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Das Schwarze Auge - Khunchomer Pfeffer 2 - Tod auf dem Mhanadi

(ungekürzte Lesung)

Das Schwarze Auge

(2)
Neun Tage sollen die prunkvollen Feierlichkeiten zu Ehren der Geburt des khunchomer Prinzen Sheranbil andauern.
Neun Tage, in denen Palastwesir Khorim ibn Tulachim durch die Niederhöllen gehen wird.
Neun Tage, die den beiden Stadtgardisten Deniz ibn Seyshaban und Kasim ben Gaftar bleiben, den merkwürdigen Vorgängen in der Stadt auf die Spur zu kommen.
Neun Tage, in denen ungewöhnlich viele Tote die Ufer des ehrwürdigen Mhanadi säumen …
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Thomas Ney
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 26.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 4057664048783
Verlag Chaussee SoundVision
Spieldauer 1062 Minuten
Format & Qualität MP3, 1061 Minuten
Hörbuch-Download (MP3)
24,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Gute Geschichte und angenehmer Sprecher
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 20.11.2016

Wie auch schon beim ersten Teil braucht die Geschichte am Anfang etwas um in Fahrt zu kommen. Aber dann reisst einem die Geschichte rund um die zwei ungleichen Stadtgardisten in seinen Bann.

Gelungener Action-Krimi
von Ein Schelm aus Aventurien am 29.01.2012
Bewertet: Taschenbuch

Anlässlich der Geburt des Kunchomer Prinzen Sheranbil ist ein neuntägiges Fest geplant. Eine harte Zeit für Palastwesir Khorim, denn nicht nur ein intriganter Konkurrent macht ihm das Leben schwer, sondern auch ein Attentäter hat es auf die Fürstenfamilie abgesehen. Die Gardisten Deniz und Kasim haben derweil andere Probleme: Als... Anlässlich der Geburt des Kunchomer Prinzen Sheranbil ist ein neuntägiges Fest geplant. Eine harte Zeit für Palastwesir Khorim, denn nicht nur ein intriganter Konkurrent macht ihm das Leben schwer, sondern auch ein Attentäter hat es auf die Fürstenfamilie abgesehen. Die Gardisten Deniz und Kasim haben derweil andere Probleme: Als Deniz einen seltsam zugerichteten Toten aus dem Fluss zieht, kommen sie einem Giftmischer auf die Spur, der ebenfalls nicht gutes mit der Fürstenfamilie plant... "Tod auf dem Mhanadi" ist der zweite Streich mit den Stadtgardisten Deniz und Kasim. Kenntnisse des Vorgängers sind hilfreich, aber nicht erforderlich. Die Autoren liefern einen gelungenen Action-Krimi, der alles hat, was man von diesem Genre erwartet. Die Charaktere sind glaubwürdig, lediglich Fayrieke ist für eine Katzenhexe doch erstaunlich diszipliniert. In den Actionszenen geht es hart und dreckig zu, dabei merkt man gleichzeitig durch den geschickt eingesetzten Humor, dass sich das Buch selbst nicht allzu ernst nimmt. Albern wird es dabei aber nie. Auch die Anspielungen auf irdische Begebenheiten sind genau im richtigen Maß eingesetzt. Die erkennbaren Ermittlungserfolge in den Krimipassagen sorgen dafür, dass die Spannung stets erhalten bleibt. Auf diese Weise hält man den Leser eher bei Laune, als alles zwei Seiten vor Schluss in einem großen Knall aufzulösen. Das würdige Finale schließt die Geschichte ab, ohne eine Fortsetzung zu verhindern. Außerdem schaffen es die Autoren auf wunderbare Weise, die tulamidische 1.001 Nacht-Atmosphäre mit ihrer blumigen Sprache, den fliegenden Teppichen und der Gefallen-gegen-Bakshish-Mentalität angemessen einzufangen. Leider hat das Buch auch ein paar Schwächen, die die Höchstwertung verhindern. Die erste Schwäche beruht paradoxerweise auf der dichten Atmosphäre. Durch die Verwendung zahlreicher tulamidischer Begriffe muss man als Leser gerade zu Beginn der Geschichte häufiger ins Glossar schauen, was den Lesefluss erheblich hemmt. Das gibt sich aber, sobald man sich etwas eingelesen hat. Die zweite Schwäche sind die Figuren, die zwar glaubwürdig sind, aber klischeehaft und eindimensional bleiben. Ausnahmen davon sind Kasim, der für ein Comic Relief eine erfreuliche Charaktertiefe aufweist und damit nicht auf die komischen Elemente reduziert wird, und teilweise Khorim, bei dem zumindest gegen Ende eine gewisse Tiefe angedeutet wird. Als letzte Schwäche werden in guter DSA-Tradition wieder Regeln und Satzungen ignoriert. In der Geschichte sieht das aber deutlich eher nach "nicht aufgepasst" aus als nach "wir mussten den Plot durchdrücken". DSA-Spieler/-Leser, denen vom Tulamidengeschwurbel die Ohren bluten bzw. alle, die mit dem 1.001 Nacht-Setting nichts anfangen können, machen einen großen Bogen um das Buch. Wer dagegen auch nur einen kleinen Bezug zu den Tulamidenlanden hat, sollte zugreifen und sich über eine spannende, sehr gut in den tulamidischen Hintergrund eingearbeitete Geschichte freuen. Noch eine Bemerkung zum Buch selbst: Anscheinend ist der Verlag zur alten Klebetechnik zurückgekehrt. Das Buch ist nicht mehr so stramm gebunden wie "Salsweiler" oder "Tagrichter" und lässt sich wieder ohne Fingerkrafttraining aufschlagen.