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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

»Warum isst du nicht mehr, April?«

April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat.
Rezension
Eine tragische Geschichte, wunderbar und leicht erzählt: voller Poesie und Wärme! MDR FIGARINO Webradio, 24. März 2015
Portrait
Lilly Lindner hat keine Ahnung von Teilchenphysik und bipolaren Zwischenströmungen. Sie weiß auch nicht, wie viel Wasser man in einen Teich kippen muss, um einen See zu erhalten; aber wie man Bücher schreibt – das weiß sie. Ihr Debüt ›Splitterfasernackt‹ stand monatelang auf der Bestsellerliste.Literaturpreise:›Was fehlt, wenn ich verschwunden bin‹:- Favorit der Leipziger Jugend Jury 2016
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 23.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7335-0040-5
Verlag Fischer Kinder- und Jugendtaschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,3/3,2 cm
Gewicht 352 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 8098
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Marlene Schurt, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Wie es ist, die eigene Schwester nicht retten zu können und der Versuch mit dem Loch in der Brust umzugehen...

V. Harings, Thalia-Buchhandlung

Ein sehr berührendes und trauriges Buch über ein schwieriges Thema aus der Sicht der neunjährigen Schwester die nicht verstehen kann was mit der Familie passiert ist.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
98 Bewertungen
Übersicht
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Ein literarisches Meisterwerk
von einer Kundin/einem Kunden am 05.09.2018

In diesem Buch geht es um die Geschichte von April und Phoebe. Sie sind Schwestern, doch April kann nicht bei ihrer kleinen Schwester Phoebe sein, da sie an Magersucht erkrankt ist und in eine Klinik eingewiesen wurde. Daraufhin beginnt Phoebe Briefe an April zu schreiben, welche allerdings nicht beantwortet werden. Doch die Kle... In diesem Buch geht es um die Geschichte von April und Phoebe. Sie sind Schwestern, doch April kann nicht bei ihrer kleinen Schwester Phoebe sein, da sie an Magersucht erkrankt ist und in eine Klinik eingewiesen wurde. Daraufhin beginnt Phoebe Briefe an April zu schreiben, welche allerdings nicht beantwortet werden. Doch die Kleine gibt nicht auf! Und daraus besteht das Buch auch: Aus unzähligen Briefen mit wortgewaltigen und gefühlvollen Worten voller Schmerz und Leid. Einmal aus der Sicht von Phoebe und ab der Mitte aus der Sicht von April. Wie erleben die Geschichte also aus der Sicht der Angehörigen und aus der Sicht der Betroffenen. Phoebe ist eine hochbegabte 9-jährige und mit ihrem Verstand und ihrem Wissensdurst macht sie ihre Eltern ganz verrückt. Doch nur April kann sie verstehen. Phoebe vergöttert April und möchte so sein wie sie, aber nicht so krank. Die 9-jährige merkt, dass etwas nicht in Ordnung ist, weiß aber auch nicht wirklich, was mit ihrer großen 16-jährigen Schwester los ist und was es mit ihrer bösen Freundin Ana (Anorexia nervosa = Magersucht) auf sich hat. Mehr möchte ich nicht verraten. Denn mein Leben besteht aus Worten. Aus Worten für dich, April. Das ist alles, was ich noch habe. - Phoebe Lilly Lindner konnte mich mit ihrem poetischen Schreibstil sofort begeistern. Ihre Gedanken sind einfach so leicht und doch so schwer. Ich habe überhaupt keine Worte dafür. Man fliegt nur so durch die Seiten und will einfach mehr von dieser Geschichte, den Charakteren und den unglaublich toll ausgewählten Worten. Ich bin immer noch hin und weg. Sobald ich mit jemandem über die Geschichte sprechen möchte reagiert mein Körper direkt mit Gänsehaut und Tränen. Seit langer Zeit hat mich eine Geschichte nicht mehr so sehr berührt wie diese. Sie zeigt uns wie wichtig es ist einander zuzuhören und auf andere zu achten und einzugehen. Ich kenne (zum Glück?) niemanden der an Magersucht erkrankt ist, aber dennoch habe ich nun ein Gefühl dafür bekommen. So verloren sind wir. Ohne dich. In deinem Raum. - Phoebe Nachdem ich nun auch etwas über Lilly Lindner recherchiert habe und sie selbst an Magersucht erkrankt ist, bin ich noch mitgenommener, als ich es sowieso schon bin. Mir fehlen einfach die Worte um auszudrücken, wie wunderbar ich dieses Buch finde. Fazit Eine Geschichte über die Macht der Worte! Die Geschichte zeigt wie wichtig es ist miteinander zu reden und aufmerksam zu sein. Eine ganz große Leseempfehlung! Nichts für zartbesaitete, da es doch sehr "real" und heftig zugeht. Ein literarisches Meisterwerk! Erhältlich im Buchhandel eures Vertrauens oder direkt beim Verlag. Eure Neni ♥

Es wird immer wieder Frühling!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.08.2018

April hat ihre Stimme verloren sie redet seit Jahren nicht mehr mit ihren Eltern weil diese ihr nie zugehört haben sie nicht verstanden haben. Die einzige mit der sie redet ist ihre kleine Schwester Pheobe. Eines Tages kommt April nicht mehr nachhause weil sie in eine Klinik musste da April krank ist. Pheobe versteht die Welt ... April hat ihre Stimme verloren sie redet seit Jahren nicht mehr mit ihren Eltern weil diese ihr nie zugehört haben sie nicht verstanden haben. Die einzige mit der sie redet ist ihre kleine Schwester Pheobe. Eines Tages kommt April nicht mehr nachhause weil sie in eine Klinik musste da April krank ist. Pheobe versteht die Welt nicht mehr sie hat noch tausende Fragen an ihre große Schwester. Sie fängt an ihrer großen Schwester Briefe zu schreiben, leider bekommt sie nie Antwort von ihr aber Pheobe gibt trotzdem nicht auf. Dieses Buch konnte ich wieder nicht aus der Hand legen. Lilly Lindners Worte sind so Wortgewandt und Wunderschön. Sie kann die schlimmsten Erlebnisse so schon einpacken das man einfach nicht aufhören kann.

von Catharina aus Essen am 27.04.2018
Bewertet: anderes Format

Dieses Buch bleibt einem definitiv noch lange im Gedächtnis! Ein bewegender Briefroman, über ein ernstes Thema die Magersucht.