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Das Haus der Monster

Gruselroman

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Es gibt ihn in jeder Kleinstadt: Den verrückten alten Sonderling, der allein in einem unheimlichen Haus lebt, das fast so heruntergekommen ist wie er selbst.
In dem englischen Städtchen Thetford ist sein Name John Coal. Aber als die Jungen aus der Nachbarschaft anfangen, dem eigenbrötlerischen Alten immer dreistere Streiche zu spielen, müssen sie feststellen, dass sie sich mit dem Falschen angelegt haben. Denn John Coal hat mehr als eine Leiche im Keller. Zu den dunklen Geheimnissen, die er bewahrt, zählen seine Abenteuer mit Serienmördern, Werwölfen, Dämonen, Geistern und manisch-depressiven Vampiren. Und es wäre ein Fehler, einen Mann zu unterschätzen, der all dies überlebt hat ...

Der britische Autor Danny King erzählt John Coals geheimnisvolle Lebensgeschichte in vier Episoden: düster, spannend und mit viel schwarzem Humor.
Portrait
Danny King wurde 1969 in Slough, Berkshire, geboren und lebt heute mit seiner Frau und vier Kindern in Chichester, West Sussex. 2001 erschien sein erster Roman The Burglar Diaries, dem bis heute zwölf weitere folgten. Danny King schreibt auch für Film, Fernsehen und Bühne. The Burglar Diaries wurde von der BBC als sechsteilige Fernsehserie Thieves Like Us ausgestrahlt, sein vierter Roman The Pornographer Diaries 2007 als Theaterstück beim Edinburgh Fringe Festival aufgeführt. Zusammen mit Dexter Fletcher schrieb er das Drehbuch zum Film Wild Bill, das 2013 für den BAFTA nominiert wurde. Die Dreharbeiten zu dem britischen Vampirfilm Eat Local nach dem neuesten Drehbuch von Danny King wurden gerade im Herbst 2016 abgeschlossen.

The Monster Man of Horror House ist der erste ins Deutsche übersetzte Roman von Danny King.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 328 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.05.2017
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783958351844
Verlag Luzifer-Verlag
Dateigröße 2138 KB
Übersetzer Heike Schrapper
Verkaufsrang 16674
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Buchhändler-Empfehlungen

Alina Borzenkova, Thalia-Buchhandlung Trier

John Coal hat etwas vom Cryptkeeper und auch der Roman erinnert in seiner Art an die Geschichten aus der Gruft. Schön dunkel, unterhaltsam und ein wenig dreckiger Humor. Herrlich!

Lowey Diana, Thalia-Buchhandlung Muenster

Vampire, Geister, Werwölfe... Was will man mehr. Ein wirklich tolles Buch, das sich selber nicht ganz ernst nimmt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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John hat viel zu erzählen...
von einer Kundin/einem Kunden aus Ronnenberg am 08.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Jeder wird einmal alt. Dies muss auch John Coal feststellen. Als er nun darüber sinniert wie es denn so im Alter ist stellt er fest, dass er der seltsame alte Mann im fast abbruchreifen Haus ist, über den die Kids der Nachbarschaft sich lustig machen. Hatte er dies früher auch getan, tut ihm nun sein damaliges Opfer leid, doch s... Jeder wird einmal alt. Dies muss auch John Coal feststellen. Als er nun darüber sinniert wie es denn so im Alter ist stellt er fest, dass er der seltsame alte Mann im fast abbruchreifen Haus ist, über den die Kids der Nachbarschaft sich lustig machen. Hatte er dies früher auch getan, tut ihm nun sein damaliges Opfer leid, doch so einfach will er sich den Nachstellungen nicht geschlagen geben. Also lockt er seine Peiniger in sein Haus, fixiert sie im Keller, setzt sich vor sie hin und beginnt zu erzählen. Doch John hat keine schönen Gutenachtgeschichten auf Lager, was er zu erzählen hat, ist der blanke Horror. Was vergnüglich und mit viel britischem Humor beginnt, schlägt bei Beginn des ersten Kapitels ins genaue Gegenteil um. Waren die ersten Ausführungen Johns noch mit so viel triefendem Sarkasmus versehen das er fast aus den Seiten heraustropfte, so gefror mir das Grinsen in dem Moment, als es ans Eingemachte ging. Die blumigen Umschreibungen der jeweiligen Situationen und Handlungen der Protagonisten sind zwar immer noch mit witzigen Seitenhieben gespickt, doch so richtig wollten sie nicht mehr zur recht leichtfüßigen Einleitung des Ganzen passen. Doch ist dies kein Manko des Buches, ganz im Gegenteil – gerade dadurch wird alles noch einen kleinen Tick brutaler und realistischer, auch wenn es sich um Sagengestalten aus dem Horrorgenre handelt und nicht um den Nachbarn gegenüber. Würde ich mich mehr zum Inhalt des Buches auslassen, müsste ich unweigerlich die interessanten Details des Ganzen spoilern, was ich nicht möchte. Erwähnen möchte ich dennoch, dass die Geschichte um John und seine „Gefangenen“ nur eine Rahmenhandlung ist, welche die eigentlichen Horrorgeschichten miteinander verbindet. Der Rest besteht aus den Geschichten, die John im Laufe seines Lebens durchlebt hat. Die Art und Weise von Danny Kings Schreibe erinnerte mich irgendwie an seinen Nachnamensvetter aus Bangor, Maine. Das Feeling deckt sich sehr stark mit dem, was der Altmeister des Horrors stets zu zaubern pflegt. Doch ist Danny Kings Schreibe frischer und noch nicht so berechenbar, wie die von SK.

