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Die Dame mit dem blauen Koffer

Roman

(17)
Französisch charmant und mit dem richtigen Gespür für Tragik, Komik und zauberhafte Figuren verknüpft Valérie Perrin die Geschichte einer großen Liebe während des Zweiten Weltkriegs mit dem tragischen Familiengeheimnis einer jungen Frau. Ein berührender und warmherziger Roman über Erinnerungen und Familiengeheimnisse - generationenübergreifend erzählt durch die witzige und erfrischend junge Erzählerin Justine, die, seit sie sich erinnern kann, bei ihren Großeltern lebt. Ihre Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
Die quirlige und lebenshungrige Justine arbeitet als Altenpflegerin in einem Seniorenheim. Besonders rührend kümmert sie sich dabei um die 90jährige Hélène, die sich die meiste Zeit mit einem blauen Koffer am Strand, irgendwo im Süden Frankreichs, wähnt. Dort glaubt sie, von ihrem geliebten Mann Lucien erwartet zu werden.
Peu à peu erzählt sie der 21jährigen Justine die bewegende Geschichte ihrer großen Liebe, die während des Zweiten Weltkriegs nicht nur Verzweiflung und Verrat überdauern musste. Dadurch inspiriert begibt sich Justine schließlich selbst auf Spurensuche und kommt dem tragischen Geheimnis hinter dem Autounfall und Tod ihrer Eltern auf die Spur.
Rezension
"Valérie Perrin hat eine generationsübergreifende Geschichte geschriben, in der sich Tragik und Komik die Waage halten. [...] Ein eindrucksvolles Buchdebüt." Siegener Zeitung, 16.08.2017
Portrait
Perrin, Valérie
Valérie Perrin ist Fotografin und Drehbuchautorin. Sie lebt und arbeitet mit Regisseur Claude Lelouch. "Die Dame mit dem blauen Koffer" ist ihr erster Roman. Die Geschichte ihrer eigenen Großeltern diente in mancherlei Hinsicht als Inspiration für diesen Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 03.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-65405-7
Verlag Knaur HC
Maße (L/B/H) 20,8/13,1/3 cm
Gewicht 440 g
Originaltitel Les oubliés du dimanche
Übersetzer Elsbeth Ranke
Verkaufsrang 76.584
Buch (gebundene Ausgabe)
18,00
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Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Ein Buch über die Liebe. Gelebte, verlorene, ersehnte und verbotene Liebe, die die Zeit überdauert, Kriege übersteht und sich gegen Konventionen stellt. Berührend schön. Ein Buch über die Liebe. Gelebte, verlorene, ersehnte und verbotene Liebe, die die Zeit überdauert, Kriege übersteht und sich gegen Konventionen stellt. Berührend schön.

„Magie alter Geschichten“

Simone Balke, Thalia-Buchhandlung Meißen

Justine-von Beruf Altenpflegerin ist fasziniert von Erzählungen aus der Vergangenheit. Besonders die Geschichte der 90-jährigen Helene, der "Dame mit dem blauen Koffer", die immer denkt sie ist am Strand, hat es ihr angetan. Beflügelt von Helenes Geschichte, stellt sie Nachforschungen zum tragischen Tod ihrer Eltern an und stößt dabei auf ein Geheimnis. Ein sehr spannendes, emotionales und trotzdem fröhliches Buch. Unbedingt lesen! Justine-von Beruf Altenpflegerin ist fasziniert von Erzählungen aus der Vergangenheit. Besonders die Geschichte der 90-jährigen Helene, der "Dame mit dem blauen Koffer", die immer denkt sie ist am Strand, hat es ihr angetan. Beflügelt von Helenes Geschichte, stellt sie Nachforschungen zum tragischen Tod ihrer Eltern an und stößt dabei auf ein Geheimnis. Ein sehr spannendes, emotionales und trotzdem fröhliches Buch. Unbedingt lesen!

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Eine ganz zauberhafte Geschichte, leichtfüßig und mit leisem Witz erzählt, dabei tiefsinnig und warmherzig. Der Autorin gelingt es, den Leser zu rühren, ohne rührselig zu werden. Eine ganz zauberhafte Geschichte, leichtfüßig und mit leisem Witz erzählt, dabei tiefsinnig und warmherzig. Der Autorin gelingt es, den Leser zu rühren, ohne rührselig zu werden.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Ein Buch über und für starke Frauen, dass gerne auch Männer lesen dürfen!
Sollte dieses buch verfilmt werden - mein Platz im Kino ist schon reserviert; ganz großes Kopfkino!
Ein Buch über und für starke Frauen, dass gerne auch Männer lesen dürfen!
Sollte dieses buch verfilmt werden - mein Platz im Kino ist schon reserviert; ganz großes Kopfkino!

