Unter dem Polarlicht

Roman.

Elisabeth Büchle

(21)
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Beschreibung

Chiara verliert ausgerechnet zu Beginn der Adventszeit ihren Job. Entsprechend froh ist sie über den Auftrag, für einen berühmten Autor, der sich beide Hände gebrochen hat, sein neuestes Manuskript zu tippen. Hals über Kopf reist sie in die kanadischen Rocky Mountains, wo Florian Forster in einer einsamen Berghütte lebt. Dieser entpuppt sich als wortkarger Eigenbrötler.

Die lebenslustige Chiara lässt sich durch seine schroffe Art nicht beeindrucken, sondern fordert ihn heraus, sich dem Leben zu stellen. Bald ist sie nicht nur von den Polarlichtern, der verschneiten Märchenlandschaft und dem Geheimnis der weißroten Zuckerstangen verzaubert ... Doch dann stoßen Chiaras Freunde aus Deutschland auf ein dunkles Geheimnis aus Florians Vergangenheit. Schwebt sie etwa in großer Gefahr?

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783961220175
Verlag Gerth Medien
Dateigröße 1419 KB
Verkaufsrang 80120

Kundenbewertungen

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Das Geheimnis der rotweißen Zuckerstangen
von clematis am 30.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Als Chiara kurz vor Weihnachten ihnen Job in einer Bank verliert, ergibt sich kurzfristig die Möglichkeit, für den bekannten Autor Fenton Forrester ein Manuskript zu tippen und so die Zeit bis zu einer neuen Anstellung zu überbrücken. Allerdings weiß die junge Frau nicht genau, worauf sie sich da einlässt: von der Agentur wird s... Als Chiara kurz vor Weihnachten ihnen Job in einer Bank verliert, ergibt sich kurzfristig die Möglichkeit, für den bekannten Autor Fenton Forrester ein Manuskript zu tippen und so die Zeit bis zu einer neuen Anstellung zu überbrücken. Allerdings weiß die junge Frau nicht genau, worauf sie sich da einlässt: von der Agentur wird sie in eine abgelegene Holzhütte im verschneiten Kanada geschickt. Der Schriftsteller mit den beiden gebrochenen Händen ist ein wortkarger Einzelgänger. Doch die liebenswerte und schlagfertige Chiara lässt sich nicht gleich einschüchtern, sondern begegnet dem einsilbigen Kautz mit ihrem ungekünstelten Charme, während ihre Freunde daheim in Deutschland ein furchtbares Geheimnis aus Forresters Vergangenheit entdecken. Von Anfang an bezaubert Elisabeth Büchle mit der ihr eigenen malerischen Sprache, die sehr einfühlsam aber niemals kitschig erzählt. Die wenigen Personen, die diese Geschichte tragen, sind alle sehr glaubwürdig und überzeugend gezeichnet. An jeder Ecke könnte man ihnen selbst begegnen: sie verkörpern Stärken und Schwächen, müssen Schicksalsschläge verkraften und ihren Weg im Leben finden. Dabei findet sich Mut neben Angst, Hoffnung neben Verzweiflung, Zuversicht neben Sorge. So verliert sich der Leser schnell in wunderbaren Bildern von glitzerndem Schnee, stillen Wäldern und sternenklaren Nächten. So wie Chiara kann man kindliche, ehrliche Freude empfinden beim Lesen dieser Zeilen über weiche Schneeflocken und rotweiße Zuckerstangen. Dazu stecken noch ein paar gut verpackte wunderschöne Botschaften in diesem Winterroman, die nicht nur zum Thema Weihnachten passen. „Unter dem Polarlicht“ ist somit eine berührende Erzählung über Vertrauen und Verzeihen, genau so, wie sie zu Elisabeth Büchle und Gerth Medien passt. Schön, dass es noch drei weitere Bücher der „Unter dem…“-Reihe gibt.

