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Das Zeitliche segnen

Voller Hoffnung leben. In Frieden sterben.

Margot Kässmann

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Beschreibung

Unsere Zeit ist begrenzt. Das macht sie so kostbar. Wer das wahrnimmt, lebt anders. Dankbarer.
Margot Käßmann schreibt offen über eigene Verlusterfahrungen und was sie dann getragen hat. Wie man in schweren Zeiten Trost findet, weil man weiß, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.
Ihr Buch macht Mut, sich bezeiten den großen Fragen des Lebens und Sterbens zu stellen - damit das Leben gelingt.

"Ich bin überzeugt: Es tut gut, ans Sterben zu denken - für das Leben! Gerade wer die eigene Endlichkeit und die anderer nicht ignoriert, lebt intensiver. 'Wie will ich leben, damit ich am Ende in Frieden sterben kann?', darum geht es. Ich verstehe das Leben als geschenkte Zeit, die ich nutzen, verantworten und auch auskosten will."

Margot Käßmann

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 222 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783863347376
Verlag Adeo Verlag
Dateigröße 2566 KB
Verkaufsrang 60196

Buchhändler-Empfehlungen

Keine Angst vorm Sterben!

Hilda Bruderek-Eich, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Sterben in Deutschland, ein schwieriges Thema, das Margot Käßmann hier aufgreift. In einer Mischung aus biographischen Erinnerungen und der Beschreibung des Umgangs der Gesellschaft mit Sterben und Tod ermuntert sie "die eigene Endlichkeit und die Anderer" nicht zu ignorieren, sondern vor allem intensiver zu leben, um dann das eigene Leben dankbar "in Gottes Hand" zurück zu geben, um "in Frieden zu sterben"! Unbedingt lesenswert!

Kundenbewertungen

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Das Zeitliche segnen
von einer Kundin/einem Kunden aus Sulz am 23.04.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch finde ich absolut empfehlenswert. Margot Kässmann berichtet auch über persönliche Erlebnisse, auch vom Sterben ihrer Mutter. Dabei wird auch Praktisches als auch die theologische Sicht vermittelt. Die Autorin wirft aber nicht mit theologischen Phrasen um sich, sondern bleibt wie immer authentisch. Sicher ist dieses B... Dieses Buch finde ich absolut empfehlenswert. Margot Kässmann berichtet auch über persönliche Erlebnisse, auch vom Sterben ihrer Mutter. Dabei wird auch Praktisches als auch die theologische Sicht vermittelt. Die Autorin wirft aber nicht mit theologischen Phrasen um sich, sondern bleibt wie immer authentisch. Sicher ist dieses Buch auch eine Hilfe für alle die nicht wissen, wie sie mit jemand umgehen sollen, der weiß, dass er bald sterben wird. Und man versteht auch besser, was einem durch einen bestimmten Hinweis vermittelt werden soll.

Vom Leben und Sterben
von Everett am 25.01.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

In Frieden mit sich sterben, wenn es soweit ist, und vorher bewusst leben, weil wir von der Endlich-keit des Lebens wissen. Das Buch spricht das Thema sterben bei uns an, was in Deutschland im Alltag eher tot geschwiegen wird. Das Sterben und die Trauer wird beim normalen Leben irgendwie ausgegrenzt, findet meist hinter verschl... In Frieden mit sich sterben, wenn es soweit ist, und vorher bewusst leben, weil wir von der Endlich-keit des Lebens wissen. Das Buch spricht das Thema sterben bei uns an, was in Deutschland im Alltag eher tot geschwiegen wird. Das Sterben und die Trauer wird beim normalen Leben irgendwie ausgegrenzt, findet meist hinter verschlossenen Türen statt. Trauernde haben meist schnell wieder zu funktionieren. Das kann so nicht richtig sein, denn das Sterben gehört zum Leben wie die Geburt. Und das Bewusstsein um diese Endlichkeit sollten wir mit ins Leben nehmen, damit wir dieses intensiver leben können. Das Buch ist in zehn Kaptitel unterteilt, die das Sterben in Deutschland, den Abschiedsschmerz, Trauer, Rituale, Kinder und Trauer, die theologische Betrachtungen, und von der Lebenslust. Frau Käßmann erwähnt auch ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Sterben von lieben Menschen, erzählt vom Tod ihrer Mutter. Auch, was sie aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit erlebt hat findet den Weg in dieses Buch. Dazu die Betrachtungsweise aus Sicht der Theologin, der Bibel. Auch Palliativmedizin und Hospize finden ihre wichtige Erwähnung, um in Würde (soweit man das sagen kann) zu sterben. Persönliche Erlebnisse wurde sehr intensiv beschrieben, das Sterben der Mutter, die Möglichkeit von ihr in aller Ruhe Abschied nehmen zu können, wirkte auf mich als wenn dies der erstrebenswerte Weg ist. Da man sich das leider nicht aussuchen kann, bleibt da ein schlechter Beigeschmack zurück. Die Abhandlung von Tod und Auferstehung, der Gnade Gottes war nicht unbedingt das, was mich sehr gefesselt. Vieles ist Auslegungssache, aufgeschrieben von Menschen. Das, was die Menschen erhoffen, eine andere Existenz nach dem weltlichen Tod, wird auch hier nicht bewiesen. Es bleibt die Hoffnung und der Glaube. Das Buch erwähnt vieles in Bezug auf das Sterben, bringt einen zum Nachdenken und hoffentlich dazu, sein Leben bewusster zu gestalten. Vielleicht kann man auch das Sterben mit etwas weniger Angst angehen? Ganz wichtig fand ich, dass die Palliativmedizin und die Hospize erwähnt wurde, es nötig ist, dieses weiter auszubauen. Es ist eine Sache, wie man stirbt, wie die Angehörigen den Tod verkraften. Egoistisch sollte da gar nichts genannt werden. Mein Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch, das viele Aspekte des Sterbens und Lebens anspricht. Vieles kann man als Leser sehr gut nachempfinden, es rührt die eigene Angst vorm sterben und dem Verlust von lieben Angehörigen an. Das Leben leben, doch nicht nur an das Sterben denken.


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