Die letzten Tage der Nacht

Gekürzte Ausgabe, Lesung

(52)
"Eine geniale Reise in die Vergangenheit" The Washington Post

New York, 1888. Thomas Edison hat mit seiner bahnbrechenden Erfindung der Glühbirne ein Wunder gewirkt. Die Elektrizität ist geboren, die dunklen Tage der Menschheit sind Vergangenheit. Nur eine Sache steht Edison und seinem Monopol im Weg, sein Konkurrent George Westinghouse. Zwischen den beiden Männern entbrennt ein juristischer Kampf, es geht um die Milliarden-Dollar-Frage: Wer hat die Glühbirne wirklich erfunden? Und wer hat also die Macht, ein ganzes Land zu elektrifizieren?

Der NEW YORK TIMES-Bestseller jetzt auf deutsch und als Hörbuch!

Graham Moore, der für sein Drehbuch für den Film "Imitation Game" mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, ist mit "Die letzten Tage der Nacht" ein packender historischer Roman gelungen, der auf wahren Ereignissen beruht.
Portrait
David Nathan, die deutsche Stimme von Christian Bale, Johnny Depp und Leonardo Di Caprio, gehört zu den besten Sprechern Deutschlands. Als Hörbuchsprecher ist er Spezialist für Horror und Spannung.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher David Nathan
Anzahl 6
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 16.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783785754849
Genre Belletristik
Verlag Lübbe Audio
Originaltitel The Last Days of Night
Auflage 1. Auflage 2017
Spieldauer 422 Minuten
Hörbuch (CD)
15,99
bisher 17,99

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Packender historischer Roman um die großen Erfinder Edison, Tesla und Westinghouse und den erbitterten "Stromkrieg" Ende des 19. Jhds. Eindrucksvoll zu lesen und gut recherchiert! Packender historischer Roman um die großen Erfinder Edison, Tesla und Westinghouse und den erbitterten "Stromkrieg" Ende des 19. Jhds. Eindrucksvoll zu lesen und gut recherchiert!

„Der Stromkrieg Ende des 19. Jahrhunderts, wer wird als Gewinner aus dem Streit hervorgehen?“

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Eingebettet wird der absolut faszinierend geschriebene Roman in ein Stück Zeitgeschichte zum Ende des 19. Jahrhunderts. Es geht um den wohl größten Patentrechtsstreit unsere Geschichte zwischen den beiden Erfindern Thomas Alva Edison und George Westinghouse. Edison setzte auf Gleichstrom während Westinghouse sich für Wechselstrom ausspricht. Beide wollen die USA mit Strom versorgen. Die Geschichte liest sich so spannende wie ein Thriller. Und obwohl es um Wissenschaft und Technik geht, ist alles völlig verständlich, da aus der Sicht des Anwaltes Paul Cravath erzählt wird, der dieser Thematik ebenso wie der Leser unerfahren gegenüber steht. Besonders spitze finde ich, dass der Autor in seinen Nachbemerkungen am Ende des Buches genau die Stellen nennt, in der Historie und Fiktion auseinandergehen. Eingebettet wird der absolut faszinierend geschriebene Roman in ein Stück Zeitgeschichte zum Ende des 19. Jahrhunderts. Es geht um den wohl größten Patentrechtsstreit unsere Geschichte zwischen den beiden Erfindern Thomas Alva Edison und George Westinghouse. Edison setzte auf Gleichstrom während Westinghouse sich für Wechselstrom ausspricht. Beide wollen die USA mit Strom versorgen. Die Geschichte liest sich so spannende wie ein Thriller. Und obwohl es um Wissenschaft und Technik geht, ist alles völlig verständlich, da aus der Sicht des Anwaltes Paul Cravath erzählt wird, der dieser Thematik ebenso wie der Leser unerfahren gegenüber steht. Besonders spitze finde ich, dass der Autor in seinen Nachbemerkungen am Ende des Buches genau die Stellen nennt, in der Historie und Fiktion auseinandergehen.