„Geheimnis der Vergangenheit “

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein erstaunliches Debüt!
Einfühlsam erzählt die Autorin aus dem Leben der jungen Justine, die man sofort ins Herz schließt. Nie hatte diese die Ursachen des Autounfalls, bei dem ihre Eltern ums Leben kamen, hinterfragt. Inspiriert durch die bewegenden Erzählungen aus der Vergangenheit der inzwischen über 90ig-jährigen Hélène, der „Dame mit dem blauen Koffer“, macht sie sich auf die Suche nach ihrem Leben und dem ihrer Familie. Unverhofft stößt sie bei ihren Nachforschungen auf erschreckende Familiengeheimnisse. Ein bewegender, tragischer und zugleich warmherziger, humorvoller Roman um das Schicksal einer jungen Frau, das zu Herzen geht.
Lassen Sie sich auf diese französisch charmante, angenehm leicht erzählte Geschichte ein: Justine's Schicksal wird noch eine Zeit lang in Ihrem Kopf bleiben und sie immer wieder zum Schmunzeln bringen.
Ein erstaunliches Debüt!
Einfühlsam erzählt die Autorin aus dem Leben der jungen Justine, die man sofort ins Herz schließt. Nie hatte diese die Ursachen des Autounfalls, bei dem ihre Eltern ums Leben kamen, hinterfragt. Inspiriert durch die bewegenden Erzählungen aus der Vergangenheit der inzwischen über 90ig-jährigen Hélène, der „Dame mit dem blauen Koffer“, macht sie sich auf die Suche nach ihrem Leben und dem ihrer Familie. Unverhofft stößt sie bei ihren Nachforschungen auf erschreckende Familiengeheimnisse. Ein bewegender, tragischer und zugleich warmherziger, humorvoller Roman um das Schicksal einer jungen Frau, das zu Herzen geht.
Lassen Sie sich auf diese französisch charmante, angenehm leicht erzählte Geschichte ein: Justine's Schicksal wird noch eine Zeit lang in Ihrem Kopf bleiben und sie immer wieder zum Schmunzeln bringen.

Wilma Krönke, Thalia-Buchhandlung Aurich

Ein wunderbarer Roman über Familiengeheimnisse und eine große Liebe in den 40er Jahren.
Ein Buch, welches einen nicht mehr loslässt. Spannend und berührend bis zum Schluss.
Ein wunderbarer Roman über Familiengeheimnisse und eine große Liebe in den 40er Jahren.
Ein Buch, welches einen nicht mehr loslässt. Spannend und berührend bis zum Schluss.

„Liebe und Schuld“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Als Altenpflegerin hört sich Justine die Geschichten ihrer Patienten an, die besser als jedes Buch sind. Dabei stößt sie auf eine Liebesgeschichte, die ganz außergewöhnlich ist. Für alle, die tragische Liebesgeschichten mögen! Als Altenpflegerin hört sich Justine die Geschichten ihrer Patienten an, die besser als jedes Buch sind. Dabei stößt sie auf eine Liebesgeschichte, die ganz außergewöhnlich ist. Für alle, die tragische Liebesgeschichten mögen!

Eva-Regina Richter, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Es ist eine Geschichte, die das Leben vieler Personen auf den Kopf stellt. Die nachdenklich stimmt, aber auch voller Lebensfreude steckt. Gehört in jeden Urlaubskoffer. Es ist eine Geschichte, die das Leben vieler Personen auf den Kopf stellt. Die nachdenklich stimmt, aber auch voller Lebensfreude steckt. Gehört in jeden Urlaubskoffer.

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite berührt und in den Bann gezogen. Eine Geschichte, die bewegt und beeindruckt, sensibel erzählt. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite berührt und in den Bann gezogen. Eine Geschichte, die bewegt und beeindruckt, sensibel erzählt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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0
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von einer Kundin/einem Kunden aus Kleve am 26.07.2017
Bewertet: anderes Format

Justine sucht in ihrem Leben nach Liebe und Halt. Im Altenheim lernt sie Hélène und ihre bewegende Geschichte kennen und erfährt dabei auch viel über ihre eigene Familie.

