Das Schicksal der Sterne

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Adib und Karl. Der eine ein junger Flüchtling aus Afghanistan, der andere ein alter Mann, der in seiner Jugend aus seiner schlesischen Heimat vertrieben wurde. Beide sind geprägt von den Erlebnissen ihrer Flucht und beide haben Verlust, Angst und Verfolgung kennengelernt. Und trotzdem hat keiner von beiden aufgegeben. In Berlin kreuzen sich die Wege von Adib und Karl. Die Geschichte einer besonderen Freundschaft zwischen zwei Menschen, die ein gemeinsames Schicksal teilen, beginnt ...
Portrait
Daniel Höra, geboren in Hannover, wuchs in einer Hochhaussiedlung am Stadtrand auf. Er machte in seiner Jugend selbst Erfahrungen mit Polizei und Justiz. Nach der Schule arbeitete er am Fließband, war Möbelträger, Altenpfleger, Taxifahrer und TV-Redakteur. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Berlin. Bei arsEdition sind die Jugendbücher Das Ende der Welt, Braune Erde, Gedisst und Das Schicksal der Sterne erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8458-2176-4
Verlag Bloomoon Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/13,7/2,5 cm
Gewicht 308 g
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Flüchtlingsschicksale
von leseratte1310 am 23.12.2017

Adib und Karl - zwei Flüchtlingsschicksale. Ein Buch, welches Karl verloren hat als er mit einem Schlaganfall zusammenbricht, bringt die beiden zusammen. Sie wissen nicht so genau, wie sie miteinander umgehen sollen, doch dann merken sie, dass sie Gemeinsamkeiten haben. Beide mussten aus ihrer Heimat weg und sie haben... Adib und Karl - zwei Flüchtlingsschicksale. Ein Buch, welches Karl verloren hat als er mit einem Schlaganfall zusammenbricht, bringt die beiden zusammen. Sie wissen nicht so genau, wie sie miteinander umgehen sollen, doch dann merken sie, dass sie Gemeinsamkeiten haben. Beide mussten aus ihrer Heimat weg und sie haben ein gemeinsames Interesse, nämlich die Sterne. Abwechselnd erfahren wir aus der Sicht von Adib und Karl, was sie erlebt haben. Dazwischen wird immer auch ein Stück ihrer gemeinsamen Geschichte erzählt. Obwohl der Altersunterschied groß ist, freunden sie sich an. Karl stammt aus Schlesien und wurde von dort vertrieben. Seine Mutter ist danach traumatisiert, denn Karls kleine Schwester ging verloren. Der Vater bleibt verschollen und Karl muss Verantwortung für die Familie übernehmen. Adib musste mit seiner Familie aus Afghanistan fliehen. Beide haben erlebt, wie schwer die Flucht ist. Angst, Hunger und unmenschliche Bedingungen können einen verzweifeln lassen. Überall schlägt ihnen Hass entgegen. Sie haben ihre Heimat und Familienmitglieder verloren, sie haben Strapazen überstanden und wollen nur noch eines – ankommen und in Frieden leben. Aber das Ankommen wird ihnen nicht leicht gemacht, denn die Angst vor Fremden ist überall vorhanden. Das Buch lässt sich gut lesen und doch hätte ich mir gewünscht, dass die Probleme nicht so schnell abgehandelt würden. Eine ausführlichere Darstellung hätte der Geschichte sicher gut getan. Ein brandaktuelles Thema und ein wichtiges Thema, das hoffentlich dazu beiträgt, dass man mehr Toleranz zeigt und auf die anderen zugeht. Mir hat das Buch gut gefallen.

