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Die Sehnsucht ihrer Mutter

Roman.

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"Die Sehnsucht ihrer Mutter" ist der erste Band einer zweiteiligen Familien-Saga, die Kontinente und Generationen umspannt. Die Geschichte beginnt 1901 in der Schweiz und führt die junge Marta Schneider durch halb Europa und schließlich nach Kanada, wo sie dem gutaussehenden Niclas Waltert begegnet und mit ihm eine eigene Familie gründet - bis der Zweite Weltkrieg ihre Familie auseinanderreißt ...

Francine Rivers verarbeitet Teile ihrer eigenen Geschichte zu einem bewegenden Drama über Glaube und Träume und die Unbezwingbarkeit der Liebe zwischen Müttern und Töchtern.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 512 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.12.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783961221738
Verlag Gerth Medien
Dateigröße 1703 KB
eBook
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Die Sehnsucht ihrer Mutter
von dorli am 19.07.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Schweiz, 1901. Marta Schneider durchlebt eine furchtbare Kindheit. Sie wird von ihrem Vater massiv ausgenutzt und erniedrigt. Doch Marta hat einen starken Willen, sie befreit sich aus den Fängen ihres Vaters und zieht, von ihrer Mutter ermuntert, in die Welt hinaus, um ihre Träume zu verwirklichen. Sie reist zunächst... Schweiz, 1901. Marta Schneider durchlebt eine furchtbare Kindheit. Sie wird von ihrem Vater massiv ausgenutzt und erniedrigt. Doch Marta hat einen starken Willen, sie befreit sich aus den Fängen ihres Vaters und zieht, von ihrer Mutter ermuntert, in die Welt hinaus, um ihre Träume zu verwirklichen. Sie reist zunächst durch Europa und landet schließlich in Kanada. Hier lernt sie Niclas Waltert kennen und lieben. Die beiden heiraten, gründen eine Familie, ziehen nach Kalifornien und kaufen schließlich eine Farm. „Die Sehnsucht ihrer Mutter“ ist der erste Teil einer zweibändigen Familiensaga und spielt in den Jahren 1901 bis 1951. Francine Rivers erzählt auf Grundlage ihrer eigenen Familiengeschichte von den bewegenden Erlebnissen der in der Schweiz geborenen Marta Schneider. Im Mittelpunkt der Geschichte steht das sehr schwierige Verhältnis zwischen Marta und ihrer ältesten Tochter Hildemara. Geprägt von ihren vielfältigen Erfahrungen, möchte Marta, dass ihre Kinder zu starken Persönlichkeiten heranwachsen, die für ihre Ziele kämpfen, die sich behaupten können und sich wenn nötig zu wehren wissen. Doch anders als ihre Geschwister entwickelt Hildemara sich zu einem stillen, zurückhaltenden Mädchen. Marta versucht, dieser Entwicklung mit Härte und Unnachgiebigkeit entgegenzusteuern - ein fataler Fehler, der die Kluft zwischen Mutter und Tochter stetig vergrößert. Francine Rivers hat einen sehr angenehm zu lesenden Schreibstil. Sie erzählt diese Familiengeschichte sehr mitreißend und legt von Beginn an ein hohes Tempo vor. Die Jahre rauschen am Leser vorbei. Dennoch gibt mir die Autorin das Gefühl, die Geschichte von Marta und Hildemara intensiv mitzuerleben. Im Verlauf der Handlung wechselt die Perspektive von Marta auf Hildemara, so dass man einen guten Einblick in die Denkweise und das Gefühlsleben beider Frauen bekommt. Besonders gut gefallen haben mir die immer wieder eingeschobenen Briefe von Marta an ihre Freundin aus Kindheitstagen – in diesen Briefen kommt zum Vorschein, wie es wirklich in Marta aussieht und man kann ihr Verhalten gegenüber Hildemara besser nachvollziehen. „Die Sehnsucht ihrer Mutter“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fest im Griff gehabt - eine fesselnde, emotionale Familiengeschichte mit sehr ausdrucksstarken Figuren.

