Romeo und Romy

Roman

(37)

Keinen Job, keinen Freund, keine Perspektive - das ist die nicht gerade erfreuliche Bilanz, als Romy in ihr winziges Dorf im schönsten Nirgendwo heimkehrt. Als Schauspielerin gescheitert, umgeben von schrulligen Alten, fasst sie einen tollkühnen Plan: Sie wird aus ihrer Scheune ein elisabethanisches Theater bauen. Und Romeo & Julia aufführen. Mit den Alten aus ihrem Dorf. Sie haben kein Geld, keine Erfahrung, aber einen Star: Ben, Herzensbrecher und liebenswerter Dilettant, dessen größter Erfolg ein Waschmittelspot war ...
Bestsellerautor Andreas Izquierdo (Das Glücksbüro, Der Club der Traumtänzer) erzählt in Romeo & Romy, wie eine junge Frau ihre Schüchternheit überwindet, gegen alle Widerstände ihrem Traum folgt und damit nicht nur ein ganzes Dorf zu neuem Leben erweckt, sondern auch die große Liebe und eine Heimat findet.

Portrait
Andreas Izquierdo, geboren 1968, ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er veröffentlichte u. a. den Roman König von Albanien (2007), der mit dem Sir-Walter-Scott-Preis für den besten historischen Roman des Jahres ausgezeichnet wurde, sowie den Roman Apocalypsia (2010), der den Lovelybooks-Leserpreis in Silber für das beste Buch 2010 erhielt und zum Buch des Jahres bei Vorab-lesen.de gewählt wurde. Zuletzt erschienen von ihm die Romane Das Glücksbüro (2013), Der Club der Traumtänzer (2014) sowie Romeo & Romy (it 4575).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 487
Erscheinungsdatum 08.05.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-36275-3
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/11,6/3,8 cm
Gewicht 450 g
Auflage 1
Verkaufsrang 97.704
Buch (Taschenbuch)
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Cornelia Dygatz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Oma ist tot! Romy erbt ihr Haus und findet heraus: Es war Selbstmord, da auf dem Friedhof nur noch 3 Plätze frei waren... Die anderen Dorfbewohner möchten ihr schnell folgen.... Oma ist tot! Romy erbt ihr Haus und findet heraus: Es war Selbstmord, da auf dem Friedhof nur noch 3 Plätze frei waren... Die anderen Dorfbewohner möchten ihr schnell folgen....

„Witzig und bezaubernd“

Julia Lißewski, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Romy wollte eigentlich immer nur Schauspielerin werden. Ihr größter Traum ist es, einmal vor ganz großem Publikum die Julia in Shakespeares „Romeo und Julia“ zu spielen. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihr, denn bisher hat es nur für eine Tätigkeit als Souffleuse gereicht. Schuld daran ist Romys Lampenfieber, denn Talent hat sie allemal.

Eines Abends bekommt sie mitten in einer Theateraufführung, in der sie gerade als Souffleuse arbeitet, einen schockierenden Anruf: Ihre geliebte Großmutter ist gestorben, die Großmutter, die sie aufgezogen hat. Völlig aus der Bahn geworfen kann Romy ihren Job nicht zu Ende ausführen, was die gesamte Aufführung den Bach runtergehen lässt. Das Ergebnis: Romy wird gefeuert und muss geknickt in ihr Heimatdorf im tiefsten Sachsen zurückkehren. In diesem Dorf sind schon alle Einwohner mindestens 70+. Romy nennt sie alle liebevoll ihre „Alten“, denn sie kennt sie schon seit ihrer Geburt. Ihre „Alten“ haben Romy mit aufgezogen und sie hat zu allen ein besonderes Verhältnis.

Leider herrscht unter den Einwohnern großer Verdruss. Denn auf dem Friedhof ihres geliebten Dorfes sind nur noch zwei Gräber frei und niemand der „Alten“ will im Nachbarsort begraben werden, denn dort liegen nur „Idioten“. Somit versuchen sie auf verschrobene Art und Weise, jeden Tag ums Leben zu kommen.
Das kann Romy sich nicht länger mitansehen. Sie beschließt, die Scheune, die sie von ihrer Großmutter geerbt hat, in ein elisabethanisches Theater umzubauen und mit ihren „Alten“ Romeo und Julia aufzuführen.

