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Lassen Sie mich in Ruhe

Erinnerungen

(3)
90 Jahre und immer noch kompromisslos und neugierig

Erni Mangold war immer schon dagegen. Gegen Männer, die Frauen als Freiwild betrachten, gegen hochmütige Professoren und alle, die sie in eine Schublade stecken wollen. Gegen Konventionen und verlogene Moral. Gegen Schminke und Büstenhalter. Viele Zeitgenossen, Bühnen- und Filmpartner erkannten die Qualitäten ihres Widerstandes: Helmut Qualtinger, Gustaf Gründgens, Karl-Heinz Stroux, Rainer Werner Fassbinder, Erich Neuberg, Peter Patzak, Werner Schwab, Xaver Schwarzenberger u. a.
Im Jänner 2017 feiert Erni Mangold ihren 90. Geburtstag. Grund genug für Doris Priesching, noch einmal nachzufragen: Wie bewahrt sie sich ihren Widerstandsgeist, ihren Mut, ihren Esprit, ihren Witz? Wie erhält sie sich ihre körperliche und geistige Fitness? So viel sei verraten: Von nichts kommt nichts. In ihrer „kleinen Erbauungsfibel“ schildert die Kammerschauspielerin, was es braucht, um selbst mit 90 noch auf der Bühne und vor der Kamera zu stehen. Genießen Sie unvergleichliche, rasante, witzige und gescheite Geschichten über ihre Erfolge und ihre Ungeduld, was sie freut und worüber sie sich ärgert, über Sexszenen im Alter und warum es wichtig ist, zu sagen, wenn einem etwas nicht passt.

Portrait
Erni Mangold, geboren 1927 in Groß Weikersdorf, gab ihr Debüt am Wiener Renaissancetheater, es folgte das Theater in der Josefstadt. 1955 ging sie zu Gustaf Gründgens nach Hamburg. Zurück in Österreich unterrichtete sie am Mozarteum und am Reinhardt Seminar. Vor der Kamera stand sie u. a. mit Paula Wessely, Romy Schneider, Helmut Qualtinger, O. W. Fischer; sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen.
Doris Priesching, geboren 1967 in St. Christophen, ist seit 1990 Journalistin bei der Tageszeitung »Der Standard« mit Schwerpunkt Medien und Fernsehen. Sie studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaften, Politologie und Germanistik. 2010 Österreich-Siegerin beim EU-Wettbewerb für Medizinjournalismus, bis 2016 Obfrau des Vereins Medienjournalismus Österreich.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 21.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99050-063-7
Verlag Amalthea Verlag
Maße (L/B/H) 22,2/15,1/3 cm
Gewicht 809 g
Auflage Ergänzte Neuauflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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3 Bewertungen
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Lassen Sie mich in Ruhe
von einer Kundin/einem Kunden aus Deutsch-Wagram am 07.04.2017
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Als Schauspielerin ist sie Klasse, das Buch hat mich nicht so sehr beeindruckt.

Farblos!
von einer Kundin/einem Kunden am 02.09.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Erni Mangold mag man oder mag man nicht; ich gehöre zur 2ten Sorte. Als ich nun ihr Buch in die Hände bekam, erwartete ich nichts; und das bekam ich auch. Farblos, langweilig, runtergeleiert erzählt Mangold bzw. ihre Co-Autorin Doris Priesching. Mangold geht nie in die Tiefe. Ihre Geburt ist... Erni Mangold mag man oder mag man nicht; ich gehöre zur 2ten Sorte. Als ich nun ihr Buch in die Hände bekam, erwartete ich nichts; und das bekam ich auch. Farblos, langweilig, runtergeleiert erzählt Mangold bzw. ihre Co-Autorin Doris Priesching. Mangold geht nie in die Tiefe. Ihre Geburt ist noch das Interessanteste was sie zu erzählen weiß. Ihre Kindheit beschreibt sie kurz, stillos, ohne Gefühl. Ihre Anfänge als Schauspielerin ebenso; ihre Rollen, ihre Ehe. Ich kann mich gar nicht erinnern, dass Heinz Reinecke je als so großer Bühnenstar sein Wirken gezeigt hat; mir blieb er in den zahlreichen billigen Schnulzen in Erinnerung, wo er einen Hamburger-Jung spielt, mit Kapitänsmütze und schlechtem Gesang. Das er je Hamlet gespielt hat, mag man sich nicht vorstellen. Auch mutet es irgendwie eigenartig an, dass eine Mangold von ihren nicht vorhandenen Orgasmen erzählt; zu viel Information, ohne dabei jedoch Billig zu wirken, das möchte ich schon dazu sagen. Ihre ganze Art wirkt einfach aufgesetzt, kein Herz, kein Zugang. Vom Theater und dem Alkohol kenn ich mehr, als mir lieb ist und so verblüfft mich die Intimbeichte einer ständig besoffenen Mangold nicht im geringsten; das ausgerechnet Helmut Qualtinger ihr bester Freund war, eben so wenig. Das eine Burgschauspielerin das Who is Who der österreichischen Theaterszene kennenlernt ist wohl kein erstaunliches Ergebnis, ihre ständigen Namensauflistungen nerven daher zusehends. Auch, das ihr alle Männer prinzipiell an die Wäsche wollen, kann man glauben und auch nicht. Die meisten dieser Namen könnten sich gar nicht mehr verteidigen. Fazit: Kann man, muss man nicht gelesen haben. Es gibt weitaus bessere österreichische Schauspielerinnen, sowie über diese Biografien, die man gerne liest und die auch etwas aus ihrem Leben erzählen wollen. Da Erni Mangold dies nur getan hat, weil sie "darum gebeten" wurde, merkt man von der ersten bis zur letzten Seite, dass ihr Herzblut nicht dabei ist. So kalt wie sie auf der Bühne und im TV wirkt, so wirkt sie auch in ihrem Buch. Meiner Meinung nach, hätte sie zu diesem Buch "Nein" sagen sollen. Schade!

Meine Emanzipation begann mit 55!
von einer Kundin/einem Kunden am 13.12.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Vom Abortus zum frechen Mädel, vom „Sexerl“ der Josefstadt zur Schauspielikone und Professorin am Max Reinhardt-Seminar. Erni Mangold ging immer ihren eigenen Weg. Sie war abenteuer- und lebenslustig, mutig, aber auch unbequem, stur, leichtsinnig, aufmüpfig und rebellisch – eine echte femme fatale der 50er Jahre. Jetzt erzählt Sie mit... Vom Abortus zum frechen Mädel, vom „Sexerl“ der Josefstadt zur Schauspielikone und Professorin am Max Reinhardt-Seminar. Erni Mangold ging immer ihren eigenen Weg. Sie war abenteuer- und lebenslustig, mutig, aber auch unbequem, stur, leichtsinnig, aufmüpfig und rebellisch – eine echte femme fatale der 50er Jahre. Jetzt erzählt Sie mit viel Witz und Charme, aber auch Kritik und Selbstironie Anekdoten aus Ihrem Leben. Als Bonus gibt’s Begegnungen mit vielen Bekannten (Qualtinger, Kreisky, Gründgens, Reincke,…) und tolle Bilder! Absolut lesenswert!!!