Dr. Katrin Rudolphi, Thalia-Buchhandlung Stade

Gnadenlos spannender historischer Roman um die Frage, wer denn nun wirklich die Glühbirne erfunden hat - erzählt aus der Sicht des jungen Anwalts, der Edison vor Gericht zerrt! Gnadenlos spannender historischer Roman um die Frage, wer denn nun wirklich die Glühbirne erfunden hat - erzählt aus der Sicht des jungen Anwalts, der Edison vor Gericht zerrt!

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Eine packende Geschichte mit wahrem historischen Hintergrund. Elektrizität und Beleuchtung wird die Welt rasant weiterentwickeln. Werden Sie auch zum Beobachter des Geschehens. Eine packende Geschichte mit wahrem historischen Hintergrund. Elektrizität und Beleuchtung wird die Welt rasant weiterentwickeln. Werden Sie auch zum Beobachter des Geschehens.

„Wer erfand die Glühbirne?“

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Essen

Ihre Erfindung war ein Meilenstein der Menschheitsgeschichte, unsere moderne Welt wäre ohne sie unmöglich vorstellbar. In diesem Buch gerät ein junger Anwalt in den Patentkrieg zwischen Thomas Edison und George Westinghouse.
Basierend auf wahren Ereignissen dieses erbitterten Kampfes zweier Genies hat Graham Moore einen der außergewöhnlichsten und interessantesten Historischen Romane geschrieben, die ich bisher gelesen habe.
Ihre Erfindung war ein Meilenstein der Menschheitsgeschichte, unsere moderne Welt wäre ohne sie unmöglich vorstellbar. In diesem Buch gerät ein junger Anwalt in den Patentkrieg zwischen Thomas Edison und George Westinghouse.
Basierend auf wahren Ereignissen dieses erbitterten Kampfes zweier Genies hat Graham Moore einen der außergewöhnlichsten und interessantesten Historischen Romane geschrieben, die ich bisher gelesen habe.

Hanna Rink, Thalia-Buchhandlung Sulzbach (Taunus)

Ein Roman über den wohl größten Patentkrieg in der Geschichte. Die ausdrucksstarke Sprache und die Nähe zur historischen Wirklichkeit machen diese Geschichte zu einem Lese-Muss! Ein Roman über den wohl größten Patentkrieg in der Geschichte. Die ausdrucksstarke Sprache und die Nähe zur historischen Wirklichkeit machen diese Geschichte zu einem Lese-Muss!

Mechthild Stephani, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Hervorragender historischer Thriller über die Erfindung der Glühbirne. Ein packender Roman über den Einzug der Elektrizität und die Macht damit Millionen von Dollars zu verdienen. Hervorragender historischer Thriller über die Erfindung der Glühbirne. Ein packender Roman über den Einzug der Elektrizität und die Macht damit Millionen von Dollars zu verdienen.

Rolf Münker, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Gut zu lesender Roman mit eigensinnigen Charakteren aus der Welt der Erfinder und Visionäre.
Brilliant erzählt aus der Sicht eines jungen Anwalts, der versucht die Gegner zu einen.
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Brilliant erzählt aus der Sicht eines jungen Anwalts, der versucht die Gegner zu einen.

„Der Krieg unter Erfindern!“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Der junge Anwalt Paul Cravath steht im größten Patentkrieg aller Zeiten an vorderster Front und sein Gegner ist kein geringerer als Thomas Edison! Es geht um eine der wichtigsten Erfindungen überhaupt, nämlich die Glühbirne und damit verbunden, um die Macht, das gesamte Land zu elektrifizieren. Edison ist ein sehr verschlagener Gegner, ausgestattet mit finanziellen Mitteln, Spionen, gekauften Journalisten und allem, was man braucht, um zu siegen. Doch mit einem hat Edison nicht gerechnet: Dem absoluten Willen von Paul Cravath, diesen Krieg zu gewinnen!

