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Im Regen erwartet niemand, dass dir die Sonne aus dem Hintern scheint

Roman

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Er will nichts mehr vom Leben – sie will alles. Knoppke sucht Ruhe – Sam sucht Gesellschaft. Gemeinsam verschlägt es das ungleiche Duo in Knoppkes Transit nach Schottland, sein Motto: Im Regen erwartet niemand, dass dir die Sonne aus dem Hintern scheint. Was aber, wenn dich gerade dort das Glück verfolgt, das sonst nur die anderen haben? Das Glück der anderen ist ein Arschloch, so dachte Knoppke früher, nachdem er um seine große Liebe nicht gekämpft hatte. Zu seinen vergrabenen Gefühlen findet er ausgerechnet in den stürmischen Highlands zurück: Er traut sich Extremes und will wieder was. Und dann ist da noch Sams Geheimnis, das anscheinend auch ihn betrifft, oder vielleicht doch nicht?
Portrait

Bernhard Blöchl, Jahrgang 1976, ist Autor und Journalist aus München. Als Redakteur der Süddeutschen Zeitung befasst er sich mit Kultur in München und Bayern, seine Themen sind Film, Literatur und Pop. Blöchl schreibt Unterhaltungsromane und betreibt unter lieblingssaetze.de ein virtuelles Museum der schönen Sätze.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 01.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-06075-2
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 20,5/13,6/3,7 cm
Gewicht 396 g
Buch (Paperback)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Carpe that fucking Diadem!“

Marlis Heimbuch, Thalia-Buchhandlung Rudolstadt

Knoppke ist Security Steward und erlebt während seiner Arbeit oft „die Überdosis Gefühl“ anhand des Schreiens und des aufgebrachten Tanzens der Menge, wenn die eigene oder die gegnerische Mannschaft ein Tor schießt. Aber als er nach diesem Spiel nach Hause will und bei seiner Freundin vorbei fährt erlebt er eine Überraschung. Diesmal steht er nicht mit dem Rücken zur Show, sondern erlebt sie aus der ersten Reihe. Verärgerung trifft es ganz gut, aber Knoppke ist auch ein Meister in der Vermeidung zwischenmenschlicher Komplikationen, deshalb seine Strategie: ab ins Nichts, auf nach Schottland, denn wo es den ganzen Tag regnet musst du nicht wie ein Honigkuchenpferd rumlaufen. Allerdings hat Knoppke nicht mit einer blinden Passagierin gerechnet, die seine Pläne kräftig durcheinander wirbelt.

Bernhard Blöchl hat einen ausgefeilten Schreibstil und ein Gespür Floskeln zu entlarven und den Worten einen Sinn zuzuführen der einen staunen und grübeln lässt. Die Charaktere sind für mich wie die Helden aus „Up“, Knoppke etwas unbeholfen und Sam impulsiv, aber beide ergänzen sich wunderbar. Es hat einfach Spaß gemacht mit den beiden im Ford Transit zu fahren oder bei den Highland-Games Knoppkes Sonne-aus-dem-Hintern-Moment zu erleben. Die Geschichte erzählt aber nicht nur von Knoppkes Reise, sondern auch vom Ankommen, von einer Entwicklung, es kommt am Ende etwas heraus.
Zu letzt soviel Spaß und Tiefgang hatte ich im „Auerhaus“ oder bei „Tschick“, deshalb eine klare Leseempfehlung von mir! Ein wunderbares Buch!

Sams Worte zum Abschluss: Wer nicht Jagd der nicht gewinnt.
Knoppke ist Security Steward und erlebt während seiner Arbeit oft „die Überdosis Gefühl“ anhand des Schreiens und des aufgebrachten Tanzens der Menge, wenn die eigene oder die gegnerische Mannschaft ein Tor schießt. Aber als er nach diesem Spiel nach Hause will und bei seiner Freundin vorbei fährt erlebt er eine Überraschung. Diesmal steht er nicht mit dem Rücken zur Show, sondern erlebt sie aus der ersten Reihe. Verärgerung trifft es ganz gut, aber Knoppke ist auch ein Meister in der Vermeidung zwischenmenschlicher Komplikationen, deshalb seine Strategie: ab ins Nichts, auf nach Schottland, denn wo es den ganzen Tag regnet musst du nicht wie ein Honigkuchenpferd rumlaufen. Allerdings hat Knoppke nicht mit einer blinden Passagierin gerechnet, die seine Pläne kräftig durcheinander wirbelt.

Bernhard Blöchl hat einen ausgefeilten Schreibstil und ein Gespür Floskeln zu entlarven und den Worten einen Sinn zuzuführen der einen staunen und grübeln lässt. Die Charaktere sind für mich wie die Helden aus „Up“, Knoppke etwas unbeholfen und Sam impulsiv, aber beide ergänzen sich wunderbar. Es hat einfach Spaß gemacht mit den beiden im Ford Transit zu fahren oder bei den Highland-Games Knoppkes Sonne-aus-dem-Hintern-Moment zu erleben. Die Geschichte erzählt aber nicht nur von Knoppkes Reise, sondern auch vom Ankommen, von einer Entwicklung, es kommt am Ende etwas heraus.
Zu letzt soviel Spaß und Tiefgang hatte ich im „Auerhaus“ oder bei „Tschick“, deshalb eine klare Leseempfehlung von mir! Ein wunderbares Buch!

