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Seelenhauch

(9)

Nominiert als »Bester Deutscher Roman« beim Deutschen Phantastik Preis 2016
»Seelenhauch ist fantastisch. Und es ist kein Hauch, es ist ein Seelensturm.« (Bloggerstimme von All you need is a lovely book)
**Für einige Geheimnisse muss man direkt in die Vergangenheit reisen…**

Die 20-jährige Helen glaubt nicht an Geister. Als fertig ausgebildete Krankenschwester hat sie bereits einige Menschen sterben sehen, aber nie wurde sie von einer rastlosen Seele heimgesucht. Das ändert sich schlagartig, als sie sich nach einer scheinbar harmlosen Partie Gläserrücken plötzlich nicht mehr allein fühlt und von einem sterbenden Patienten um einen letzten Gefallen gebeten wird: Sie soll das Zuhause eines gewissen Kilian aufsuchen. Ihre Recherche führt sie in ein steinreiches Villenviertel und direkt in die Arme des attraktiven Jungdesigners Elias. Zusammen versuchen sie der Geschichte des verstorbenen Erben auf die Spur zu kommen – und werden dabei direkt in die Vergangenheit katapultiert…

//Dies ist ein Roman aus dem neuen Carlsen-Imprint Dark Diamonds. Jeder Roman ein Juwel.//

Portrait
Annie J. Dean wurde 1972 in Dortmund geboren und dachte sich schon als Kind eigene Fantasygeschichten aus. Nach ihrem Schulabschluss erlernte sie einen Beruf im Bürowesen, ehe sie 2013 begann, ihren ersten Roman zu schreiben. Mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern lebt sie heute am Rand des Ruhrgebietes und hat neben dem Schreiben eine große Vorliebe für Tiere. Daher hat sich bei ihr zu Hause mittlerweile ein halber Zoo angesammelt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 439 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 28.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783646300109
Verlag Carlsen
Dateigröße 2395 KB
Verkaufsrang 17.494
eBook
4,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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die Geister, die ich rief - tolle, unheimliche Atmosphäre /4,5 Sterne
von Dana am 09.02.2017

