Goethe und Schiller ermitteln / Durch Nacht und Wind

Die criminalistischen Werke des Johann Wolfgang von Goethe. Aufgezeichnet von seinem Freunde Friedrich Schiller

Goethe und Schiller ermitteln Band 1

Stefan Lehnberg

(17)
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Beschreibung

Der Großherzog von N. ist zutiefst beunruhigt. Er hat einen Brief erhalten, in dem behauptet wird, dass ein Smaragdring, der sich in seinem Besitz befindet, mit einem alten Fluch beladen sey. Dieser soll unfehlbar den Tod seines Besitzers herbeiführen. Goethe und Schiller werden zur Hülfe gerufen ...

Anna Amalia, die Mutter von Weimars Regenten Carl August, bittet Goethe und Schiller, den Großherzog, der mit seiner Familie im Lustschloss Belvedere bey Weimar untergebracht ist, aufzusuchen. Sie sollen ihn davon überzeugen, dass die Geschichte mit dem Fluch Unfug sey und er sich keine Sorgen machen müsse. Da der Großherzog sich als höchst unsympathisch erweist, beschließen Goethe und Schiller, ihn in seiner Angst noch zu bestärken. Doch in selbiger Nacht verstirbt der Großherzog. Die Umstände sind der Art, dass weder eine natürliche Todesursache, noch Mord oder Selbstmord in Frage kommen. Eine unmögliche Situation. Goethe und Schiller werden gebeten, die Angelegenheit discret zu untersuchen.

"Hier sind es Goethe und Schiller, die auf unterhaltsame Weise mittels Persiflage der Klassiker-Sprache gekitzelt, durch die Ereignisse geneckt und, wenn ihnen der Gegner entwischt, vorgeführt werden ... Der Lächerlichkeit entkommen beide, da Lehnberg "Dichtung und Wahrheit" geschickt ineinander verdreht ... "Durch Nacht und Wind" ist eine herrliche Zerstreuung für ein von Mord und Totschlag überspanntes Lesepublikum."
Helena Neumann, Der Freitag, 20.04.2017

"Ein herrliches Buch"
Morgenpost Sachsen, 19.03.2017

"die Leser des Krimis [haben] definitiv ihren Spaß an der Sache."
Christian Ruf, Dresdner Zeitung, 13.03.2017

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 237
Erscheinungsdatum 11.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-50376-0
Verlag Tropen
Maße (L/B/H) 19,5/12,1/2,3 cm
Gewicht 293 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 45829

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Buchhändler-Empfehlungen

Vergnügliche und kurzweilige Lektüre, gewürzt mit liebenswert verschrobenem Humor.

Thomas K., Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Weimar, 1797: Der Großherzog von N. ist in heller Aufruhr, befürchtet er doch seinen baldigen Tod angesichts eines vermeintlich verfluchten Ringes, welcher auf verschlungenen Pfaden in seinen Besitz gelangte. Nolens volens werden die ehrenwerten Herren Goethe und Schiller auf Bitten ihres um den Herzog besorgten Fürsten in die Affäre hineingezogen, sie mögen den hohen Herren doch bitte von seinem Aberglauben abbringen. Aber dann kommt der Edelmann in dunkler Nacht tatsächlich auf mysteriöse Weise zu Tode - und die beiden legendären Dichter werden immer tiefer in ein gefährliches Abenteuer verwickelt... Penible Hobby-Historiker und Gralshüter größtmöglicher Realitätstreue mögen angesichts der Szenerie - die Säulenheiligen deutscher Dichtkunst als Mantel- und Degenabenteurer wider Willen - die Nase rümpfen, doch wer sich darauf einlässt wird mit einem Heidenspaß belohnt. Mit Schwung, vielen kenntnisreichen Anspielungen, sporadisch eingestreuter antiquierter Schreibweise und einem gerüttelt Maß wohlgesetzten Humors erzählt Stefan Lehnberg seine Geschichte einer alten Faustregel folgend so rasant, dass sie über alle Logiklöcher munter hinwegspringt. Ein kurzweiliges Vergnügen!

Ein Fluch, zwei Tote und mittendrin der Geheimrat Goethe und sein Freund Schiller

Franziska Lauszus, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Ein neuer Liebling der ins Regal gehört. Ein äußerliches und sprachlich-inhaltliches Meisterwerk. Der Autor zieht die "Nostalgienote" bis zum Ende durch: kleines Leinenformat, große Kapitelanfänge, sprachliche und schriftliche Eigenheiten der Zeit. Vom menschlichen her bin ich kein GoetheFreund, aber in dem Buch war er mir sehr sympatisch. (oh, und fluchen konnte der Herr Geheimrat vortrefflich: " Er ist ein scheißiger Dummkopf. " Seite 145) Sehr nett ist auch die persönliche Anrede Schillers an uns Leser. Und am wichtigsten ist natürlich nur eine Frage: Was hat es mit dem Fluch um den Smaragdring auf sich.

Kundenbewertungen

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Einfach köstlich
von einer Kundin/einem Kunden am 11.08.2018

Schiller erzählt wie er mit seinem Freund Goethe das Rätsel um einen verfluchten Ring löst. Nicht nur das die zwei Persönlichkeiten in einem Krimi ihren „Manne“ stehen ändert der Autor Stil und Schreibweise gewisser Wort der damaligen Zeit entsprechend was zum Leseerlebnis gewaltig beiträgt.

