven Kritkpunkte ist der Roman sehr zu empfehlen. Das alternative 19. Jahrhundert mit einer hereingebrochenen Eiszeit (Eis&Dampf) ist ein spannendes Setting, die vielen verschiedenen Figuren mit ihren eigenen Plänen und Ansichten sind durchweg gut geschrieben, und langweilig wird einem bei dieser Geschichte sowieso an keinem Punkt. Für mich wäre zum Schluss hin nur etwas weniger mehr gewesen und eine stärkere Verteilung der Auflösungen über das Buch hätte mir vermutlich besser gefallen. Daher gibt es von mir eine 7/10 und eine Empfehlung für Steampunk-Freunde und solche, die auf wendungsreiche Abenteuer stehen.

Es war spektakulär- einfach Fantastico, Fabuloso!
von Kari am 19.05.2017

Die Idee vom Fliegenden Zirkus, dessen unterschiedliche Zusammensetzung an Schaustellern einfach toll. Die Autoren schaffen es den Charakteren im wahrsten Sinne Leben einzuhauchen und diese glaubwürdig darzustellen. Das Zusammenspiel von Yue und Ferenc am Trapez wirkt anmutig und abenteuerlich. Dem Leser bleibt nichts andere... Die Idee vom Fliegenden Zirkus, dessen unterschiedliche Zusammensetzung an Schaustellern einfach toll. Die Autoren schaffen es den Charakteren im wahrsten Sinne Leben einzuhauchen und diese glaubwürdig darzustellen. Das Zusammenspiel von Yue und Ferenc am Trapez wirkt anmutig und abenteuerlich. Dem Leser bleibt nichts anderes übrig als gierig weiterzulesen, denn zu jedem Zeitpunkt besteht eine gewisse Spannung, erzeugt aus Neugierde, Dramatik, sowie durch den gut durchwobenen Handlungsstoff. Ich mag diese Art der Schreibweise und konnte mich sehr gut in das Geschehen eindenken. Die gewählten Perspektiven empfinde ich sehr gut gelungen, sowie die Idee die 2. Truppe durch Logbucheinträge "gleichzeitig" mit einzubinden. Es tauchen immer wieder neue Fragen auf, die herausgefunden werden sollten, aber genau diese haben mich befeuert sich Zeit zuschaffen zum Lesen. Ein wahrer Schatz in meinem Bücherregal, dass darauf wartet erneut gelesen zu werden!

Eine Reise in ferne Länder
von Meggie aus Mertesheim am 02.02.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ferenc heuert als Artist beim fliegenden Circo Apocalástico an. Dort arbeitet er zusammen mit der Schlangenfrau Yue am Trapez. Doch Yue und er sind nicht die einzige Attraktion. Ein echtes Mammut begeistert das Publikum genauso wie die bärtige Dame Selma, der Magier Herr Iko und noch viele weitere fantastische Artisten. Während ... Ferenc heuert als Artist beim fliegenden Circo Apocalástico an. Dort arbeitet er zusammen mit der Schlangenfrau Yue am Trapez. Doch Yue und er sind nicht die einzige Attraktion. Ein echtes Mammut begeistert das Publikum genauso wie die bärtige Dame Selma, der Magier Herr Iko und noch viele weitere fantastische Artisten. Während einer Aufführung werden sie angegriffen. Das Zirkuszelt verbrennt und sie werden zusammen mit ihrem Luftschiff entführt. Die Entführer wollen in ein fernes Land, von welchem noch kein Europäer zuvor lebend zurückkam. Schon auf der Fahrt dorthin merkt Ferenc, dass einige der Zirkustruppe ein falsches Spiel spielen. Doch findet er nicht heraus, wer. Und warum wollen die Entführer gerade die ferne Hochkultur aufsuchen, um die sich grausame Sagen ranken? Ferenc macht sich an die Aufklärung und kommt dabei einem Ränkespiel auf die Spur, die nicht nur die Zirkusgruppe, sondern auch Europa in Gefahr versetzt. Schon mit "Die zerbrochene Puppe" konnte mich das Autorenduo um die Finger wickeln. Nun legen sie mit ihrem neuen Roman noch mal einen drauf. Auch wenn die Geschichte wieder in der Welt von "Eis & Dampf" spielt und hier auch Personen aus dem Vorgängerroman auftauchen, ist "Die verlorene Puppe" einzeln lesbar. Es werden an den richtigen Stellen Erklärungen eingeflochten, die es möglich machen, ohne Vorkenntnisse an das Buch heranzugehen. Dies war nämlich meine einzige Sorge, weil es schon 2 1/2 Jahre her ist, dass ich "Die zerbrochene Puppe" gelesen hatte. Doch sie war unbegründet. Auch hier muss ich sagen, dass mich der Schreibstil sofort wieder eingefangen hat. Ich war gleich mitten in der Geschichte, die damit beginnt, dass wir Ferenc kennenlernen. Ferenc ist ein Roma, der auf der Suche nach einem Zuhause beim Circo Apocalástico anheuert. Er war schon vorher Artist in einem Zirkus, aber aus vorerst nicht erwähnten Gründen ist er von dort weggegangen, um sich einer neuen Aufgabe zu widmen. Der Circo Apocalástico ist eine Ansammlung der seltsamsten Figuren. Die Schlangenfrau Yue ist wohl noch das harmloseste dort. Die bärtige Dame Selma, die lebende Kanonenkugel Fernando, der Blitzmagier Herr Iko oder der Starke Agosto sind nur einige der wunderbar ausgearbeiteten Charaktere, die sich im Zirkus tummeln. Doch ist alles nicht so, wie es scheint. Bei einer Aufführung wird das Luftschiff des Zirkus gestohlen. Die Diebe sind ungewöhnliche Gestalten und ihr Ziel ist das Land der Mexica, einem gefürchteten Stamm, der eigentlich nur aus Legenden und Sagen besteht, ist von dort doch noch keiner lebend zurückgekehrt. Und ab hier wird es wunderbar undurchsichtig, obwohl Ferenc doch so viel herausfindet. Trotzdem tappt man bis fast zuletzt im Dunkeln und die Autoren führen einem gewitzt an der Nase herum. Durch geschickt miteinander verwobene Ereignisse wird eine Handlung gesponnen, die es fast unmöglich macht, ihr nicht zu folgen. Die Spannung ist greifbar, die Charaktere sind fein ausgearbeitet und haben alle ihre Ecken und Kanten. So kann man sich in viele gut hineinversetzen und ihr Handeln nachvollziehen. Auch die "Bösen" sind gut gezeichnet und bieten das perfekte Gegenspiel zum Guten. Gerne wäre ich länger in dieser mysteriösen Welt geblieben. Eine Welt, die von Steampunk nur so protzt, die mit Geheimnissen gefüllt ist und in der man sich - in sicheren Gefilden - sehr wohl fühlen kann. Ich bin sehr gespannt, mit welchen neuen Geschichten das Autorenpaar uns noch erfreuen wird und vor allem, ob man mit alten Bekannten nochmals ein Wiederlesen feiert. Insoweit steht ihnen ja Allerlei offen. Fazit: Ein Ausflug in ferne Länder mit Spannung, Fantasie und einer gehörigen Portion Steampunk.

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