Die glorreichen Sieben

Denzel Washington, Ethan Hawke, Chris Pratt, Vincent D'Onofrio, Haley Bennett

(2)
Film (DVD)
Film (DVD)
12,89
12,89
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar
Sofort lieferbar

Weitere Formate

DVD

12,89 €

Accordion öffnen
  • Die glorreichen Sieben

    1 DVD

    Sofort lieferbar

    12,89 €

    1 DVD

Blu-ray

15,29 €

Accordion öffnen
  • Die glorreichen Sieben

    1 Blu-ray

    Lieferbar in 1 - 2 Wochen

    15,29 €

    1 Blu-ray

Blu-ray 4K

34,99 €

Accordion öffnen
  • Die glorreichen Sieben  (4K Ultra HD) (+ Blu-ray 2D)

    2 Blu-ray 4K

    Lieferbar in 3 - 5 Tagen

    34,99 €

    2 Blu-ray 4K

Beschreibung

Die Stadt Rose Creek steht unter der tödlichen Kontrolle des Geschäftsmanns Bartholomew Bogue (Peter Sarsgaard). Die verzweifelten Einwohner engagieren daher zu ihrem Schutz sieben Outlaws, Kopfgeldjäger, Spieler und Revolverhelden - Sam Chisolm (Denzel Washington), Josh Farraday (Chris Pratt), Goodnight Robicheaux (Ethan Hawke), Jack Horne (Vincent D'Onofrio), Billy Rocks (Byung-Hun Lee), Vasquez (Manuel Garcia-Rulfo) und Red Harvest (Martin Sensmeier). Während sie die Stadt auf den gewalttätigen Showdown vorbereiten, der unausweichlich bevorsteht, finden diese sieben Söldner heraus, dass es bei ihrem Kampf um mehr als nur um Geld geht.

Produktdetails

Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 26.01.2017
Regisseur Antoine Fuqua
Sprache Deutsch, Englisch, Türkisch (Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch)
EAN 4030521746589
Genre Action;Western
Studio Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH
Originaltitel The Magnificent 7
Spieldauer 127 Minuten
Bildformat Widescreen (2,39:1)
Tonformat Englisch: DD 5.1, Deutsch: DD 5.1
Verkaufsrang 12305
Produktionsjahr 2016

Buchhändler-Empfehlungen

Desaströses Remake eines Klassikers!

