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Winterblüte

(gekürzte Lesung)

(94)
Im Kurort Ostseebad Heiligendamm bereitet sich die Hotelierfamilie Baabe im Jahr 1900 auf die feierliche Bekanntgabe der Verlobung ihrer Tochter Johanna vor, dabei liebt diese einen anderen. Da wird nach einem Schiffsunglück eine junge Frau am Strand angespült. Sie kann sich nicht an ihren Namen oder ihre Herkunft erinnern, verzweifelt hält sie einen kleinen Zweig umklammert. In Johanna findet sie eine Freundin. Die Namenlose weiht Johanna in die Tradition des Barbarazweigs ein: Die beiden Frauen stellen am 4. Dezember frisch geschnittene Zweige in eine Vase, jede mit der für sie dringendsten Frage – der knospende Zweig wird ihnen die Zukunft weisen.
Portrait
Corina Bomann wurde 1974 in Parchim geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern auf. Mittlerweile lebt sie mit ihrer Familie in Berlin. Sie hat bereits erfolgreich Jugendbücher und historische Romane geschrieben, bevor ihr mit "Die Schmetterlingsinsel" der absolute Durchbruch gelang.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Merete Brettschneider
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783844914504
Verlag Hörbuch Hamburg
Spieldauer 417 Minuten
Format & Qualität MP3, 417 Minuten
Verkaufsrang 484
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„Ein toller Schmöker - nicht nur für kalte Winterabende“

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Im noblen Ostseebad Heiligendamm bereitet sich die Hoteliersfamilie Baabe im Jahr 1902 auf den großen Winterball vor. Es wird ein ganz besonderes Ereignis werden, denn die 20jährige Tochter Johanna soll an diesem Abend endlich ihre Verlobung bekanntgeben. Sehr zu ihrem Leidwesen, denn sie liebt nicht den Mann, den ihre Eltern als Schwiegersohn ausgewählt haben. Als Sohn Christian auch noch eine geheimnisvolle ohnmächtige Frau, die ihr Gedächtnis verloren hat, am Strand findet und ein altes Familiengeheimnis ans Licht kommt, gerät das Leben der Baabes komplett durcheinander.

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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Jena

1900,Ostseebad Heiligendamm,eine schöne,etwas kitschige Geschichte.Doch manchmal muss es auch so etwas sein.kurzweilig.Ich kann es empfehlen. 1900,Ostseebad Heiligendamm,eine schöne,etwas kitschige Geschichte.Doch manchmal muss es auch so etwas sein.kurzweilig.Ich kann es empfehlen.

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Eine romantische Geschichte vor der Kulisse der "weißen Stadt am Meer": Heiligendanm zu seiner Blütezeit. Winterschmöker! Eine romantische Geschichte vor der Kulisse der "weißen Stadt am Meer": Heiligendanm zu seiner Blütezeit. Winterschmöker!