Schon lange habe ich beim Lesen eines Romans nicht mehr so gelacht. Die Geschichte ist so witzig geschrieben, dass ich viele Passagen mehrmals lesen musste. So viele schrullige und sympathische Charaktere habe ich selten in einem Roman kennengelernt. Ich habe mich mit Romy, Ben und den „Alten“ gefreut, mit ihnen getrauert, habe gelacht und geweint.

Dieses Buch beinhaltet so viel mehr, als man zu Anfang vielleicht vom Titel erwartet. Das Buch geht weit über einen Liebesroman hinaus. Es beinhaltet gescheiterte Lebensträume, unerreichbare Sehnsüchte, auf Missverständnissen aufgebaute Fehden, spannende Wendungen, sehr viel schwarzen Humor und einen besonderen Umgang mit dem Tod.

Ihren Höhepunkt erreicht die Geschichte zweifellos mit dem Auftauchen von Ben. Wie er als Außenstehender in dem Dorf eintrifft, gar nicht so genau weiß, was er dort eigentlich soll und letztendlich auch mit dem Herzen ankommt, war für mich besonders schön zu lesen. Dieses Buch ist für jeden empfehlenswert, der beim Lesen alle Emotionen durchleben will.
Romy wollte eigentlich immer nur Schauspielerin werden. Ihr größter Traum ist es, einmal vor ganz großem Publikum die Julia in Shakespeares „Romeo und Julia“ zu spielen. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihr, denn bisher hat es nur für eine Tätigkeit als Souffleuse gereicht. Schuld daran ist Romys Lampenfieber, denn Talent hat sie allemal.

Eines Abends bekommt sie mitten in einer Theateraufführung, in der sie gerade als Souffleuse arbeitet, einen schockierenden Anruf: Ihre geliebte Großmutter ist gestorben, die Großmutter, die sie aufgezogen hat. Völlig aus der Bahn geworfen kann Romy ihren Job nicht zu Ende ausführen, was die gesamte Aufführung den Bach runtergehen lässt. Das Ergebnis: Romy wird gefeuert und muss geknickt in ihr Heimatdorf im tiefsten Sachsen zurückkehren. In diesem Dorf sind schon alle Einwohner mindestens 70+. Romy nennt sie alle liebevoll ihre „Alten“, denn sie kennt sie schon seit ihrer Geburt. Ihre „Alten“ haben Romy mit aufgezogen und sie hat zu allen ein besonderes Verhältnis.

Leider herrscht unter den Einwohnern großer Verdruss. Denn auf dem Friedhof ihres geliebten Dorfes sind nur noch zwei Gräber frei und niemand der „Alten“ will im Nachbarsort begraben werden, denn dort liegen nur „Idioten“. Somit versuchen sie auf verschrobene Art und Weise, jeden Tag ums Leben zu kommen.
Das kann Romy sich nicht länger mitansehen. Sie beschließt, die Scheune, die sie von ihrer Großmutter geerbt hat, in ein elisabethanisches Theater umzubauen und mit ihren „Alten“ Romeo und Julia aufzuführen.

Schon lange habe ich beim Lesen eines Romans nicht mehr so gelacht. Die Geschichte ist so witzig geschrieben, dass ich viele Passagen mehrmals lesen musste. So viele schrullige und sympathische Charaktere habe ich selten in einem Roman kennengelernt. Ich habe mich mit Romy, Ben und den „Alten“ gefreut, mit ihnen getrauert, habe gelacht und geweint.

Dieses Buch beinhaltet so viel mehr, als man zu Anfang vielleicht vom Titel erwartet. Das Buch geht weit über einen Liebesroman hinaus. Es beinhaltet gescheiterte Lebensträume, unerreichbare Sehnsüchte, auf Missverständnissen aufgebaute Fehden, spannende Wendungen, sehr viel schwarzen Humor und einen besonderen Umgang mit dem Tod.

