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Die Frau des Zoodirektors

Eine Geschichte aus dem Krieg (gekürzte Lesung)

(6)
Eine wahre und rührende GeschichteWährend der Zweite Weltkrieg tobt, wird der Warschauer Zoo Schauplatz einer dramatischen Rettungsaktion, die über 300 Juden vor dem sicheren Tod bewahrt. Jan und Antonina Zabinski, der Zoodirektor und seine Frau, schmuggeln Juden aus dem Warschauer Ghetto auf das brachliegende Zoogelände, wo sie die Todgeweihten in den leeren Tierkäfigen vor den Nazis verstecken und ihnen damit das Leben retten. Eine wahre Geschichte aus dem besetzten Warschau des zweiten Weltkriegs. Bibiana Beglau liest mit der richtigen Mischung aus Empathie und Ernsthaftigkeit.
Portrait
Diane Ackerman, geboren 1948 in Illinois, Studium der Geisteswissenschaften. Zahlreiche Buchveröffentlichungen (auch Lyrik und Gedichte) sowie journalistische Arbeiten.Sie lebt mit ihrer Familie in Ithaca, NY.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Bibiana Beglau
Erscheinungsdatum 31.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783837136623
Verlag Random House Audio
Spieldauer 455 Minuten
Format & Qualität MP3, 455 Minuten
Übersetzer Christine Naegele
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Buchhändler-Empfehlungen

„Biografischer Roman“

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Ein biografischer Roman der nicht nur die Grausamkeit des Krieges aus einer ungewöhnlichen Sicht darstellt, aus einem polnischen Zoo nämlich , sondern auch von Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft handelt. Ein biografischer Roman der nicht nur die Grausamkeit des Krieges aus einer ungewöhnlichen Sicht darstellt, aus einem polnischen Zoo nämlich , sondern auch von Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft handelt.

„Helden in schwierigen Zeiten“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Jan und Antonina Zabinski betreiben den Zoo zu Warschau als die Nazis in Polen einmarschieren. Nachdem der Ghetto eingerichtet wird, schließt sich Jan dem polnischen Untergrund an und schnell fängt das Paar an bedrohte Juden im Zoo zu verstecken um sie dann außer Landes zu schaffen.

Großartig geschriebene und sehr spannende Biografie eines mutigen Paares, das über Jahre hinweg das eigene Leben riskiert und so ca. 300 Juden retten konnte.

Ein wichtiges Stück Geschichte. Unbedingt lesen!
Jan und Antonina Zabinski betreiben den Zoo zu Warschau als die Nazis in Polen einmarschieren. Nachdem der Ghetto eingerichtet wird, schließt sich Jan dem polnischen Untergrund an und schnell fängt das Paar an bedrohte Juden im Zoo zu verstecken um sie dann außer Landes zu schaffen.

Großartig geschriebene und sehr spannende Biografie eines mutigen Paares, das über Jahre hinweg das eigene Leben riskiert und so ca. 300 Juden retten konnte.

Ein wichtiges Stück Geschichte. Unbedingt lesen!

