Väter und Söhne

(gekürzte Lesung)

GROSSE WERKE. GROSSE STIMMEN

(2)
Erfüllt von revolutionären Ideen und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft reisen der angehende Arzt Jewgeni Basarow und sein Freund Arkadi aus der russischen Hauptstadt in ihre ländliche Heimat. Als Nihilisten lehnen sie jegliche Autorität und die aristokratische Lebenswelt ihrer Eltern vehement ab und so kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Jung und Alt. Als Arkadi sich jedoch in die stille Katja verliebt, erwägt er ihr zuliebe eine Rückkehr zur Tradition. Dies führt zum Bruch zwischen den beiden jungen Männern. Ein unvergessener sozialpsychologischer Roman über ein Land im Wandel – meisterhaft gelesen von Rolf Boysen.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Rolf Boysen
Erscheinungsdatum 23.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783862319275
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 457 Minuten
Format & Qualität MP3, 457 Minuten
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„– …nicht nur etwas für Klassik-Fans…“

Christian Schmitt, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Turgenjew´s fantastische Erzählungen sind genau die richtige Einführung in die klassische russische Erzählkunst. In den Geschichten wie „Visionen“ oder „Die triumphierende Liebe“ beweist Turgenjew, dass russische Autoren sich nicht nur mit Landschaftsbeschreibungen auskennen.

Tauchen Sie ein, in eine „triumphierende Liebe“, die aus Menschen Zombies macht. Reisen Sie in „Visionen“ an der Seite eines Vampires durch Raum und Zeit – auch nach Mannheim – und erleben Sie an der Seite eines Jungen mit, dass „Träume“ wahr werden können, wenn auch auf die eher gespenstische Art und Weise.

Wer sich schon immer mal gerne an russischer Literatur versuchen wollte, sich aber bisher von den eher ausschweifenden Landschaftsdarstellungen abschrecken ließ, dem lege ich Turgenjew´s wirklich fantastische Erzählungen ans Herz.

Übrigens auch etwas für Liebhaber des feinen Grusels...
Turgenjew´s fantastische Erzählungen sind genau die richtige Einführung in die klassische russische Erzählkunst. In den Geschichten wie „Visionen“ oder „Die triumphierende Liebe“ beweist Turgenjew, dass russische Autoren sich nicht nur mit Landschaftsbeschreibungen auskennen.

Tauchen Sie ein, in eine „triumphierende Liebe“, die aus Menschen Zombies macht. Reisen Sie in „Visionen“ an der Seite eines Vampires durch Raum und Zeit – auch nach Mannheim – und erleben Sie an der Seite eines Jungen mit, dass „Träume“ wahr werden können, wenn auch auf die eher gespenstische Art und Weise.

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Kundenbewertungen

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Die Nihilisten um 1850 verachten das Leben der Väter....
von einer Kundin/einem Kunden aus Olten am 13.03.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

....den Liberalismus der keine revolutionären Veränderungen zu Wege gebracht hat. Aber sie müssen erkennen, dass ihre eigenen Weltanschauungen oft mit der Realität des Lebens nicht übereinstimmen und dass Liebe und Gefühle zeitlose Empfindungen bleiben. Es geht um nicht weniger als um Leben, Tod und gesellschaftliche Veränderungen. Um die Idole der... ....den Liberalismus der keine revolutionären Veränderungen zu Wege gebracht hat. Aber sie müssen erkennen, dass ihre eigenen Weltanschauungen oft mit der Realität des Lebens nicht übereinstimmen und dass Liebe und Gefühle zeitlose Empfindungen bleiben. Es geht um nicht weniger als um Leben, Tod und gesellschaftliche Veränderungen. Um die Idole der Jugend, Licht, Freiheit, Wissen, den Mut ins volle Menschenleben einzutauchen der sie geleiten soll. Sind's Väter und Söhne die die Zivilisation vorantreiben oder sind's weder Väter noch Söhne die die Welt bewegen? Sind es letztendlich Individuen voller enthusiastischer Überzeugung für ihre Lebensaufgabe. Turgenjeff schwebte vor einen Roman gegen den Adel als führende Klasse zu schreiben in dem der junge Arzt Basaroff als Bürgerlicher eine tragische, düstere, wilde grosse Gestalt, "halb erst herausgewachsen aus dem Boden", kräftig, erbost, ehrlich, aber zum Untergang verurteilt sei da er erst in der Vorhalle der Zukunft weile. Sein Werk wurde heftig kritisiert weil für die Konservativen die Nihilisten in der Gestalt Basaroffs nicht abschreckend genug geschildert waren und von den Linken weil Letzterer nicht heldisch und grossartig genug dargestellt sei. Einzig die Monatsschrift "Die Zeit" - Herausgeber: Fjodor und Michail Dostojewski - trat für das Buch ein. Russland 1859: eine rebellierende Jugend verneint die tradierten Werte, anerkennt keine Autorität, lehnt Gefühle ab......bis jene Frau in ihr Leben tritt die alles in verändertem Licht erscheinen lässt. Es war schon immer das Privileg kommender Generationen die Gesellschaft ein wenig durchzurütteln. Ein Muss zu lesen, da nach wie vor aktuell wie eh und je.