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Sorge dich nicht, Seele

Warum wir nicht verzagen müssen.

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Das Leben wirft nahezu täglich neue Fragen auf. Und die Antwort fällt uns oft so schwer: Warum muss das ausgerechnet mir passieren? Und warum gerade jetzt?

Viele haben angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen Zukunftsangst und fragen sich besorgt: 'Wo wird das alles enden?' Oder: 'Kann ich persönlich noch einmal neu anfangen?'

Margot Käßmann kennt solche Fragen - von sich selbst und aus zahllosen Briefen, die sie Tag für Tag geschickt bekommt. In ihrem neuen Buch versucht sie, Antworten zu formulieren. Offen, ganz persönlich, warmherzig, voller Liebe zum Menschen.

Entstanden ist ein Buch, das vielen aus der Seele spricht. Ein Ratgeber, der Mut macht, das Morgen hoffnungsvoll zu wagen, ganz egal wie kompliziert das Heute gerade ist. Mit feinfühligen Bildern der Künstlerin Kristina Johlige Tolstoy.
Portrait
Die evangelisch-lutherische Theologin und Pfarrerin Margot Käßmann, geborene Schulze, wurde am 3.Juni 1958 in Marburg geboren. Als jüngste von drei Töchtern wuchs sie in Stallendorf auf und absolvierte 1977 an der Elisabethschule erfolgreich ihre Hochschulreife. Im Anschluss erhielt sie ein Stipendium des Evangelischen Studienwerks Villigst und studierte bis 1983 evangelische Theologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen, University of Edinburgh, der Georg-August Universität Göttingen und der Phillips Universität Marburg. Margot Käßmann promovierte 1989 an der Ruhr Universität Bochum bei dem späteren Vorsitzenden des Ökumenischen Rates der Kirche (ÖRK) Konrad Raiser mit dem Thema "Armut und Reichtum als Anfrage an die Einheit der Kirche". Zuvor wurde Margot Käßmann als Jugenddelegierte der Landeskirche Kurhessen-Waldeck 1983 in Vancouver als jüngstes Mitglied in den Zentralausschuss des ÖRK gewählt. Zeitgleich wurde sie Vikarin in Wolfhagen bei Kassel und zwei Jahre später folgte die Ordination zur Pfarrerin. Zusammen mit ihrem Mann Pfarrer Eckhard Käßmann, den sie 1981 heiratete, teilte sie sich bis 1990 eine Pfarrstelle in Frielendorf-Spieskappel im Schwalm-Eder-Kreis. Mit ihm hat Margot Käßmann vier Töchter. Nach einer Brustkrebserkrankung ließ sie sich 2007 von ihrem Mann scheiden, trotz ihres weiter bestehenden Glaubens an die Ehe erwog sie diesen Schritt, weil die Krankheit ihr auch Mut schenkte Eingeständnisse in ihrem Leben zu machen. Margot Käßmann hatte in ihrer bisherigen Amtszeit schon verschiedene Kirchenämter inne und war unter anderem schon als Gemeindepfarrerin, Ökumenikerin, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Landesbischöfin von Hannover und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche. Von den kirchlichen Führungsämtern trat sie im Februar 2010 nach einer Autofahrt unter Alkoholeinfluss zurück. Desweiteren war Margot Käßmann an der kirchlichen Hochschule Leipzig und an anderen Evangelischen Fakultäten mit Lehraufträgen beauftragt. 2002 erhielt sie die Ehrendoktorwürde des Fachbereichs Erziehungswissenschaft an der Universität Hannover. Margot Käßmann hat seit dem Jahr 2000 schon mehrere Bücher veröffentlicht. Sie fokussiert dabei stetig das Leben mit dem Glauben im Alltag mit allen dazugehörigen Fragen rund um Themen wie Gewalt, Erziehung, Selbstfindung und Sichtweisen der Kirche. Für eine ihrer Predigten wurde ihr 2001 ein Preis verliehen. 2008 bekam Margot Käßmann für ihre Dienste im Einsatz für Kriegsdienstverweigerer das Bundesverdienstkreuz.
Seit August 2010 ist Margot Käßmann Gastdozentin an der Emory Universität in Atlanta, Georgia und wechselt 2011 für ein Jahr als Gastprofessorin an die Ruhr Universität Bochum mit dem Forschungs- und Lehrschwerpunkt der Ökumene und Sozialethik.

Meinung der Redaktion
Lebendig, humorvoll, kritisch, tief und sehr persönlich schreibt Margot Käßmann über das Leben und den Glauben.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783863347642
Verlag Adeo Verlag
Illustrator Kristina Johlige-Tolstoy
Verkaufsrang 29.257
eBook
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
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Sei getrost und unverzagt
von LEXI am 17.10.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

