Belgravia

Roman

Julian Fellowes

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Beschreibung

»Belgravia« - mit seinem neuen Roman setzt der Schöpfer der Erfolgsserie »Downton Abbey« Julian Fellowes dem nobelsten Londoner Stadtteil ein großartiges Denkmal. Dabei entführt er seine Leser mitten ins 19. Jahrhundert, wo alter Hochadel, neureiche Unternehmer und korrupte Dienstboten aufeinandertreffen und die Liebe sich den Standesgrenzen widersetzt ... Überaus spannend lässt Julian Fellowes in »Belgravia« eine versunkene Welt lebendig werden.



Marion Hirsch, Literatur-Expertin Thalia:
Julian Fellowes hat mit der Serie „Downton Abbey“ als Drehbuchschreiber einen Welterfolg gelandet. Nun legt er einen historischen Roman vor, der Fans von komplexen Familienintrigen und tiefsitzenden Familiengeheimnissen im Gewand des 19. Jahrhunderts gefallen wird. „Belgravia“ - so der Titel des Romans - ist ein Stadtteil im westlichen Zentrum von London, unweit des Buckingham Palace, wo bekanntlich die englischen Herrscher residieren. Die Geschichte, die mich von der ersten Seite an gepackt hat, beginnt am Abend vor der Schlacht von Waterloo, also dem 15. Juni 1815. Dieser Abend birgt für die Familien Trenchard und Blackhurst ein düsteres Geheimnis, das beide Familien auch noch 25 Jahre später prägen wird. Fellowes´ Sprache ist für den Leser wie ein Köder, dem man lustvoll hinterherjagt und der einen immer tiefer in die Spirale einer vertrackten und abgründigen Geschichte hineinreißt. Für mich ist dieser Roman eines der Glanzlichter des ausgehenden Jahres.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641205171
Verlag Random House ebook
Dateigröße 3453 KB
Übersetzer Maria Andreas
Verkaufsrang 36369

Buchhändler-Empfehlungen

Die Figuren sind weniger ausgebreitet als bei "Downton Abbey"

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

"Downton Abbey" war nicht der erste Erfolg von Julian Fellowes - für das Drehbuch von "Gosford Park" z.B. erhielt er einen Oscar - trotzdem ist es wohl sein definierendes Werk. Sicherlich tragen die Opulenz und das Setting von "Downton Abbey" dazu bei, es zu dem großen Erfolg zu machen, der es ist, aber ganz zentral sind es auch die Figuren, und hier zieht "Belgravia" sicherlich den Kürzeren, besonders die Männer sind recht eindimensional - zu gut (Charles), zu böse (John), zu faul (Oliver), zu ambitioniert (James). Die Frauen schlagen sich besser - Maria ist charmant, Anne und Caroline rivalisierende Matriarchinnen und Susan sogar die komplexeste Figur im Roman mit moralischen Grauzonen, den Schwestern Crawley durchaus gewachsen. Es ist nachvollziehbar, dass Maggie Smith nicht wieder mal die schrullige Alte in einer Fellowes-Produktion spielen wollte, aber eine Figur von ihrem Unterhaltungswert fehlt. Die Duchess of Richmond hat zu Anfang ein wenig Potenzial, kommt aber zu wenig vor. Alles in Allem sind die Verwicklungen zwischen den Figuren auf das typische Fellowes-Publikum zugeschnitten, und es ist alles recht kurzweilig (außer wenn aus irgendwelchen Gründen bekannte Informationen recht plakativ wiederholt werden), aber vergleichsweise ist die Miniserien-Adaption stärker. Sie ist sehr nah an der Vorlage, hat aber den Vorteil, weniger Innenschau zu liefern, sodass der Spannungsfaktor steigt, während der Holzhammer der Selbstreflektion reduziert wird.

