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Ansichten der Natur

Alexander von Humboldt: Ansichten der Natur Erstdruck: 1808. Hier nach der 3., verbesserten Ausgabe von 1849. Neuausgabe.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2016. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Friedrich Georg Weitsch, Alexander von Humboldt, 1806. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 116
Erscheinungsdatum 07.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8430-8479-6
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 22,1/15,6/1 cm
Gewicht 195 g
Buch (Taschenbuch)
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Naturphilosophische Betrachtungen
von einer Kundin/einem Kunden am 03.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Alexander von Humboldt schrieb sein Buch „Ansichten der Natur“ zwischen den Jahren 1799 und 1804, während seiner großen Forschungsreise durch Amerika. Die Reise führte ihn von Venezuela, zu den Flüssen Orinoco und Rio Negro, über die Anden nach Bogota und Quito, und schließlich nach Mexiko und in die USA. Gegliedert ist das Buch... Alexander von Humboldt schrieb sein Buch „Ansichten der Natur“ zwischen den Jahren 1799 und 1804, während seiner großen Forschungsreise durch Amerika. Die Reise führte ihn von Venezuela, zu den Flüssen Orinoco und Rio Negro, über die Anden nach Bogota und Quito, und schließlich nach Mexiko und in die USA. Gegliedert ist das Buch in kurze essayistische Betrachtungen, die er auch in Europa auf seinen Vortragsreisen vorstellte. Ich gebe zu, dass ich Humboldts Bücher gerne auf meine Reisen nach Lateinamerika mitnehme, um mich von beiden beeindrucken zu lassen, von Humboldts Literatur und den Landschaften Lateinamerikas. Aber dennoch muss betont werden, dass das Büchlein von Humboldt weit mehr ist, als eine kurzweilige Reiselektüre. Im Unterschied zu den geläufigen Publikationen im Sachbuchbereich popularisiert Humboldt keine wissenschaftlichen Erkenntnisse. Es geht nicht um Vereinfachungen oder um etwas verständlich zu machen. Es geht Humboldt um das Verstehen oder das Betrachten der Natur. Er kommt auch nicht mit dem sogenannten gesunden Menschenverstand daher, um seine Erlebnisse und Meinungen kund zu tun. Viel mehr dokumentiert er in seinen Arbeiten seine wissenschaftlichen Ergebnisse und Erfahrungen, die auch immer Zeugnisse seiner naturphilosophischen Betrachtungen sind: eben Ansichten der Natur, die es zu betrachten, zu erfassen und zu verstehen galt. So kann man Hanns Zischler ohne weiteres in seiner Besprechung recht geben, wenn er betonte, dass Alexander von Humboldt eine wissenschaftliche Prosa schrieb, die nicht mehr existiert.