Was Graham Moore mit "Die letzten Tage der Nacht" zu Papier gebracht hat, kann ich nur als absolut großartig bezeichnen! Er hangelt sich an historischen Fakten und der Biografie von Paul Cravath entlang und entwirft zusammen mit seinem erzählerischen Einfallsreichtum einen Roman, der so spannend ist, wie ein Krimi! Die Charaktere sind extrem liebevoll ausgearbeitet und fügen sich mit ihrer realen Biografie nahtlos in die Geschichte, die auf wahren Ereignissen beruht. Auf keiner Seite langweilig oder ermüdend, verfrachtet Moore den Leser ins Jahr 1888 und mitten in den größten Patentkrieg aller Zeiten. Er entfaltet in seinen kurzen Kapiteln und mit seinen knappen Sätzen eine erzählerische Wucht, dass der Leser nicht standhalten kann und einfach mitgerissen wird. Man merkt es Moore an, dass er sonst auch Drehbücher schreibt, denn sobald man mit dem Lesen beginnt, spielt sich der passende Film vor dem inneren Auge ab. Ich habe dieses Buch begonnen und wurde schon nach dem ersten Satz gefangen genommen. Ab diesem Punkt konnte ich es kaum noch aus der Hand legen! Moore zeigt, dass Geschichte nicht trocken serviert werden muss, denn wenn man hier und da etwas fiktives einfließen lässt, um es runder zu machen, geht das Ganze ohne anzuecken runter und kann auf ganzer Linie überzeugen. Das ist Unterhaltung auf hohem Niveau und eine perfekte Lektüre für Leser, die gerne gut recherchierte historische Romane lesen und / oder die sich gerne spannend unterhalten lassen! Mehr davon!
Der junge Anwalt Paul Cravath steht im größten Patentkrieg aller Zeiten an vorderster Front und sein Gegner ist kein geringerer als Thomas Edison! Es geht um eine der wichtigsten Erfindungen überhaupt, nämlich die Glühbirne und damit verbunden, um die Macht, das gesamte Land zu elektrifizieren. Edison ist ein sehr verschlagener Gegner, ausgestattet mit finanziellen Mitteln, Spionen, gekauften Journalisten und allem, was man braucht, um zu siegen. Doch mit einem hat Edison nicht gerechnet: Dem absoluten Willen von Paul Cravath, diesen Krieg zu gewinnen!

Was Graham Moore mit "Die letzten Tage der Nacht" zu Papier gebracht hat, kann ich nur als absolut großartig bezeichnen! Er hangelt sich an historischen Fakten und der Biografie von Paul Cravath entlang und entwirft zusammen mit seinem erzählerischen Einfallsreichtum einen Roman, der so spannend ist, wie ein Krimi! Die Charaktere sind extrem liebevoll ausgearbeitet und fügen sich mit ihrer realen Biografie nahtlos in die Geschichte, die auf wahren Ereignissen beruht. Auf keiner Seite langweilig oder ermüdend, verfrachtet Moore den Leser ins Jahr 1888 und mitten in den größten Patentkrieg aller Zeiten. Er entfaltet in seinen kurzen Kapiteln und mit seinen knappen Sätzen eine erzählerische Wucht, dass der Leser nicht standhalten kann und einfach mitgerissen wird. Man merkt es Moore an, dass er sonst auch Drehbücher schreibt, denn sobald man mit dem Lesen beginnt, spielt sich der passende Film vor dem inneren Auge ab. Ich habe dieses Buch begonnen und wurde schon nach dem ersten Satz gefangen genommen. Ab diesem Punkt konnte ich es kaum noch aus der Hand legen! Moore zeigt, dass Geschichte nicht trocken serviert werden muss, denn wenn man hier und da etwas fiktives einfließen lässt, um es runder zu machen, geht das Ganze ohne anzuecken runter und kann auf ganzer Linie überzeugen. Das ist Unterhaltung auf hohem Niveau und eine perfekte Lektüre für Leser, die gerne gut recherchierte historische Romane lesen und / oder die sich gerne spannend unterhalten lassen! Mehr davon!

