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Schuld

Stories

(7)

Ein Ehemann quält jahrelang seine junge Frau. Ein Internatsschüler wird fast zu Tode gefoltert. Ein Ehepaar verliert die Kontrolle über ihre sexuellen Spiele. Ein Mann wird wegen Kindesmissbrauchs angeklagt. Leise, aber bestimmt stellt Ferdinand von Schirach die Frage nach der Schuld des Menschen.

Portrait
Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Die Erzählungsbände »Verbrechen« und »Schuld« und die Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen bisher in vierzig Ländern. »Terror«, sein jüngstes Werk, zählt zu den erfolgreichsten Theaterstücken unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 13.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71497-1
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,5/12,5/2,5 cm
Gewicht 237 g
Abbildungen 1 schwarzweisse Abbildungen
Verkaufsrang 1.826
Buch (Klappenbroschur)
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Buchhändler-Empfehlungen

Mareike Schmitz, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Kurze und spannende Fälle, die sich mit der Frage der Schuld auseinandersetzen. Ein Buch das zum Nachdenken anregt und auf jeden Fall nichts für schwache Nerven ist. Kurze und spannende Fälle, die sich mit der Frage der Schuld auseinandersetzen. Ein Buch das zum Nachdenken anregt und auf jeden Fall nichts für schwache Nerven ist.

„Nur kleine Dosen lesen“

Sandra Riesenbeck, Thalia-Buchhandlung Münster

Schirach beschreibt in seinen Geschichten viele Facetten des menschlichen Abgrunds. Verpackt in kürzere oder längere Stücke hinterlässt er einen nachdenklichen Leser. Schirach zeichnet ein sehr dunkles Bild mit wenig Licht über die Schicksale der Opfer und Täter. Daher sind mehr als 2 - 3 Geschichten pro Tag nicht zu empfehlen. Schirach beschreibt in seinen Geschichten viele Facetten des menschlichen Abgrunds. Verpackt in kürzere oder längere Stücke hinterlässt er einen nachdenklichen Leser. Schirach zeichnet ein sehr dunkles Bild mit wenig Licht über die Schicksale der Opfer und Täter. Daher sind mehr als 2 - 3 Geschichten pro Tag nicht zu empfehlen.

C. Ksoll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Sprachlich präzise, knapp und trotzdem mit geradezu meisterlicher Darstellungskraft- großartig! Sprachlich präzise, knapp und trotzdem mit geradezu meisterlicher Darstellungskraft- großartig!

„Schuld“

K. Meyer, Thalia-Buchhandlung Halle

Diverse Kurzgeschichten ohne Schnörkel. Alles reale Fälle-die durch Spannung und Sprachwitz glänzen. Der Ausgang ist meist unwahrscheinlich und schwer verdaulich.. Doch manchmal auch versöhnlich.
Recht ist nicht immer Gerechtigkeit.. Die Geschichten sorgen für schlaflose Nächte.
Diverse Kurzgeschichten ohne Schnörkel. Alles reale Fälle-die durch Spannung und Sprachwitz glänzen. Der Ausgang ist meist unwahrscheinlich und schwer verdaulich.. Doch manchmal auch versöhnlich.
Recht ist nicht immer Gerechtigkeit.. Die Geschichten sorgen für schlaflose Nächte.

Kundenbewertungen

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Einzigartige Erzählweise
von Lesendes Federvieh aus München am 18.03.2018