Eine angespannte Mutter-Tochter-Beziehung - herausfordernd und fesselnd!!
von Smilla507 aus Rheinland Pfalz am 10.07.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Marta hat schon in jungen Jahren angefangen zu kämpfen. Um ihrem herrischen, brutalen Vater zu entfliehen verlässt sie als junge Frau die Schweiz und versucht den Rat ihrer verstorbenen Mutter zu beherzigen: Sie breitet ihre Flügel aus und erhebt sich in die Lüfte. Nach verschiedenen Stationen landet sie in... Marta hat schon in jungen Jahren angefangen zu kämpfen. Um ihrem herrischen, brutalen Vater zu entfliehen verlässt sie als junge Frau die Schweiz und versucht den Rat ihrer verstorbenen Mutter zu beherzigen: Sie breitet ihre Flügel aus und erhebt sich in die Lüfte. Nach verschiedenen Stationen landet sie in Kanada, heiratet, bekommt Kinder. Ihre älteste Tochter, Hildemara, ist ihr Sorgenkind. Schon ihr Start ins Leben war schwierig. Marta bemüht sich Hildie nicht zu verhätscheln, ihr ebenfalls auf ihre Weise Flügel zu verleihen – und merkt gar nicht, welche Gräben sie dadurch zwischen sich und ihrer Tochter zieht... „Ich möchte aus meinem Leben etwas machen. Ich möchte nicht nur die Dienstmagd anderer Leute sein.“ (S. 26/27) Das ist Martas Lebensmotto und zeigt, aus welchem Holz sie gestrickt ist. Anfangs imponierte sie mir mit ihrem Kämpfergeist. Mit der Zeit wurde ihr Verhalten eine echte „Leseherausforderung“ für mich. Nach einiger Zeit wechselt die Perspektive. Wird zu Beginn aus Martas Perspektive berichtet, lernen wir sie später aus Hildemaras Sicht kennen. Und das offenbart schonungslos, welch kommunikative Schwierigkeiten die beiden haben. Kursiv gedruckte Briefe Martas an ihre Freundin Rosi in der Schweiz zeigen, dass Marta ihrer Tochter vieles nicht sagt oder erklärt. Francine Rivers flotter Schreibstil hat mich mal wieder sehr in den Bann gezogen. Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell man durch die Seiten fliegt – und das, obwohl die Handlung nicht gerade „einfach“ ist. Ich habe sogar wieder einige Tränen verdrückt und war zutiefst berührt. Es gibt viele Zeitsprünge, wodurch man die Protagonisten eine lange Zeitspanne begleiten und einige Lebensphasen mitverfolgen kann. Hildemara wuchs mir so ans Herz, dass ich gespannt bin, wie es weiter gehen wird in Band 2. Eines kann ich schon mal verraten: Man möchte bzw. muss weiterlesen! Der Glaube an Gott durchzieht diesen Roman wie ein rotes Band. Er ist sowohl Martas als auch Hildemaras Halt. Sie beten häufig und vertrauen auf Gott – auch wenn die Zeiten oftmals schwierig sind. Historische Hintergründe fließen nebenbei in die Handlung ein, vor allem der 1. und der 2. Weltkrieg stechen dabei hervor. Im Nachwort erzählt die Autorin, dass die Inspiration zu diesem Roman in ihrer eigenen Familie lag. Ihre Großmutter und Mutter hatten eine angespannte Beziehung, die Francine aufarbeiten musste. Fazit: Was soll ich sagen... Ich bin wieder einmal begeistert von Francine Rivers Schreibstil, der mich fesselte und herausforderte, mich zu Tränen rührte. Bitte nicht abschrecken lassen vom „anspruchsvollen“ Thema!

EIN ADLER FLIEGT ALLEIN
von LEXI am 04.07.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Was immer du tust, Marta, tue es, als tätest du es für Gott“ Die bekannte Bestsellerautorin Francine Rivers erzählt in diesem Buch die Geschichte der jungen Marta Schneider aus der Schweiz, die eine sehr schwere Kindheit erleben musste. Vom Vater verbal gedemütigt und körperlich misshandelt lernt sie sehr schnell, hart... „Was immer du tust, Marta, tue es, als tätest du es für Gott“ Die bekannte Bestsellerautorin Francine Rivers erzählt in diesem Buch die Geschichte der jungen Marta Schneider aus der Schweiz, die eine sehr schwere Kindheit erleben musste. Vom Vater verbal gedemütigt und körperlich misshandelt lernt sie sehr schnell, hart zu werden und verfolgt unerbittlich ihr Ziel, Unabhängigkeit zu erringen. Sie schwört, niemals wieder anderen dienen zu müssen und geht unbeirrbar ihren Weg. Ich durfte Marta auf über fünfhundert Buchseiten die vielen Stationen ihres Weges begleiten und miterleben, wie sie zuerst ihren beruflichen Traum, und anschließend jenen vom familiären Glück zu verwirklichen suchte. Die Autorin verwendet die kursiv geschriebene Korrespondenz zwischen Marta und ihrer besten Freundin Rosi Gilgan als Stilmittel, um den innersten Gefühlsregungen ihrer Protagonisten Ausdruck zu verleihen. Durch diesen jahrelangen Briefwechsel ermöglicht sie es ihren Lesern, hinter die oftmals kühl wirkende Fassade Martas zu blicken und die Motive ihres Handelns zu erkennen. „Falls ich jemals das Glück haben sollte, eine Tochter zu bekommen, werde ich dafür sorgen, dass sie stark wird und für sich selbst einstehen kann.“ Dieser Leitgedanke Martas zieht sich durch das gesamte Buch und prägt vor allen Dingen das Leben der zweiten Protagonistin, nämlich Martas Tochter Hildemara, der neben der Figur der Marta die meiste Aufmerksamkeit zuteil wird. Ich möchte nicht allzu viele Details über dieses wunderschöne Familienepos preisgeben, um dem Leser die Spannung nicht vorwegzunehmen. Eines ist jedoch gewiss: Francine Rivers hat mit diesem Buch eine mit tiefen Emotionen und in gemächlichem Tempo geschriebene Geschichte zu Papier gebracht, die man nicht so schnell aus der Hand legen kann. Als ganz besonderer "Bonus" ist hier vielleicht das Nachwort der Autorin zu nennen, wenn sie am Ende des Buches preisgibt, in welchem Ausmaß ihre eigene Familiengeschichte dieses Buch inspiriert hat. Sie gibt hierbei einen kleinen Einblick in ihre Kindheit, ihre Vergangenheit und ihre Familienverhältnisse. „Die Sehnsucht ihrer Mutter“ ist ein Buch, das tief im Herzen berührt und das vor allen Dingen auch den hohen Stellenwert des Glaubens an Gott vermittelt – neben dem herausragenden Schreibstil eines der weiteren Markenzeichen von Francine Rivers. Ein herzerwärmender Plot, der einnehmende Schreibstil und exzellent gezeichnete Figuren machten die Lektüre zu einem Vergnügen, und ich freue mich bereits unbändig darauf, die Fortsetzung dieser zweiteiligen Saga zu lesen. Ich muss der amerikanischen Fachzeitschrift „Publishers Weekly“ beipflichten, wenn sie schreibt: „Autoren wie Francine Rivers sind der Grund dafür, warum Menschen Romane mit christlichem Hintergrund lesen!“