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The Ascent - Der Aufstieg

Roman

(4)
"Das ist beeindruckend, ergreifend und fesselnd zugleich – eine klare Leseempfehlung" [Phantastic-Couch]

"Atmosphärischer Thriller auf hohem Niveau, der Thriller-, Mystery- und Abenteuerelemente verbaut. Absolut empfehlenswert." [Filmbesprechungen]

"THE ASCENT ist ein aufregender, beinahe unerträglich spannender Ritt, den man nicht verpassen sollte. Lassen Sie sich von dem Titel nicht in die Irre führen – der Roman hat weniger mit einem Berg und viel mehr mit dem Leben an sich zu tun. Wenn Sie Thriller lieben, die Sie bis zum Ende im Ungewissen lassen, ist dieser ein Muss." [Kendall Gutierrez, Suspense Magazine]

Inhalt:

Die Geister, die wir in uns tragen …

Es ist ein gefährliches Unterfangen – denn es könnte sein Ende bedeuten. Doch für Tim Overleigh, einen ehemals berühmten Bildhauer, der nach dem Tod seiner Frau langsam dem Alkoholismus verfällt, ist die Flucht in Extremsportarten das Einzige, dass ihn vor der Abwärtsspirale aus Selbstvorwürfen und Schmerz rettet.

Er schließt sich einer Gruppe von Bergsteigern an, die von dem ebenso reichen wie exzentrischen Abenteurer Trumbauer für einen selbstmörderischen Trip durch die Bergwelt Nepals zusammengestellt wurde. Jeder Teilnehmer scheint aus einem ganz besonderen Grund ausgewählt worden zu sein. Je weiter sich Overleigh in die unerforschten Regionen des Himalaja vorwagt, um so mehr vermischen sich reale Strapazen mit den Schatten seiner Vergangenheit, und auch Trumbauer scheint einen ganz eigenen Plan zu verfolgen.

Aus dem Kampf mit dem Berg und der Kälte wird ein Kampf gegen die eigenen Dämonen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 450 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.06.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783958351943
Verlag Luzifer-Verlag
Dateigröße 2755 KB
Übersetzer Sedar Sener
Verkaufsrang 51.990
eBook
4,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Mystery - Drama -Abenteuer
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 23.03.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es ist kein klassischer Thriller, kein reines Bergsteiger-Drama, mehr als nur eine psychologisch dichte Studie des menschlichen Verhaltens in Extremsituationen. Es ist von allem etwas, mit mehr als einem Hauch Mystery. (Eher schon eine steife Brise Mystery.) Aber vor allem ist es pure Atmosphäre. Die Mischung entwickelt ihren ganz eigenen... Es ist kein klassischer Thriller, kein reines Bergsteiger-Drama, mehr als nur eine psychologisch dichte Studie des menschlichen Verhaltens in Extremsituationen. Es ist von allem etwas, mit mehr als einem Hauch Mystery. (Eher schon eine steife Brise Mystery.) Aber vor allem ist es pure Atmosphäre. Die Mischung entwickelt ihren ganz eigenen Sog, lässt sich dabei jedoch Zeit. Erstmal lernt man den Extremsportler Tim kennen, der eine ganz üble Zeit hinter sich hat und droht, an seinen Dämonen zugrunde zu gehen. Nachdem seine letzte waghalsige Tour ihn (leider?) nur beinahe umgebracht hätte und auch der Alkohol keine Lösung mehr ist, erscheint es ihm als großartige Idee, sich einer Expedition an einen Ort anzuschließen, von dem noch nie jemand lebend zurückgekehrt ist. Und das mit Menschen, die ähnlich bedenkliche Einstellungen mitbringen. Tim ist ein sympathischer Typ, der total aus der Bahn geworfen wurde, sich mit Schuldgefühlen quält und dabei in meinen Augen zu hart mit sich ins Gericht geht. Die meisten anderen Charaktere lassen sich zunächst nicht in die Karten schauen, so dass Tim (und mit ihm der Leser) nicht weiß, wem er trauen kann und welche Ziele die anderen Teilnehmer dieser wahnwitzigen Expedition verfolgen. Trotz dieser Undurchsichtigkeit fand ich sie schnell sehr interessant und auch sehr überzeugend geschrieben. Nach und nach erfährt man mehr über ihre Motive und gewinnt ein Gespür für ihre jeweilige Persönlichkeit, und das trotz der Tatsache, dass man sie in einer Situation erlebt, sie alles andere als normal ist. Meines Empfindens baut sich die Spannung erst nach dem ersten Drittel so richtig auf ? dann zieht sie aber mehr und mehr die Daumenschrauben an. Denn was die Teilnehmer dieser Expedition versuchen, ist kompletter Irrsinn, der Tod lauert immer und überall... Dazu kommt, dass Tim sich bald schon die Frage stellen muss, ob sie sich nur mit Extremtemperaturen und möglicherweise unzureichender Ausrüstung herumschlagen müssen, oder ob im Hintergrund jemand agiert, der ein Interesse daran hat, die Expedition scheitern zu lassen. Dennoch ist es nicht die Art von Spannung, die man zum Beispiel von einem Actionfilm erwarten würde. Viel von der Spannung ergibt sich aus den persönlichen Konflikten und der inneren Zerrissenheit der Protagonisten. Tim zum Beispiel ist sich selbst ein größerer Feind, als die feindliche Natur es je sein könnte. Die Auflösung fand ich überraschend, originell, clever konstruiert und überwiegend schlüssig. Nur ganz am Schluss überreizt sie die Glaubwürdigkeit meiner Meinung nach doch ziemlich, da wäre weniger vielleicht doch mehr gewesen. Auch im Laufe der Handlung gibt es die ein oder andere Szene, wo ich mich fragte: wäre das wirklich möglich? Das geht an die Grenzen der Belastbarkeit von Mensch und Material, oder eher darüber hinaus. Aber der Autor schaffte es mit seinem bildhaften, atmosphärischen Schreibstil immer wieder , mich so in die Geschichte hineinzuziehen, dass diese Zweifel keine Rolle spielten und ich einfach nur weiterlesen wollte. Die deutsche Übersetzung liest sich zum Teil etwas holprig: so wird das englische Verb "wink", um nur ein Beispiel zu nennen, durchgehend mit "winken" übersetzt ? statt mit "zwinkern", wie es korrekt wäre. (Ich habe ein paar Passagen mit dem englischen Original verglichen.) Mein Fazit: Nach einem persönlichen Schicksalsschlag, an dem er sich die Schuld gibt, ist Extremsportler Tim am Ende. Um sich davon abzulenken (oder die ganze Sache abzukürzen), sagt er die Teilnahme an einer Expedition zu, die zum Ziel hat, die "Schlucht de Seelen" zu erreichen. Nur ist von da noch nie jemand lebend zurückgekehrt. Sieben Männer, die alle ihre ganz eigenen Gründe haben, an dieser Expedition teilzunehmen. Die vielleicht lebensfeindlichsten Bedingungen, die man sich vorstellen kann. Mir hat das Buch gut gefallen (die Atmosphäre ist großartig), man sollte sich aber vom Klappentext nicht täuschen lassen: Dieses Buch hat Mystery-Elemente, auch wenn sich bei einigen davon herausstellt, dass es eine realistische Erklärung gibt. Aber seit Indiana Jones haben Abenteuergeschichten mit ein bisschen Mystery ja Tradition!

