Glück und Glas

Roman

Lilli Beck

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Beschreibung


Glück und Glas, wie leicht bricht das?

Am 7. Mai 1945 werden Marion und Hannelore in der Frauenklinik in der Münchner Maistraße geboren. Obwohl sie aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen stammen, wachsen sie wie Schwestern auf und sind unzertrennlich. Doch als Marion sich an ihrem zweiundzwanzigsten Geburtstag verliebt, zerbricht ihre Freundschaft. Während der Kalte Krieg immer mehr eskaliert, die Studenten auf die Straße gehen und die ersten Kommunen entstehen, trennen sich ihre Wege endgültig. Die widerspenstige Marion wird Fotomodel, hat großen Erfolg im Beruf, aber kein Glück in der Liebe. Hannelore studiert Jura, um Anwältin zu werden, doch das Leben hat andere Pläne mit ihr. Jahrzehnte später, am 7. Mai 2015, wollen sie ihren siebzigsten Geburtstag zusammen feiern – doch kann die Zeit alle Wunden heilen?

"Ein wunderbarer Roman über die Liebe und die Wechselfälle des Lebens." Schöne FREIZEIT!

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 18.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-0470-1
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/4,5 cm
Gewicht 412 g
Verkaufsrang 15588

Buchhändler-Empfehlungen

Freundschaft durch Höhen und Tiefen.....

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

...erleben wir mit Moon und Lore. Gleichzeitig wird deren bewegende Lebensgeschichte, beginnend am Tag ihrer Geburt, kurz vor der Kapitulation Deutschlands im zweiten Weltkrieg, erzählt. Besonders gut an diesem Roman hat mir gefallen, dass die Autorin informativ und zum Thema passend, die großen Ereignisse der deutschen Geschichte einfließen lässt. Mein Fazit: Zeitreise 1945 - 2015, gut verpackt in eine Frauenfreundschaftsgeschichte und ein schöner Schreibstil haben mich mehr als überzeugt!

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Es ist ein wunderbarer, emotionaler Roman, bei dem man sich sofort in die jeweilige Zeit versetzt fühlt.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Lilli Beck führt uns durch 70 Jahre deutsche Zeitgeschichte und sie beginnt am 7.Mai 1945 in einer Münchner Frauenklinik. Dort werden Marion und Hannelore, beide unterschiedlicher Herkunft, am gleichen Tag geboren. Sie wachsen zunächst wie Geschwister auf und feiern ihren gemeinsamen Geburtstag. Am 22. Geburtstag lernt M... Lilli Beck führt uns durch 70 Jahre deutsche Zeitgeschichte und sie beginnt am 7.Mai 1945 in einer Münchner Frauenklinik. Dort werden Marion und Hannelore, beide unterschiedlicher Herkunft, am gleichen Tag geboren. Sie wachsen zunächst wie Geschwister auf und feiern ihren gemeinsamen Geburtstag. Am 22. Geburtstag lernt Marion einen Mann kennen und das wird verheerende Auswirkungen auf die Freundschaft der beiden Frauen haben. Außerdem werden die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen den beiden immer gravierender. Es ist eine berührende Geschichte über eine besondere Freundschaft und in einem Roman einer ganzen Generation eingebunden. 

Glück und Glas - wie leicht das bricht
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 19.03.2020

Obwohl sie am gleichen Tag geboren werden, so leben Marion und Hannelore doch in zwei völlig verschiedenen Welten. Das hindert sie aber nicht dran, eine tiefe und enge Freundschaft auzubauen. Doch so stark diese Freundschaft auch ist, sie bleibt vor den gesellschaftlichen Unterschieden, Neid, Eifersucht und Missgunst nicht versc... Obwohl sie am gleichen Tag geboren werden, so leben Marion und Hannelore doch in zwei völlig verschiedenen Welten. Das hindert sie aber nicht dran, eine tiefe und enge Freundschaft auzubauen. Doch so stark diese Freundschaft auch ist, sie bleibt vor den gesellschaftlichen Unterschieden, Neid, Eifersucht und Missgunst nicht verschon, bis die schließlich den Höhepunkt einer Prüfung erreicht. Das Buch spielt in zwei Zeitsträngen. Zum einen findet man sich immer wieder in der Gegenwart wieder, im Mai 2015, wo Moon (wie Marion sich nennt) ihre neue Wohnung einräumt und auf Hannelore wartet, während sie in Erinnerungen schwelgt. In diese Erinnerungen wird man immer wieder zurückgezogen und erfährt so, wie beide Mädchen zusammen aufgewachsen sind und völlig andere Lebensrichtungen eingeschlagen haben. Mir hat das Buch unglaublich gefallen. Es war rührend, emotional, lehrreich und nervenaufreibend. Man konnte sich sowohl mit der sittlichen und vernünften Lore aus der vornehmen Familie identifizieren als auch mit der rebellischen und eigenwilligen Moon aus der Arbeiterfamilie, die alles daran gesetzt hat, aus ihren ärmlichen Verhältnissen auszubrechen. Ich fands schön, wie viele politische und wirtschaftliche Ereignisse in die Geschichte eingeflochten wurden, ohne dass es zu sehr den Anschein eines sachlichen Berichtes bekommen hat. Stattdessen war es Teil des Buches und Teil der Geschichte. Es war faszinierend zu beobachten, wie sich das Leben von Lore und Moon entwickelt hat, welche Schwierigkeiten und Erfolge sie erlebt haben, was für verschiedene Wendungen ihr Leben genommen hat und wie sie mit all dem umgegangen sind. Insgesamt also ein sehr schönes Buch, das ich auf jeden Fall empfehle.

