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Winterrosenzeit

Roman

(10)
Empfehlung der tolino select Redaktion:

Ricarda Martin schuf mit „Winterrosenzeit“ nicht nur einen dramatischen Liebesroman, sondern greift auch eine tiefsitzende Problematik der Nachkriegszeit im Europa des 20. Jahrhunderts auf: Eltern, die über das Geschehene schweigen, und ihre Kinder, die sich von den Zwängen der Gesellschaft lösen möchten, um in neue Welten einzutauchen. Rund um die Liebesgeschichte von Ginny und Hans-Peter betont das Buch die Schwierigkeiten zweier aufeinanderprallender Generationen, verwöhnt den Leser mit historischen Exkursen und spricht somit eine vielschichtige Leserschaft an. Egal ob Sie etwas fürs Herz, Spannung oder eine anspruchsvolle Lektüre suchen – dieser Roman wird sie keinesfalls enttäuschen.

Rezension
"Ein bewegender Liebesroman vor der Kulisse des Nachkriegs-England."
inside, 07.02.2018
Portrait

Ricarda Martin wurde 1963 in Süddeutschland geboren und lebt als freie Autorin im schwäbischen Raum. Bereits in früher Jugend wurde ihre Leidenschaft für England und britische Geschichte geweckt. Seit sie die Insel 1984 zum ersten Mal bereist hat, zieht es sie jedes Jahr mehrmals nach Großbritannien. Nachdem sie in verschiedenen Berufen gearbeitet hat, widmet sich Ricarda Martin seit einigen Jahren nur noch dem Schreiben. Ihr letzter Roman "Ein Sommer in Irland" war ein großer Erfolg.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783426440452
Verlag Feelings
Dateigröße 1487 KB
Verkaufsrang 6.098
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Sehr berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Bünde am 26.08.2018

Ich habe mir das Buch gekauft und es dann an einem Wochenende gelesen da es mich so fasziniert hat und ich unbedingt wissen wollte, wie es mit James und Ginny weitergeht. Aus der anfänglichen Liebesgeschichte wird schnell ein Drama, welches sich mit der Vergangenheit der beiden beschäftigt. Die Verkettung... Ich habe mir das Buch gekauft und es dann an einem Wochenende gelesen da es mich so fasziniert hat und ich unbedingt wissen wollte, wie es mit James und Ginny weitergeht. Aus der anfänglichen Liebesgeschichte wird schnell ein Drama, welches sich mit der Vergangenheit der beiden beschäftigt. Die Verkettung der beiden Fälle ist sehr nahegehend und obwohl es eine Roman ist kann ich mir gut vorstellen, dass es ähnliche Fälle nach dem 2. Weltkrieg bestimmt gegeben hat. Es ist traurig zu sehen wie die ?Sünden der Väter? das Leben der beiden fast zerstören und sogar Menschenleben kosten. Von mir eine klare leseempfehlung wenn auch keine leichte Kost!

Das Erbe einer Generation
von Eliza am 22.04.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mir hat der neue Roman von Ricarda Martin gut gefallen, ein sehr einfühlsamer und tränenreicher Roman, der einen tief berührt. Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich mag diese Nahaufnahmen die ein Detail in den Blick nehmen. Leider muss ich gestehen, dass ich den Titel recht unpassend finde. Sicherlich ist... Mir hat der neue Roman von Ricarda Martin gut gefallen, ein sehr einfühlsamer und tränenreicher Roman, der einen tief berührt. Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich mag diese Nahaufnahmen die ein Detail in den Blick nehmen. Leider muss ich gestehen, dass ich den Titel recht unpassend finde. Sicherlich ist dies Geschmacksache, aber so denkt man meiner Meinung nach eher an einen leichten Frauenroman, aber dieser Roman verlangt sehr viel mehr von seinen Lesern. Denn dieser Roman ist sicherlich nicht nur für Frauen lesbar, auch wenn Titel und Cover das vermuten mögen. Der Klappentext hingegen deutet schon an, in welche Richtung dieser Roman geht. Es ist ein Roman über die Nachkriegsgeneration. Wie gehen die jungen Leute damit um, verantwortlich gemacht zu werden, was in ihrem Land geschehen ist, ohne dass sie eine Chance hatten Position zu beziehen und aktiv einzugreifen. Wie lebt es sich mit dem Vermächtnis der Väter und Mütter? Besonders berührt haben mich an diesem Roman die Protagonisten, sowohl Ginny als auch Hans-Peter sind meiner Meinung nach gut charakteristisch dargestellt. Ginny, die junge Frau die in gehobenen Verhältnissen auf dem englischen Land aufwächst, hat eine gewisse Naivität in sich und strahlt Lebensfreude aus, Hans-Peter, der junge Deutsche, der hart arbeiten muss, um etwas zu erreichen oder sich etwas leisten zu können, der von seinem Stiefvater immerzu kritisiert wird, ist ein wunderbarer Gegenpol zu Ginny und zeigt die völlig verschiedenen Welten der Jugendlichen in den 50er Jahren. Aber auch die Nebenfiguren, ob nun Ginnys Clique oder Hans-Peters Studienkollegen oder Freunde aus Kindertagen. Besonders Sanne und Norman sind zwei Figuren die überaus glaubhaft agieren und dem Roman weitere Authentizität verleihen. Besonders Susanne, meist nur Sanne genannt, verhält sich wie eine typische Tochter ihrer Zeit und zeigt die Zerrissenheit zwischen Träumen und Wirklichkeit sehr gut. Der Roman erzählt chronologisch auf einer Zeitebene die Geschichte der beiden Liebenden, die einen langen und holprigen Weg beschreiten müssen, um am Ende zueinanderzufinden. Doch dann verändert eine Information noch einmal alles und die Welt der Beiden gerät aus den Fugen. Es geht nicht nur um die Bewältigung der Vergangenheit, sondern auch um den Umgang mit der Wahrheit, um das Erbe einer ganzen Generation, um den Hass einer ganzen Nation und die Hoffnung auf eine neue Zukunft. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen, sie lässt die Leser nicht im Unklaren, sondern nimmt sie mit auf diese besondere Reise. Durch Hans-Peter werden auch Leser angesprochen zu diesem Roman zu greifen, denn ich denke sie haben mit ihm eine sehr starke Identifikationsfigur. Leserinnen haben mit Ginny und Sanne ebenfalls zwei starke Identifikationsfiguren, wobei auch Beatles-Liebhaber und Rosenfreunde bei diesem Roman auf ihre Kosten kommen. Ein gelungener Roman über eine Generation die scheinbar nur verlieren kann und trotzdem für ihr persönliches Glück kämpft. Ein bewegender Roman der mit der einen oder anderen Träne bei seinen Lesern Tribut fordert. Eine klare Lese- und Kaufempfehlung für diesen berührenden und einfühlsamen Roman von Ricarda Martin.

