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Ruhige Zeiten

Roman

Lizzie Doron

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Beschreibung


Die ganze Welt in einem Friseursalon

Leale, mittlerweile um die sechzig, wurde von ihren Eltern einst einer polnischen Bäuerin anvertraut und überlebte Krieg und Verfolgung in einem Erdloch. Gerade volljährig heiratete sie in Israel den polnischen Schneider Sulik, denn sie sehnte sich nach einer Familie. Die beiden bekommen einen Sohn. Aber, sagt Sulik: »Man braucht auch einen Beruf, um zu überleben.« Und wirklich, nach Suliks Tod rettet die Arbeit in Sajtschiks Friseursalon ihr das Leben. Dreißig Jahre lang manikürt Leale den Frauen des Viertels die Nägel, hört ihre Geschichten und ist Sajtschiks Vertraute. In diesem Friseursalon verdichtet sich alles, Gegenwart, Vergangenheit, Erinnerungen, Sehnsucht.

Lizzie Doron, geboren 1953 in Tel Aviv, studierte Linguistik, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr Roman ›Ruhige Zeiten‹ wurde mit dem von Yad Vashem vergebenen Buchman Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Jeannette Schocken Preis. In der Begründung der Jury heißt es: »Lizzie Doron schreibt über Menschen, die von ›dort‹ kommen, die den Holocaust überlebten und nun zu leben versuchen. In Israel. Fremd, schweigend, versehrt – und stets ihre Würde wahrend. Mit großer Behutsamkeit nähert die Autorin sich ihren Figuren und mit großem Respekt wahrt sie Distanz.« 2018 wurde sie mit dem Friedenspreis der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung ausgezeichnet..
Mirjam Pressler, geboren 1940 in Darmstadt, besuchte die Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt und lebt heute als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in der Nähe von München. Ihre Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Volkach und der Carl-Zuckmayer-Medaille.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum 09.06.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14574-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,3/12,1/1,9 cm
Gewicht 218 g
Originaltitel Jamim schel scheket
Übersetzer Mirjam Pressler

Kundenbewertungen

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Traurig, ergreifend und sehr schön
von einer Kundin/einem Kunden am 01.11.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Dieses Buch ist durchdrungen von Traurigkeit und Verlust, aber auch von dem Willen zu überleben. Es handelt von Menschen, die den Krieg überlebt haben und nun in einem Viertel in Tel Aviv ein neues Leben begonnen haben. Jeder Mensch hat sein eigenes Schicksal und ist mehr oder weniger allein in seiner Einsamkeit. Und doch begegn... Dieses Buch ist durchdrungen von Traurigkeit und Verlust, aber auch von dem Willen zu überleben. Es handelt von Menschen, die den Krieg überlebt haben und nun in einem Viertel in Tel Aviv ein neues Leben begonnen haben. Jeder Mensch hat sein eigenes Schicksal und ist mehr oder weniger allein in seiner Einsamkeit. Und doch begegnen sie einander und nehmen Anteil, möglichst ohne Fragen zu stellen, die jedem unangenehm sind. Die Protagonistin Leale wächst einem gleich ans Herz mit ihrer warmherzigen und doch auch sehr naiven Sicht auf die Dinge. Ein schönes Buch, wenn man sich mit dem "danach" des Holocaust beschäftigen möchte. Was aus den Menschen geworden ist, die das überlebt haben, die ihre Angehörigen vermissen, die traumatisiert sind. Man nimmt teil an ihrem Alltag, so wie sie versuchen damit fertig zu werden. Horror-Szenarien aus Krieg und KZ werden nur vereinzelt in den Erzählungen der Menschen angedeutet und werden nicht zum Hauptthema des Buches gemacht.


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