Kundenbewertungen

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Ein Sachbuch in Romanform
von monerl aus Langen am 28.06.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Meine Meinung Es hat sehr, sehr lange gedauert, doch ich hab es geschafft, dieses Buch zu beenden. Meine Kritik diesmal gleich zu Beginn, da dieser Punkt mein eigentliches und einziges Problem mit dem Buch darstellt: Das Genre. Die Autorin konnte sich nicht so richtig entscheiden, ob sie einen Roman auf... Meine Meinung Es hat sehr, sehr lange gedauert, doch ich hab es geschafft, dieses Buch zu beenden. Meine Kritik diesmal gleich zu Beginn, da dieser Punkt mein eigentliches und einziges Problem mit dem Buch darstellt: Das Genre. Die Autorin konnte sich nicht so richtig entscheiden, ob sie einen Roman auf wahren Begebenheiten erzählen möchte, oder ob sie ein Sachbuch schreiben soll. Herausgekommen ist für mich ein Sachbuch in Romanform, das mir persönlich nicht so gut lag. Der Schreibstil ist sehr sachlich, die meiste Zeit informativ aber auch sehr distanziert. Die Autorin nimmt Bezug auf viele Quellen und auch Tagebücher von Antonina ?abi?ski. Dabei schreibt Diane Ackerman sehr ausufernd. Am Anfang verliert sie sich m.M.n. in unnötigen Beschreibungen der Tieraufzucht. Seitenweise wird der*die Leser*in über den Zoo und seine Tiere aufgeklärt. Bis sie zum Kernpunkt der Geschichte kam, hatte ich das erste Mal schon die Lust auf das Buch verloren. Ich erwartete eine Leidensgeschichte einer Familie im 2. Weltkrieg, die unter schlilmmsten Umständen trotzdem den Mut hatte, sich gegen das Belagerungsregime der Nazis in Warschau / Polen zu stellen und Juden zu helfen. Das bekam ich auch, aber erst musste ich mich durch viele wissenschaftliche Beschreibungen und Erklärungen quälen. Jan ?abi?ski riskierte ständig sein Leben und schmuggelte Juden aus dem Warschauer Ghetto und brachte sie in den Zoo. Antonina, seine Frau, und auch sein Sohn kümmerten sich dann in der Villa um sie. Sie versteckten die Geflohenen und gaben ihnen eine Art Zuhause und Gemeinschaftsgefühl. Und das alles unter der Beobachtung und Besetzung des Zoos, über Jahre hinweg. Mit ihrem großen Einfallsreichtum gelang es ihnen auf diese Art und Weise ca. 300 Menschen das Leben zu retten! ?Retter schienen enscheidungsfreudig zu sein, konnten schnell denken, waren risikofreudig, unabhängig, abenteuerlustig, offenherzig, rebellisch und ungewöhnlich flexibel ? imstande, Pläne schnell zu ändern, Gewohnheiten abzulegen und eingeschliffene Routinen von einem Moment zum anderen zu verändern. Sie neigen dazu, unangepasst zu sein, und obwohl viele Retter bereit waren, für ihre Prinzipien zu sterben, betrachteten sie sich nicht als heldenhaft.? (eBook, S. 351) Es ist unglaublich, was diese Familie und ihre Helfer geleistet haben! Und ich ertappe mich bei dem Gedanken und dem Wunsch, falls es je wieder nötig wäre, Menschen vor der Regierung und anderen Menschen (be)schützen zu müssen, den Mut zu haben und es den ?abi?skis nachmachen zu können. ?Die Frau des Zoodirektors? ist ein sehr lesenswertes Buch! Es zeigt einen Ausschnitt der Gräueltaten des Krieges, wie sie sich im Nachbarland Polen zugetragen haben. Oftmals liest man Bücher über den 2. WK, doch meistens spielen sie in Deutschland. Für mich war dieses Buch deshalb ein interessanter Perspektivenwechsel. Zum Hörbuch Da ich mit dem Buch eine sehr lange Zeit pausiert habe, suchte ich die Motivation, um weiter zu machen, im Hörbuch. Das Hörbuch ist gekürzt und von Bibiana Beglau eingesprochen. Ihre Stimme und Lesart brachte mir den Spaß am Buch zurück. Die Sanftheit, mit der die Sprecherin das Buch las, brachte mir den Romancharakter zurück. So hörte ich das Buch und las parallel mit. Immer, wenn Textpassagen im Hörbuch ausgelassen wurden, machte ich stopp und las diese erst und machte dann wieder weiter mit dem Hörbuch. Dies ermöglicht mir nun auch sehr gut den Vergleich zwischen Buch und Hörbuch. Abschließend kann ich deshalb sagen, dass, wenn man sich lediglich auf den Kern der Geschichte konzentrieren möchte, das Hörbuch zu bevorzugen ist. Im Hörbuch sind die Längen und die Ausführungen, die mich nicht so sehr interessierten, gekonnt herausgekürzt worden. Fazit Ein sehr interessantes Buch über eine faszinierende Familie, die ihr Leben für hilfsbedürftige Menschen auf Spiel gesetzt hat und sich selbst und den eigenen Werten treu geblieben ist. Ein Buch, das ganz deutlich aufzeigt, dass so etwas nie mehr wieder passieren darf und was es bedeutet, wenn die Meschlichkeit verloren geht.

