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Tabu

Roman

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Klappenbroschur
Sebastian von Eschburg verliert als Kind durch den Selbstmord seines Vaters den Halt. Er versucht, sich durch die Kunst zu retten. Er zeigt mit seinen Fotografien und Videoinstallationen, dass Wirklichkeit und Wahrheit verschiedene Dinge sind. Es geht um Schönheit, Sex und die Einsamkeit des Menschen. Als Eschburg vorgeworfen wird, eine junge Frau getötet zu haben, übernimmt Konrad Biegler die Verteidigung. Der alte Anwalt versucht, dem Künstler zu helfen – und damit sich selbst.

Portrait
Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Die Erzählungsbände »Verbrechen«, »Schuld« und »Strafe« und die Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen in mehr als vierzig Ländern. Sein Theaterstück »Terror« zählt zu den weltweit erfolgreichsten Dramen unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin. Zuletzt erschienen von ihm u.a. sein persönlichstes Buch »Kaffee und Zigaretten« sowie »Trotzdem«, ein Band mit Gesprächen mit Alexander Kluge.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 13.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71498-8
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,5/12,3/2,5 cm
Gewicht 260 g
Abbildungen 1 schwarzweisse Abbildungen
Verkaufsrang 1948
Buch (Klappenbroschur)
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Buchhändler-Empfehlungen

Farbenlehre

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Schirach bleibt der philosophischen wie juristischen Frage nach der Schuld in seinem Roman ‚Tabu‘ treu und es kann gar nicht anders sein, als dass er mit seiner unvergleichlichen Eloquenz eine unvergleichliche Lektüre schafft, die nach der letzten Seite längst nicht ausgelesen ist. Der Fotograf und Installationskünstler Sebastian von Eschburg ist des Mordes an einer Frau angeklagt, anschließend soll er die Leiche spurlos verschwinden lassen haben. Als wäre diese Anklage nicht schon genug, hält das Leben noch weitere Schicksalsschläge für ihn bereit, die ihn endgültig traumatisieren. Ein unterhaltsamer Roman, zwischen Kunst und Krimi.

Tabu-brüche

Katrin Köber, Thalia-Buchhandlung Dallgow-Döberitz

Dieses Buch hat mich tief beeindruckt und gefesselt ... Menschliche Tabus, künstlerische und juristische Tabus sind das zentrale Thema. Von Schirach ist wahrlich ein großartiger Erzähler.

Kundenbewertungen

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Verwirrend
von einer Kundin/einem Kunden am 26.03.2020

Bisher haben mir die Bücher von Ferdinand von Schirach sehr gut gefallen, aber mit "Tabu" hat der Autor mich verwirrt zurückgelassen. Ich habe nicht wirklich alles verstanden. Ich habe das Buch angefangen zu lesen und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich hatte immer das Gefühl, da kommt jetzt noch was, aber am En... Bisher haben mir die Bücher von Ferdinand von Schirach sehr gut gefallen, aber mit "Tabu" hat der Autor mich verwirrt zurückgelassen. Ich habe nicht wirklich alles verstanden. Ich habe das Buch angefangen zu lesen und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich hatte immer das Gefühl, da kommt jetzt noch was, aber am Ende blieb ich ratlos zurück.

"Wahrheit und Wirklichkeit seien ganz verschiedene Dinge, so wie Recht und Moral..." (175)
von Miri am 19.07.2018

Trotz zahlreicher negativen Kritiken, die mir untergekommen sind, habe ich mich an den Roman Tabu gewagt. Das was dem Autor von manchen Literaturkritikern als Manko vorgeworfen wird: mangelhafte literarische Kunst, blasse Figuren, Sinnlosigkeit der Geschichte u.v.m. kann ich nicht unterstreichen. Ich fand das Buch einfach Klasse... Trotz zahlreicher negativen Kritiken, die mir untergekommen sind, habe ich mich an den Roman Tabu gewagt. Das was dem Autor von manchen Literaturkritikern als Manko vorgeworfen wird: mangelhafte literarische Kunst, blasse Figuren, Sinnlosigkeit der Geschichte u.v.m. kann ich nicht unterstreichen. Ich fand das Buch einfach Klasse. Klare Sätze, klare Botschaft: "...wir leben unser Leben... Wir glauben, was wir tun, sei wichtig... Wir glauben, wir wären sicher... Aber manchmal bleiben wir stehen... in diesem Moment begreifen wir es: Wir können nur unser Spiegelbild sehen." (254). Von Schirach spricht Tabuthemen wie Schuld an, vor allem die eigene Schuld, die uns zum scheitern uns sogar zum Selbstmord bringt, weil wir uns selbst nicht verzeihen können. Die zentrale Frage: was ist Schuld? hat laut von Schirach klare Antwort: "Schuld - das ist der Mensch." (249). Einer der Hauptthemen ist auch das System der Vernehmung der Verdächtigen resp. Schuldigen. Folter versus Höflichkeit. Der Strafprozess und Verhandlung gleicht einem Theaterstück. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der klare und kurze Sätze mag und der mal etwas "Anderes" lesen möchte. Von meiner Seite kann ich es nur weiterempfehlen.