„Fesselnder Roman den man nicht aus der Hand legen möchte!“

Anke Klos, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Graham Moores erster Roman mit deutscher Veröffentlichung liest sich wie das Drehbuch zu einem Hollywoodfilm! Was wahrscheinlich der Tatsache geschuldet ist das er unter anderem das Oscar prämierte Drehbuch zu "The Imitation Game" geschrieben hat. Wie schon in besagtem Film ist es ihm wieder gelungen historische Ereignisse, geschichtlich korrekt in einen spannenden und mitreißenden Rahmen zu packen. Sollte einem zu Beginn die Story ein wenig trocken erscheinen, wird man schnell eines besseren belehrt. Man taucht mit Leichtigkeit in die Geschichte ein, verliert sich in den fabelhaft ausgearbeiteten Charakteren und ist komplett im New York von 1888 gefangen.

Eine gelungene Mischung aus Historie, Krimi und Wissenschaft die einen so fesselt, dass man das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte.
Graham Moores erster Roman mit deutscher Veröffentlichung liest sich wie das Drehbuch zu einem Hollywoodfilm! Was wahrscheinlich der Tatsache geschuldet ist das er unter anderem das Oscar prämierte Drehbuch zu "The Imitation Game" geschrieben hat. Wie schon in besagtem Film ist es ihm wieder gelungen historische Ereignisse, geschichtlich korrekt in einen spannenden und mitreißenden Rahmen zu packen. Sollte einem zu Beginn die Story ein wenig trocken erscheinen, wird man schnell eines besseren belehrt. Man taucht mit Leichtigkeit in die Geschichte ein, verliert sich in den fabelhaft ausgearbeiteten Charakteren und ist komplett im New York von 1888 gefangen.

Eine gelungene Mischung aus Historie, Krimi und Wissenschaft die einen so fesselt, dass man das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte.

„Eine Geschichte, die einen nicht los läßt“

Marion Sollfrank, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Paul Cravath, ein junger Anwalt in New York erlebt an einem Tag gleich zwei Dinge, die sein Leben beeinflußen.
Zuerst wohnt er einem grausamen Unfall bei, bei dem ein Arbeiter zur Stromfackel wird und am gleichen Abend erhält er ein Telegramm mit folgendem Inhalt: „Ihre Anwesenheit ist umgehend erwünscht. Es gibt viel zu besprechen. Strikt vertraulich“. T. Edison
Ein historischer Roman, der gespickt mit hervorragend recherchierten Fakten ein Lesegenuss sonders gleichen ist. Neben der Geschichte, die einen nicht los lässt, lernt der Leser noch viel über den Siegeszug und Wettstreit der Elektrizität.
Paul Cravath, ein junger Anwalt in New York erlebt an einem Tag gleich zwei Dinge, die sein Leben beeinflußen.
Zuerst wohnt er einem grausamen Unfall bei, bei dem ein Arbeiter zur Stromfackel wird und am gleichen Abend erhält er ein Telegramm mit folgendem Inhalt: „Ihre Anwesenheit ist umgehend erwünscht. Es gibt viel zu besprechen. Strikt vertraulich“. T. Edison
Ein historischer Roman, der gespickt mit hervorragend recherchierten Fakten ein Lesegenuss sonders gleichen ist. Neben der Geschichte, die einen nicht los lässt, lernt der Leser noch viel über den Siegeszug und Wettstreit der Elektrizität.