Helden, die man kennenlernen sollte
von Igelmanu66 aus Mülheim am 24.11.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Während seines ersten Monats im Amt erklärte Generalgouverneur Frank, dass »jeder Jude, der den Bezirk verlässt, der ihm zugewiesen ist«, mit dem Tode bestraft wird, ebenso »Menschen, die solchen Juden Verstecke ermöglichen … Hintermänner und Helfer werden ebenso bestraft wie die Täter; jeder absichtliche Versuch wird ebenso bestraft wie... Während seines ersten Monats im Amt erklärte Generalgouverneur Frank, dass »jeder Jude, der den Bezirk verlässt, der ihm zugewiesen ist«, mit dem Tode bestraft wird, ebenso »Menschen, die solchen Juden Verstecke ermöglichen … Hintermänner und Helfer werden ebenso bestraft wie die Täter; jeder absichtliche Versuch wird ebenso bestraft wie das eigentliche Vergehen.« Warschau im 2. Weltkrieg. Die jüdische Bevölkerung wurde im Ghetto zusammengepfercht, die Nazis überziehen die gesamte Stadt mit ihrem Schrecken. Trotz eigener Notlage und drohender Gefahr gab es Menschen, die ihr Leben riskierten, um den jüdischen Mitmenschen zu helfen. Zwei von ihnen waren Jan und Antonina Zabinski, ein Zoodirektor und seine Frau, sie retteten mehr als 300 Juden das Leben. Dieses Buch erzählt ihre wahre Geschichte. Als ich dieses Buch entdeckte, war ich gleich fasziniert. Menschen, die in einem Zoo versteckt wurden, Helden, von denen ich noch nie zuvor gehört hatte. Da musste ich Genaueres erfahren! Zu Beginn des Buchs ist für Jan und Antonina die Welt eigentlich noch in Ordnung. Es ist 1935 und die beiden sind glücklich mit ihrem Zoo, sind Tiermenschen, die ihren Tagesablauf komplett ihren Schützlingen angepasst haben. Antonina ist praktisch ständig damit beschäftigt, mutterlose Tierbabys aufzuziehen, egal ob Dachs, Rehkitz, kleine Luchse, Löwenbabys, Wolfswelpen, Adlerküken oder Affenbabys. Sie hat ein tiefes Gespür für jedes Tier, erfasst intuitiv dessen Ängste und Empfindungen. Der Leser weiß natürlich, dass diese Idylle keinen Bestand haben wird. Der aufziehende Krieg ändert alles. Jan schließt sich einer Untergrundbewegung an, wird aktiv im Widerstand und ist nur noch selten zuhause. Und wenn er kommt, hat er nicht selten einen Menschen dabei, dem er zuvor bei der Flucht aus dem Ghetto geholfen hat… Eine wirklich spannende Geschichte wird hier erzählt. Besonders wichtig war für mich, dass es eine wahre Geschichte ist. Die mutige Aktion von Jan und Antonina hat mich schwer beeindruckt, allerdings wird auch immer wieder betont, dass die von ihnen durchgeführten Rettungsaktionen keine Einzelleistung waren, sondern erst durch Zusammenarbeit des gesamten Widerstands möglich wurden. In diesem Zusammenhang habe ich höchst