Ein bisschen Gläserrücken mit den besten Freundinnen - was ist schon dabei? Ein wenig Gruselfaktor, ganz viel Unglaube und noch lange ein Gesprächsthema zu haben, hört sich erst mal nicht so gefährlich an. Doch die Aktion von Helen und ihren Mitbewohnerinnen hat schlimme Auswirkungen. Die Geister der Vergangenheit lassen... Ein bisschen Gläserrücken mit den besten Freundinnen - was ist schon dabei? Ein wenig Gruselfaktor, ganz viel Unglaube und noch lange ein Gesprächsthema zu haben, hört sich erst mal nicht so gefährlich an. Doch die Aktion von Helen und ihren Mitbewohnerinnen hat schlimme Auswirkungen. Die Geister der Vergangenheit lassen sie nicht mehr in Ruhe und treiben sie dazu an, der Familiengeschichte der von Bergs auf den Grund zu gehen. Wie tief Helen in das Geschehen hineingezogen wird, hätte sie wohl nicht vermutet, als sie auf die, zunächst harmlose, Recherche gegangen ist. Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und bildhaft. Trotz der teilweise unschönen Ereignisse habe ich mich wohl und mitgenommen gefühlt in der Geschichte. Mit Helen tauschen wollen, hätte ich allerdings nicht. Durch die detaillierten Beschreibungen werden die Erlebnisse von Helen und Elias noch lebendiger. Ihre Reisen in die Vergangenheit sind schon ein wenig gruselig und beängstigend, aber sie sind auch unglaublich faszinierend und machen neugierig darauf zu erfahren, was damals wirklich geschehen ist. Nach und nach tauchen sie tiefer in die Familiengeschichte ein und decken Dinge auf, die so wohl niemand geahnt hat. Dabei begegnen sie verschiedenen Geistern, die in der Vergangenheit eine Rolle gespielt haben. Nicht alle sind freundlich und aufgeschlossen, da müssen sich Helen und Elias ziemlich in Acht nehmen, um sich nicht selbst zu schaden. Das Buch ist aus zwei Ich-Perspektiven geschrieben, die sich stetig abwechseln. Durch die verschiedenen Perspektiven entsteht eine schöne Dynamik und gleichzeitig ist man den Protagonisten sehr nah. Helen und Elias haben nicht die gesamte Zeit die gleichen Erscheinungen, so ist es spannend zu erfahren, wie es jedem einzeln ergeht. Die intensiven Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelten zeigen, wie aufgewühlt sie durch die ganzen Erlebnisse sind. Doch so mysteriös, beängstigend und seltsam auch alles ist, so schön ist es auf der anderen Seite, dass die beiden durch diese Familiengeschichte zusammen gefunden haben und nun gemeinsam den steinigen Weg gehen. Die zaghafte Annäherung ist schön eingebunden und wirkt damit nicht übertrieben oder fehl am Platz. Obwohl sich die Protagonisten manchmal gern mit anderen Dingen beschäftigen würden, steht die Aufklärung der Familiengeschichte immer im Vordergrund. Kaum sind sie mal etwas zur Ruhe gekommen, taucht die unheimliche Energie um sie herum wieder auf und nimmt sie gefangen. Neben der Suche nach der Wahrheit, beginnen auch die Charaktere, sich zu öffnen und geben viel von ihrer Vergangenheit preis. So entsteht im Verlauf der Geschichte nicht nur ein stimmiges Bild zur Familiengeschichte, sondern auch zu der Entwicklung der Figuren. Man kann Handlungsweisen, Gedankengänge und Reaktionen besser einordnen, verstehen und teilweise sogar vorausahnen. In der Geschichte haben wir es mit vielen verschiedenen Emotionen zu tun. Angst, Wut, Zorn und Verzweiflung schlagen einem genauso entgegen wie Hoffnung, Liebe und der Glaube daran, dass man gemeinsam viel schaffen kann. Eine interessante, schön gestaltete Geschichte, die die unheimliche Atmosphäre der mystischen Begegnungen gut rüber bringt. Da überlegt man sich zwei Mal, ob man jemals wieder Gläserrücken machen will.

Auf sehr gefühlvolle Art und Weise entführt sie uns in eine Welt, die alles verändert
von Susi Aly am 08.02.2017

