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Ein Festtag

Roman

(24)

Sich dem Stoff des Lebens in die Arme zu werfen, das war der Sinn ...

Jane, das junge Dienstmädchen von Beechwood, und Paul, der Spross aus begütertem Haus, haben ein Verhältnis. Heimliche Botschaften, verschwiegene Treffen, doch heute, an diesem sonnigen Märzsonntag 1924, darf Jane - Familie und Dienerschaft sind ausgeflogen - ihr Fahrrad einfach an die Hausmauer des Anwesens lehnen, durchs Hauptportal herein und ins Bett ihres Geliebten kommen. Ein erstes und ein letztes Mal, denn Paul wird bald - standesgemäß - heiraten. Später, gegen Mittag, wird sie leichtfüßig und nackt durch das weitläufige Haus streifen, beseelt von der rauschhaften Innigkeit dieses herausgehobenen Morgens und nicht ahnend, dass ihr Leben am Ende dieses Tages zu zerbrechen droht.

Viele Jahrzehnte später blickt sie zurück und erzählt: von einer Tragödie und zugleich einer wundersamen Entfaltung. Schwebend verschränkt Swift Gegenwart und Vergangenheit, erzählt fein und makellos von einem Leben, in dem alle Grenzen bedeutungslos wurden. Schillernd, unerhört und sinnlich.

New-York-Times-Bestseller

Portrait
Graham Swift, geboren 1949 in London, wo er auch heute lebt. Nach dem Studium in Cambridge arbeitete er zunächst als Lehrer. Seit seinem Roman ›Wasserland‹, der mit Jeremy Irons verfilmt wurde, zählt er zu den Stars der britischen Gegenwartsliteratur. ›Letzte Runde‹, wurde 1996 mit dem Man Booker-Prize ausgezeichnet und, hochkarätig besetzt, von Fred Schepisi verfilmt. Zuletzt erschien der hochgelobte Erzählungsband ›England und andere Stories‹. ›Ein Festtag‹, in siebzehn Sprachen übersetzt, wurde enthusiastisch als sein herausragendes Werk gefeiert und auf Anhieb ein internationaler Bestseller.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 15.05.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-28110-2
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,6/14,1/1,7 cm
Gewicht 270 g
Originaltitel Mothering Sunday
Übersetzer Susanne Höbel
Verkaufsrang 85.695
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„heimliches Treffen am "Mothering Sunday"“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Warum sind es oft die ganz schmalen Bücher, die uns auf besondere Weise in andere Zeiten/Welten
entführen ? Dieser wunderbare Roman von Graham Swift ist eine sinnliche Liebesgeschichte + ein Abgesang auf ein England im gesellschaftlichen Umbruch ist er auch.
Wir schreiben das Jahr 1924: noch immer leidet das gesamte Volk an dem Verlust der vielen Toten des 1.Weltkrieges. Die 22jährige Jane Fairfax, Dienstmädchen einer einst begüterten Familie hat seit einiger Zeit eine beglückende,heimliche Liaison mit dem einzigen Sohn einer wohlhabenden Nachbarsfamilie.
Noch 70(!) Jahre später wird sich die, dann berühmte, Schriftstellerin Dame Jane Fairfax an diesen ganz besonderen letzten Morgen mit Paul erinnern, der eine Initialzündung für eine Abkehr von ihrem damaligen Leben werden wird.
Stimmungsvoll verwebt der Autor Janes Gegenwart mit ihren Rückerinnerungen - melancholisch und beglückend zugleich - schön...
Warum sind es oft die ganz schmalen Bücher, die uns auf besondere Weise in andere Zeiten/Welten
entführen ? Dieser wunderbare Roman von Graham Swift ist eine sinnliche Liebesgeschichte + ein Abgesang auf ein England im gesellschaftlichen Umbruch ist er auch.
Wir schreiben das Jahr 1924: noch immer leidet das gesamte Volk an dem Verlust der vielen Toten des 1.Weltkrieges. Die 22jährige Jane Fairfax, Dienstmädchen einer einst begüterten Familie hat seit einiger Zeit eine beglückende,heimliche Liaison mit dem einzigen Sohn einer wohlhabenden Nachbarsfamilie.
Noch 70(!) Jahre später wird sich die, dann berühmte, Schriftstellerin Dame Jane Fairfax an diesen ganz besonderen letzten Morgen mit Paul erinnern, der eine Initialzündung für eine Abkehr von ihrem damaligen Leben werden wird.
Stimmungsvoll verwebt der Autor Janes Gegenwart mit ihren Rückerinnerungen - melancholisch und beglückend zugleich - schön...

Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Die Autorin Jane, ehemaliges Dienstmädchen, erzählt wie der mothering day 1924, der so sinnlich begann und in einer Tragödie endete, zum Wendepunkt ihres Lebens wurde. Lesenswert Die Autorin Jane, ehemaliges Dienstmädchen, erzählt wie der mothering day 1924, der so sinnlich begann und in einer Tragödie endete, zum Wendepunkt ihres Lebens wurde. Lesenswert

„Ein Festmal für die Seele“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Tauchen Sie ein in die Welten des Dienstmädchens Jane Fairchild!

Ein wunderbar zauberhafter und intensiver Lesegenuss erwartet Sie! Absolute Leseempfehlung!!!
Tauchen Sie ein in die Welten des Dienstmädchens Jane Fairchild!

Ein wunderbar zauberhafter und intensiver Lesegenuss erwartet Sie! Absolute Leseempfehlung!!!

Christel Cader, Thalia-Buchhandlung bonn

Eine kleine literarische Novelle einer fiebrigen Leidenschaft von einem unbedeutenden Dienstmädchen zu einem hochstrebenden jungen Anwalt. Ein Zeitporträt bewegend und mitreißend! Eine kleine literarische Novelle einer fiebrigen Leidenschaft von einem unbedeutenden Dienstmädchen zu einem hochstrebenden jungen Anwalt. Ein Zeitporträt bewegend und mitreißend!

„Eine Geschichte über Liebe, Leidenschaft und Literatur...“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Jane ist Dienstmädchen und hat eine Affäre mit Paul, einem Sohn aus reichem und vornehmem Elternhause. Die Treffen finden heimlich und in aller Verschwiegenheit statt, sind jedoch von tiefer Zuneigung und Leidenschaft geprägt. Ein Tag im März des Jahres 1924 wird allerdings alles verändern.
Mit 90 Jahren, bricht Jane ihr Schweigen und erzählt diese Geschichte, von der sie sich geschworen hat, sie nie jemandem anzuvertrauen...

Graham Swift erzählt auf nur wenigen Seiten und mit nur wenigen Worten von Liebe, Leidenschaft und Literatur, so wie ich es selten gelesen habe. Seine Sprache passt er dabei wunderbar an und auch wenn man zwischendurch das Gefühl bekommt, es wäre ordinär in Bezug auf die Begrifflichkeiten, wird man sich schon auf der nächsten Seite bewusst, dass es genau so sein muss. Andere Worte hätten den Sinn völlig verfehlt. Er bewegt sich mit seiner Erzählung im England der 20er Jahre und den dortigen Gesellschaftsverhältnissen. Es ist ein Buch über die Literatur, das Schreiben, die Wörter, aber ebenso ist es ein Roman über die Höhen und Tiefen der Liebe und es ist die Geschichte einer Frau, die ihren Weg geht. Es ist die Schilderung einer Affäre, die von unbändiger Leidenschaft geprägt ist und dem Reiz des Verbotenen. Es ist allerdings nicht nur eine einfache Affäre, denn die beiden Protagonisten empfinden viel mehr füreinander und auch das wird in dieser kurzen Geschichte enorm deutlich. Was Swift hier vollbringt, hat mich wirklich berührt und auch der Verlauf der Geschichte, der niemals vorher zu sehen war, hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Es ist kein Krimi, es ist kein Thriller, aber es ist eine Liebesgeschichte, die den Leser mit sich reißt und bis zur letzten Seite nicht mehr los lässt! Es ist so viel mehr als nur ein Roman! Wer eine solche Geschichte so spannend aufbaut, hat es verdient gelesen zu werden und deswegen ist das hier eine absolute Leseempfehlung meinerseits für alle die Literatur lieben!
Jane ist Dienstmädchen und hat eine Affäre mit Paul, einem Sohn aus reichem und vornehmem Elternhause. Die Treffen finden heimlich und in aller Verschwiegenheit statt, sind jedoch von tiefer Zuneigung und Leidenschaft geprägt. Ein Tag im März des Jahres 1924 wird allerdings alles verändern.
Mit 90 Jahren, bricht Jane ihr Schweigen und erzählt diese Geschichte, von der sie sich geschworen hat, sie nie jemandem anzuvertrauen...