Genial im Duett
von solveig am 30.03.2018

„Mag die Nachwelt uns verdammen - jedoch hätten wir erneut die Wahl, wir würden ein 2tes Mal genauso handeln.“ Ein kryptischer Satz, mit dem Friedrich Schiller sein Vorwort zu seiner im Jahr 1799 verfassten Niederschrift beendet! Was mag wohl dahinter stecken? Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe wird beauftragt, den äußerst ... „Mag die Nachwelt uns verdammen - jedoch hätten wir erneut die Wahl, wir würden ein 2tes Mal genauso handeln.“ Ein kryptischer Satz, mit dem Friedrich Schiller sein Vorwort zu seiner im Jahr 1799 verfassten Niederschrift beendet! Was mag wohl dahinter stecken? Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe wird beauftragt, den äußerst mysteriösen Mord an Großherzog N., der sich mit seiner Familie im Schloss Belvedere nahe Weimar aufhält, zu klären. Sein Freund Schiller, der später die Ereignisse aufzeichnet, begleitet und unterstützt ihn bei den Nachforschungen. Dabei scheint ein kostbarer, jedoch mit einem schrecklichen Fluch beladener Ring eine entscheidende Rolle zu spielen. In nostalgischer Aufmachung präsentiert sich Stefan Lehnbergs Buch über „die criminalistischen Werke des Johann Wolfgang von Goethe“ ; das Cover zeigt die Silhouetten des Ermittler-Duos, und der Titel ist in alter Frakturschrift wiedergegeben. Einen kleinen Touch Altertümlichkeit verleiht Lehnberg auch seinem Stil: In seinen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil mischt er eine Andeutung an historische Schreibweise. Humorvoll-ironisch nähert sich Lehnberg den großen Literaten, holt sie von ihrem Dichterpodest und stellt sie mit ihren menschlichen Vorzügen und Schwächen dar. Schillers Kommentare, die kleinen Sticheleien und Zwistigkeiten zwischen den Poeten sowie die bunte Mixtur aus historischen und fiktiven Personen beleben den Kriminalfall und machen ihn „anders“. Und wer schon immer einmal wissen wollte, woher Goethes Roman „Hermann und Dorothea“ seinen Namen hat, erhält hier eine Erklärung. Ein wirklich sehr unterhaltsames Büchlein!

Goethe und Schiller als Ermittler!
von PMelittaM aus Köln am 17.03.2018

1797: In des Großherzogs von N. Besitz befindet sich ein vermeintlich vom Fluch befallener Ring, Geheimrat von Goethe soll den Großherzog beruhigen und macht sich mit seinem Freund, Hofrat Schiller, auf den Weg. Doch offenbar steckt mehr hinter dem Fluch, als zunächst gedacht, denn bald gibt es Tote zu beklagen und die beiden Di... 1797: In des Großherzogs von N. Besitz befindet sich ein vermeintlich vom Fluch befallener Ring, Geheimrat von Goethe soll den Großherzog beruhigen und macht sich mit seinem Freund, Hofrat Schiller, auf den Weg. Doch offenbar steckt mehr hinter dem Fluch, als zunächst gedacht, denn bald gibt es Tote zu beklagen und die beiden Dichter stecken mitten in turbulenten Ermittlungen. Goethe und Schiller als Ermittler – eine grandiose Idee, deren Aufführung mich tatsächlich gut unterhalten hat. Bereits optisch macht der Roman viel her, mir gefallen vor allem die Silhouetten der beiden berühmten Dichter. Der Autor lässt Friedrich Schiller selbst in Ich-Form erzählen, in altertümlicher Schreibweise, die der Geschichte zusätzlich Authentizität verleiht, aber problemlos zu lesen ist. Erzählt wird in kurzen, teils sehr kurzen Kapitel und mit viel Humor. Allein die Personenbeschreibungen lassen oft schmunzeln, Schillers Ausführungen sind oft ziemlich respektlos, aber auch sehr bildhaft. Der Fall zeigt sich äußerst rätselhaft, mit typischen Mysterien, wie etwa dem von innen verschlossenen Tatort, klären sich aber am Ende alle zufriedenstellend und zum Teil erstaunlich einfach auf. Bis dahin gibt es eine Menge Verwirrungen, einiges an Action (für mich ein bisschen zu viel, ich hatte eine eher geistreiche Aufklärung erwartet) und manche überraschende Wendung. Als Leser erhält man die Möglichkeit mitzuraten, allerdings nicht unbedingt die, den Fall tatsächlich aufzuklären. Am Ende erscheint mir manches doch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen und unnötig überladen. Goethe und Schillers erster Fall hat mich, schon wegen der genialen Idee und des Humors, gut unterhalten, war mir aber etwas zu überzogen gestaltet. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die gerne historische Kriminalromane lesen und die beiden Dichter auch einmal als Ermittler erleben wollen. Mittlerweile ist bereits ein zweiter Band erschienen, auf den ich mich schon freue.


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