Drei Frauen im Schnee

Weihnachten, Geburtstage und andere Katastrophen

Blanca Imboden

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Beschreibung

Sonja, die Heldin in Blanca Imbodens neuem Roman »Drei Frauen im Schnee«, ist verheiratet, Mutter von Teenager-Zwillingen und lebt mit ihrer Familie unter demselben Dach wie ihre Schwiegermutter. Das allein schon sorgt für allerlei Zündstoff. Eines Tages beschließt Sonja: Dieses Jahr muss Weihnachten anders werden. Leider gelingt ihr das nicht wie gewünscht. Im Gegenteil. Das Fest der Liebe und des Friedens gerät völlig aus den Fugen, weil nicht nur anstrengende Menschen, sondern auch noch verstörte Tiere ein nicht sehr weihnächtliches Chaos veranstalten. Also packt Sonja kurzerhand ihren Mantel, verlässt das Haus und – bekommt ein Geschenk: zwei neue Freundinnen. Nachdem die Silvesternacht für Sonja dann noch verrückter endet als Weihnachten, treffen sich die drei Frauen im Schnee, in den Bergen, auf dem Stoos. Und jede verändert damit das Leben der anderen zum Positiven.

»Drei Frauen im Schnee« ist eine heiter-besinnliche, ebenso komische wie nachdenkliche Geschichte rund um die Festtage, mit scharfsinnig beobachteten Szenen, wie wir sie alle kennen. Ein witziges und sehr charmantes Weihnachtsmärchen, das einem – anders als Blanca Imbodens Bestseller »Wandern ist doof« – nicht die Stunden im Liegestuhl am Strand versüßt, sondern die Zeit vor dem Kaminfeuer in der guten Stube.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 30.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-03763-307-6
Verlag Wörterseh
Maße (L/B/H) 19/12,6/2 cm
Gewicht 210 g

Kundenbewertungen

Durchschnitt
36 Bewertungen
Übersicht
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Anspruchslose Weihnachtsgeschichte
von luisa aus NRW am 24.04.2021

Drei Frauen im Schnee ist für mich eine ganz nette, anspruchslose Geschichte, die einigermaßen unterhält, aber nicht vom Hocker haut, und deren Reiz wohl zu einem Großteil darin besteht, dass sie eine Weihnachts-Silvester-Story ist. Die Protagonistin ist eine Frau Anfang 40, die sich im Spannungsfeld von untreuem Ehemann, geltun... Drei Frauen im Schnee ist für mich eine ganz nette, anspruchslose Geschichte, die einigermaßen unterhält, aber nicht vom Hocker haut, und deren Reiz wohl zu einem Großteil darin besteht, dass sie eine Weihnachts-Silvester-Story ist. Die Protagonistin ist eine Frau Anfang 40, die sich im Spannungsfeld von untreuem Ehemann, geltungssüchtiger Schwiegermutter, pubertären Zwillingstöchtern und freigeistiger Schwester wiederfindet und so schließlich die Flucht ergreift. In den Bergen der Schweiz findet sie Freundschaften und das Glück kehrt zu ihr zurück. Der Roman plätschert durchaus gefällig dahin, mehr aber auch leider nicht. Die überaus konventionelle Story, die ab der Hälfte auch noch unglaublich vorhersehbar wird, wird in flüssigem, aber unspannendem Stil erzählt. Weder inhaltlich noch sprachlich kommt es hier zu Überraschungsmomenten und leider ist es für mich daher nicht vielmehr als eine gutgemeinte Lektüre für den Nachmittag zwischen Bügelbrett und Waschmaschine. Keine der Figuren ist überaus reizvoll und die angestrebte Situationskomik und Familienkomödie ist einfach zu bieder, um zu überzeugen. Dazu wird jede Problematik im Zuckerguss erstickt, der Hallodri ist vom ersten Satz an als solcher zu erkennen, und das Happy End ist selbst für eine Weihnachtsgeschichte zu wohlmeinend. Dennoch wäre das Buch sicherlich die perfekte Grundlage für einen Weihnachtsfilm, den man aber leider doch schnell wieder vergessen würde. Mein Fazit: ganz nett, muss man aber nicht unbedingt lesen.