Die Szenerie verzaubert
von peedee am 26.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Winter, Band 1: Zu Beginn des Advents verliert Chiara einen Tag vor Ablauf der Probezeit ihren Job: Begründung „Berufliche Neuorientierung; Erweiterung des Horizonts“. Und nun? Kurz darauf vermittelt ihr ein Freund den Auftrag, für einen Schweizer Autor, der sich beide Hände gebrochen hat, während sechs Wochen das Manuskript zu ... Winter, Band 1: Zu Beginn des Advents verliert Chiara einen Tag vor Ablauf der Probezeit ihren Job: Begründung „Berufliche Neuorientierung; Erweiterung des Horizonts“. Und nun? Kurz darauf vermittelt ihr ein Freund den Auftrag, für einen Schweizer Autor, der sich beide Hände gebrochen hat, während sechs Wochen das Manuskript zu tippen, und zwar in seiner Ferienhütte. Diese Ferienhütte steht nicht wie erwartet in der Schweiz, sondern in den Rocky Mountains, wo Florian sehr zurückgezogen lebt. Chiara lässt sich durch seine schroffe Art nicht beeindrucken. Doch dann stossen Freunde in Deutschland auf ein dunkles Geheimnis – ist Chiara in Gefahr? Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover mit dem namensgebenden Polarlicht. Im Innern des Buches hat es immer wieder gezeichnete Zuckerstangen – wirklich sehr süss! Ich habe bereits Band 3 dieser Reihe „Unter dem Mitternachtsmond“ gelesen, aber die Bände lassen sich unabhängig voneinander lesen. Chiara war mir auf Anhieb sympathisch, nur hat sie mit ihrem Selbstbewusstsein zu kämpfen und nennt sich dabei Pummelchen. Ein früherer Freund hat ihr einst gesagt, sie sei ein naives Pummelchen – bäng! Das hat sich bei ihr eingebrannt. Sie denkt, dass sich kein Mann wirklich für sie interessieren kann. Das ist traurig. Mir hat gefallen, dass sich Chiara an kleinen Dingen so erfreuen kann, wie z.B. am Schneefall. Florian, der unter einem Pseudonym sehr erfolgreiche Thriller schreibt, ist ausser beim Diktieren sehr wortkarg. Wenn er „plaudert“, sind es zu Beginn Drei-Wort-Sätze! Ich habe mich gefragt, was vor vier Jahren passiert ist, da er sich seit jener Zeit stark verändert hat. Nicht einmal Rose, die Ladenbesitzerin und beinahe einziger Kontakt von Florian, weiss etwas darüber. Etwas hat ihn so tief verletzt, dass er es bisher nicht verarbeiten konnte. Rose setzt grosse Hoffnungen in Chiara. „Wunden, die Menschen einander zufügen, können die Seele heftig erschüttern.“ Sehr schön war der Exkurs zu den Zuckerstangen, den Candy Canes: Ich muss zugeben, dass ich mir noch nie überlegt habe, ob hinter dieser Süssigkeit eine weitere Bedeutung steckt, sei es in Form oder Farbe. Die Zuckerstangen hat ein Chorleiter aus dem Kölner Dom erfunden. Um 1847 hat ein deutscher Einwanderer diese Zuckerstangen dann nach Amerika gebracht. Sehr schöne Erklärung, was es mit den unterschiedlichen roten Farbstreifen auf sich hat. Meine Lieblingsfiguren in diesem Buch waren Rose sowie Shakespeare, der Neufundländer. Die Autorin hat mich mit ihrer Art, Dinge und Situationen zu beschreiben, gefangen genommen und das Gelesene lief wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Wieder einmal zeigt sich, dass jeder Mensch Verletzungen mit sich trägt und ganz unterschiedlich mit den von aussen unsichtbaren seelischen Narben umgeht. Ein wunderbarer Roman über Heilung und Vergebung. So, fertig. (So endet auch das Buch).

empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Zwickau am 13.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Sehr schöne Geschichte. Spannend, lustig, romantisch, lehrreich - alles was ein gutes Buch ausmacht. Die Polarlichter werden farblich beschrieben, sodass man sich vorstellen kann wie sie sich 'bewegen'. Neben den Polarlichtern haben Zuckerstangen eine Bedeutung im Buch. Das ganze spielt in der Zeit um Weihnachten bis Neujahr (bz... Sehr schöne Geschichte. Spannend, lustig, romantisch, lehrreich - alles was ein gutes Buch ausmacht. Die Polarlichter werden farblich beschrieben, sodass man sich vorstellen kann wie sie sich 'bewegen'. Neben den Polarlichtern haben Zuckerstangen eine Bedeutung im Buch. Das ganze spielt in der Zeit um Weihnachten bis Neujahr (bzw. Epilog im Frühjahr). Von der Autorin habe ich bereits das Buch Unter dem Sternenhimmel gelesen, was eigentlich die Fortsetzung dieser Geschichte ist. Doch die Geschichte ist auch getrennt voneinander verständlich- ineinander geschlossen, es ist quasi egal wie herum man anfängt.


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