Ein wenig Leben

Roman

Hanya Yanagihara

(168)
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Beschreibung

"Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe - ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. "Ein wenig Leben" ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 960 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783446255586
Verlag Hanser
Originaltitel A Litlle Life
Dateigröße 4706 KB
Übersetzer Stephan Kleiner
Verkaufsrang 8562

Buchhändler-Empfehlungen

Larissa Klezok, Thalia-Buchhandlung Bayreuth

Ich kann nicht in Worte fassen was ich für die Charaktere dieses Buches empfinde. Ein wenig Leben war eines der schönsten, emotional aufwühlendsten und ehrlichsten Bücher, die ich jemals lesen durfte. Man sollte sich vor dem Lesen allerdings diverse Triggerwarnungen durchlesen.

Ein sehr beeindruckender Roman

Andrea Kowalleck, Thalia-Buchhandlung Saalfeld

Ein ganz besonderer, aussergewöhnlicher Roman, der trotz seiner oft sehr schwer auszuhaltenden Schilderungen von Leid und Gewalt auch soviel Liebe und Gefühl ausdrückt, wie ich es selten zuvor bei einem Buch gelesen habe. Emotional, fesselnd, aufwühlend und schonungslos schreibt die Autorin über das Leben von Jude, dem als Kind körperliche Gewalt und sexueller Missbrauch widerfährt und der durch tiefe Freundschaft, wahre Liebe und innige Zuneigung von wunderbaren Freunden die Chance erhält, sein Leben doch noch ein wenig lebenswert zu gestalten. Auch wenn ich fand, dass das Buch sich ab der Hälfte etwas in die Länge zog, hab ich trotzdem jede Seite verschlungen, habe mit Jude gelitten, geweint, gefühlt, gehofft und geliebt. Dieses Buch wird mich noch einige Zeit beschäftigen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
168 Bewertungen
Übersicht
136
19
5
3
5

Viel zu lang
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberhofen Thun'see am 09.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch ist sorgfältig und handwerklich gut geschrieben, aber viel zu lang. Was über 500 Seiten ist, ist meist zu lang. Es wird über Personen geschrieben, die im weiteren Verlauf des Romans keine Rolle mehr spielen. Da lobe ich mir Juli Zeh's neuen Roman, der kürzer, knapper und klarer geschrieben ist, ohne jedoch philosoph... Das Buch ist sorgfältig und handwerklich gut geschrieben, aber viel zu lang. Was über 500 Seiten ist, ist meist zu lang. Es wird über Personen geschrieben, die im weiteren Verlauf des Romans keine Rolle mehr spielen. Da lobe ich mir Juli Zeh's neuen Roman, der kürzer, knapper und klarer geschrieben ist, ohne jedoch philosophische Gedankengänge auszusparen.

In "Ein wenig Leben" habe ich mein Lieblingsbuch gefunden.
von dreamchronicles am 29.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Viel werde ich nicht zum Inhalt erzählen, da ich keinem potentiellen Leser auch nur das kleinste Detail vorwegnehmen möchte. Was ich aber sagen kann ist, dass die Autorin keinen besseren Titel hätte finden können. Das Buch thematisiert einfach "ein wenig Leben" von vier außergewöhnlichen Männern: Jude, Willem, JB und Malcolm. Ma... Viel werde ich nicht zum Inhalt erzählen, da ich keinem potentiellen Leser auch nur das kleinste Detail vorwegnehmen möchte. Was ich aber sagen kann ist, dass die Autorin keinen besseren Titel hätte finden können. Das Buch thematisiert einfach "ein wenig Leben" von vier außergewöhnlichen Männern: Jude, Willem, JB und Malcolm. Man selbst als Leser begleitet diese Menschen über eine Zeitspanne von gut 40 Jahren und findet immer mehr über sie heraus. Ziemlich schnell wird aber klar, dass der Fokus auf Jude liegt. Jude: You are appreciated. Du wirst wertgeschätzt. Ich habe das Bedürfnis Jude genau dies mitzuteilen, ihn zu umarmen und nie wieder loszulassen. In seinem ganzen Leben hat er so viel Leid erfahren, so viel miterlebt, dass jeder andere Mensch daran zerbrochen wäre. Wenn man denkt es geht nicht mehr schlimmer: doch, es geht. Wie oft saß ich vor dem Buch, konnte vor lauter Tränen eigentlich nicht weiterlesen und war trotzdem wie gefesselt von Jude's unfassbarer Stärke, von seinem unglaublichen Charakter, seinem guten Herzen. Dann gibt es da noch viele weitere Charaktere: Willem, Harold, Julia, Andy, Richard, Malcolm und JB. Sie alle sind mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich nach Beenden dieses Buches schlicht und weg nicht fassen konnte, dass sie fiktiv sind. Noch nie... noch NIE habe ich mich so verbunden gefühlt mit einem Buch, einer Geschichte und ihren Charakteren. Ich könnte hier noch viel weiter ausschweifen, aber ich glaube diese Gefühle werden erst verständlich, sobald ihr das Buch selber lest. Nun näher zum Schreibstil und dem Aufbau des Buches. Es gibt eigentlich keinen richtigen Handlungsbogen. Es sind die Kleinigkeiten, die das Buch so auszeichnen. Man folgt jemandem auf seiner Reise durchs Leben und immer wieder blitzt irgendwo eine Erinnerung dieser Person auf, die ich jedes einzelne Mal dankbar angenommen habe. Hanya Yanagihara ist so wahnsinnig talentiert, dass ich immer wieder erstaunt war, was alles mit Worten und Sprache an sich möglich ist. Meine ganzen Post-it's sind mittlerweile aufgebraucht. Jeder Satz, jedes Wort war einfach mit so viel Bedacht gewählt und jedes Mal so poetisch und tiefgründig. Am liebsten hätte ich jeden Satz markiert, denn jeder einzelne Satz hat es geschafft mich auf irgendeine Art und Weise zu berühren. So etwas habe ich noch nie erlebt. Ihr merkt wahrscheinlich, dass "A little life" mir sehr viel bedeutet. Ich habe insgesamt 6 Wochen lang an diesem Buch gelesen und konnte manchmal einfach nicht mehr als 20 Seiten am Stück lesen. Einerseits wollte ich es mir einteilen, andererseits musste ich das Gelesene erst einmal verarbeiten und eine Pause von der Geschichte nehmen. Nebenbei konnte ich mich aber auch auf kein anderes Buch konzentrieren, da meine Gedanken einfach immer wieder, in allen möglichen Alltagssituation, zu diesem Buch abgeschweift sind. Das hat ebenfalls bisher noch kein anderes Buch geschafft. Daher muss ich mir glaube ich selbst zugestehen, dass ich mein Lieblingsbuch gefunden habe. Ich weiß nicht, ob mir jemals wieder ein anderes Buch ein so intensives Leseerlebnis bereiten wird. Ich weiß auch nicht, ob ich nochmal zu "A little life" greifen werde, denn es ist wirklich keine leichte Kost und ich konnte das Leid in diesem Buch beinahe körperlich spüren. Das einzige was ich zu bemängeln habe ist die fehlende Triggerwarnung. Bitte lest dieses Buch nicht, wenn ihr euch nicht absolut sicher seid, dass ihr es psychisch schafft. Ich danke Hanya Yanagihara für dieses Meisterwerk.

Lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Winterthur am 31.12.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Bestest Buch, dass ich seit langem gelesen habe. Aber auch eher „heavy“. Viel geweint...

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