Flüchtlingsschicksal
von einer Kundin/einem Kunden aus Lemwerder am 08.10.2017
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Das Schicksal der Sterne ist zwar ein Jugendbuch, aber was der Flüchtlingsjunge Adhib aus Afghanistan durchmachen musste, wirkt realistisch. Deswegen ist der Roman auch für Erwachsene Leser ansprechend, zudem schnell durchgelesen. Langweilig wird es nie. Mich hat auch die Geschichte von Karl ergriffen, der als Junge mit seiner Familie aus... Das Schicksal der Sterne ist zwar ein Jugendbuch, aber was der Flüchtlingsjunge Adhib aus Afghanistan durchmachen musste, wirkt realistisch. Deswegen ist der Roman auch für Erwachsene Leser ansprechend, zudem schnell durchgelesen. Langweilig wird es nie. Mich hat auch die Geschichte von Karl ergriffen, der als Junge mit seiner Familie aus Schlesien fliehen musste. Dabei geht die kleine Schwester verloren, die Mutter ist ab dahin stark traumatisiert. Der Vater verschollen, die Mutter überfordert, wird er Oberhaupt der Familie. Genau betrachtet raubte ihm das Schicksal einen Großteil seiner Kindheit, denn ab der Flucht musste er für die Familie sorgen. Ich glaube, dass Karls Schicksal das vieler Flüchtlinge ist und warum sollte man das nicht auf heutige Flüchtlinge übertragen. Die Begegnung des mittlerweile alten Karls und Adhib ist Zufall, aber mich hat es gefreut, wie sie sich gleich gut verstehen und anfreunden. Ein gutes Buch, dass ich gerne gelesen habe und das ich weiterempfehlen kann.

Beschreibt das Leben auf der Flucht eindringlich
von jiskett am 06.10.2017
Bewertet: eBook (ePUB 3)

?"Das Schicksal der Sterne" erzählt die erschütternde, berührende Geschichte von Adib und Karl, zwei Flüchtlingen. Der eine ist gerade erst in Deutschland angekommen und muss immer noch gegen die Abschiebung kämpfen, der andere kam nach dem Zweiten Weltkrieg nach Berlin. Der Autor schildert die Erlebnisse der beiden sehr eindringlich... ?"Das Schicksal der Sterne" erzählt die erschütternde, berührende Geschichte von Adib und Karl, zwei Flüchtlingen. Der eine ist gerade erst in Deutschland angekommen und muss immer noch gegen die Abschiebung kämpfen, der andere kam nach dem Zweiten Weltkrieg nach Berlin. Der Autor schildert die Erlebnisse der beiden sehr eindringlich und schonungslos, beschreibt die Todesangst und die nackte Panik, das elende Hungergefühl und die Ungewissheit, ob man je in Sicherheit sein und ob die Flucht irgendwann enden wird. Die Erfahrungen der Protagonisten ähneln sich dabei trotz der unterschiedlichen Umstände sehr und es ist bewundernswert, dass sie trotz all der Schrecken nie aufgegeben und immer weiter gekämpft haben. Es gab mehrere Szenen, bei denen ich einen Kloß im Hals hatte und die schockierend waren. Allerdings muss ich sagen, dass mir das Buch insgesamt zu distanziert geschrieben war und es auch traurige Momente gab, die mich nicht richtig berühren konnten, sodass die Geschichte mich nicht hundertprozentig gefesselt hat. Fremdenhass und Rassismus werden ebenfalls thematisiert und Höra macht deutlich, dass die sowieso schreckliche Situation der Flüchtlinge durch die Abneigung ihrer Mitmenschen nicht vereinfacht wird. Mir hat gefallen, dass dieses Thema angesprochen wurde und die Figuren auch erkennen, dass sie selbst nicht frei von vorgefertigten Meinungen sind, da dies für mich sehr glaubwürdig war. Trotz all der negativen Erfahrungen, die die Figuren machen, ist das Buch nicht deprimierend; zwar ist das Leben für sie auch in der Gegenwart nicht wirklich einfach und entspannt, doch unter anderem durch die Freundschaft zueinander gibt es schöne Erlebnisse. Obwohl Karl und Adib sehr unterschiedlich und in ganz anderen Lebensphasen sind, gibt es doch einiges, was sie verbindet und der Autor hat gut dargestellt, wie sie sich trotz der Probleme in der Kommunikation und den verschiedenen Umständen angefreundet haben. In "Das Schicksal der Sterne" ist es dem Autor gelungen, sowohl realitätsnah als auch einfühlsam über die Ereignisse auf der Flucht zu berichten und dabei zwei verschiedene Charaktere mit ihrem jeweiligen Umfeld auszuarbeiten und Berührungspunkte für sie zu finden. Die Geschichte hat mich nicht immer berührt, aber insgesamt hat sie mir gut gefallen und die Schilderungen des Schreckens, den die Protagonisten erlebt haben, waren auf jeden Fall eindringlich.