„Der Mythos der Barbarazweige“

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Die Uhren sind umgestellt, die Tage viel kürzer! Was gibt es da Schöneres als es sich mit einem stimmungsvollen Weihnachtsroman bequem zu machen?!
Wer es romantisch und gefühlvoll mag, ein Freund von „Downton Abbey“ ist, der wird sich die Vorweihnachtszeit mit Corina Bomann's „Winterblüte“ verkürzen können.
Im Dezember 1902 folgt die wohlsituierte Familie Baabe, die in Heiligendamm ein Gästehaus hat, der Einladung des Großherzogs von Mecklenburg-Strelitz zum alljährlichen Winterball auf dessen Burg. In diesem feierlichen Ambiente soll die Verlobung von Johanna Baabe bekanntgemacht werden. Ihre Eltern verlangen, dass sie sich für einen von zwei ausgewählten Heiratskandidaten entscheidet. Doch Johanna liebt Peter. Der ist wegen einer langjährigen Familienfehde jedoch nicht der Richtige.
Doch Johanna's Leben ändert sich völlig, als ihr Bruder Christian während eines Ausritts am frühen Morgen Anfang Dezember am Strand eine junge Frau findet, die sich an nichts mehr erinnern kann, außer an den Zweig in ihrer Hand, den sie verzweifelt umklammert. Gegen den ausdrücklichen Willen der Mutter findet das namenlose Mädchen, welches Johanna Barbara nennt, ein Zuhause im Gästehaus der Baabe's. Es kommt wie es kommen muss: Christian verliebt sich in Barbara und Johanna und sie werden beste Freundinnen. Genügend Potential für einige Dramen, die sich zutragen werden.
Die Protagonisten werden liebevoll beschrieben und auch Johanna's Eltern sind im eigentlichen Sinne sympathische Menschen, die hohen Wert auf Etikette und gesellschaftliches Ansehen legen. Die Handlung ist durchaus nachvollziehbar. Der flüssige, leichte Schreibstil ist angenehm zu lesen.
So unterschiedlich die Charaktere daherkommen, so vielfältig ist auch die Palette der Gefühle zwischen Liebe und Hass, Freundschaft und Mitleid, Neid und Lob beschrieben. Alles vor dem Hintergrund der seinerzeit geltenden Moralvorstellungen.
Besonders schön erinnert die Autorin an den alten Brauch der Barbarazweige: Am 4. Dezember stellt man Zweige von Obstbäumen oder Forsythien ins Wasser, in der Hoffnung, dass diese am Weihnachtstag blühen und dem Menschen Glück und Liebe für ein ganzes Leben verheißen.
Ob die Barbarazweige Joahnna und Barbara Glück bringen werden, müssen Sie selbst herausfinden.
Versuchen Sie es selbst auch einmal! Viel Glück!
Das wunderbar gestaltete Cover, im Prägedruck die blühenden Kirschzweige und kleine goldglitzernde Blätter, nehmen diesen Brauch wieder auf.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
94 Bewertungen
Übersicht
59
21
8
5
1

Winterblüte
von einer Kundin/einem Kunden aus Sangerhausen am 12.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch ist wundervoll, man kann es nicht zur Seite legen. Es hat mir sehr viel Freude gemacht es zu lesen. Vielen Dank Corinna !

gute Unterhaltung, aber vorhersehbar und wenig Tiefgang
von einer Kundin/einem Kunden am 11.07.2017
Bewertet: Hörbuch (CD)