interessante Dinge erfahren, zum Beispiel welche Wege es gab, Flüchtlinge aus dem Warschauer Ghetto zu schmuggeln. Oder dass ein Flüchtling mindestens ein halbes Dutzend verschiedener Papiere brauchte und im Schnitt siebeneinhalb Mal sein Versteck wechselte. Das Verstecken eines Menschen war sehr gefährlich, trotzdem riskierten zwischen 70.000 und 90.000 Bewohner in und um Warschau ihr Leben, um Nachbarn zur Flucht zu verhelfen. Zwei davon waren die Zabinskis. Ihr Heim wird bald „Das Haus unter dem verrückten Stern“ genannt. Diesen Namen verdankt es der exzentrischen Mischung von Menschen und Tieren, die dort zusammenkam. Mittendrin Antonina, die alles organisiert, sich um alle kümmert und es sogar schafft, für Ablenkung zu sorgen. Ihr ungewöhnliches Einfühlungsvermögen funktioniert nicht nur bei Tieren, sondern auch bei Menschen. Mehrfach schafft sie es so, gefährliche Situationen zu entschärfen. Der Bericht berührt und fesselt. Neben allem anderen sorgt sich Antonina auch um ihren kleinen Sohn, der inmitten des ganzen Wahnsinns aufwächst, nicht nur mit Angst und Not klarkommen muss, sondern auch mit dem Wissen, dass er über die Aktivitäten der Eltern zu niemandem ein Wort sagen darf, sie durch keine unbedachte Handlung verraten darf. Eine schwere Bürde für ein Kind! Antonina versucht ihm zu helfen, indem sie ihm aufträgt, sich um die Tiere im Haus zu kümmern. An sich eine schöne Ablenkung, aber leider muss der kleine Kerl erfahren, wie eins nach dem anderen nahezu alle seine tierischen Freunde zu Tode kommen. Spätestens an diesen Stellen schnürt sich dem tierlieben Leser der Hals zu. Schon die Kapitel zuvor waren schwer erträglich. Natürlich belastet in erster Linie die Ermordung vieler, vieler Menschen, doch der Tod der Tiere ist ebenfalls grausam. Da laufen beispielsweise Nazis durch den Zoo und „jagen“ zum Vergnügen die Tiere in ihren Gehegen. Der Stil ist recht nüchtern, was dem Sachbuchcharakter des Buchs entspricht. Das muss man wissen, der wer einen Roman erwartet, wird sich womöglich daran stören. Für mich war es völlig in Ordnung, ich hätte mir nur an einigen Stellen gewünscht, dass die Autorin nicht so abschweift. Immer wieder führt sie neue Personen ein, manchmal Retter, manchmal Opfer oder Flüchtige, manchmal Täter. Und erzählt dann so einiges über diese Personen, für mein Empfinden etwas zu viel und für die Handlung nicht notwendig. Hingegen hätte ich gerne gelesen, wie es Antonina nach dem Krieg weiter ergangen ist, aber dazu wurde leider kaum etwas gesagt. Fazit: Ein Buch über Helden, die man kennenlernen sollte. Schwer erträgliche Lektüre, trotzdem wundervoll zu lesen, wie mutig Menschen für andere eintreten können. Das macht Hoffnung!