Winterliches Buch über Freundschaft, Zusammenhalt und 2. Chancen
von Roros_buecherwelt am 27.02.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

"Auf dem Stoos, auf dem Stoos, Wird mein Herz vor Freude groß." Worum geht's? In dem Buch geht es um Sonja, verheiratet, Mutter von Zwillingsmädchen. Ihre Ehe ist etwas eingerostet und ihre Schwiegermutter, die im übrigen in der Wohnung über ihrer eigenen wohnt, schneit immer wieder unangekündigt herein. Das und viele k... "Auf dem Stoos, auf dem Stoos, Wird mein Herz vor Freude groß." Worum geht's? In dem Buch geht es um Sonja, verheiratet, Mutter von Zwillingsmädchen. Ihre Ehe ist etwas eingerostet und ihre Schwiegermutter, die im übrigen in der Wohnung über ihrer eigenen wohnt, schneit immer wieder unangekündigt herein. Das und viele kleine Sachen nerven Sonja sehr. Weihnachten soll dieses Jahr auch anders laufen als bisher, nur irgendwie gerät das Fest der Liebe komplett aus den Fugen und Sonja nimmt kurzerhand reiß aus. Auf ihrem nächtlichen Spaziergang findet sie ein besonderes Geschenk: zwei neue Freundinnen. Und genau die beiden sind es, die Sonja auffangen, als auch der Silvesterabend für sie alles andere als positiv ausfällt. Schreibstil/Gestaltung: Ich muss sagen, dass mich das Cover in einer Buchhandlung nicht so angesprochen hätte, aber dadurch hätte ich eine tolle Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Verzeihungen nicht gelesen. Das Buch ist aus der Sicht der Hauptprotagonistin Sonja geschrieben. Die Kapitel sind schön kurz und der Schreibstil ist sehr locker und witzig geschrieben. Die Nebencharakter sind so lebendig beschrieben, dass man sich vorgestellt hat, man wäre selbst dabei. Da ich selbst nur ein einziges Mal in der Schweiz war, und das leider nicht zum Ski fahren, konnte ich mir durch die bildlichen Beschreibungen die Orte sehr gut vorstellen. Absoluter Pluspunkt. Meine Meinung: Die Widmung zu Beginn fand ich sehr toll. Die Autorin widmet das Buch nämlich ihren wichtigsten Freundinnen. Am Anfang dachte ich, ok, das Buch ist ganz ok, aber wie es auf das Weihnachtsfest zuging und dem drum herum, eben ein typischer Alltag einer Familie, und gerade das Fest selbst, ich musste wirklich lachen. Wie viel einfach schief gehen kann und wer sich immer meint einmischen zu müssen. Herrlich. Kein Wunder, dass irgendwann das Maß voll ist. Mein Fazit: Süßes Winterbuch für zwischendurch, jedoch mit einer tollen Message. Der Schein trügt manchmal und jeder hat 2. Chancen verdient. 4/5

Heiter und ein bisschen weihnachtlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 22.02.2021

Sonja lebt mit ihrem Mann und ihren Teenager-Zwillingen unter demselben Dach wie ihre Schwiegermutter. Als der alljährliche Weihnachtsstress ins Haus steht, beginnt sie sich zu fragen, ob es wirklich immer dasselbe sein muss – dasselbe Essen, derselbe Weihnachtsschmuck, derselbe Ablauf… Am Fest der Liebe verlässt sie spontan das... Sonja lebt mit ihrem Mann und ihren Teenager-Zwillingen unter demselben Dach wie ihre Schwiegermutter. Als der alljährliche Weihnachtsstress ins Haus steht, beginnt sie sich zu fragen, ob es wirklich immer dasselbe sein muss – dasselbe Essen, derselbe Weihnachtsschmuck, derselbe Ablauf… Am Fest der Liebe verlässt sie spontan das Haus und trifft auf dem Friedhof zwei Frauen, Karin und Bernadette. Auf Anhieb verstehen sie sich gut – so gut, dass Sonja nach einer verrückten Silvesternacht in Karins Hotel auf dem Stoos landet, wo Bernadette bereits Karin unter die Arme greift. Alle drei Frauen haben Stoff genug zum Überlegen, wohin ihr Weg gehen soll. Eine Geschichte rund um Weihnachten, das Fest der Liebe, das doch so anstrengend für viele Familien ist: Auch die drei Frauen müssen das erleben. Jede von ihnen hat ihre eigenen Gedanken und Sorgen, und jede hilft der anderen, soweit das geht. Dadurch gerät die Geschichte immer wieder mal sehr nachdenklich und emotional aufgeladen, auch wenn der heitere Grundton immer vorhanden ist. Diese spannende Geschichte rund um drei Frauen am Wendepunkt ihres Lebens empfehle ich sehr gerne weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.


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