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Lehrbuch Heterogenität in der Schule

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Soziokulturelles Umfeld, Geschlecht, Migration und Behinderung - die Heterogenität in der Schule kennt keine Grenzen.
Lehrkräfte müssen sich u.a. vor dem Hintergrund der aktuellen Inklusionsdebatte immer stärker der Herausforderung stellen, SchülerInnen mit unterschiedlichen Ausgangslagen gleichermaßen zu fördern und zu fordern.
Das Lehrbuch zeigt, wie diese Aufgabe erfolgreich bewältigt werden kann. Die Autorin diskutiert die Entstehung sowie die Folgen von Heterogenität in der Schule und gibt konkrete Anregungen für eine gelingende Unterrichtspraxis in heterogenen/inklusiven Gruppen.
Neben Hinweisen zu Methodik und Didaktik kommen auch Möglichkeiten der unterrichtlichen Diagnostik zur Sprache. So wird deutlich, wie Lern- und Bildungsprozesse unter den Bedingungen von Heterogenität/Inklusion produktiv gestaltet werden können.
Zahlreiche Übungsaufgaben ermöglichen eine gezielte Prüfungsvorbereitung.
Das Lehrbuch liefert wertvolle Impulse für den professionellen Umgang mit Heterogenität und Vielfalt im schulischen Alltag. Ein Muss für alle Lehramtsstudierenden!
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.05.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783846346150
Verlag Utb GmbH
Dateigröße 2720 KB
eBook
21,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Kundenbewertungen

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Absolut empfehlenswert
von Ein sehr zufriedener Kunde und bekennender Thalia-Fan aus Bayreuth am 19.07.2013
Bewertet: Taschenbuch

Wenn Boulevardmagazine die Vielfalt in der Gesellschaft beschreiben wollen, ist der Begriff „Multikulti“ eine gern genutzte Expression dafür. In der Schule ist „Heterogenität“ führend als Bezeichnung, die, neben ihrer ursprünglichen Bedeutung, der Uneinheitlichkeit der Elemente einer Menge, hinsichtlich eines oder mehrerer Merkmale, auch stellvertretend für eine fortschrittliche Einstellung zu... Wenn Boulevardmagazine die Vielfalt in der Gesellschaft beschreiben wollen, ist der Begriff „Multikulti“ eine gern genutzte Expression dafür. In der Schule ist „Heterogenität“ führend als Bezeichnung, die, neben ihrer ursprünglichen Bedeutung, der Uneinheitlichkeit der Elemente einer Menge, hinsichtlich eines oder mehrerer Merkmale, auch stellvertretend für eine fortschrittliche Einstellung zu Unterricht, eine Akzeptanz der Andersartigkeit und die Nutzung der Pluralität als Chance für alle Schüler steht. In ihrem kürzlich erschienenen „Lehrbuch Heterogenität in der Schule“ befasst sich Tanja Sturm, Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Basel, in unserem Nachbarland Schweiz, deren Vielfalt sich nicht nur in einem 25-prozentigen Ausländeranteil, gemessen an der Gesamtbevölkerung, sondern auch in gleich vier aktiv gesprochenen Muttersprachen, Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch niederschlägt, mit dieser Erscheinung. Tanja Sturm beginnt Ihr Buch mit einer sehr anschaulichen interdisziplinären Erläuterung wichtiger Begriffe, deren Verständnis eine Voraussetzung des späteren sinnbildenden Lesens der wissenschaftlichen Erläuterungen darstellt. Der dritte Teil beinhaltet eine Auseinandersetzung mit der Organisationsform Schule, ihren Regeln und Strukturen, als „Schauplatz“ der Heterogenität. Auch hier folgt Frau Prof. Sturm ihrer leserfreundlichen Vorgehensweise und erklärt vom Großen zum Kleinen und vom Allgemeinen zum Speziellen, so dass auch und vor allem der Lehramtsstudent, der sich mit der Schulpädagogik nicht als Ziel, sondern als elementares Teilstück auf seinem Weg zum Lehrberuf, befasst, die behandelten Inhalte versteht und didaktisch nachhaltig vermittelt bekommt. Die Thematisierung der Heterogenität im Unterricht folgt im vorletzten Kapitel, wobei dort insbesondere die unterschiedlichen unterrichtlichen Milieus mit ihren Chancen und Risiken, als Abbilder der Gesellschaft, im Fokus der Autorin stehen. In einem wissenschaftlich aktuellen Lehrbuch zur Vielfalt darf natürlich ein Blick auf die Heterogenisierungswirkung der Inklusion nicht fehlen und auch hier findet der, mittlerweile von einem leicht und verständlich formulierten Text, verwöhnte Leser die nötigen Informationen und versteht das pädagogische Rahmenkonzept der Inklusion, sowie die daraus folgenden Konsequenzen für die Bildungs- und Lernprozesse. Zusammenfassend erhält also der interessierte Käufer bzw. Leser dieses Lehrwerkes so viele Informationen wie möglich, ohne, geplagt von langwierigen Exkursen und nervigen Redundanzen, deren Notwendigkeit anzuzweifeln. Der Studierende, dessen Beschäftigung mit Heterogenität meist nicht nur intrinsisch motiviert erfolgt, bekommt ein leicht lesbares, aber wissenschaftlich verfasstes und sehr gut verständliches Lehrbuch, dessen knapp 150 inhaltsgefüllte Seiten, nicht abschreckend wirken und zusammen mit der Lern-App für Smartphone-Nutzer ein methodisch abwechslungsreiches Lernszenario bieten.