Toller Roman über die Kraft der Freundschaft
von KerstinTh am 19.05.2019

Marion und Hannelore wurden am selben Tag, im selben Krankenhaus geboren: am 7. Mai 1945 in München. Sie gehören somit zu den ersten Friedenskindern. Ein Schicksalsschlag bringt ihre Mütter zusammen und somit auch die beiden Mädchen, welche von nun an einen gemeinsamen Weg gehen. Auch wenn dieser Weg steinig wird. Nicht nur, wei... Marion und Hannelore wurden am selben Tag, im selben Krankenhaus geboren: am 7. Mai 1945 in München. Sie gehören somit zu den ersten Friedenskindern. Ein Schicksalsschlag bringt ihre Mütter zusammen und somit auch die beiden Mädchen, welche von nun an einen gemeinsamen Weg gehen. Auch wenn dieser Weg steinig wird. Nicht nur, weil beide aus unterschiedlichen Verhältnissen kommen. Marion kommt aus ärmlichen Verhältnissen, Hannelore hingegen gehört einer Schuhmacher-Familie an und lebt in einer Villa. Die beiden sind grundverschieden, aber dennoch kommen sie wunderbar miteinander klar, sie ergänzen sich. Marion, die sich ab den 60ern Moon nennt, liebt das Künstlerische. Hannelore hingegen mag es bodenständig – Jura-Studium, Familie. Doch in den 70er kommt es zum Streit, wird ihre Freundschaft das überstehen? Mir hat dieser Roman gut gefallen. Er zeigt auf, dass Kinder viel einfacher und unvoreingenommener mit unterschiedlichen Lebensverhältnissen umgehen. Marion und Hannelore ging es einfach nur um Zuneigung, nicht um Geld. Auch wenn es Marion sehr bewusst war, dass es für Hanelore einfacher ist. Die Idee, die beiden aufwachsen zu lassen und dem Leser zu ermöglichen, sie 70 Jahre lang zu begleiten gefällt mir sehr. Die Umsetzung hat mir ebenfalls gut gefallen. Zwischendurch gibt es immer wieder Zeitsprünge. So wird es auch nicht zu langatmig. Schön fand ich auch, dass der Leser beide Seiten direkt miterlebt. Marions Geschichte steht zwar im Vordergrund, aber dennoch bleibt der Leser auch in Bezug auf Hannelore informiert. Die Beschreibungen wirken sehr authentisch. Es wird auch darauf hingewiesen, dass dieser Roman autobiografische Teile enthält, dies verstärkt wohl die Authentizität noch einmal. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Gerade das Authentische und Lebendige an der Geschichte. Der Roman liest sich angenehm und flüssig. Trotz der über 500 Seiten und kleiner Schrift (TaschenbuchFormat) wird es nicht langatmig. Da die Geschichte in der Gegenwart, 2015, beginnt ist die gesamte Zeit über eine gewisse Spannung da, denn es geht um die Feier zum 70. Geburtstag und darum, ob die beiden ihn zusammen feiern werden. Lilli Beck ermöglicht dem Leser einen wunderbaren Überblick über das Zeitgeschehen einer Spanne von 70 Jahren. Es werden politische Ereignisse, technische Neuerung oder Themen aus dem Bereich Kultur wie nebenbei erwähnt und informieren so den Leser auf unbewusste Weise, ohne dass es die Handlung an sich stört. Mir hat der Roman gut gefallen, für die vollen fünf Sterne hat es nicht gereicht, aber ich vergebe sehr gerne vier von fünf Sternen. „Mehr als tausend Worte“ hat mir besser gefallen. Nun bin ich gespannt, wie mir „Wie der Wind und das Meer“ gefallen wird.


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