„Genieße das Leben, wie es ist. Sei dankbar für Menschen, die dich lieben, für schöne Erlebnisse, auch für den Alltag, der gar nicht immer nur grau ist, sondern oft so wunderbar sein kann.“ Die Theologin, Pfarrerin und Bischöfin Margot Käßmann konzentriert sich in ihrem neuesten Werk auf ein Thema, das... „Genieße das Leben, wie es ist. Sei dankbar für Menschen, die dich lieben, für schöne Erlebnisse, auch für den Alltag, der gar nicht immer nur grau ist, sondern oft so wunderbar sein kann.“ Die Theologin, Pfarrerin und Bischöfin Margot Käßmann konzentriert sich in ihrem neuesten Werk auf ein Thema, das jeden von uns im Laufe seines Lebens (mehr oder weniger) betrifft: Sorgen! Die Autorin schreibt von Sorgen, dem Verzagt-Sein und dem Umgang mit Leid. Sie möchte Mut machen, sich den Sorgen zwar zu stellen, aber dennoch die Perspektive zu wechseln und zu versuchen, das Leben auch mit anderen Augen zu betrachten. Sie plädiert dafür, das Leben genießen zu können – den Alltag nicht ausschließlich nur als grau und trist zu empfinden, sondern auch für die kleinen, alltäglichen Freuden des Lebens dankbar zu sein. Dankbar zu sein für gemeinsame Mahlzeiten, gute Gespräche, Spaziergänge im Wald, das Lachen fröhlicher Menschen, die Freiheit, alles denken und über alles reden zu dürfen, das Glück, genug zu essen zu haben und vieles mehr. Sie ignoriert bei alledem jedoch nicht die Existenz von Krankheiten, Belastungen, Armut oder Nöten. Gott spielt in diesem Buch eine tragende Rolle. Die Dankbarkeit unserem Schöpfer gegenüber bildet ein zentrales Thema. Margot Käßmann bringt neben Zitaten aus der Bibel auch eigene Lebens- und Glaubenserfahrungen in den Inhalt ein und verleiht ihrer Überzeugung Ausdruck, dass der christliche Glaube Halt geben und die Seele stärken kann. In diesem Buch findet man viele Anregungen, mit den Sorgen des Alltags umzugehen. Frau Käßmann erachtet eine innere Grundzuversicht als wertvolle Basis, die Menschen durch schwere Lebenslagen zu tragen vermag. Sie schreibt von entscheidenden und richtungsweisenden Momenten im Leben, von vermeintlichen Sackgassen, von Türen, die sich öffnen, sobald andere sich schließen. Sie ruft dabei aber auch die Zerbrechlichkeit des Lebens und die Tatsache, dass Menschen nicht alles im Griff haben, ins Bewusstsein und stellt klar, dass es keinerlei Absicherung gegen das Scheitern, den Schmerz, das Verlassenwerden, Krankheit, Trauer und Tod gibt. Ihrer Meinung stellt der christliche Glaube jene Kraft dar, die einen Menschen hilft, eine solche Krise zu meistern. In ihren Ausführungen wendet die Autorin sich letztendlich auch den Themen Kindheit, Familie und Geschwisterbeziehungen zu und bringt auch hier biblische Beispiele ein. Sie widmet sich dem Altern und der Sterblichkeit des Menschen mit all seinen Aspekten wie beispielsweise der Pflege, der Einsamkeit und dem Umgang mit der Trauer. Beten wird ebenso thematisiert wie die Enttäuschung der Menschen angesichts nicht erhörter Gebete. Sehr gut gefallen haben mir die Einblicke in ihren eigenen Werdegang und ihre eigenen Erfahrungen in der Vergangenheit, von denen sie immer wieder berichtet. Die Aufmachung des Buches hat mich ein wenig enttäuscht. Der Buchumschlag zeigt eine äußerst sympathisch wirkende Margot Käßmann, die ausdrucksstark und in gut gewählter Farbgestaltung den Blick des Betrachters auf sich zieht. Die Druckfarben der Buchinnenseiten jedoch erzeugen einen Geruch, der für meinen Geschmack bei weitem zu intensiv war und mich während der Lektüre empfindlich störte. Die Illustration durch Reliefbilder der freischaffenden Künstlerin Kristina Johlige Tolstoy beeinträchtige mein Lesevergnügen ebenfalls. Ich empfand diese ganzseitigen Abbildungen als unruhig und störend, einige von ihnen irritierten bei längerer Betrachtung die Augen.

Wenig hilfreicher Beitrag
von Klaudia K. aus Emden am 26.09.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

"Sorge dich nicht, Seele - Warum wir nicht verzagen müssen" ist ein Buch der evangelisch-lutherischen Bischöfin Margot Käßmann, das dem Leser auf bewegende Glaubensfragen Hoffnung und Stütze bieten soll. Bischöfin Käßmann stellt durchaus interessante Gedanken in modernem Kontext vor, die sie mit zahlreichen Geschichten und Zitaten, teils aus der... "Sorge dich nicht, Seele - Warum wir nicht verzagen müssen" ist ein Buch der evangelisch-lutherischen Bischöfin Margot Käßmann, das dem Leser auf bewegende Glaubensfragen Hoffnung und Stütze bieten soll. Bischöfin Käßmann stellt durchaus interessante Gedanken in modernem Kontext vor, die sie mit zahlreichen Geschichten und Zitaten, teils aus der Bibel, teils der Literatur, teils ihrem eigenen Leben entnommen zum Thema "Glauben aus evangelisch lutherischer Sicht" zu einem ansprechenden Gesamtwerk verwob. Inwieweit diese den eigentlichen Kapitel-Überschriften manchmal nur recht mühsam zuordenbaren Gedanken für das Suchen des Lesers nach Gott tatsächlich hilfreich sein können, muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich waren zahlreiche von der Autorin angeschnittene Problematiken teilweise viel zu oberflächlich abgehandelt und so erscheint mir die Lektüre daher streckenweise recht wenig hilfreich für den in heutiger Zeit um Glauben ringenden Leser. Manchmal konnte ich die im jeweiligen Kapitel dargestellten Episoden und Geschichten nur sehr mühsam diesem Kapitelthema zuordnen und erschienen mir daher kaum als tatsächlich erklärendes Beispiel für die angesprochene Problematik dieses Buchabschnitts. Ich hoffe, dass dieses Buch für viele Menschen positive Impulse im Glauben setzt. Der Glaube an Christus unseren Herrn ist aus meiner Sicht das Wertvollste, das wir in unserem Leben und insbesondere in dieser zerbrochenen Welt haben. Leider hat dieses Werk meine Erwartungen nicht erfüllt.