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Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Ungekürzte Lesung

»Wovor ich mich fürchte? Dass mein Leben irgendwie egal ist.«

Wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat? Fred glaubt, es zu wissen. Er ist alleinerziehender Vater und hat sich zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen, um seinem Leben mehr Sinn zu geben. Aber Karla, stark, spröde und eigensinnig, arrangiert sich schon selbst mit ihrem bevorstehenden Tod und möchte nur etwas menschliche Nähe – zu ihren Bedingungen. Als Freds Versuch, sie mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, grandios scheitert, ist es nur noch Phil, sein 13-jähriger Sohn, der Karla besuchen darf. Doch dann trifft Hausmeister Klaffki in einer kritischen Situation die richtige Entscheidung – und verhilft Fred zu einer zweiten Chance.

Heikko Deutschmanns Interpretation der Geschichte von Karla und Fred ist berührend, voller Humor und schlicht unwiderstehlich.
Portrait
Pásztor, Susann
Susann Pásztor, 1957 in Soltau geboren, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin.

Deutschmann, Heikko
Heikko Deutschmann, gefeiert als der Mann mit der Stimme, liest mit viel Gefühl und feinem Humor.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Heikko Deutschmann
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 24.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783839815335
Genre Belletristik
Verlag Argon
Auflage 1. Auflage
Spieldauer 450 Minuten
Hörbuch (CD)
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18,29
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Sterbebegleitung der anderen Art mit Figuren, die schnell ans Herz wachsen. Das alles so berührend und zugleich humorvoll, dass ich begeistert bin, dieses Buch gelesen zu haben!!!

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

Frisch geschulter Sterbebegleiter soll seine erste Begleitung im Hospiz durchführen. Diese Rechnung hat er nur ohne Karla gemacht-denn Karla ist halt kein Kapitel...sondern echt!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
82 Bewertungen
Übersicht
65
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1
0
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Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster
von einer Kundin/einem Kunden am 21.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich finde es fantastisch, mit wie viel Feingefühl und Humor Susann Pásztor auf die Themen Tod und Sterbebegleitung eingegangen ist. Ohne auf die Tränendrüse zu drücken oder Bitterkeit. Im Gegenteil, das Buch hat mich mit einem tiefen Glücksgefühl zurückgelassen. Eine berührende Geschichte über das Geschenk des Lebens und die wun... Ich finde es fantastisch, mit wie viel Feingefühl und Humor Susann Pásztor auf die Themen Tod und Sterbebegleitung eingegangen ist. Ohne auf die Tränendrüse zu drücken oder Bitterkeit. Im Gegenteil, das Buch hat mich mit einem tiefen Glücksgefühl zurückgelassen. Eine berührende Geschichte über das Geschenk des Lebens und die wunderschöne Entwicklung einer Vater-Sohn-Beziehung. 5 Sterne

Kein Stück pathetisch!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.04.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Karla ist eine einsame Frau. Von Schmerzen stark geplagt regelt sie ihren Nachlass. Eine große Hilfe ist ihr da Freds Sohn. Diese herzerwärmende Geschichte wurde von einer Frau geschrieben, die Ahnung von der Thematik hat. Sie beschreibt die Ängste und Unsicherheiten, die fast jeden Anfänger in der Sterbebegleitung plagen. Fre... Karla ist eine einsame Frau. Von Schmerzen stark geplagt regelt sie ihren Nachlass. Eine große Hilfe ist ihr da Freds Sohn. Diese herzerwärmende Geschichte wurde von einer Frau geschrieben, die Ahnung von der Thematik hat. Sie beschreibt die Ängste und Unsicherheiten, die fast jeden Anfänger in der Sterbebegleitung plagen. Fred kommt sehr sympathisch und menschlich rüber. Interessant fand ich, dass er seinen Sohn Phil mit in die Begleitung involviert hatte. Denn, genau dieser Junge tat der schwerkranken Karla gut. Seine authentische und jugendliche Art, hatte die ältere Dame des öfteren aus der Reserve gelockt. Er brachte sie zum Lachen. Ale er ihr einen Rapp vortrug, war Klara nicht die Einzige, die ein Schmunzeln auf den Lippen hatte. Besonders gut gefiel mir, dass die Protagonisten nicht weichgezeichnet wurden. Mit allen Ecken und Kanten wurden sie beschrieben. Es handelt sich hier um kein Märchen, indem man jemanden die Hand hält, und die lieben Engelein kommen angeflogen. Vielmehr werden Ängste und Probleme beschrieben, die bei einer Begleitung auftreten können. Fred musste vor allen Dingen lernen, wie weit er sich in privaten Dingen einmischen darf. Musste lernen zu akzeptieren, dass manche Unstimmigkeiten nicht aus dem Weg geräumt werden können. Vor allen Dingen, dass man nicht über den Kopf eines schwerkranken Menschen Entscheidungen treffen kann und darf. Seien sie auch noch so gut gemeint.

anders als erwartet
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwerin am 19.02.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

ein fesselndes Buch mit Blickweisen zum Thema Sterben; angesprochen werden Empfindungen, Krisen aber auch das Reifen der Begleiter und der Betroffenen im Sterbe(begleit)prozess, welcher hier zum Alltag für die Akteure gehört; die Beteiligten werden dem Leser zunehmend sympatischer - man geht hinein in die Handlung, denkt nach...... ein fesselndes Buch mit Blickweisen zum Thema Sterben; angesprochen werden Empfindungen, Krisen aber auch das Reifen der Begleiter und der Betroffenen im Sterbe(begleit)prozess, welcher hier zum Alltag für die Akteure gehört; die Beteiligten werden dem Leser zunehmend sympatischer - man geht hinein in die Handlung, denkt nach...; Sterben ist ein Lebensthema und die Auseinandersetzung im Buch ist -meines Erachtens nach- gut gelungen; eine gut verständliche Sprache macht das Buch für eine breite Öffentlichkeit lesbar und kann Hilfestellung für beide Seiten (Betroffene und Helfer) sein