Beim Monsermann im Horror-Haus
von NiWa aus Euratsfeld am 25.11.2018

In jeder Kleinstadt gibt es ihn: Den Sonderling, der die Streiche der Jugend auf sich zieht. Allerdings haben die Halbwüchsigen von Thetford ihren Außenseiter John Coal maßlos unterschätzt. Man sollte es sich zweimal überlegen, bevor man sich mit ihm anlegt. „In jeder Stadt, in jedem Viertel gibt es so ein gruseliges altes Ha... In jeder Kleinstadt gibt es ihn: Den Sonderling, der die Streiche der Jugend auf sich zieht. Allerdings haben die Halbwüchsigen von Thetford ihren Außenseiter John Coal maßlos unterschätzt. Man sollte es sich zweimal überlegen, bevor man sich mit ihm anlegt. „In jeder Stadt, in jedem Viertel gibt es so ein gruseliges altes Haus: heruntergekommen, zugewuchert, vernachlässigt und vergessen. Bewohnt in der Regel von einem gruseligen alten Mann, der mehr oder weniger den gleichen Eindruck macht.“ (S. 9) John Coal ist Thetfords Sonderling und die Hauptfigur in diesem Roman. Eigenbrötlerisch lebt er vor sich hin, doch dann legt sich die Stadt-Jugend mit ihm an. Zugegeben, die Jungs haben ihn gehörig unterschätzt. Denn einem Mann der Serienmörder, blutrünstige Monster und depressiv-verstimmte Vampire überdauert, spielt man besser keine boshaften Streiche. Die Geschichte beziehungsweise die Geschichten werden dem Leser und den Jungs direkt von John Coal erzählt, weil er als Protagonist und Erzähler auf zweierlei Weise das Ruder an sich reißt. Gleich zu Beginn stellt John verwundert fest, dass er der Außenseiter der Stadt ist: „Es hat ein paar Monate gedauert, bis ich herausfand, dass der gruselige alte Sonderling in meiner Straße ich selbst war.“ (S. 9) Im Anschluss berichtet er davon, wie ihn die Jungs sekkieren und bis auf’s Blut auf die Nerven gehen. Wie eingangs schon erwähnt, haben sie sich bei John eindeutig verschätzt, denn er lädt sie - eher unfreiwillig - in seinen gemütlichen Keller ein. Die Passagen um John und die Jungs werden boshaft-charmant und mit einem schelmischen Zwinkern geschildert. Er genießt es, ihnen Angst einzujagen, sie zu verblüffen und deutlich überlegen zu sein. Sobald er sie gefangen hält, fängt er an, seine Lebensgeschichte zu erzählen. Bisher hat er einiges mitgemacht! Er berichtet von einem Serienmörder in seiner Jugend, der ihn auf die gefährliche See getrieben hat, von schaurigen Orten, denen er als Handelsvertreter gerade so entkommen ist, und davon, wie er die Mutter seiner Tochter nicht nur in sein Herz geschlossen hat. Johns Leben wird anhand von Kurzgeschichten erzählt, die insgesamt überaus aufregend und teilweise gruselig zu lesen sind. Besonders gut hat es mir gefallen, als er den Jungs von seinen Reisen als Handelsvertreter erzählt. Diese Geschichte war tiefsinnig, ungewöhnlich und hat mir Gänsehaut beschert. Weniger konnte ich mit dem Abenteuer auf See anfangen, weil hier doch der blutrünstige Charakter im Vordergrund steht. Meiner Meinung nach hat Danny King eine exzellente Mischung geschaffen. Einerseits ist die Rahmenhandlung um John und die Jungs geheimnisvoll, auf ihre Art gefährlich und aufgrund des lockeren Stils höchst amüsant. Andrerseits rundet er durch die unterschiedlichen Themen den gesamten Roman zu einem Best-of-Horror ab, was dieses Buch zu einem originellen Schauer-Schmankerl macht. Denn es ist fast alles dabei, was das Horror-Herz begehrt: Das Grusel-Haus, die Monster, der Mörder und natürlich sind sogar Geister inklusive. Ich habe mich ausgezeichnet unterhalten und in Johns Horror-Haus sofort heimisch gefühlt. Insgesamt ist „Das Haus der Monster“ eine originell-gruselige Melange. Es lädt zum Fürchten, wohligen Schauern und angsteinflößendem Lachen ein, und darf hoffentlich weitere Gäste zum Gruseln begrüßen.

Gruseln nach alte Tradition
von einer Kundin/einem Kunden am 28.10.2018

Ich habe mich diesmal mit diesem Buch fernab meiner normalen Lesegewohnheiten aus dem Fenster gelehnt und bin sehr positiv überrascht. Die Geschichte ist sehr gut und bildhaft dargestellt. Von Anfang bis zum Ende fiebert man mit dem Helden der Geschichte und ist am Ende über den Ausgang mehr als überrascht. Ich persönlich empf... Ich habe mich diesmal mit diesem Buch fernab meiner normalen Lesegewohnheiten aus dem Fenster gelehnt und bin sehr positiv überrascht. Die Geschichte ist sehr gut und bildhaft dargestellt. Von Anfang bis zum Ende fiebert man mit dem Helden der Geschichte und ist am Ende über den Ausgang mehr als überrascht. Ich persönlich empfehle es für Alle die sich mal gruseln wollen und auf gute alte Monster stehen.