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Ein Cowboy am Nord-Pol oder Der Tag des hässlichen Hundes

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Vielleicht hätte sie ihn einfach springen lassen sollen ... Niemand liebt Jakob Pol. Auch die "unsichtbare" Nora Nord nicht. Warum sollte sie auch? Jakob ist ein überheblicher Einzelgänger, der immerzu Cowboystiefel trägt und irgendwie alles Scheiße findet. Doch als er sich vom Schuldach stürzen will, behauptet sie, in ihn verliebt zu sein, um sein Leben zu retten. Warum auch immer. Ganz blöde Idee. Denn Jakob entscheidet, dass sie von nun an zusammen sind, wie ein richtiges Paar. Und irgendwie kommt Nora aus der Nummer nicht wieder raus. In der Schule beginnen die "wir-glotzen-Nora-an"-Tage und Jakob lässt keine Gelegenheit aus, ihr das Leben zur Hölle zu machen. Genau das, was Nora in ihrem verkorksten Leben gerade braucht. Doch dann ... ja dann kommt der Tag des hässlichen Hundes, der irgendwie alles verändert. Wer ist Jakob wirklich? Ein Anti-Märchen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 180 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783959914154
Verlag Drachenmond Verlag
Dateigröße 876 KB
Verkaufsrang 7.587
eBook
2,99
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Dieses Buch war für mich leider eine Enttäuschung und konnte mich so gar nicht überzeugen. Schade, da es sehr vielversprechend klang. Dieses Buch war für mich leider eine Enttäuschung und konnte mich so gar nicht überzeugen. Schade, da es sehr vielversprechend klang.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ein wunderbares Anti - Märchen.
von einer Kundin/einem Kunden aus Zschepplin am 28.08.2016
Bewertet: Taschenbuch

Die Idee klang etwas abstrus. Ein Mädchen, dass einem Jungen sagt, dass sie ihn liebt nur um dann mit ihm zusammen zu kommen. Man denkt man weiß, was einen erwartet: Sie kommen sich mit der Zeit näher und irgendwann macht sie ihm nicht nur noch vor, dass sie ihn... Die Idee klang etwas abstrus. Ein Mädchen, dass einem Jungen sagt, dass sie ihn liebt nur um dann mit ihm zusammen zu kommen. Man denkt man weiß, was einen erwartet: Sie kommen sich mit der Zeit näher und irgendwann macht sie ihm nicht nur noch vor, dass sie ihn liebt, sondern tut es tatsächlich. Und er erwidert es. Nun ja... Ganz so ist es nicht. Es wird schlimm für Nora und von Annäherung ist erst einmal überhaupt nichts zu spüren. Das ist der erste große Pluspunkt, den ich hier vergeben kann. Nora und Jakob sind interessante Charaktere, die mit ihren ganz eigenen Sorgen und Problemen zu kämpfen haben. Nora hat nur eine beste Freundin, deren Freundschaft jedoch zu kriseln beginnt, und bis zu jenem Tag von niemandem beachtet wurde, findet sich plötzlich Menschen gegenüber mir denen sie nie etwas zu tun haben wollte. Und Jakob, der Ansichten hat, die man nur verstehen kann, oder versuchen zu verstehen kann, wenn man weiß unter welchen Umständen er aufgewachsen ist. Er macht sich viele Gedanken und meint schon alles zu wissen, was man über das Leben wissen muss. „Die Angst davor, allein zu sein, lässt dich nicht zu dem Menschen werden, der du sein willst.“ Werdet aus dem Satz erst einmal schlau! Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich weiß, was er damit sagen will. Beide Charaktere machen eine Entwicklung durch, die sie ohne einander wahrscheinlich nie gemacht hätten. Und Klarheiten treten hervor, die vor allem Nora nie gesehen hätte, wenn keine Komplikationen entstanden wären. Noras Verlangen Jakob vom Selbstmord abzuhalten ist ihr anfangs zwar eine nervige Last, aber schon bald interessiert er sie. Sie möchte wissen, was er für ein Mensch ist und wie er zu dem werden konnte, der er heute ist. Was muss ein solcher Mensch durchmachen? Sie will er herausfinden. Warum sieht er in manchen Augenblicken so gebrochen aus? Und diese Traurigkeit in seinen Augen. Was hat es mit der auf sich? Doch das wird schwieriger, als geplant. Aber es gibt dennoch diese Momente. Momente, in denen er sich öffnet, wenn auch nur ein winziges Stück. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Einzig gestört hat mich irgendwie, wie jemand nur so verbissen daran festhalten kann das Leben eines anderen über sein eigenes zu Stellen. Er behandelt sie schlecht, sehr schlecht an manchen Stellen, aber dennoch bleibt sie bei ihm. Nur aus Pflichtgefühl? Sie erklärt ihr verhalten zwar ausführlich im Buch, aber so richtig kann ich es mir nicht vorstellen. Wer wissen möchte, ob es Nora gelingt oder Jakob ein Hoffnungsloser Fall ist (glaubt mir, es scheint öfters so, als man denkt) der sollte dieses Buch lesen. Es befasst sich mit so viel mehr, als der Klappentext vermuten lässt. Wie kommt man mit den Tücken des Lebens klar? Und die Oberflächlichkeit. Ein wichtiges Thema, dass sich durch das ganze Buch zieht. Ist es in unserer Gesellschaft so, dass nur noch das Oberflächliche zählt? Das Aussehen, die Zahl auf dem Gehaltsscheck? Ich kann es nicht glauben. Will es nicht glauben. Und Nora genauso wenig. Aber Jakob denkt genau das. Das Buch bringt einen an einigen Stellen zum nachdenken. Ich kann es nur empfehlen. Der Schreibstil ist flüssig und einfach; perfekt zu lesen.