Die Dame am Strand
von Gisela Simak aus Landshut am 07.06.2017

Inhalt Justine ist eine junge Frau, die ein sehr großes Herz für alte Menschen hat. Der Beruf Altenpflegehelferin ist ihr auf den Leib gewachsen. Einen besonders guten Draht hat sie zu der 90 jährigen Héléne. Die demente Dame lebt in ihrer eigenen Welt. An einem Strand im Süden Frankreichs, fühlt sie... Inhalt Justine ist eine junge Frau, die ein sehr großes Herz für alte Menschen hat. Der Beruf Altenpflegehelferin ist ihr auf den Leib gewachsen. Einen besonders guten Draht hat sie zu der 90 jährigen Héléne. Die demente Dame lebt in ihrer eigenen Welt. An einem Strand im Süden Frankreichs, fühlt sie sich wohl und erzählt Justine ihre Geschichte. Hélénes Enkel kommt oft zu Besuch. Er liest seiner Oma aus einem Buch vor. Justine ist von dem schönen Mann begeistert. Er bitte Justine, die Erzählungen seiner Oma in ein Heft zu schreiben. Justine freut sich jeden Tag auf die Geschichten der alten Dame. Sie kommt auch ihrer eigenen Vergangenheit auf die Spur. Meine Meinung Wir haben ja alle irgendwie einen Ekel vor Altenheimen. Wir verbinden es mit Krankheit, Langeweile und der letzten Station. So muss es aber nicht sein. Justine lässt uns an ihrem Alltag im "Haus Hortensie" teilhaben. Sie hat für die alten Menschen ein großes Herz. Man wünscht sich beim Lesen, es möge mehr solche Pflegerinnen geben. Sehr wohl kommt auch in dieser Geschichte zum Ausdruck, wie viel Stress dieser Beruf mit sich bringt. Besonders gut hat mir gefallen, wie die alten Leutchen jeden Morgen begrüßt werden. Mit sehr viel Humor und Liebe geht man auf die Heiminsassen ein. Justine ist eine junge Frau, die privat ihren Weg noch nicht gefunden hat. Ihre Eltern hat sie als kleines Mädchen verloren. Bei ihren Großeltern hat sie mit ihrem Bruder ein neues Zuhause gefunden. Trotzdem fehlen ihr die Eltern. Sie möchte gerne mehr über dern Unfall wissen. Ihr Vater und sein Zwillingsbruder, waren zusammen mit ihren Frauen bei Glatteis mit dem Auto unterwegs. Sie prallten gegen einen Baum. Jules ist eigentlich gar nicht Justines Bruder. Er ist ihr Cousin. Wie Geschwister sind sie jedoch aufgewachsen. Justines großes Herz zeigt sich auch an ihrem Verhalten Jules gegenüber. Sie bringt ein sehr großes Opfer. Für Justine ist es wie Urlaub, wenn sie den Geschichten von Héléne lauscht. Sie erzählt von einer großen Liebe und den Kriegswirren der damaligen Zeit. Wir lernen Héléne als junges Mädchen kennen. Das fand ich besonders interessant. Ich höre auch gerne Geschichten von alten Menschen. Mich faszinieren die Erlebnisse, die diese hatten. Man wird sich bewusst, dass alte, faltige, demente und gebrechliche Menschen, nicht anders lebten als wir jetzt. Natürlich in einer anderen Zeit und unter anderen Voraussetzungen. Lucien war die große Liebe von Héléne. Er war ihr Beinahe-Mann. Er hat ihr die Blindenschrift beigebracht. Héléne konnte das Lesen in der Schule nicht lernen. Sie schaffte es einfach nicht. Sie war deswegen sehr verzweifelt. Als Justine den 1. Tag mit Héléne allein, wird sie von ihr gefragt: >>Soll ich dir von Lucien erzählen?>Ja.>Dann komm. Leg dein Ohr an meinen Mund.<< Und ich hörte, was man in einer Muschel hört: das, was man hören möchte. (Seite 95) Mein Fazit Mir haben die Erzählungen von Héléne besonders gut gefallen. Sie beginnen mit Luciens Geburt am 25. November 1911 in Milly. Stück für Stück erfährt man Hélénes Geheimnisse. Wir begleiten ihr Leben bis zum Haus Hortensie. Der Schreibstil ist flüssig. Die Protagonisten gut gezeichnet. Man spürt den französischen Charme zwischen den Zeilen. Geheimnisvolle Anrufe im Haus Hortensie und Familiengeheimnisse, hauchen der charmanten Geschichte Spannung ein. Man erlebt den Alltag in einem Pflegeheim. Wir lernen die Schicksale mehrerer Generationen kennen. Justine erfährt viel über ihre eigene Familie. Sie kommt einem tragischen Ereignis auf die Spur. Liebevoll und mit viel Humor werden uns verschiedene Generationen nahe gebracht. Besonders gefreut hat mich, die Bekanntschaft mit Héléne und Justine zu machen. Beide konnte ich mir bildlich vorstellen. Beide werde ich nicht mehr vergessen. Valérie Perrin hat einen wunderschönen Schreibstil. Mit viel Witz bringt sie uns den Alltag in einem Altenheim näher. Und ganz ehrlich, der muss nicht immer schlecht sein. Es gibt sie ... die Pflegerinnen, die ihren Beruf gerne ausüben. Mit Liebe zum alten Menschen. Besonders erstaunt war ich darüber, dass man auch ge-nicht-heiratet werden kann. Ob mir das Ende gefallen hat? Ja. Es kommt immer alles, wie es kommen muss. "Die Dame mit dem blauen Koffer" sollte in keinem Bücherregal fehlen. Danke Valérie Perrin