Auf den neuen Roman der Autorin hab ich mich sehr gefreut, bereits ihre Lana Reihe konnte mich sehr fesseln. Von daher war ich gespannt, wie es mir im paranormalen Bereich gefallen würde. Wobei wir ja auch direkt bei der Grundthematik sind. Wir bewegen uns im Bereich des paranormalen, was nicht... Auf den neuen Roman der Autorin hab ich mich sehr gefreut, bereits ihre Lana Reihe konnte mich sehr fesseln. Von daher war ich gespannt, wie es mir im paranormalen Bereich gefallen würde. Wobei wir ja auch direkt bei der Grundthematik sind. Wir bewegen uns im Bereich des paranormalen, was nicht unbedingt ein einfaches Gebiet ist. Der Drahtseilakt zwischen Realität und und der Grenze zum übernatürlichen ist schmal und dieses abzugrenzen, nicht unbedingt einfach. Doch die Autorin hat es von Anfang an gut verstanden, dieses zu trennen. Was aber nicht heißt, daß man es nicht an der ein oder anderen Stelle anders wahrnimmt. Bereits der Einstieg ist sehr gelungen und hat meine Neugier entfacht. Es ist so tragend, das man gleich wissen und ergründen möchte , was es mit dem ganzen auf sich hat. Zentrale Personen hierbei sind in erster Linie Helen und Elias. Zwei sehr unterschiedliche Personen, die doch auch über genug Ecken und Kanten verfügen, um authentisch zu wirken. Besonders Elias hatte es mir angetan. Er hatte so eine Art an sich, die mich sofort in den Bann gezogen hat. Ich musste unbedingt wissen, was es mit seinem Hintergrund auf sich hat. Helen hat mich vor allem mit ihrer Verletzlichkeit und ihrer Wandelbarkeit überrascht und auch berührt. Beide machen im Laufe des Buches eine eigene Entwicklung durch, die sie spürbar verändert. Eine Veränderung die doch auch wichtig ist und sie stärker macht. Beide glauben eigentlich nicht an Geister. Doch ein Erlebnis stellt ihr Leben komplett auf dem Kopf und ändert einfach alles. Ich war komplett fasziniert von dem ganzen Geschehen. Teilweise fand ich es wirklich gruselig und hätte nicht unbedingt in der Haut der Protagonisten stecken mögen. Doch zwischendrin merkt man auch den ganzen Schmerz, die Qual und die tiefe Traurigkeit die allem innewohnt. Was hier zutage kommt ist wirklich nicht einfach zu verkraften und hat mir doch mehrere Schockmomente verpasst. Besonders weil man hier hinter die Fassade blickt. Man möchte nicht mehr und doch kann man sich einfach nicht lösen. Man zittert, man leidet und es ist einfach kaum zu ertragen, bei dem was sich hier offenbart. Es ist schmerzlich, berührend und zeigt Dinge auf, die schrecklicher und abgründiger kaum sein können. Mit unheimlich viel Gefühl hat die Autorin einen paranormalen Roman verfasst, der sowohl Vergangenheit, als auch Gegenwart einschließt und in dessen Verlauf, man irgendwann nicht mehr weiß, wohin mit seinen Emotionen. Ein Roman der mich sehr gefordert hat und auch aufgrund der gut platzierten Wendungen, mich fassungslos und entsetzt dasitzen ließ. Auch die Beschreibungen führen dazu, daß die eigene Fantasie ein Eigenleben entwickelt und man alles noch intensiver wahrnimmt. Das gibt dem ganzen nochmal eine völlig neue Dimension und man ist gefangen in einem Strudel voller Höhen und Tiefen, die es in sich haben. Auf ganzer Ebene gelungen. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Helen und Elias, was ihnen mehr Raum und Tiefe verschafft. Die Charaktere sind ausdrucksstark, lebendig und nehmen für sich ein. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet. Die Atmosphäre ist mystisch und sehr geheimnisvoll, aber zugleich auch sehr traurig und düster. Die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge. Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel passen sehr gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Endlich etwas neues von der Autorin. Mit ihrem paranormalen Roman hat sie mich zutiefst bewegt und in Abgründe schauen lassen, die schlimmer nicht sein könnten. Auf sehr gefühlvolle Art und Weise entführt sie uns in eine Welt, die alles verändert. Magisch, abgründig und voller Wendungen, die einfach alles anders machen.

