Warenkorb
 

Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Die Jagd - Am falschen Ort

(1)

So moralisch wie »Breaking Bad« und so schnell wie »Bourne Identity«: Top-Spannung aus Deutschland!

Ein ganz normaler Mann wird Zeuge eines grausamen Verbrechens. Er wagt, das Richtige zu tun, und geht zur Polizei. Seine Aussage bringt einen mächtigen Mafia-Boss ins Gefängnis. Aber sein bisheriges Leben ist damit vorbei. Denn ab jetzt ist er ein Gejagter. Und er entwickelt erstaunliche Fähigkeiten.
Er ist mutig. Einer von den Guten, auf der Flucht vor der Rache der Mafia. Aber wer an seinem Leben hängt, sollte dennoch hoffen, ihm niemals zu begegnen.
Ein atemberaubender Thriller und eine actiongetriebene Verfolgungsjagd geradewegs in die Hölle. Rasant, rabenschwarz, komisch und hart.

Rezension
Es ist packend, schnell und überraschend. […] Eines der besten Bücher, das ich seit langem in den Händen hatte.
Portrait
Claus Probst arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut und Kinder- und Jugendpsychiater. 2012 gewann er den Agatha-Christie-Preis. Nach »Nummer Zwei« und »Spiegelmord« ist dies sein dritter Thriller. Claus Probst lebt mit seiner Familie in Mannheim.
… weiterlesen
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783104038124
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1028 KB
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
eBook kaufen
eBook verschenken
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertung
Übersicht
0
0
1
0
0

Nur weil ich paranoid bin, heißt das nicht, dass ich nicht verfolgt werde
von Krimisofa[dot]com am 02.10.2017

Manchmal ist man zur falschen Zeit am falschen Ort. Meistens hat das keine großartigen Konsequenzen, oft ist es nur eine Peinlichkeit, die zurück bleibt. Ganz selten ändert es das Leben oder löscht es aus, wie etwa bei einem Terroranschlag – man kommt ohne eigenes Zutun zum Handkuss. In „Die... Manchmal ist man zur falschen Zeit am falschen Ort. Meistens hat das keine großartigen Konsequenzen, oft ist es nur eine Peinlichkeit, die zurück bleibt. Ganz selten ändert es das Leben oder löscht es aus, wie etwa bei einem Terroranschlag – man kommt ohne eigenes Zutun zum Handkuss. In „Die Jagd“ von Claus Probst gibt es zwar keinen Terroranschlag, aber doch den ein oder anderen Mordversuch auf den Protagonisten – bis dieser zurück schlägt und man als Leser irgendwann nicht mehr weiß, ob er noch gut oder schon böse ist. Erst im Nachwort erfährt der Leser, dass das Buch nicht von Probst selbst sein soll, sondern er das Manuskript zugeschickt bekommen hätte und die Geschichte auf einer wahren Begebenheit gründet. Man kann dem Nachwort natürlich Glauben schenken – ich komme dem allerdings nicht zu hundert Prozent nach, weshalb ich das Buch als fiktiven Spannungsroman rezensieren werde. „Die Jagd“ knüpft nicht an die bisherigen Probst-Thriller rund um Lena Böll an, wenngleich er im selben Kosmos spielen könnte, denn es gibt auch hier einen Hauptkommissar Klein, der allerdings nur eine kleine Rolle zu Beginn spielt. Dennoch ist es eine komplett andere Geschichte, denn hier steht das Opfer Jonas Keller im Mittelpunkt, von der Ermittlungsarbeit bekommt man gar nichts mit. Recht bald kommt Keller ins Zeugenschutzprogramm, dessen Umstände sehr gut erklärt werden und ebenso gut recherchiert wirken. Bereits „Die Entscheidung“ von Charlotte Link behandelt das Thema im Entferntesten, dort wirkt es im Gegensatz zu „Die Jagd“ aber eher als Mittel zum Zweck (was nicht herabwürdigend gemeint ist). Der Titel des Buches „Die Jagd“ ist mehr auf den Leser gemünzt als auf die Handlung, denn Jonas Keller, dessen Namen man durch den Ich-Erzählstil erst relativ spät erfährt, ist auf der Flucht und jagt den Leser durch die Geschichte. In der Tat liest sich das Buch recht schnell, was aber nicht nur durch den Erzählstil bedingt ist, denn die meisten Kapitel haben nur drei bis fünf Seiten, das kürzeste ist gerade mal elf Zeilen lang, das längste nicht mehr als zehn Seiten. Aber, dadurch dass jedes Kapitel mit einer neuen Seite beginnt, und das Kapitel erst beim zweiten Viertel der Seite beginnt, gibt es relativ viele größere und kleinere unbeschriebene Stellen – was ich persönlich mit meinem langsamen Lesestil ja liebe, weil ich immer das Gefühl hatte, durchs Buch zu fliegen. Der Charakter Jonas Keller ist anfangs eher dicklich und unscheinbar, ein Durchschnittsmensch eben. In der Geschichte wird er aber immer mehr zum Profikiller, sowohl physisch als auch psychisch, bei dem man als Leser nur selten weiß, ob er immer die richtigen Leute tötet. Irgendwann wurde es mir dann doch etwas zu sehr Hollywood, spätestens dann nämlich, als er mehrere Menschen nacheinander mit einfachsten Waffen tötete – da wurde die Geschichte für mich unglaubwürdig. Dabei handelt der Protagonist meistens nicht umsichtig, durchsucht seine Opfer so gut wie nie und sucht nicht nach Hinweisen, ob die von ihm Getöteten tatsächlich für die Mafia arbeiten, sondern tötet zu neunzig Prozent auf Verdacht – was beim vermeintlichen Showdown für ziemliche Ernüchterung sorgt. Auch erklärt Keller nicht, wie er zum Beispiel durchs Internet surft, ob er sicher surft, mit einem Identitätsschutz (VPN oder TOR etwa) oder etwas Ähnlichem. Die Mafia nutzt heute, wie der IS auch, Internet und wird auch dort nach ihm suchen. Generell lässt der Plot einige Fragen offen, was Probst auch im Nachwort einräumt. Auch das Ende ist leider mehr als offen, weshalb ich eher glaube, dass Probst hier einen talentierten Autor, der bis dato keinen Verlag gefunden hat, fördern will, als dass diese Geschichte tatsächlich so passiert ist. Tl,dr: „Die Jagd“ lässt sich im Prinzip mit „Nur weil ich paranoid bin, heißt das nicht, dass ich nicht verfolgt werde“ zusammenfassen. Es ist zwar ein ziemlicher Pageturner, den man innerhalb von wenigen Stunden durch hat, der aber auch mit einigen Unstimmigkeiten behaftet ist und etliche Fragen offen lässt – zudem wird er mit der Zeit leider unglaubwürdig.