Ihren Höhepunkt erreicht die Geschichte zweifellos mit dem Auftauchen von Ben. Wie er als Außenstehender in dem Dorf eintrifft, gar nicht so genau weiß, was er dort eigentlich soll und letztendlich auch mit dem Herzen ankommt, war für mich besonders schön zu lesen. Dieses Buch ist für jeden empfehlenswert, der beim Lesen alle Emotionen durchleben will.

„Ein ehrgeiziges Projekt “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Großartig ! Wir befinden Irgendwo im Nirgendwo in der Mitte Deutschlands. Die am Theater gescheiterte Schauspielerin Romy fährt zur Beerdigung ihrer Tante und muss mit Schrecken feststellen das es unter den alten Leuten zum Volkssport geworden ist einen der letzten Plätze auf dem Dorffriedhof zu ergattern. Wird Sie es schaffen den Volkssport zu beenden und so ganz nebenbei ihre Rolle im Leben zu finden ? Lassen Sie sich überraschen ….. Großartig ! Wir befinden Irgendwo im Nirgendwo in der Mitte Deutschlands. Die am Theater gescheiterte Schauspielerin Romy fährt zur Beerdigung ihrer Tante und muss mit Schrecken feststellen das es unter den alten Leuten zum Volkssport geworden ist einen der letzten Plätze auf dem Dorffriedhof zu ergattern. Wird Sie es schaffen den Volkssport zu beenden und so ganz nebenbei ihre Rolle im Leben zu finden ? Lassen Sie sich überraschen …..

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Wie man einen Traum verwirklichen kann? Mit ganz vielen lieben, begeisterten Menschen. Eine Geschichte, die ans Herz geht und mitfiebern lässt! Schön! Wie man einen Traum verwirklichen kann? Mit ganz vielen lieben, begeisterten Menschen. Eine Geschichte, die ans Herz geht und mitfiebern lässt! Schön!

„Etwas ganz Besonderes“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein sterbendes Dorf, in dem jeder Selbstmord verüben will, weil es nur noch zwei Plätze auf dem Friedhof gibt. Eine Frau und ihr Lebenstraum - der sich hartnäckig sträubt, real zu werden. Ironisch, warmherzig und intelligent. Eine wirklich tolle Story - etwas ganz Besonderes eben. Ein sterbendes Dorf, in dem jeder Selbstmord verüben will, weil es nur noch zwei Plätze auf dem Friedhof gibt. Eine Frau und ihr Lebenstraum - der sich hartnäckig sträubt, real zu werden. Ironisch, warmherzig und intelligent. Eine wirklich tolle Story - etwas ganz Besonderes eben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
18
15
3
0
1

Einfach knuffig
von einer Kundin/einem Kunden aus Rodgau am 20.07.2017
Bewertet: Paperback