Sams Worte zum Abschluss: Wer nicht Jagd der nicht gewinnt.

Kundenbewertungen

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ein wahres Lesevergnügen
von MissSophi am 19.05.2017

Als Knoppke seine Freundin mit einem anderen erwischt, packt er kurzerhand seine Sachen und macht sich auf den Weg nach Schottland. Die Highlands sind sein Ziel, dort wo es immer regenet und wo niemand erwartet, dass dir die Sonne aus dem Hintern scheint. Das "Kismet" führt Sam zu ihm -... Als Knoppke seine Freundin mit einem anderen erwischt, packt er kurzerhand seine Sachen und macht sich auf den Weg nach Schottland. Die Highlands sind sein Ziel, dort wo es immer regenet und wo niemand erwartet, dass dir die Sonne aus dem Hintern scheint. Das "Kismet" führt Sam zu ihm - die sich in seinen fast Bully schmuggelt und nun zu seiner Reisebegleitung wird. Die Beiden machen sich auf den Weg und erleben allerhand Kuriositäten. Ich habe mich hervorragend unterhalten gefühlt, ich habe die Charaktere, die sehr liebevoll vom Autor beschrieben werden, in mein Herz geschlossen und bin dankbar, durch das Lesen, Teil des Roadtrips gewesen zu sein. Bernhard Blöchl hat eine sehr eigene Art zu schreiben und ich finde sie einfach hervorragend - genau mein Humor. Ich habe stellenweise wirklich laut auflachen müssen und saß die meiste Zeit mit einem breiten Grinsen im Gesicht da und habe die Geschichte einfach genossen. Ich hoffe noch viel von Blöchl zu lesen zu bekommen und kann dieses Werk mit dem langen Titel, der es irgendwie genau trifft, nur mit ganzer Überzeugung empfehlen.

Positive Überraschung
von Karlheinz aus Frankfurt am 30.04.2017

Als Knoppke seine Freundin in flagranti erwischt, macht er sich aus dem Staub, packt seinen alten Ford Transit und begibt sich auf den Weg in die schottischen Highlands. Er sucht dort die Ruhe und Freiheit um sich über seine Situation klar zu werden. Die Rechnung hat er allerdings ohne... Als Knoppke seine Freundin in flagranti erwischt, macht er sich aus dem Staub, packt seinen alten Ford Transit und begibt sich auf den Weg in die schottischen Highlands. Er sucht dort die Ruhe und Freiheit um sich über seine Situation klar zu werden. Die Rechnung hat er allerdings ohne Sam gemacht, einer „Anhalterin“ der besonderen Art, die sich in sein Fahrzeug geschlichen hat. Als Erstes fällt natürlich das grelle, gelbe Cover auf, was alleine schon ein optisches Highlight ist, verstärkt wird dies zusätzlich durch den auffälligen Titel, eine Mischung die die Neugierde schürt. So oft bin ich noch nie auf ein Buch angesprochen worden, wie auf dieses. Von der Handlung gibt es sicherlich Luft nach oben, aber bei diesem Buch hat mich mehr die Sprache überzeugt als der Plot. Diese und vor allem das Spiel mit Worten ist einfach grandios und haben mich in den Bann gezogen. Sicherlich werde ich den Autoren im Blick behalten und hoffe auch nochmals auf Knoppke, Sam und Tiffi zu treffen. Zuvor werde ich mich mit dem ersten Roman (Juli) des Autoren beschäftigen. Die beiden Protagonisten Sam und vor allem Knoppke sind anschaulich dargestellt und beide sind mir innerhalb von kurzer Zeit ans Herz gewachsen, so dass ich gerne mehr von ihnen erfahren würde. Die weiteren Protagonisten kommen dagegen zu kurz, vor allem Tiffi hätte am Ende mehr Platz benötigt. Hier bietet sich ein zweiter Teil an. Fazit: Ein Buch das mich vor allem sprachlich überzeugt hat und somit fünf Sterne verdient.

Lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Celle am 18.04.2017

Zuerst hat mich das Cover angesprochen. In der momentanen grauen Jahreszeit freut man sich über jeden Farbklecks. Als nächstes springt einem der Titel ins Auge und lässt einen das erste Mal schmunzeln. Er verrät nichts über den Inhalt und sagt aber doch so gut wie alles über das Buch aus.... Zuerst hat mich das Cover angesprochen. In der momentanen grauen Jahreszeit freut man sich über jeden Farbklecks. Als nächstes springt einem der Titel ins Auge und lässt einen das erste Mal schmunzeln. Er verrät nichts über den Inhalt und sagt aber doch so gut wie alles über das Buch aus. Dies fällt einem aber erst auf, wenn man das Buch beendet hat. Der Autor entführt einen auf eine wunderschöne Reise nach Schottland, auf eine Reise zur Selbstfindung der Personen des Buches. Der Schreibstil ist einfach toll und nimmt einen, nachdem man sich an die vielen Schachtelsätze gewöhnt hat, gefangen und lässt einen nicht mehr los, bis man das Buch beendet hat. Die Personen wachsen einem sehr ans Herz und man fiebert und bangt mit ihnen mit. In dem Buch sind immer wieder Tagebuchauszüge enthalten, die eine schöne Abwechslung sind und am Ende erfährt man, wie wichtig diese Einträge für die ganze Geschichte sind. Ein wunderschönes Buch, das man auf jeden Fall gelesen haben sollte.