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Das Orakel vom Berge

Roman

(8)

Was, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte? Diese Frage machte Philip K. Dick zum Ausgangspunkt seines waghalsigsten und berühmtesten Romans.

Amerika 1962: Das Land ist geteilt - die Westküste japanisch, der Osten deutsch. Nur in den Rockies gibt es eine neutrale Zone. Dort sucht die junge Judolehrerin Juliana einen mysteriösen Autor, der den Widerstand entfachen könnte. Nur er scheint zu wissen, wie man dem Albtraum der falschen Geschichte entkommt.

Das Original zur US-Erfolgsserie »The Man in the High Castle«

Rezension
gerade diese Regellosigkeit verhilft der Geschichte zu Spannung, Überraschungsreichtum und Faszination Rene Oth Tageblatt 20140515
Portrait
Philip K. Dick hat Science-Fiction nicht erfunden, aber aus ihr eine Kunst gemacht. Mit prophetischem Blick und genialischer Phantasie sah er Szenarien voraus, in denen unsere Gegenwart zum Albtraum wird: ›Blade Runner‹, ›Minority Report‹, ›Total Recall‹, ›Impostor‹, ›Paycheck‹, ›Der dunkle Schirm‹ – all diese Filme basieren auf seinen Büchern. 1928 in Chicago geboren, rettete er sich aus seiner psychotischen Jugend nach Berkeley. Er nahm so ziemlich alle Aufputschmittel und Drogen, die es gab, hatte Visionen und göttliche Erscheinungen, schrieb bis zu 60 Seiten am Tag und fühlte sich von FBI und KGB verfolgt. 1982 starb er wenige Wochen vor der Filmpremiere von ›Blade Runner‹.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 23.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-52132-6
Reihe Fischer TaschenBibliothek
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 14,4/9/3 cm
Gewicht 245 g
Originaltitel The Man in the High Castle
Auflage 1
Übersetzer Norbert Stöbe
Verkaufsrang 18.193
Buch (gebundene Ausgabe)
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Lazhar Boutaiba, Thalia-Buchhandlung Berlin

In meinen Augen Dicks größte Arbeit und ein absolutes Meisterwerk. Wenn man etwas von Dicks Klassikern lesen möchte, sollte man hier beginnen. In meinen Augen Dicks größte Arbeit und ein absolutes Meisterwerk. Wenn man etwas von Dicks Klassikern lesen möchte, sollte man hier beginnen.

Lisa Teichmann, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Ein Klassiker und ein Muss in jedem Bücherregal. Nicht nur für Science Fiction Fans. Ein Klassiker und ein Muss in jedem Bücherregal. Nicht nur für Science Fiction Fans.

Beklemmende Version einer möglichen Zukunft unter nationalsozialistischer Herrschaft. Beklemmende Version einer möglichen Zukunft unter nationalsozialistischer Herrschaft.

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein beeindruckendes Szenario, welches Dick entworfen hat. Die Alliierten haben den 2. Weltkrieg verloren und die USA wurdrn zwischen Deutschland und Japan aufgeteilt. Herausragend. Ein beeindruckendes Szenario, welches Dick entworfen hat. Die Alliierten haben den 2. Weltkrieg verloren und die USA wurdrn zwischen Deutschland und Japan aufgeteilt. Herausragend.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Sehr gut geeignet, um den Einstieg in Dicks Universum zu beginnen. Sicherlich werden Sie nach diesem Buch das Bedürfnis haben, alles von Dick zu lesen. Sehr gut geeignet, um den Einstieg in Dicks Universum zu beginnen. Sicherlich werden Sie nach diesem Buch das Bedürfnis haben, alles von Dick zu lesen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Alternativwelt - erschreckend und nachdenklich machend
von PMelittaM aus Köln am 28.12.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Was wäre wenn Deutschland und Japan den 2. Weltkrieg gewonnen hätten? Was wäre, wenn sie die USA unter sich aufgeteilt hätten? Wie hätten diese Länder sich weiterentwickelt, was hätte das für die Menschen bedeutet? Philip K. Dick geht hier dieser Frage nach, man schreibt das Jahr 1962 (in diesem Jahr... Was wäre wenn Deutschland und Japan den 2. Weltkrieg gewonnen hätten? Was wäre, wenn sie die USA unter sich aufgeteilt hätten? Wie hätten diese Länder sich weiterentwickelt, was hätte das für die Menschen bedeutet? Philip K. Dick geht hier dieser Frage nach, man schreibt das Jahr 1962 (in diesem Jahr ist auch der Roman erschienen), die Pazifikstaaten gehören zum japanischen Kaiserreich, die Atlantikstaaten zum Dritten Reich, zwischen den beiden liegt eine neutrale Pufferzone. Der Leser begleitet mehrere Charaktere, Amerikaner, Deutsche, Japaner, Mitläufer und Menschen, die sich, wenn auch meist im Geheimen, auflehnen. Ein Roman kursiert, der das Undenkbare beschreibt, eine alternative Welt, und überall auf Interesse stößt. Schon lange wollte ich einmal etwas von diesem Autor lesen, dessen Werke mehrfach verfilmt wurden. Aber erst die Serie „The Man in the High Castle“, die auf diesem Roman basiert, und die mich von Anfang an faszinierte und erschreckte, brachte mich dazu, zu einem der Romane zu greifen. Man kann den Roman sehr gut zusätzlich zur Serie lesen, er ist anders, aber in vielem auch ähnlich, alle wichtigen Szenen des Romans sind auch in der Serie enthalten, erstaunlicherweise sogar die Szene mit Tagomi im Park. Die Serie geht weit, aber in meinen Augen passend, über das Geschehen im Roman hinaus. Zurück zum Roman: Mich hat er sofort gefesselt, ich habe mich gefreut, wichtige Personen aus der Serie wieder zu treffen, sie ein bisschen anders beleuchtet zu sehen. Mich hat die Wirklichkeit des Romans, wie die der Serie, erschreckt und nachdenklich gemacht – wie gut, dass sie nicht eingetroffen ist. Als Leser muss man sich schon seine eigenen Gedanken machen, der Roman geht nicht in die Tiefe und er bleibt in vielem offen, aber gerade das finde ich sehr gut. Der Roman ist für mich ein Must-Read, ich bin froh, ihn endlich gelesen zu haben und werde sicher auch noch zu weiteren Werken des Autors greifen. Volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Kein reiner Science-Fiction Roman von Philip K. Dick, eher dem Genre der alternativen Geschichte zuzuordnen.

Geht so
von einer Kundin/einem Kunden aus Dorsten am 08.03.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es ist sicherlich nicht das schlechteste Buch was ich gelesen habe. Aber den roten Faden muss man suchen. Die Handlung schleppt sich etwas dahin. Hatte mir mehr versprochen.