Es gab jede Menge Menschlichkeit in Warschau
von Melanie Enns aus L. am 21.11.2016

Natürlich weiß man, um die Grausamkeit des zweiten Weltkrieges und dennoch gibt es immer noch Neues zu erkunden, was sich tief ins Herz bohrt und zum Nachdenken anregt. "Die Frau des Zoodirektors" ist solch ein Hörbuch, welches unverblümt von der Judenverfolgung im Warschauer Ghetto berichtet und Zeitzeugen aufleben lässt,... Natürlich weiß man, um die Grausamkeit des zweiten Weltkrieges und dennoch gibt es immer noch Neues zu erkunden, was sich tief ins Herz bohrt und zum Nachdenken anregt. "Die Frau des Zoodirektors" ist solch ein Hörbuch, welches unverblümt von der Judenverfolgung im Warschauer Ghetto berichtet und Zeitzeugen aufleben lässt, die sich auflehnten und Juden (meist Kinder) halfen, trotz des Bewusstseins dadurch ihr Leben zu verwirken. Es sind großartige Momente, denn es verdeutlicht trotz der Schrecken des Krieges echte Menschlichkeit. Der Krieg hielt auch in Polen Einzug. Es wird deutlich, wie alle Menschen mit großer Angst behaftet sind und Armut sich breitmacht, denn die Essensrationen sind mager. Als Bomben auf den Zoo fallen, fliehen die Tiere und wenige bleiben über, um dem Zoo zu erhalten. Jan und Antonina Zabinski bleiben treu und nutzen die leeren Käfige, um im Untergrund gegen die Deutsche Wehrmacht zu agieren und Juden vor dem KZ zu bewahren. Interessant hierbei ist, dass sich die Polen des KZ´s bewusst sind und nichts verschweigen. Es ist menschenunwürdig und in der Bevölkerung bekannt. Natürlich darf man sich nicht öffentlich auflehnen, aber man kann andere Kämpfe ausführen und dadurch Menschenleben retten. Verwirrt haben zwischendurch die vielen polnischen Namen, die ein klein wenig dauern, bis man sie sich bildlich vorstellen und sie der Story zuordnen kann. Die Protagonisten Jan und Antonina sind wunderbar gezeichnet und wirken sehr authentisch. Es ist eine wahre Lebensgeschichte, die durch Bilder im inneren der Hörbuchbox verdeutlicht wird. Schon alleine dadurch bekam das Hörbuch noch einen höheren Stellenwert. Mich hat die Story wirklich gefangen nehmen können und auch meine Tochter, die die Autofahrt gemeinsam mit mir bestreitet, lauschte regelrecht andächtig mit mir und es entspann sich hier und da regelrecht eine Diskussion. Der Krieg und seine Schrecken darf nicht totgeschwiegen werden, damit es sich nicht wiederholt. Menschen regelrecht auszurotten, nur, weil sie einer anderen Glaubensrichtung folgen, in die sie hineingeboren wurden. Ich erhoffe mir mehr Verstand in der Politik der Zukunft. Menschlichkeit ist in "Die Frau des Zoodirektors" der absolute Aufhänger, auch wenn die ganze Situation in Warschau haarklein hinzugefügt wurde. Es geht nicht nur um den Erhalt des Zoos oder die Judenverfolgung, sondern auch um den Überlebenswillen einer einzelnen Familie, deren Freunde oder Nachbarn, die sich auflehnt und dennoch anpassen muss. Absolut authentisch und realitätsnah. Gerne spreche ich eine Hörempfehlung aus, da ich es wichtig erachte, sich auch mit vergangenen Zeitgeschehen auseinanderzusetzen. Trotz des Grauens in "Die Frau des Zoodirektors" gibt es auch Begebenheiten, die uns zum Schmunzeln brachten, was natürlich in der allgemeinen Atmosphäre der Angst und dem Überlebenswillen eher Seltenheitswert hat. ????? (4,5 Sterne) Leider hat mir die Hörbuchsprecherin Bibiana Beglau wenig zugesagt. Es war für mich das erste Hörbuch der Sprecherin und ich konnte leider wenig Emotionen heraushören. Der Story tat dies keinen Abbruch, aber es war für mich dadurch etwas schwieriger zuzuhören und mich auf das Hörbuch einzulassen. Normalerweise wäre dies für mich nicht erwähnenswert, aber hier nahm es doch leicht den Hörgenuss, den ich sonst verspüre, wenn ich mich durch Worte berieseln lasse, anstatt selbst das Buch zu lesen.