Graham Swift erzählt auf nur wenigen Seiten und mit nur wenigen Worten von Liebe, Leidenschaft und Literatur, so wie ich es selten gelesen habe. Seine Sprache passt er dabei wunderbar an und auch wenn man zwischendurch das Gefühl bekommt, es wäre ordinär in Bezug auf die Begrifflichkeiten, wird man sich schon auf der nächsten Seite bewusst, dass es genau so sein muss. Andere Worte hätten den Sinn völlig verfehlt. Er bewegt sich mit seiner Erzählung im England der 20er Jahre und den dortigen Gesellschaftsverhältnissen. Es ist ein Buch über die Literatur, das Schreiben, die Wörter, aber ebenso ist es ein Roman über die Höhen und Tiefen der Liebe und es ist die Geschichte einer Frau, die ihren Weg geht. Es ist die Schilderung einer Affäre, die von unbändiger Leidenschaft geprägt ist und dem Reiz des Verbotenen. Es ist allerdings nicht nur eine einfache Affäre, denn die beiden Protagonisten empfinden viel mehr füreinander und auch das wird in dieser kurzen Geschichte enorm deutlich. Was Swift hier vollbringt, hat mich wirklich berührt und auch der Verlauf der Geschichte, der niemals vorher zu sehen war, hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Es ist kein Krimi, es ist kein Thriller, aber es ist eine Liebesgeschichte, die den Leser mit sich reißt und bis zur letzten Seite nicht mehr los lässt! Es ist so viel mehr als nur ein Roman! Wer eine solche Geschichte so spannend aufbaut, hat es verdient gelesen zu werden und deswegen ist das hier eine absolute Leseempfehlung meinerseits für alle die Literatur lieben!

„Ein Leben wie ein Sommertag“

Stefanie Willaredt, Thalia-Buchhandlung Bonn

Jane, Dienstmädchen in einem reichen Haushalt, hat ein Verhältnis mit Paul. Paul kommt ebenfalls aus reichem Hause und muss seine Liebe geheim halten. Die Idee ist gut, die Sprache fantastisch, die Geschichte etwas angestaubt und langatmig. Trotzdem ein lesenswertes Buch, das ein schonungslosen Bild der verlogenen Gesellschaft zeichnet. Jane, Dienstmädchen in einem reichen Haushalt, hat ein Verhältnis mit Paul. Paul kommt ebenfalls aus reichem Hause und muss seine Liebe geheim halten. Die Idee ist gut, die Sprache fantastisch, die Geschichte etwas angestaubt und langatmig. Trotzdem ein lesenswertes Buch, das ein schonungslosen Bild der verlogenen Gesellschaft zeichnet.