Bodo Volle, Thalia-Buchhandlung Laatzen

Immer wieder werden heutzutage alte Fimstoffe hervorgekramt und neu verfilmt, und man kann den Filmschaffenden hier nicht zwingend rein kommerzielle Gründe dafür unterstellen. In vielen Fällen waren es diese alten Fime, welche als Inspiration und Motivation hinter der Berufswahl so einiger Filmschaffenden des heutigen Kinos steckten, und nicht selten merkt man den Einfluß des klassischen Hollywoods ihren Werken mehr oder weniger wohltuend an. Man tut Antoine Fuqua sicherlich keinesweg Unrecht, ihn als einen solchen Traditionalisten zu bezeichnen, weisen doch einige seiner Filme wie "Training Day", "King Arthur" oder auch "The Equalizer" mehr oder weniger stark auf seine Vorbilder hin - sollte die Wahl seiner Stoffe hier tatsächlich noch Fragen aufwerfen. Betrachten man die hohe Qualität einiger seiner Werke ist es mehr als bedauerlich, das er bei der Neuverfilmung des Western-Klassikers "Die glorreichen Sieben" so umfassend in jeder Hinsicht versagt hat! Eine Neuverfilmung lenkt - unabhängig von ihrer Qualität - die Aufmerksamkeit unweigerlich in Richting des Originals, ein Vergleich beider Werke ist hier unvermeidlich, wobei in der Rechtfertigung für das gegenüber dem Original fast zwangsläufig minderwertigen Produkt immer wieder ein vermeintlicher veränderter Publikumsgeschmack angeführt wird. Es lohnt sich also durchaus, an dieser Stelle einmal einen Blick auf John Sturges erste Adaption dieses japanischen Stoffes als Western zu werfen: Die Geschichte stimmt in den Grundzügen in allen drei Fällen überein: Die einfachen Bewohner eines Ortes werden von einer Übermacht immer wiederkehrender Banditen terrorisiert, bis diese durch von den Dorfbewohnern angeheurte Söldner aufgehalten werden. Die in der ersten amerikanischen Verfilmung so maträtierten Mexikaner beschließen, sich zu bewaffnen, um sich gegen den Banditen Calvera zur Wehr setzen zu können - erst später wird ihnen dazu geraten, anstatt nur Waffen zu kaufen geich noch jemanden mit anzuheurern, der, was ihre Benutzung angeht, auch kompetent ist. Die sieben Männer die sie anheuern konnten schaffen es tatsächlich, die ihnen zahlenmäßig hoch überlegenden Banditen in die Flucht zu schlagen, da die Banditen allerdings auf die im Ort befindlichen Vorräte angewiesen sind lassen sie sich nicht entgültig vertreiben. Es gelingt den Banditen tatsächlich den 7 eine Falle zu stellen und sie gefangen zu nehmen, Calvera lässt sie allerdings laufen, da er Vergeltungsschläge etwaiger Freunde seiner Gefangenen befürchtet. Trotz ihrer Niederlage beschließen die 7, noch einmal in den Ort zurückzukehren, um die ihnen gestellte Aufgabe - die Befreiung der Dorfbewohner vom Terror der Banditen - zu erfüllen, was ihnen unter großen Opfern auch gelingt. Im Gegensatz zu ihrer europäischen Heimat, in welcher Sagen, Mythen und Legenden über Jahrhunderte wuchsen und sich zeitbedingt immer wieder verändern und anpassen konnten, fehlte der neuen Nation der Vereinigten Staaten eine solche, gemeinsame und somit verbindende, Tradition. Ihre Legenden entstanden quasi im Augenblick , in welchem sich die ihnen zugrunde liegenden Ereignisse abspielten. Das führte dazu, das die Geschichtsschreibung der jungen Nation von Anfang an der Legendenbildung unterworfen war, was sich bis heute durch die immer wieder erfolgte fiktionalisierte Darstellung realer Ereignisse und somit der Deutung von geschichtlichen Ereignissen niederschlägt. Die Erfindung des Kinofilms schloß mehr der weniger nahtlos an das Ende des sogenannten Wilden Westens an, und - da von Anfang an als Unterhaltungsmedium konzipiert - vertiefte die bereits bestehende Kluft zwischen Realität und Fiktion. Jahrelang war der Western der oberflächlichen, schnellen Unterhaltung verpflichtet, ohne das man diesem ureigenen amerikaischen Genre so etwas wie Tiefe oder Aussagekraft zuzumuten bereit war. Der Film "Stagecoach" gilt als Wendepunkt in der Rezeption der Westernfilme - der Film, der John Wayne zum entgültigen Durchbruch verhalf, war bereits sein sechsundsechzigster. Lange Zeit galt "Die glorreichen 7" als ein ebensolcher Wendepunkt - weg vom romantisch-idealisierten WildWestBild hin zu einer kritischeren, realistischen und auch desillusionierteren Sichtweise, nicht nur auf die eigene Geschichte, sondern auch auf deren fiktionalisierten Helden. Neu an den glorreichen 7 war nicht die Figur des desilliosonierten Gunfighter, es war vielmehr die Tatsache, das diese Figuren, anstatt mit ihrer Vergangenheit zu brechen und ein neues Leben zu beginnen eben dieses Leben weiterhin zum Verkauf anboten - nicht des Verdiestes wegen, sondern als Zeichen der Resignation. Als die von Brynner und McQueen darestellten Revolvermänner am Anfang des Films den Leichenwagen zum Friedhof fahren tun sie das nicht um der Gerechtigkeit willen - sie haben schlichtweg nichts besseres zu tun. Und doch kann ihr Einsatz um das mexikanische Dorf als Versuch gewertet werden, vor ihrem unvermeidlich erscheinenden, gewaltsamen Tod wenigstens einmal etwas sinnvolles, etwas Gutes (etwas Richtiges?) getan zu haben. Während sich der von Charles Bronson gespielte O'Reilly ganz bewusst - aus Feigheit, wie er selber eingesteht! - gegen die Sesshaftigkeit und eine Familie entschieden hat kommt ein Farmerleben für Vin - McQueen - zumindest theoretisch in betracht. Allen ist bewusst weche Art Leben sie führen und welche Konsequenzen das für sie hat - oder haben wird. Es ist sehr bedauerlich das die Szenen, in denen die 7 über sich und ihr Dasein reflektieren in der Neuverfilmung fehlen. Ihre Motivation bleibt - von der ihres Anführers einmal abgesehen, der hier eine persönliche Rechnung zu begleichen hat - bestenfalls schwammig. Fuqua weiß einfach nichts mit seinen Figuren - geschweige denn mit ihren Vorbildern - anzufangen, weswegen er sie fast den ganzen Film über einfach nur auf die Bösen schießen lässt. Auch die kulturelle und ethnische Mischung der Gruppe hat nur am Anfang einen Reiz, welcher durch die Gleichförmigkeit der Handlung recht schnell hinweggewischt wird - eine Tatsache gegen die auch die guten Darsteller nicht anzuspielen in der Lage sind, dazu ist das Drehbuch - welches, man verzeihe mir an dieser Stelle einen Anflug von Zynismus, aus nicht mehr als zwei Seiten bestanden haben kann - nicht ausgelegt. Das der Western vorrangig als Actionfilm wahrgenommen wird mag für so manche bedauerliche Entwicklung im Genrekino verantwortlich sein - viele bedeutungslose und minderwertige Produktionen haben ihren Teil dazu beigetragen dieses Mißverständnis zu unterfüttern - allerdings sollte man von einem Filmschaffenden einen genaueren Blick auf das verwende Ursprungsmaterial erwarten dürfen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
1
0
0
0
1

Sehr guter Film
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 05.04.2017
Bewertet: Medium: Blu-ray

Er ist nicht nur gut animiert sondern ist auch voller guter Dialoge, Witzen und vielen mehr. Es ist auch mein ein Film mit einem eher traurigen Happy End. Alles in allem ein Meisterwerk.


  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • Artikelbild-2
  • Artikelbild-3
  • Artikelbild-4
  • Artikelbild-5
  • Artikelbild-6
  • Artikelbild-7
  • Artikelbild-8
  • Artikelbild-9
  • Artikelbild-10
  • Artikelbild-11
  • Artikelbild-12