Das Orakel vom Berge

Roman

Philip K. Dick

(12)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
12,00
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

9,99 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

12,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

8,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Was, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte? Diese Frage machte Philip K. Dick zum Ausgangspunkt seines waghalsigsten und berühmtesten Romans.

Amerika 1962: Das Land ist geteilt - die Westküste japanisch, der Osten deutsch. Nur in den Rockies gibt es eine neutrale Zone. Dort sucht die junge Judolehrerin Juliana einen mysteriösen Autor, der den Widerstand entfachen könnte. Nur er scheint zu wissen, wie man dem Albtraum der falschen Geschichte entkommt.

Das Original zur US-Erfolgsserie »The Man in the High Castle«

gerade diese Regellosigkeit verhilft der Geschichte zu Spannung, Überraschungsreichtum und Faszination Rene Oth Tageblatt 20140515

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 23.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-52132-6
Reihe Fischer Taschenbibliothek
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 14,4/9/3 cm
Gewicht 245 g
Originaltitel The Man in the High Castle
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Norbert Stöbe
Verkaufsrang 93736

Buchhändler-Empfehlungen

Anke Matthes, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Ein Klassiker der Science Fiction! Düster, beklemmend und spannend. Was wäre gewesen, wenn...Deutschland den Zweiten Weltkrieg gewonnen und Amerika unter sich und Japan aufgeteilt hätte? Und wie würde die Welt dann aussehen? Wie gesagt: ein Klassiker!

Was wäre gewesen, wenn...

Thomas K., Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

...so lautet eine der reizvollsten wie zumeist auch sinnfreiesten Fragen im Bereich der Geschichtsschreibung. Doch was manchem Fachgelehrten müßig erscheinen mag, stellt im weiten Reich der phantastischen Literatur ein überaus reizvolles Sujet dar, dem man schon so manchen starken Roman zu verdanken hat, man denke etwa an Robert Harris`"Vaterland". Auch in Philip K. Dicks "Das Orakel vom Berge", bekannt auch als "The man in the High Castle" (und als solches Vorlage einer sehenswerten Serie) sind einige Dinge fundamental anders gelaufen als unsereins es kennt: Das Dritte Reich und seine Verbündeten haben den Zweiten Weltkrieg gewonnen, das Gebiet der ehemaligen USA ist aufgeteilt zwischen deutscher und japanischer Besatzungszone, nur ein Rumpfstaat im Landesinneren blieb mehr oder weniger unabhängig. Eine furchteinflößende, unbehagliche Welt. Umso elektrisierter reagieren einige von deren Bewohnern auf einen subversiven Roman, welcher einen gänzlich anderen Verlauf der Geschichte propagiert... Man kann vieles hineininterpretieren in Dicks geschicktes, fesselndes Spiel mit den Realitäten - aber über alledem bleibt "Das Orakel vom Berge" zu Recht ein zeitloser Evergreen der phantastischen LIteratur, für den sich der metaphorische Gang ins Archiv jederzeit lohnt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
8
3
0
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 16.08.2020
Bewertet: anderes Format

Auch als "The Man In The High Castle" bekannt und zurecht verfilmt. Gruselige Dystopie, die sich ausmalt, was gewesen wäre, wenn die Nazis den 2. Weltkrieg gewonnen hätten...

Alternativwelt - erschreckend und nachdenklich machend
von PMelittaM aus Köln am 28.12.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Was wäre wenn Deutschland und Japan den 2. Weltkrieg gewonnen hätten? Was wäre, wenn sie die USA unter sich aufgeteilt hätten? Wie hätten diese Länder sich weiterentwickelt, was hätte das für die Menschen bedeutet? Philip K. Dick geht hier dieser Frage nach, man schreibt das Jahr 1962 (in diesem Jahr ist auch der Roman erschi... Was wäre wenn Deutschland und Japan den 2. Weltkrieg gewonnen hätten? Was wäre, wenn sie die USA unter sich aufgeteilt hätten? Wie hätten diese Länder sich weiterentwickelt, was hätte das für die Menschen bedeutet? Philip K. Dick geht hier dieser Frage nach, man schreibt das Jahr 1962 (in diesem Jahr ist auch der Roman erschienen), die Pazifikstaaten gehören zum japanischen Kaiserreich, die Atlantikstaaten zum Dritten Reich, zwischen den beiden liegt eine neutrale Pufferzone. Der Leser begleitet mehrere Charaktere, Amerikaner, Deutsche, Japaner, Mitläufer und Menschen, die sich, wenn auch meist im Geheimen, auflehnen. Ein Roman kursiert, der das Undenkbare beschreibt, eine alternative Welt, und überall auf Interesse stößt. Schon lange wollte ich einmal etwas von diesem Autor lesen, dessen Werke mehrfach verfilmt wurden. Aber erst die Serie „The Man in the High Castle“, die auf diesem Roman basiert, und die mich von Anfang an faszinierte und erschreckte, brachte mich dazu, zu einem der Romane zu greifen. Man kann den Roman sehr gut zusätzlich zur Serie lesen, er ist anders, aber in vielem auch ähnlich, alle wichtigen Szenen des Romans sind auch in der Serie enthalten, erstaunlicherweise sogar die Szene mit Tagomi im Park. Die Serie geht weit, aber in meinen Augen passend, über das Geschehen im Roman hinaus. Zurück zum Roman: Mich hat er sofort gefesselt, ich habe mich gefreut, wichtige Personen aus der Serie wieder zu treffen, sie ein bisschen anders beleuchtet zu sehen. Mich hat die Wirklichkeit des Romans, wie die der Serie, erschreckt und nachdenklich gemacht – wie gut, dass sie nicht eingetroffen ist. Als Leser muss man sich schon seine eigenen Gedanken machen, der Roman geht nicht in die Tiefe und er bleibt in vielem offen, aber gerade das finde ich sehr gut. Der Roman ist für mich ein Must-Read, ich bin froh, ihn endlich gelesen zu haben und werde sicher auch noch zu weiteren Werken des Autors greifen. Volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!

von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2017
Bewertet: anderes Format

Beklemmende Version einer möglichen Zukunft unter nationalsozialistischer Herrschaft.


  • Artikelbild-0