„Ein Festtag“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Der Roman ist ein Abbild der Gesellschaftsverhältnisse in England der 20er Jahre. Er handelt von Jane, einem jungen Dienstmädchen und Paul, ihrem Geliebten aus begütertem Haus. Die gemeinsamen Treffen finden in Verschwiegenheit statt. Im März 1924 werden Jane und Paul ein letztes Mal zusammen sein, denn Paul wird in Kürze standesgemäß heiraten. Am Muttertag, an dem alle Bediensteten frei haben, wird Jane, eine Waise, zu Paul in sein Haus eingeladen. Es ist im doppelten Sinne ein Festtag! Intensiv, sensibel und kunstvoll schildert der Autor die sexuelle Vereinigung beider Liebenden. Danach muss Paul zu einem Treffen mit seiner Verlobten….
Bevor Jane mit ihrem Fahrrad vom Herrenhaus losfährt durchstreift sie noch berauscht von der intensiven Begegnung allein die Räumlichkeiten. In der Bibliothek verweilt Jane länger, da sie viel liest und eine große Leidenschaft für Worte hat.
Der zweite Erzählstrang berichtet von einer Tragödie und der Entwicklung Janes als erfolgreiche Schriftstellerin. Eine feinsinnige, philosophische, empfehlenswerte Lektüre für den anspruchsvollen Leser.
Der Roman ist ein Abbild der Gesellschaftsverhältnisse in England der 20er Jahre. Er handelt von Jane, einem jungen Dienstmädchen und Paul, ihrem Geliebten aus begütertem Haus. Die gemeinsamen Treffen finden in Verschwiegenheit statt. Im März 1924 werden Jane und Paul ein letztes Mal zusammen sein, denn Paul wird in Kürze standesgemäß heiraten. Am Muttertag, an dem alle Bediensteten frei haben, wird Jane, eine Waise, zu Paul in sein Haus eingeladen. Es ist im doppelten Sinne ein Festtag! Intensiv, sensibel und kunstvoll schildert der Autor die sexuelle Vereinigung beider Liebenden. Danach muss Paul zu einem Treffen mit seiner Verlobten….
Bevor Jane mit ihrem Fahrrad vom Herrenhaus losfährt durchstreift sie noch berauscht von der intensiven Begegnung allein die Räumlichkeiten. In der Bibliothek verweilt Jane länger, da sie viel liest und eine große Leidenschaft für Worte hat.
Der zweite Erzählstrang berichtet von einer Tragödie und der Entwicklung Janes als erfolgreiche Schriftstellerin. Eine feinsinnige, philosophische, empfehlenswerte Lektüre für den anspruchsvollen Leser.

„Feine Literatur“

Anett Nestler, Thalia-Buchhandlung Peine

Ein sinnlicher Rückblick an einen besonderen Tag den Jane, ein Waisenkind, für immer in ihrem Herzen trägt. Gleichzeitig war es ein Erlebnis, welches der Starschuss für eine gravierende Veränderung sein wird.Ein literarischer Genuss der eine angenehme Mischung aus Schärfe und Unschärfe besitzt. Ein sinnlicher Rückblick an einen besonderen Tag den Jane, ein Waisenkind, für immer in ihrem Herzen trägt. Gleichzeitig war es ein Erlebnis, welches der Starschuss für eine gravierende Veränderung sein wird.Ein literarischer Genuss der eine angenehme Mischung aus Schärfe und Unschärfe besitzt.

„Ein Festtag“

Christina Andraschke, Thalia-Buchhandlung Erlangen, Arcaden

Graham Swifts faszinierender schmaler Roman hat mir einen"Lese-Festtag" beschert. Dieses sinnliche, erotische und mitreißende Leseerlebnis sollte man sich nicht entgehen lassen. Graham Swifts faszinierender schmaler Roman hat mir einen"Lese-Festtag" beschert. Dieses sinnliche, erotische und mitreißende Leseerlebnis sollte man sich nicht entgehen lassen.

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Ein Tag ändert ein ganzes Leben. Swift hat mit dieser bezaubernden Novelle eine ganze Welt erschaffen. Sinnlich, literarisch und absolut lesenswert! Ein Tag ändert ein ganzes Leben. Swift hat mit dieser bezaubernden Novelle eine ganze Welt erschaffen. Sinnlich, literarisch und absolut lesenswert!