etwas langatmig

Meike Westermann, Thalia-Buchhandlung Kamen

Mit "Belgravia" tauchen wir direkt ein in das Leben der gehobenen Mittelschicht und des Adels im London des 19. Jahrhunderts. Ähnlich wie bei Downton Abbey werden auch hier die verschiedenen sozialen Schichten beleuchtet, die diese streng reglementierte Zeit mit sich brachte - und auch die scheinbare Ausweglosigkeit, sich sozial verbessern zu können. Dies funktioniert leider nur in die andere Richtung, wer z.B. ein uneheliches Kind vorzuweisen hat, riskiert den sozialen Abstieg und den Ausschluss aus der Gesellschaft. Mit dieser Angst müssen auch fast alle Figuren in "Belgravia" leben und kommen im Lauf der Geschichte zu sehr unterschiedlichen Lösungsansätzen. Fellowes lässt nichts aus: Ehebruch, Täuschung, niederträchtige bzw. geldgierige Bedienstete, Intrigen, das volle Programm. Dennoch hat die Hörbuchfassung einige Längen. Dies liegt sicherlich nicht an der Erzählerin Beate Himmelstoß, die den verschiedenen Figuren ihre Stimme leiht. Sie liest sehr sachlich und dennoch einfühlsam. Nein, es lag an der Geschichte selbst, die sich streckenweise etwas zog, zum Ende hin aber ausgesprochen spannend wurde, was mich dann doch wieder versöhnt hat. Unter dem Strich war es eine unterhaltsame Geschichte und ein umfassender Einblick in diese Zeit, der mir mal wieder gezeigt hat, wie glücklich ich sein kann, dass ich als Frau im 21. Jahrhundert lebe und nicht im England des 19. Jahrhunderts!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
57 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

Donnerstag, 15.Juni 1815 - die Duchess of Richmond lädt in ihr Palais... Dieser Ball am Vorabend vom Ende der napolionischen Kriege bringt nicht nur für Europa, sondern auch für zwei Familien tiefgreifende Änderungen. Wer herausfinden möchte, was Anne und James Trenchard mit Lady und Lord Brockenhurst verbindet, dem bietet J... Donnerstag, 15.Juni 1815 - die Duchess of Richmond lädt in ihr Palais... Dieser Ball am Vorabend vom Ende der napolionischen Kriege bringt nicht nur für Europa, sondern auch für zwei Familien tiefgreifende Änderungen. Wer herausfinden möchte, was Anne und James Trenchard mit Lady und Lord Brockenhurst verbindet, dem bietet Julian Fellowes auf 450 Seiten die Gelegenheit, in die englische Gesellschaft des 19. Jahrhunderts einzutauchen. Spannend und mit gerade dem Quäntchen an Emotionen, die in England möglich sind, ohne sein Gesicht zu verlieren, tröstet der Roman vielleicht über das Ende von Downton Abbey hinweg. Ich habe diesen Schmöker sehr genossen!

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: Taschenbuch

Julien Fellowes, der Autor hinter der britischen Erfolgsserie Downton Abbey, überzeugt auch in seinem Roman Belgravia mit seiner ganz eigenen Erzählkunst. Angesiedelt im 19. Jahrhundert im wohlhabenden Londoner Stadtteil Belgravia erzählt er die Geschichte zweier Familien, die durch ein Geheimnis aus der Vergangenheit miteinande... Julien Fellowes, der Autor hinter der britischen Erfolgsserie Downton Abbey, überzeugt auch in seinem Roman Belgravia mit seiner ganz eigenen Erzählkunst. Angesiedelt im 19. Jahrhundert im wohlhabenden Londoner Stadtteil Belgravia erzählt er die Geschichte zweier Familien, die durch ein Geheimnis aus der Vergangenheit miteinander verbunden sind. Dabei entwickelt er auch hier interessante und doch liebenswerte Charaktere und erschafft eine Atmosphäre, in der man gerne verweilt. Das perfekte Buch für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa, natürlich stilecht mit einer Tasse Tee!

Sehr schön :-)
von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Autor Julian Fellowes hat es von der ersten bis zur letzten Seite verstanden mich völlig mit in die Welt des Buches zu nehmen. Als großer Downtown Abbey Fan liebe ich auch dieses Buch. Die Ähnlichkeiten sind ja offensichtlich. Arme und reiche Menschen spielen eine gleichsam wichtige Rolle im Buch. Die Verbindung zwisc... Der Autor Julian Fellowes hat es von der ersten bis zur letzten Seite verstanden mich völlig mit in die Welt des Buches zu nehmen. Als großer Downtown Abbey Fan liebe ich auch dieses Buch. Die Ähnlichkeiten sind ja offensichtlich. Arme und reiche Menschen spielen eine gleichsam wichtige Rolle im Buch. Die Verbindung zwischen ihnen ist das Band der Liebe. Das Buch spielt im 19 Jahrhundert und Liebe, Intrigen, Neid, Krieg und Missgunst spielen auch eine Rolle. Der Schreibstil des Autors ist leicht und sehr gut zu lesen. Die Seiten flogen nur so dahin. Wirklich ein zauberhaftes Buch. Für jeden, der historische Geschichten mit Glanz, Glamour und Tragik mag, genau das Richtige.

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