Anfang Dezember 1902 findet Christian Baabe am Ufer der Ostsee ein etwa 18 Jahre altes Mädchen. Scheinbar ist sie im Sturm der vergangenen Nacht von einem Schiff geweht worden. Er bringt sie nach Hause. Im Gästehaus seiner Eltern wird sie untersucht und gepflegt, sehr zum Ärger seiner Mutter, die... Anfang Dezember 1902 findet Christian Baabe am Ufer der Ostsee ein etwa 18 Jahre altes Mädchen. Scheinbar ist sie im Sturm der vergangenen Nacht von einem Schiff geweht worden. Er bringt sie nach Hause. Im Gästehaus seiner Eltern wird sie untersucht und gepflegt, sehr zum Ärger seiner Mutter, die befürchtet, es könne sich um eine Schmarotzerin handeln, die ihrer Familie nur Unglück bringt, wie es auch ihren Eltern passiert ist. Das Mädchen kann sich an gar nichts erinnern, hat keine Ahnung, wer sie ist. Sie bekommt den Namen Barbara, denn sie hatte einen Barbarazweig bei sich, ein Zweig, der am 4. Dezember geschnitten wird und Glück bringt, wenn er zu Weihnachten blüht. Barbara freundet sich mit Johanna, der Tochter der Familie Baabe an. Johanna soll zu Weihnachten endlich verkünden, welchen ihrer Verehrer sie heiraten will. Dabei will sie jedoch gar keinen ihrer offiziellen Verehrer, denn sie liebt nur Peter. Die Familie Baabe und Peters Familie entzweit jedoch eine alte Fehde und Johannas Eltern würden ihr nie eine Ehe mit Peter erlauben. Es ist eine nette Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Es handelt sich jedoch auch nicht gerade um hochgeistige Literatur. Die Probleme aller Personen sind recht schnell angesprochen: Die unglückliche Liebe von Johanna inklusive der alten Fehde der beiden Familien, die sich anbahnende Liebe von Christian und Barbara, der Gedächtnisverlust von Barbara und die durch nichts gestützte Angst der Mutter, Barbara könne eine Schmarotzerin sein und der Familie Unglück bringen. Die Probleme bleiben auch eine ganze Weile bestehen und es geht kaum voran, obwohl meiner Meinung nach die Lösung bzw. Entwicklung aller Probleme schon recht früh vorhersehbar ist. Ich wurde dann in meinen Erwartungen auch nicht enttäuscht, es gab keine Überraschungen. Die Charaktere aller Personen werden nur recht knapp umrissen. Es sind allseits bekannte Stereotypen: Die herrschsüchtige Mutter, die alles kontrollieren will; die von Verehrern umschwärmte Tochter mit ihrer unglücklichen Liebe; die schutzbedürftige junge Frau, in die der junge Herr des Hauses sich verliebt; das neidische und intrigante Zimmermädchen, das den jungen Hausherren gerne selbst ehelichen würde. Die Charakterzüge jeder einzelnen Person sind jedoch nicht sehr stark ausgeprägt, sondern alles läuft recht gemäßigt ab. Überraschenderweise ändern sich einige Charaktere zum Ende hin und legen ihre negativen Eigenschaften ab bzw. erkennen, dass sie falsch lagen. Das fand ich dann doch etwas überraschend und nicht unbedingt zum Charakter bzw. zur damaligen Zeit passend, wo Selbsterkenntnis und Einsicht nicht unbedingt zum Alltag gehörten. Ich habe das Hörbuch gehört mit Merete Brettschneider als Sprecherin. Es war mein erstes Hörbuch, das sie gesprochen hat. Und ich fand sie richtig gut. Sowohl ich wie auch mein Freund, der vieles mitbekommen hat, konnten ihrer hellen Stimme sehr gut zuhören. Und sie hat den verschiedenen Charakteren auch gut Leben eingehaucht, indem sie jedem eine eigene Stimme verliehen hat, ohne dass es kindisch wirkte. Und ihre Stimme passte auch sehr gut zur gesamten Geschichte. Ich würde ihr gerne wieder zu hören in anderen Hörbüchern. Der Roman hat mich gut unterhalten, aber ich fand ihn zu vorhersehbar und mir fehlte der Tiefgang in den Charakteren. Die Änderungen in den Charakteren zum Ende hin fand ich nicht glaubhaft.