Survival-Drama
von einer Kundin/einem Kunden am 06.01.2018

Ronald Malfi hat sein Survival-Drama im Gebirge in Nepal effektvoll gestaltet. Der Protagonist Tim Overleigh ist nicht unproblematisch. Zwar kann man seinen jammervollen Zustand aufgrund der Trauer um seine verstorbene Frau verstehen, aber ein Sympathieträger ist er nicht unbedingt. Er wirkt leicht labil. Schon in den Rückblicken merkt man,... Ronald Malfi hat sein Survival-Drama im Gebirge in Nepal effektvoll gestaltet. Der Protagonist Tim Overleigh ist nicht unproblematisch. Zwar kann man seinen jammervollen Zustand aufgrund der Trauer um seine verstorbene Frau verstehen, aber ein Sympathieträger ist er nicht unbedingt. Er wirkt leicht labil. Schon in den Rückblicken merkt man, dass er leicht beinflußbar und nicht direkt gefestigt ist. Andererseits scheint er doch Stärke und Grundsätze zu besitzen. Die Ambivalenz der Figur macht ihn sehr interessant. Als er Andrew Trumbauer, einen alten Freund seiner Frau wiedertrifft, schließt er sich ihm an. Der Aufstieg in die Todeszone des Gebirges in Nepal könnte eine Therapie sein, die ihm hilft, wieder zu ihm selbst zu finden. Doch Trumbauer ist ein extremer Mensch und in der Gruppe kommt es zu Spannungen. Ronald Malfi nutzt einen leicht psychologischen Ansatz. Die meisten Nebenfiguren haben wenig Profil. Das schwächt den Roman. Dafür wird das Buch immer mehr zum packenden Thriller. Die Art wie er geschrieben ist, verleiht dem Roman gerade in den Actionszenen filmische Momente. Spannung kann man dem Buch nicht absprechen! Ich würde den Thriller als leicht über dem Durchschnitt liegend einstufen.

die Geister die wir in uns tragen...
von einer Kundin/einem Kunden aus Limbach-Oberfrohna am 08.04.2017

Tim Overleigh ist nach dem Unfalltod seiner Frau Hannah dem Alkohol verfallen. Immer wieder quälen in Alb - und Tagträume wo sie ihm erscheint. Eines Abends trift er auf einen alten bekannten aus früheren Zeiten - Andrew Trumbauer. Er heuert ihn für eine Expedition durch den Nepal an. An... Tim Overleigh ist nach dem Unfalltod seiner Frau Hannah dem Alkohol verfallen. Immer wieder quälen in Alb - und Tagträume wo sie ihm erscheint. Eines Abends trift er auf einen alten bekannten aus früheren Zeiten - Andrew Trumbauer. Er heuert ihn für eine Expedition durch den Nepal an. An diesem Unternehmen werden noch weiter Männer teilnehmen. Jeder hat seine Vergangenheit und seine Probleme. Aber was bezweckt Andrew mit dieser Expedition? Ist es so bedeutend, das es den Tod der Männer in Kauf nimmt? Die Geschichte ist super, der Schreibstil sehr bildhaft, aber an manchen Stellen zog sich die Handlung in meinen Augen etwas hin und der Spannungsbogen fiel ab. Ich gebe daher 3 Sterne.