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Der Tod ist mein Beruf

Roman

(3)
Von der Banalität des Bösen.
Inspiriert vom Tagebuch des Lagerkommandanten Rudolf Höß schrieb Merle diesen ersten Holocaust-Roman aus Tätersicht, der ihn weltberühmt machte. Die einzigartige Psychostudie eines Massenmörders aus Gründlichkeit und Gehorsam erschüttert selbst ein halbes Jahrhundert nach ihrem Erscheinen noch in ihrer schonungslosen, banalen Logik.
„Wann endlich wird man den Mut haben, diesen Roman als unverzichtbare Ergänzung zu Hannah Arendts ›Bericht von der Banalität de Bösen‹ zu sehen?“ Le Monde.
"Dieser Roman ist genau das, was an Littell gerühmt wird: groß und kalt." Die Welt.
„Ein grausiges Buch, das man gelesen haben muss." Stuttgarter Zeitung.
Portrait
Robert Merle wurde 1908 in Tébessa in Algerien geboren. Nach Schule und Studium in Frankreich war er von 1940 bis 1943 in deutscher Kriegsgefangenschaft. 1949 erhielt er den Prix Goncourt für seinen ersten Roman "Wochenende in Zuydcoote", 1952 gelang ihm ein weltweiter Erfolg mit "Der Tod ist mein Beruf". Robert Merle starb im März 2004 in seinem Haus in Montfort-l"Amaury in der Nähe von Paris.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 15.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783841213280
Verlag Aufbau digital
Dateigröße 1939 KB
Übersetzer Curt Noch
Verkaufsrang 11.194
eBook
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Eric Rupprecht, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein ebenso bedrückend wie fesselnd geschriebenes Buch basierend auf dem Leben von NS-Kommandant Rudolf Höß. Ein ebenso bedrückend wie fesselnd geschriebenes Buch basierend auf dem Leben von NS-Kommandant Rudolf Höß.

Kundenbewertungen

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Der Tod ist mein Beruf
von einer Kundin/einem Kunden aus Zöllnitz am 01.08.2017

Ein sehr interessantes Buch, welches einen Einblick in die Psyche des Lagerkommandanten R. Höß gewährt. Sehr lesenswert und gut geschrieben

Gelungene Mischung aus Fiktion und historischem Geschehen - grausam und schockierend
von Pink Anemone aus Wien am 27.06.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es wird empfohlen dieses Buch als Ergänzung zur Autobiographie "Kommandant in Auschwitz" zu lesen. Dieser Empfehlung kann ich nicht beipflichten. Dieses vorliegende Buch ist nicht, wie viele fälschlicherweise denken, eine wahrheitsgetreue Biographie des Lagerkommandanten Rudolf Höß, sondern ein Roman. Der Autor wurde nur vom Tagebuch dieses Lagerkommandanten inspiriert. Er selbst schreibt: "Der erste... Es wird empfohlen dieses Buch als Ergänzung zur Autobiographie "Kommandant in Auschwitz" zu lesen. Dieser Empfehlung kann ich nicht beipflichten. Dieses vorliegende Buch ist nicht, wie viele fälschlicherweise denken, eine wahrheitsgetreue Biographie des Lagerkommandanten Rudolf Höß, sondern ein Roman. Der Autor wurde nur vom Tagebuch dieses Lagerkommandanten inspiriert. Er selbst schreibt: "Der erste Teil meines Romans ist eine literarische Neuschöpfung des Lebens von Rudolf Höß...." Es gibt natürlich viele Parallelen, aber auch genauso viel Fiktives (Kindheit, Wechsel in verschiedene KL, etc.) Nichtsdestotrotz ist dieser Roman eine gelungene Mischung aus Fiktion und historischem Geschehen. Es wird in einer verstörenden und beängstigenden Weise beschrieben wie so mancher Hitler-Anhänger und vor allem die ausführenden Organe tickten. Viele haben aus Pflichtgefühl zum Führer und aus Autoritätsgläubigkeit alles menschliche abgelegt, nur um die ihnen aufgetragenen Befehle korrekt und zur vollsten Zufriedenheit der Vorgesetzten (und vor des Führers) durchzuführen. Der Autor beschönigt nichts! Vor allem die akribische Planung der Judenendlösung wird in grauenhafter Weise beschrieben und lässt einem auch nach Beendigung des Romans nicht mehr los. Daher ist dieser Roman keineswegs eine leichte Kost und wirkt noch lange nach. Fazit: Wenn man einen authentischen Roman aus Tätersicht eines Lagerkommandanten eines KL lesen möchte und keinen schwachen Magen hat, dann ist dieser Roman äußerst lesenswert. Wenn jemand eine wahrheitsgetreue Biographie von Rudolf Höß sucht, kann ich "Kommandant in Auschwitz: Autobiographische Aufzeichnungen des Rudolf Höß" von Martin Broszat empfehlen. Ebenso verstörend und schockierend.