Bezaubernde Weihnachtsgeschichte
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 04.04.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Anfang Dezember 1902 findet Christian Baabe eine schiffbrüchige Frau am Strand des Ostseebades Heiligendamm. In ihren Händen hält sie einen Zweig, den sie sich auch nicht wegnehmen lässt. Christians Familie führt in Heiligendamm das Hotel Baabe, wohin er auch die junge Frau mitnimmt. Sie jedoch weiß weder, wo sie herkommt... Anfang Dezember 1902 findet Christian Baabe eine schiffbrüchige Frau am Strand des Ostseebades Heiligendamm. In ihren Händen hält sie einen Zweig, den sie sich auch nicht wegnehmen lässt. Christians Familie führt in Heiligendamm das Hotel Baabe, wohin er auch die junge Frau mitnimmt. Sie jedoch weiß weder, wo sie herkommt noch wie sie heißt. Mit dieser Tatsache ist sie Christians Mutter ein Dorn im Auge. Die junge Frau freundet sich mit Christians Schwester Johanna an. Diese soll nach dem Willen ihrer Eltern demnächst verheiratet werden - mit einem Mann, den sie nicht liebt. Die Familie ihres Liebsten ist mit ihren Eltern seit ewigen Zeiten im Streit, so dass keine Hoffnung besteht, den Mann heiraten zu können, den sie liebt. Die junge unbekannte Frau wird von Johanna Barbara genannt, denn der Zweig, den sie in Händen hielt, ist ein Barbarazweig. An diese Tradition konnte sich die Fremde noch erinnern und erzählt Johanna davon. Wer am 04.12. einen Obstzweig ins Wasser stellt und dessen Blüten zu Weihnachten aufgehen, soll im nächsten Jahr eine gehörige Portion Glück haben. Johanna, die wegen der ungeliebten Hochzeit alles Glück der Welt brauchen kann, schneidet sich ebenfalls einen Zweig. Beide Frauen hoffen nun auf das große Wunder, denn gebrauchen können sie es beide... Mit ihrem neuesten Roman entführt die Autorin Corina Bomann den Leser zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Heiligendamm. Es ist eine Zeit, in der oftmals noch die Ehen nach dem Willen der Eltern geschlossen wurden. Da ging es nach Ansehen und Stand, persönliche Belange der zu Vermählenden waren nicht gewünscht. So sind in diesem Roman Johanna und Christian die Leidtragenden. Johanna liebt einen Mann, den sie nie heiraten darf, da ihre Eltern in Streit liegen. Christian fühlt sich zu der fremden jungen Frau hingezogen, die in den Augen seiner Mutter nicht standesgemäß ist. Zudem weiß ja auch niemand, wo sie herkommt und was sie im Schilde führt. Die Mutter unterbindet alles im Keim und drückt den Anfängen ihren eigenen Stempel auf. Corina Bomann versteht es wieder einmal mehr, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Die Geschichte spielt in der Vorweihnachtszeit und bringt dem Leser auch die Tradition der Barbarazweige nahe. Mir war diese bislang völlig unbekannt, aber sie fasziniert mich, so dass ich mich im kommenden Dezember auch einmal daran versuchen werde. Die Protagonisten des Romans kommen dem Leser sehr authentisch vor. Man lernt die sympathische Fremde kennen, wie auch die Geschwister Johanna und Christian und kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Man nimmt als Leser an ihren Schicksalen Anteil und wünscht ihnen nur das allerbeste. Bei den Eltern reicht es leider nur bis zum Kopfschütteln, die zwar selbst seinerzeit aus Liebe geheiratet haben, dies aber ihren Kindern verwehren wollen. Die Sympathieträgerin des Buches ist für mich die fremde Frau, die Barbara genannt wird. Sie kommt zu Leuten, die sie nicht kennt, in eine ihr unbekannte Umgebung und weiß nicht, wer sie ist. Sie versucht verzweifelt, sich zu erinnern. Auch die Anfechtungen von Christians Mutter nimmt sie ruhig und beherrscht auf, beugt sich allem, was ihr dort widerfährt, ohne aufzubegehren. Sie zeigt eine Größe, die bewundernswert ist und die sie absolut liebenswert erscheinen lässt. Eine Frau, die man selbst gern als Freundin hätte. Ein wunderbarer Roman, den man nicht aus der Hand legen möchte. Man leidet, liebt und agiert mit den Protagonisten und ist sofort mittendrin im Geschehen. Der Schreibstil der Autorin macht es möglich, das Buch genießen zu können. Es gibt keine Längen oder Schnörkel, die es künstlich in die Länge ziehen, da ist jede Zeile es wert, gelesen zu werden. Das Cover des Buches ist ausgesprochen gelungen. Die Blüten werden mit kleinen glitzernden, in Gold gehaltenen, Tupfen umrahmt, die etwas erhaben auf dem Cover zu finden sind. Auch für dieses Buch spreche ich eine klare Leseempfehlung aus.