Die Frage nach der Schuld beschäftigt die Menschheit seit jeher. Der Anwalt und Strafverteidiger Ferdinand von Schirach hat sich in seiner 15 Erzählungen umfassenden Kurzgeschichtssammlung mit ebenjener Frage auseinandergesetzt. So wird ein Internatsschüler nach dem Vorbild der Illuminaten fast zu Tode gefoltert, ein Ehepaar treibt seine sexuellen Spiele so... Die Frage nach der Schuld beschäftigt die Menschheit seit jeher. Der Anwalt und Strafverteidiger Ferdinand von Schirach hat sich in seiner 15 Erzählungen umfassenden Kurzgeschichtssammlung mit ebenjener Frage auseinandergesetzt. So wird ein Internatsschüler nach dem Vorbild der Illuminaten fast zu Tode gefoltert, ein Ehepaar treibt seine sexuellen Spiele so weit, bis sie tödlich enden und ein Täter wird erst Jahre später durch die Einführung der DNA-Analyse als Beweismittel verurteilt. Ferdinand von Schirach ist einer jener Autoren, von denen ich schon eine gefühlte Ewigkeit ein Buch lesen möchte. Bei meiner letzten Stöberrunde in den Regalen meiner Lieblingsbuchhandlung habe ich seine Kurzgeschichtensammlung "Schuld" entdeckt, gekauft und breits am nächsten Tag komplett durchgelesen, weshalb das Buch von mir vier Sterne bekommt. Der Kontrast konnte kaum stärker sein, als ich zuvor die Entführungsstory "Seelenspiel" von Tarryn Fisher gelesen und nun Schirachs Erzählungen vor mir liegen habe. Strotzte ersteres nur so vor Emotionen, ist bei diesem Buch die beinahe gänzliche Abstinenz selbiger auffällig. In seiner klaren und direkten Sprache schildert er einen Fall von häuslicher Gewalt, der in einem Befreiungsmord endet, genauso präzise und authentisch wie er von den Irrungen und Schwächen der Justiz erzählt. In 15 Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein können, begibt sich der Erzähler auf die Suche nach Schuld und Unschuld, Gut und Böse. Doch der Seiltanz zwischen richtig und falsch gestaltet sich oftmals komplizierter als gedacht und noch schwieriger ist es, dabei die Balance zu halten und nicht in die Tiefe zu fallen, wo das Böse nur darauf wartet einen zu verschlingen. Das Besondere an diesem Buch ist die Wandlungsfähigkeit der Erzählweise. So weiß man tatsächlich bei keiner einzigen Geschichte, in welche Richtung sie sich entwickeln wird, mal beginnt sie mit Statistiken, mal durchlebt man die Biografie einer Person im Schnelldurchlauf ohne jedoch zu wissen, ob es sich dabei um Täter oder Opfer handelt. Jede Story ist in ihrem Inhalt sowie ihrem Verlauf einzigartig, nie lassen sich gleiche Erzählmuster erkennen, was ein herausragendes Qualitätsmerkmal darstellt. Bei einer Sammlung von 15 Stories kann es natürlich vorkommen, dass einem nicht alle vollkommen zusagen, was aber durch den einmaligen Schreibstil Schirachs sogleich aufgewogen wird. Unglaublich ist übrigens auch die letzte Erzählung mit dem Titel "Geheimnisse", die das Buch in einer Weise abrundet, wie es nichts anderes zu können vermag. "Schuld" ist eine Sammlung von 15 Erzählungen aus dem Bereich des Strafrechts, die auf wahren Begebenheiten basieren und sich mit der Frage der Schuld beschäftigen, wobei sie sich durch die glasklare, punktgenaue Sprache förmlich ins Gedächtnis einbrennen.

Ein moralisches Desaster - Zugleich ein literarischer Triumph für Ihre Heimbibliothek
von einer Kundin/einem Kunden am 03.05.2017

Ferdinand von Schirach hat es wieder einmal geschafft. Beinahe in einem Zug gelesen, musste ich nach diesem Vergnügen meine Weltvorstellungen von "Gut und Böse" zum wiederholten Mal verwerfen. Der Autor gibt Einblicke in die Gefühlswelt und den persönlichen Werdegang von Straftätern. Denn deren emotionale Beweggründe können nicht in einem verkürzten... Ferdinand von Schirach hat es wieder einmal geschafft. Beinahe in einem Zug gelesen, musste ich nach diesem Vergnügen meine Weltvorstellungen von "Gut und Böse" zum wiederholten Mal verwerfen. Der Autor gibt Einblicke in die Gefühlswelt und den persönlichen Werdegang von Straftätern. Denn deren emotionale Beweggründe können nicht in einem verkürzten Strafregister erfasst werden. Nebenbei erfahren Sie interessante Fakten über den Ablauf verschiedenster Gerichtsverfahren. Schlussfolgernd ist das Buch eine philosophische Wissensbereicherung mit einem wunderbar unkompliziertem Schreibstil. A