Vollständige Rezension: derbuecherwald.blogspot.de Dieses Buch ist einfach knuffig. Anders kann man es nicht sagen. Anfangs erhält der Leser einen kurzen Einblick in das Theaterleben. Dieses wird sehr humorvoll beschrieben und hat mir deshalb auch sehr gut gefallen. Besonders über den Aberglauben der Schauspieler und deren lockeren Umgang untereinander musste ich... Vollständige Rezension: derbuecherwald.blogspot.de Dieses Buch ist einfach knuffig. Anders kann man es nicht sagen. Anfangs erhält der Leser einen kurzen Einblick in das Theaterleben. Dieses wird sehr humorvoll beschrieben und hat mir deshalb auch sehr gut gefallen. Besonders über den Aberglauben der Schauspieler und deren lockeren Umgang untereinander musste ich oft schmunzeln. Schade ist nur, dass dieser Einblick nach ein paar Kapiteln mit Romys Entlassung schon wieder endet. Danach geht es hauptsächlich um das Dorf mit seinen Eigenarten. Doch auch hier musste ich über die sympathischen Damen und Herren oft schmunzeln. Die Atmosphäre des kleinen "Einsiedlerdorfs" wird wunderbar vermittelt, sodass man richtig darin abtauchen kann. Dennoch darf man das nicht falsch verstehen. Die Alten aus Großzerlitsch sind nicht schrullig oder widerborstig. Ganz im Gegenteil sie haben Romy schon vor langem in ihr Herz geschlossen und versuchen sie trotz anfänglicher Zweifel in ihrem Vorhaben zu unterstützen. Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass ich von dem Buch ein bisschen mehr Romantik erwartet hätte. Ich habe an eine richtige Romanze zwischen Romeo alias Ben und Romy gedacht. Solche Gefühle zwischen den beiden kommen allerdings kaum zur Geltung. Das hat mir persönlich doch gefehlt. Im Wesentlichen dreht es sich also um den Bau des Theaters in Großzerlitsch. Dabei kommt allerdings genug Spannung auf, um den Leser auch ohne Romanze zu unterhalten. Denn der Bau des Theaters sorgt dafür, dass die Vergangenheit ein wenig aufgewühlt wird. Sowohl Romys Vergangenheit, als auch die des Dorfes. Und das sorgt für reichlich Trubel in dem kleinen Dorf...

Das Theater
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagenbach am 30.01.2017
Bewertet: Paperback

Cover: Das Cover finde ich auffällig und ansprechend, auch wenn es recht einfach gestaltet ist - in einer Buchhandlung hätte ich danach gegriffen. Es verspricht eine schöne, unterhaltsame Geschichte. Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Romy ist mir recht sympathisch, auch wenn ich sie nicht immer verstehen... Cover: Das Cover finde ich auffällig und ansprechend, auch wenn es recht einfach gestaltet ist - in einer Buchhandlung hätte ich danach gegriffen. Es verspricht eine schöne, unterhaltsame Geschichte. Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Romy ist mir recht sympathisch, auch wenn ich sie nicht immer verstehen konnte. Ihr Dorf mit den alten Leuten ist niedlich - zum Schmunzeln, wie sie sich um die letzten Grabplätze im Dorf bemühen. Ben konnte ich nicht richtig einschätzen und fand ihn auch nicht wirklich sympathisch. Die Geschichte der Alten zur Kriegszeit fand ich sehr interessant und emotional. Der Bau des Theaters zieht sich durch die ganze Geschichte und es ist interessant zu sehen, wie sich die Charaktere entwickeln. Stellenweise empfand ich die Geschichte als etwas langatmig. Fazit: Eine interessante, vielfältige Geschichte mit Liebe, Vertrauen, einem Ziel, Schauspielerei, vielen Alten und den letzten Gräbern im Dorf!

Unschlüssig
von Lesemaus am 14.01.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich bin unschlüssig - war das Buch gut, war es schlecht. Nach der Club der Traumtänzer hatte ich irgendwie etwas anderes erwartet. Das Buch hatte schon Tiefgang, es war aber stellenweise auch langatmig. Ich bin selbst Sächsin und kenne das Erzgebirge und den Menschenschlag dort - also in dieser... Ich bin unschlüssig - war das Buch gut, war es schlecht. Nach der Club der Traumtänzer hatte ich irgendwie etwas anderes erwartet. Das Buch hatte schon Tiefgang, es war aber stellenweise auch langatmig. Ich bin selbst Sächsin und kenne das Erzgebirge und den Menschenschlag dort - also in dieser Hinsicht eine gute Studie - den die Dörfer überaltern zum Teil wirklich. Die Idee mit dem fast ausgelasteten Friedhof auch nicht schlecht. Auch die Milleustudie mit dem Entmündigen der Mutter und Kindern dienur wegen Geld zu Besuch kommen. Aber irgendwie war manches auch stark übertrieben - die ständige Geldnot, immer wurde es noch schlimmer. Und mir haben ein paar Lacher gefehlt - also ich bin unschlüssig.