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Eine sehr intensive und erotische Liebesgeschichte, die in wunderbaren Worten eindringlich beschrieben wird. Ein tolles. kleines Buch! Eine sehr intensive und erotische Liebesgeschichte, die in wunderbaren Worten eindringlich beschrieben wird. Ein tolles. kleines Buch!

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Eine erfolgreiche Schriftstellerin erinnert sich an einen ganz besonderen Tag in ihrer Vergangenheit, der ihr Leben für immer verändert hat. Großes Kopfkino - unbedingt lesen! Eine erfolgreiche Schriftstellerin erinnert sich an einen ganz besonderen Tag in ihrer Vergangenheit, der ihr Leben für immer verändert hat. Großes Kopfkino - unbedingt lesen!

„Ein einziger Tag, der das Leben verändert..?“

Judith Wolf, Thalia-Buchhandlung Münster

Für Jane ist es der "Mothering Sunday" 1924 an dem sie ihren Geliebten Paul zum ersten mal durch die Vordertür seines Hauses besuchen kann...
Grandios und überwältigend geschrieben!!!
Die Leidenschaft und das Knistern ist in diesem genialen und guten Buch förmlich zu spüren..!!!
Für Jane ist es der "Mothering Sunday" 1924 an dem sie ihren Geliebten Paul zum ersten mal durch die Vordertür seines Hauses besuchen kann...
Grandios und überwältigend geschrieben!!!
Die Leidenschaft und das Knistern ist in diesem genialen und guten Buch förmlich zu spüren..!!!

„Ein Ende, das ein Anfang i“

Ulrich Kienast, Thalia-Buchhandlung Wolfsburg

"Es war der 30. März 1924. Muttertag." Das ist der Festtag (im englischen Original wunderbar poetisch "Mothering Sunday"), von dem dieser großartige, schmale Roman erzählt. An diesem Tag haben die Hausangestellten traditionell frei, doch Jane Fairchild, das junge Dienstmädchen der Familie Niven, hat keine Mutter, die sie besuchen könnte, denn sie ist Waise. Stattdessen wird sie ihn nutzen, um sich mit ihrem heimlichen Geliebten Paul, dem Sohn der begüterten Nachbarsfamilie, zu treffen. Eine unerlaubte Liebe natürlich, denn Pauls standesgemäße Heirat mit einer anderen steht kurz bevor. Allein in Pauls herrschaftlichem Elternhaus, erfüllt sich ihre Liebe und endet gleichzeitig tragisch. Für Jane jedoch ist dieser Tag der Beginn eines neuen Lebens.
Es ist atemberaubend, welche Fülle an Gehalt sich auf engstem Raum in diesem kleinen, durchaus erotischen Buch ( das Titelbild, ein Ausschnitt aus Modiglianis Gemälde "Liegender Akt" von 1917, ist ein Hinweis darauf) findet, so zum Beispiel ein Portrait der englischen Gesellschaft nach dem Ersten Weltkrieg und vor allem die Erweckung einer jungen, beeindruckenden Frau, die ihren Weg in ein neues, selbstbestimmtes Leben gehen wird. Meisterhaft verschränkt Graham Swift Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, denn Jane wird am Ende ihres Lebens auf diesen Festtag zurückblicken. Die zwei Stunden, die man für die Lektüre von "Ein Festtag" benötigt, sind ein großer Gewinn.
"Es war der 30. März 1924. Muttertag." Das ist der Festtag (im englischen Original wunderbar poetisch "Mothering Sunday"), von dem dieser großartige, schmale Roman erzählt. An diesem Tag haben die Hausangestellten traditionell frei, doch Jane Fairchild, das junge Dienstmädchen der Familie Niven, hat keine Mutter, die sie besuchen könnte, denn sie ist Waise. Stattdessen wird sie ihn nutzen, um sich mit ihrem heimlichen Geliebten Paul, dem Sohn der begüterten Nachbarsfamilie, zu treffen. Eine unerlaubte Liebe natürlich, denn Pauls standesgemäße Heirat mit einer anderen steht kurz bevor. Allein in Pauls herrschaftlichem Elternhaus, erfüllt sich ihre Liebe und endet gleichzeitig tragisch. Für Jane jedoch ist dieser Tag der Beginn eines neuen Lebens.
Es ist atemberaubend, welche Fülle an Gehalt sich auf engstem Raum in diesem kleinen, durchaus erotischen Buch ( das Titelbild, ein Ausschnitt aus Modiglianis Gemälde "Liegender Akt" von 1917, ist ein Hinweis darauf) findet, so zum Beispiel ein Portrait der englischen Gesellschaft nach dem Ersten Weltkrieg und vor allem die Erweckung einer jungen, beeindruckenden Frau, die ihren Weg in ein neues, selbstbestimmtes Leben gehen wird. Meisterhaft verschränkt Graham Swift Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, denn Jane wird am Ende ihres Lebens auf diesen Festtag zurückblicken. Die zwei Stunden, die man für die Lektüre von "Ein Festtag" benötigt, sind ein großer Gewinn.

