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Die Geldwäscherin

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Als Gisela Schikaneder die Leiche ihrer ermordeten Freundin findet, hat sie sofort einen bösen Verdacht. Denn sie weiß, wem das Handy gehört, dessen Erkennungsmelodie zum wahrscheinlichen Tatzeitpunkt aus der Nachbarwohnung ertönte: Enriko Wutzler, demselben Mann, dessen Bekanntschaft sie eine einträgliche, wenn auch illegale, Beschäftigung verdankt. Ihn zu schützen erweist sich als schwerwiegender Fehler.
Als sie eine weitere Leiche findet, rückt sie in den Mittelpunkt polizeilicher Ermittlungen. Und der Mörder trachtet nun ihr nach dem Leben.
In ihrer Not fasst Gisela einen gefährlichen Entschluss.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 312 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783946734536
Verlag Edition krimi
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Spannender und realistischer Leipzig Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 10.02.2013
Bewertet: Taschenbuch

Gisela Schikaneder ist arbeitslos und arm wie eine Kirchenmaus. Ihr Los ändert sich erst, als sie Enriko Wutzler kennenlernt. Durch ihn bekommt sie einen Job bei einem Pharmaunternehmen und kann ihre Kasse durch den Schmuggel von hohen Geldbeträgen in die Schweiz füllen. Schon bald steckt sie mittendrin in kriminellen... Gisela Schikaneder ist arbeitslos und arm wie eine Kirchenmaus. Ihr Los ändert sich erst, als sie Enriko Wutzler kennenlernt. Durch ihn bekommt sie einen Job bei einem Pharmaunternehmen und kann ihre Kasse durch den Schmuggel von hohen Geldbeträgen in die Schweiz füllen. Schon bald steckt sie mittendrin in kriminellen Verstrickungen. Das Risiko, beim Grenzübertritt von einem aufmerksamen Zöllner aus dem Verkehr gezogen zu werden, ist hoch und der erste Mord lässt nicht auf sich warten. Um ihre Unschuld zu beweisen und um ihrer toten Freundin Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen, wird Gisela zur Detektivin. In kurzen Rückblenden blickt Gisela Schikaneder auf ihr problematisches Leben zurück und muss bei ihren Untersuchungen feststellen, dass sich eigentlich gar nichts geändert hat. Dieselben Leute, die schon zu DDR-Zeiten im Hintergrund an den Fäden zogen, haben sich sehr gut in die neuen Seilschaften unserer Gesellschaft integriert. Die in der Ich-Form geschriebene Geschichte ist von Beginn an spannend und lässt sich flüssig lesen. Die Story ist vielschichtig und strotzt vor subtilem Humor. Im Verlauf der Handlung bezieht die Autorin Stellung und spart auch nicht mit klaren Worten: Arbeitslos zu sein, bedeutet nicht nur kein Geld zu haben, es bedeutet gleichfalls den Verlust der Ehre. Und Gisela bleibt nur ein Weg, um diesem Strudel zu entkommen: Es unserer gesellschaftlichen Elite gleichzutun und die Regeln für sich zurechtzubiegen. Ein durch seine Protagonistin ungewöhnlicher und sehr guter Krimi, den ich mit gutem Gewissen weiter empfehlen kann.

Eine Frau will nach oben.
von Brilli aus Hagen am 09.02.2013
Bewertet: Taschenbuch

Eine rosige Zukunft wartet in dieser Lebensphase nicht auf sie, darüber ist sich Gisela Schikaneder im Klaren. Mit ihren 55 Jahren, arbeitslos, mit überzogenem Konto und zwei erwachsenen Kindern, die eigentlich nur aufkreuzen, wenn sie klamm sind oder Probleme haben, fehlen natürlich auch die Voraussetzungen für ein sorgloses Wohlleben,... Eine rosige Zukunft wartet in dieser Lebensphase nicht auf sie, darüber ist sich Gisela Schikaneder im Klaren. Mit ihren 55 Jahren, arbeitslos, mit überzogenem Konto und zwei erwachsenen Kindern, die eigentlich nur aufkreuzen, wenn sie klamm sind oder Probleme haben, fehlen natürlich auch die Voraussetzungen für ein sorgloses Wohlleben, wie sich unschwer erkennen läßt. Aber das Schicksal scheint ihr eine Chance zu geben, indem es ein Treffen mit Enrico Wutzler arrangiert. Dieser Mann ist nicht nur charmant und attraktiv, sondern auch in leitender Funktion bei der Firma International Pharmacy Association Domain Germany tätig und bietet Gisela einen gut dotierten, interessanten Job an. Wie sich allerdings nach kurzer Zeit herausstellt, wird der Schwerpunkt von Giselas Einsatz in regelmäßigen Kurzreisen in die benachbarte Schweiz bestehen und im Gepäck werden sich erkleckliche Summen Geld befinden, die auf Nummernkonten daselbst deponiert werden sollen. Giselas anfängliche Zurückhaltung und gutbürgerliche Scheu vor dem Gesetz, das solche Straftaten bei Aufdeckung ahnden läßt, weicht bei genauerer Überlegung der Idee, aus dieser Sache etwas Größeres zu machen, eine Verdienstmöglichkeit zu entwickeln, die sie finanziell ohne Umschweife auf die Gewinnerseite katapultieren würde. Die ersten Erfolge scheinen ihr Recht zu geben, doch als ihre Nachbarin Susanne tot aufgefunden wird, erkennt auch Gisela das gefährliche Terrain, auf dem sie sich bewegt. Als längst vergessen geglaubte Ereignisse und Personen aus ihrer Vergangenheit wieder in die Gegenwart hineinspielen und sie sogar in den Brennpunkt polizeilicher Ermittlungen gerät, greift der Sog des Verbrechens nach ihr und läßt sie zu Recht um ihr Leben fürchten. Traude Engelmann hat uns hier einen flüssig geschriebenen, rasanten Kriminalroman aus den korrupten Kreisen der Pharma-Mafia serviert. Geschickt miteinander verbundene und aufeinander abgestimmte Verbrechensstränge halten den Spannungsbogen für den Leser über den gesamten Roman hinweg auf gutem Niveau. Man erhält einen anschaulichen Einblick in die brutalen Machenschaften der Täterkreise, die in ihrer rücksichtslosen Geldgier auch davor nicht zurückschrecken, den Tod ihrer Opfer auf ihr Gewissen zu laden. Die Protagonisten sind gut gewählt und detailliert beschrieben, sodaß der Leser keine Probleme hat, sich ihre Charaktere zu erschließen, im Besonderen die Titelheldin ist wunderbar gelungen, ist in allen Facetten glaubwürdig und ihre Verhaltenweisen spiegeln einen tollen Mix zwischen Menschlichkeit und abgebrühter Coolness. Vielleicht sind die Sprünge zurück in die Vergangenheit und die von dort agierenden Personen zu Beginn etwas schwierig zu bewältigen, was man dann mit fortlaufender Lektüre jedoch gut einbauen kann. Das Porträt dieser Frau - sehe man sie nun negativ oder stehe man ihr positiv gegenüber - ist auf jeden Fall ausgesprochen interessant und macht den Roman lesenswert.