Eine interessante Reise nach Frankreich
von zauberblume am 19.05.2017

"Die Dame mit dem blauen Koffer" ist der gelungene Debütroman der französischen Autorin Valérie Perrin. Außerdem ist die Autorin Fotografin und Drehbuchautorin. Mit diesem Buch ist ihr ein ganz besonderes Werk gelungen. Wir lernen wunderbare Protagonisten kennen. Da ist die 21jährige Justine, eine lebhafte junge Frau, die ihren Beruf... "Die Dame mit dem blauen Koffer" ist der gelungene Debütroman der französischen Autorin Valérie Perrin. Außerdem ist die Autorin Fotografin und Drehbuchautorin. Mit diesem Buch ist ihr ein ganz besonderes Werk gelungen. Wir lernen wunderbare Protagonisten kennen. Da ist die 21jährige Justine, eine lebhafte junge Frau, die ihren Beruf als Alternpflegerin in dem Seniorenheim Haus Hortensie liebt. Sie hat eine ganz besondere Beziehung zu den alten Menschen. Aufgewachsen ist Justine bei ihren Großeltern zusammen mit ihrem Cousin. Denn Justine und Jules haben ihre Eltern auf tragische Weise verloren als sie noch Kinder waren. Die Großeltern haben ihr bestes gegeben, um die beiden zu anständigen Menschen zu erziehen. Und das ist ihnen mehr als gelungen. Im Altenheim kümmmert sich Justine besonders rührend um die 90jährige Hélène, die in einer anderen Welt lebt und Justine ihre Geschichte erzählt. Diese handelt von ihren großen Liebe zu Lucien während des zweiten Weltkrieges. Diese Liebe war nicht immer einfach. Doch Héléne erinnert sich gerne an diese Zeit in Südfrankreich am Meer. Diese Geschichte hat mich von Anfang an berührt und der Schreibstil der Autorin ist für mich etwas besonderes. Justine erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht und abwechselnd dürfen wir auch in die Vergangenheit eintauchen. Diese wird von Justine in einem blauen Heft festgehalten. Man spürt beim Lesen mit welcher Begeisterung Justine ihrer Arbeit nachgeht. Und der Schlagabtausch, den sie sich mit den älternen Menschen liefert, veranlasst mich auch zum Schmunzeln. Tief berührt hat mich auch die Geschichte von Héléne, man taucht in eine andere Welt und in eine andere Zeit ein. Besonders tragisch fand ich jedoch das Familiengeheimnis, das Justine und Jules umgibt. Da hatte ich doch richtiges Gänsehautfeeling. Eine ganze besondere Geschichte, bei der viele Emotionen ans Tageslicht kommen. Ein wunderbares Erstlingswerk, das ich von der ersten bis zur letzten Seite wirklich sehr genossen habe. Das mich nachdenklich stimmt. Ich habe mit diesem warmherzigen Buch wunderbare Lesestunden verbracht. Das gelungene Cover ist ein echter Hingucker. Gerne vergebe ich 5 Sterne.