„Ein einzigartiges Fest für die Sinne!“

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Leidenschaftlich, verführerisch, berauschend- ein einzigartiges Fest für die Sinne! In wunderbaren Worten erzählt Swift die mitreißende Geschichte einer ungewöhnlichen Frau.
Poetisch, strahlend, zauberhaft- eines der schönsten Werke dieses Büchersommers.
Leidenschaftlich, verführerisch, berauschend- ein einzigartiges Fest für die Sinne! In wunderbaren Worten erzählt Swift die mitreißende Geschichte einer ungewöhnlichen Frau.
Poetisch, strahlend, zauberhaft- eines der schönsten Werke dieses Büchersommers.

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Ein wunderbarer, sprachlich hervorragender und sehr berührender Roman über die Ereignisse an einem einzigen Märztag des Jahres 1924, der sich "wie Juni anfühlte"... wunderschön. Ein wunderbarer, sprachlich hervorragender und sehr berührender Roman über die Ereignisse an einem einzigen Märztag des Jahres 1924, der sich "wie Juni anfühlte"... wunderschön.

„Alles ausgedacht?“

Cornelia Hilbk, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein überwältigendes Buch, in dem jeder Satz zu Großem taugt!
"Ein Flüstern, ein Flirren, ein Flimmern" - und Gedankenblitze, die eine ganze Lebensphilosophie offenbaren.
Ein überwältigendes Buch, in dem jeder Satz zu Großem taugt!
"Ein Flüstern, ein Flirren, ein Flimmern" - und Gedankenblitze, die eine ganze Lebensphilosophie offenbaren.

„Grandios !!!“

Tanja Kuhner, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Im Inneren des Buches lesen Sie eine "unerhörte" Begebenheit - also beinahe eine klassische Novelle, überraschend, frisch und wie in Zeitlupe erzählt. Die Reflektion der Hauptperson aus späterer Zeit - die Romanhülle - macht daraus eine komplexe, raffiniert komponierte Geschichte.
Ein intensiver, denkanregender Lesegenuss, der lange anhält.
Im Inneren des Buches lesen Sie eine "unerhörte" Begebenheit - also beinahe eine klassische Novelle, überraschend, frisch und wie in Zeitlupe erzählt. Die Reflektion der Hauptperson aus späterer Zeit - die Romanhülle - macht daraus eine komplexe, raffiniert komponierte Geschichte.
Ein intensiver, denkanregender Lesegenuss, der lange anhält.