Gelungene Geistergeschichte
von Ann-Sophie Schnitzler am 19.01.2017

Cover: Das Cover ist wirklich wahnsinnig hübsch und hat mich sofort magisch angezogen. Es passt einerseits zur Geschichte, da es dieses Geisterhafte perfekt rüberbringt und auch das abgebildetet Haus sich sehr gut in die Fantasien über die Handlung einbringen lässt. Andererseits ist es ein wahrer Blickfang mit der insgesamt sehr... Cover: Das Cover ist wirklich wahnsinnig hübsch und hat mich sofort magisch angezogen. Es passt einerseits zur Geschichte, da es dieses Geisterhafte perfekt rüberbringt und auch das abgebildetet Haus sich sehr gut in die Fantasien über die Handlung einbringen lässt. Andererseits ist es ein wahrer Blickfang mit der insgesamt sehr schönen Gestaltung, sodass man definitiv darauf aufmerksam wird. Inhalt: Helens Geschichte kann ich euch wirklich empfehlen. Was normal und alltäglich beginnt, endet in einer schauderhaften, fantasievollen Geistergeschichte. Der Einstieg fiel mir leicht und weckte große Erwartungen, denn Annie J. Dean konnte mich mit dem Prolog sofort packen. Der weitere Verlauf der Geschichte ist wirklich spannend, vor allem als die Angelegenheit mit den Geistern Fahrt aufnimmt. Helen und Elias stehen nun vor der Herausforderung, das Rätsel um den geheimnisvollen Geist zu lösen. Sie begeben sich auf Spurensuche und das ist mal mehr, mal weniger spannend. Auf jeden Fall ist es interessant, die neuen Hinweise zu entdecken und gemeinsam mit Elias und Helen zu ergründen, doch es geht sehr langsam voran, was manchmal etwas langatmig ist. Aber sobald ein neuer Hinweis kommt, geht es wieder. Auch die Liebesgeschichte ist strittig in meinen Augen. Am Anfang fand ich es noch richtig toll,wie sich die gefühle der beiden bemerkbar machten, doch das ging mir dann zu schnell, denn Annie J. Dean brachte recht zügig eine sehr tiefe Verbundenheit hervor, die nach der kurzen Zeit nicht authentisch wirkte. Insgesamt fand ich die Handlung jedoch auf eden Fall unterhaltsam! Charaktere: Helen war mir sofort sympathisch, was vor allem an ihrer normalen, ja bodenständigen Art lag. Sie war keine große Heldin, hatte Ängste ud Sorgen und wirkte auf mich einfach authentisch. Ich konnte mich einfach sehr gut in sie hineinversetzen, was mir viel Freude an der Geschichte bereitete. Auch Elias mochte ich und der Grund dafür, war genau das Gegenteil. Elias war eben nicht so "normal" wie Helen. Nach außen wirkt er düster und unnahbar, doch er ist so anders, als man vermuten würde. Er ist Buchliebhaber, freundlich und neugierig aber doch gewissenhaft. Es machte Spaß, beide Charaktere, die so verschieden, aber doch so gleich sind, bei diesem geisterhaften Abenteuer zu begleitet. Auch die Nebencharaktere wie Helens Freundinnen, Elias Familie und natürlich Kilian wurden von der Autorin ausreichend und passend beschrieben, sodass auch sie sich nahtlos in die Geschichte einfügten. Schreibstil: Der Stil der Autorin hat mich auf jeden Fall von Anfang an gepackt. Sie konnte mich vor allem im Prolog schon so sehr berühren, dass ich total hingerissen war. Annie J. Dean vermittelt einem die Geschichte mit einfachen, aber dennoch unterhaltsamen Worten. Noch dazu ließ sich alles sehr fließend lesen, sodass man sehr gut in der Geschichte vorankam. Alles spielte sich wirklich in meinem Kopf ab, da ihre Beschreibungen dies absolut gewährleisteten. Die wechselnden Sichtweisen zwischen Helen und Elias fand ich ebenso sehr passend. Das erlaubte einem, beide Charaktere immer besser kennenzulernen und dadurch der Geschichte näher sein zu können bzw. gänzlich in sie abzutauchen. Fazit: Insgesamt hat mir die Geschichte um Helen sehr gut gefallen, bis auf wenige Schwächen. Ich wurde von der Autorin oft in Angst versetzt durch die Geisterwelt, die sie in "Seelenhauch" erschaffen hat. Ihr Schreibsitl konnte mich wirklich fesseln und hat mich fließend durch das Buch geleitet. Ich kann es euch auf jeden Fall weiterempfehlen, denn Geistergeschichten sind in meinen Augen recht wenig im Fantasygenre zumindest bei den gänigen Verlagen anzutreffen.