Ein Sittengemälde der Nachkriegszeit
von Zabou1964 aus Krefeld am 07.02.2018
Bewertet: Taschenbuch

Aufmerksam geworden auf diesen Roman bin ich durch eine Aktion, als das Buch vorab als E-Book erschien. Der Klappentext klang für mich sehr vielversprechend, da mich die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Jugend langsam aufbegehrte und neue Wege beschreiten wollte, sehr interessiert. Zudem weiß ich, dass die... Aufmerksam geworden auf diesen Roman bin ich durch eine Aktion, als das Buch vorab als E-Book erschien. Der Klappentext klang für mich sehr vielversprechend, da mich die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Jugend langsam aufbegehrte und neue Wege beschreiten wollte, sehr interessiert. Zudem weiß ich, dass die Autorin sich in England sehr gut auskennt und ihre Romane sehr gut recherchiert sind. Der junge Jurastudent Hans-Peter ist in einem kleinen Dorf in Süddeutschland aufgewachsen. Seine Mutter hat nach dem Krieg, aus dem Hans-Peters Vater nie zurückkehrte, erneut geheiratet. Zu seinem Stiefvater Kleinschmidt hat Hans-Peter ein sehr angespanntes Verhältnis. Dieser hat weder Verständnis für sein Studium noch für seine Vorliebe für die Beatles. Trotzdem reist Hans-Peter nach England, wo er die junge Ginny kennenlernt, Tochter eines Rosenzüchters und von adliger Herkunft. Die beiden jungen Leute passen augenscheinlich gar nicht zueinander, verlieben sich aber beide unsterblich ineinander. Kann das gutgehen, obwohl Hans-Peter Deutscher ist? Hat diese Liebe eine Zukunft? Man sollte sich weder vom Cover noch vom Klappentext beeinflussen lassen. Beides macht den Eindruck, als handele es sich hier um eine schwülstige Liebesgeschichte. Natürlich geht es auch um Liebe. Aber darüber hinaus geht es um sehr viel mehr. Ricarda Martin hat die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, insbesondere in Bezug auf Kriegsverbrecher und alte Feindschaften, sehr gut analysiert und beschrieben. Mit Hans-Peter hat sie eine Figur erschaffen, die typisch ist für jene Tage in der Mitte der Sechzigerjahre. Die Jugend wollte ausbrechen, anders sein als ihre muffigen Altvorderen, moderne Musik hören und endlich frei sein. In England, insbesondere in London, war man zu der Zeit schon wesentlich freier. Die Szenen, die dort und auf dem Beatles-Konzert spielen, haben mir besonders gut gefallen. Durch zahlreiche Wendungen, die die Story nimmt, bleibt der Roman spannend. Sowohl die Geschehnisse in Deutschland als auch in England halten einige Überraschungen bereit. Auch die Charaktere der Nebenfiguren hat Ricarda Martin gut ausgearbeitet. Hier hat mir besonders Hans-Peters gute Freundin Sanne gefallen, die ihre eigenen Gefühle in den Hintergrund stellt, um Hans-Peter eine Stütze zu sein. Fazit: Ricarda Martin ist ein Sittengemälde der deutschen und englischen Nachkriegszeit gelungen, das weit über einen Liebesroman hinausgeht.