„Muttertag mit Liebhaber“

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Der 30. März 1924 an einem erstaunlich warmen Frühlingsmorgen. Es ist Muttertag. Traditionell bekommen die Bediensteten frei, um ihre Familien zu besuchen, während die Herrschaften in Südengland zu einem Picknick aufbrechen. Jane, das junge Dienstmädchen nutzt die Gunst der Stunde, und erlebt mit Paul, ihrem lanjährigen und heimlichen Liebhaber eine leidenschaftliche Zeit im lichtdurchfluteten Schlafzimmer seines Anwesens. Dieser erotische Einstieg ist der Beginn einer Erzählung, die eine dramische Wendungen erfährt. Da die Ereignisse nur wenige Stunden umspannen, sind wir als Leser in Echtzeit dabei. Wie im Klappentext erwähnt, erinnert die Atmosphäre tatsächlich an Downtown Abbey. Obwohl es sich eher um eine Erzählung als um einen opulenten Roman handelt, ist es ein äußerst vielschichtiges Werk und ein schönes Leseerlebnis. Der 30. März 1924 an einem erstaunlich warmen Frühlingsmorgen. Es ist Muttertag. Traditionell bekommen die Bediensteten frei, um ihre Familien zu besuchen, während die Herrschaften in Südengland zu einem Picknick aufbrechen. Jane, das junge Dienstmädchen nutzt die Gunst der Stunde, und erlebt mit Paul, ihrem lanjährigen und heimlichen Liebhaber eine leidenschaftliche Zeit im lichtdurchfluteten Schlafzimmer seines Anwesens. Dieser erotische Einstieg ist der Beginn einer Erzählung, die eine dramische Wendungen erfährt. Da die Ereignisse nur wenige Stunden umspannen, sind wir als Leser in Echtzeit dabei. Wie im Klappentext erwähnt, erinnert die Atmosphäre tatsächlich an Downtown Abbey. Obwohl es sich eher um eine Erzählung als um einen opulenten Roman handelt, ist es ein äußerst vielschichtiges Werk und ein schönes Leseerlebnis.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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4
1
0
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Dichtung und Wahrheit
von Sandra Matteotti aus Zürich am 26.06.2017

Jane, eine Waise, arbeitet als Dienstmädchen bei einer reichen Familie. Dass sie daneben eine Beziehung zu Paul hat, dem Sohn einer mit ihren Arbeitgebern befreundeten, ebenso wohlhabenden Familie, ist ihr Geheimnis. Sie wird es nie jemandem erzählen. Am 30. März 1924 wird sie das letzte Mal mit Paul zusammen... Jane, eine Waise, arbeitet als Dienstmädchen bei einer reichen Familie. Dass sie daneben eine Beziehung zu Paul hat, dem Sohn einer mit ihren Arbeitgebern befreundeten, ebenso wohlhabenden Familie, ist ihr Geheimnis. Sie wird es nie jemandem erzählen. Am 30. März 1924 wird sie das letzte Mal mit Paul zusammen sein, denn Paul heiratet bald standesgemäss. Es ist nochmals eine Chance, für eine kurze Zeit ein Glück zu geniessen, das nachher blosse Erinnerung ist. Danach wird alles anders sein. Wie sehr, ahnt sie mittags um 12 noch nicht, erst gegen Abend ist ihr klar: Es wird nie mehr sein, wie es mal war. Graham Swift schreibt in einer wunderbar flüssigen, klaren, poetischen Sprache über die Geschichte der jungen Jane, die allein in der Welt, sich ihren Ort darin sucht. Jane ist belesen, tiefgründig. Sie hat ein Faible für Wörter, hinterfragt diese – was läge näher, als dass sie später Schriftstellerin wird? Mit 90 blickt Jane auf ihr Leben zurück und erzählt ihre Geschichte. Ein Festtag ist ein Buch über die Gesellschaftsverhältnisse im England der 20er Jahre, ein Buch über Literatur, das Schreiben, Wörter. Es ist ein Buch über die Liebe und ein Buch über den Weg einer Frau, die sich ihren Weg von ganz unten nach ganz oben erarbeitet hat. Es ist ein Buch über Geheimnisse und Geschichten, ein Buch darüber, wo Dichtung anfängt und Wahrheit aufhört – und umgekehrt. Es ist ein wunderbares Buch! Fazit: Ein wunderbar berührendes, tiefgründiges, poetisches Buch über eine junge Waise, die als alte Schriftstellerin über ihr Leben erzählt. Absolute Leseempfehlung!