Identität geht durch den Magen

Mythen der Esskultur

Christine Ott

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Beschreibung

Unsere globalisierte Gesellschaft bietet eine scheinbar unendliche Vielfalt an Ernährungsoptionen, die Essen zum individuellen Lifestyle machen. Christine Ott zeigt jedoch in ihrem Buch ›Identität geht durch den Magen. Mythen der Esskultur‹, dass bei jeder Ess-Entscheidung mächtige Mythen wirken: Sie propagieren Auffassungen von Mann und Frau, Kultur und Natur, Zivilisation und Barbarei, Gesellschaft und Vereinzelung. Anhand politischer Statements, ernährungsreformerischer Ideologien, literarischer Texte und Filme beleuchtet sie kritisch ebenso populäre wie umstrittene Gastromythen (u.a. die Totem-Funktion von französischem Käse, das kulinarische Genie der Italiener, das Phantasma der essbaren Frau, das Reinheitsversprechen der Muttermilch) und deckt auf, was wirklich hinter den wechselnden Ess-Identitäten steckt.

angenehm unaufgeregt und unterhaltsam sowie - mit Bezug auf zahlreiche Quellen - sehr informativ. Janina Fleischer Leipziger Volkszeitung 20170503

Christine Ott studierte Romanistik und Germanistik in Eichstätt und Saint-Étienne und war dann an den Universitäten Heidelberg, Marburg und Harvard tätig. 2009 habilitierte sie sich mit einer Studie über die Bibliophagen. Seit 2011 ist sie Professorin für Italienische und Französische Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 27.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-002208-0
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/4 cm
Gewicht 593 g
Auflage 1. Auflage

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Ein umfassendes Werk zum Thema Esskultur
von Sallys Books aus Fürth am 15.11.2017

Meine Meinung Dieses Buch fand ich bereits vom Cover her schon interessant. Allein schon der Ballon der aus Bananen besteht ist total cool. Im Buch finden sich wirklich sehr viele Informationen zusammen. Ich bin total begeistert wie intensiv und informell dieses Buch geschrieben ist und muss zugeben, das hätte ich nicht erwa... Meine Meinung Dieses Buch fand ich bereits vom Cover her schon interessant. Allein schon der Ballon der aus Bananen besteht ist total cool. Im Buch finden sich wirklich sehr viele Informationen zusammen. Ich bin total begeistert wie intensiv und informell dieses Buch geschrieben ist und muss zugeben, das hätte ich nicht erwartet. Ich muss aber auch sagen, das dieses Buch eher viel Konzentration erfordert und nicht einfach nebenbei weggelesen werden kann, was völlig okay ist bei so einem Werk. Es wird sich sehr viel auf Literatur (unter anderem Sartre, Kafka ect.) bezogen und die damalige Stellung von Mann und Frau zum Essen. Es gibt viele verschiedene Meinungen, aber auch viele die sich gleichen. So zum Beispiel das der Mann eher der ist, der Fleisch ist, während die Frau eher für süßes gemacht ist. Auch die Entwicklung vom Baby und den Bezug auf die Mutter und das Essen im Erwachsenenalter wird angesprochen und informativ und spannend beschrieben. Allgemein gibt es im Buch sehr viele Nachweißquellen, die angesprochen werden, wovon ich einige bestimmt auch noch lesen werde. Alles in allem war es ein sehr informatives und umfassendes Werk, das ich gerne gelesen habe und mich allgemein sehr viel beschäftigt habe, da mich das Thema sehr interessiert. Autorin Christine Ott studierte Romanistik und Germanistik in Eichstätt und Saint-Étienne und war dann an den Universitäten Heidelberg, Marburg und Harvard tätig. 2009 habilitierte sie sich mit einer Studie über die Bibliophagen. Seit 2011 ist sie Professorin für Italienische und Französische Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Fazit Ein sehr umfassendes Werk zum Thema Essen und Esskultur. Für alle die sich näher mit diesem Thema beschäftigen wollen, ist dieses Werk wohl eines der Besten.


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