„Die Erfindung der Glühbirne “

Anika Meinhardt, Thalia-Buchhandlung Einbeck

Was auf den ersten Blick langweilig erscheint, macht diesen Roman im Nachgang zu einem großen Leseerlebnis: Wer hat die Glühbirne - und damit eine große Errungenschaft der zeitgenössischen Zivilisation - erfunden? Spannend und sehr flüssig geschrieben. Ein Lesegenuss! Was auf den ersten Blick langweilig erscheint, macht diesen Roman im Nachgang zu einem großen Leseerlebnis: Wer hat die Glühbirne - und damit eine große Errungenschaft der zeitgenössischen Zivilisation - erfunden? Spannend und sehr flüssig geschrieben. Ein Lesegenuss!

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Wer hat's erfunden? Die Geschichte der Elektrifizierung New Yorks verpackt in einem packenden Roman rund um Freundschaft, Konkurrenz und Verrat. Wer hat's erfunden? Die Geschichte der Elektrifizierung New Yorks verpackt in einem packenden Roman rund um Freundschaft, Konkurrenz und Verrat.

„„Wer hat sie erfunden?““

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Was wären wir ohne technischen Fortschritt und Erfindergeist? In puncto Glühbirne säßen wir buchstäblich im Dunkeln! Ist es heute doch das Normalste einen Schalter zu betätigen und schon ist der Raum hell, so war es Ende des 19. Jahrhunderts eine bahnbrechende Erfindung. Doch wem haben wir dieses Wunder zu verdanken?
Genau hierum streiten Thomas Alva Edison, George Westinghouse und Nikola Tesla im Jahr 1888 in New York in einem erbitterlichen juristischen Kampf um das Patent. Wer gilt als Erfinder der Glühbirne? Von dieser Frage hängen Millionen, wenn nicht gar Milliarden Dollar ebenso ab wie die Beherrschung des immer weiter expandierenden Strommarkts. Westinghouse, Erfinder und Betreiber eines Elektro-Großkonzerns steht kurz vor dem finanziellen Ruin. Darf er die von ihm weiterentwickelte Glühbirne verkaufen, obwohl Edison als ihr Erfinder gilt? Sein Widersacher Edison erhielt am 27. Januar 1880 das Basispatent Nummer 223898, was ihm nicht nur Ansehen, sondern vor allem Reichtum bringt. Wie wird der Kampf ausgehen?
Modern und flüssig wird der Roman aus der Perspektive des jungen ambitionierten Anwalts Paul Cravath erzählt. Paul muss mit allen Mitteln kämpfen und merkt schnell, dass er in einen Sog um Macht und Intrigen gefangen ist. Geschickt werden historische Fakten und Fiktion verknüpft.
Ein wirklich fesselnder historischer Wirtschaftskrimi, mit nachhaltigem Unterhaltungswert – auch für pysikalische Laien.
Was wären wir ohne technischen Fortschritt und Erfindergeist? In puncto Glühbirne säßen wir buchstäblich im Dunkeln! Ist es heute doch das Normalste einen Schalter zu betätigen und schon ist der Raum hell, so war es Ende des 19. Jahrhunderts eine bahnbrechende Erfindung. Doch wem haben wir dieses Wunder zu verdanken?
Genau hierum streiten Thomas Alva Edison, George Westinghouse und Nikola Tesla im Jahr 1888 in New York in einem erbitterlichen juristischen Kampf um das Patent. Wer gilt als Erfinder der Glühbirne? Von dieser Frage hängen Millionen, wenn nicht gar Milliarden Dollar ebenso ab wie die Beherrschung des immer weiter expandierenden Strommarkts. Westinghouse, Erfinder und Betreiber eines Elektro-Großkonzerns steht kurz vor dem finanziellen Ruin. Darf er die von ihm weiterentwickelte Glühbirne verkaufen, obwohl Edison als ihr Erfinder gilt? Sein Widersacher Edison erhielt am 27. Januar 1880 das Basispatent Nummer 223898, was ihm nicht nur Ansehen, sondern vor allem Reichtum bringt. Wie wird der Kampf ausgehen?
Modern und flüssig wird der Roman aus der Perspektive des jungen ambitionierten Anwalts Paul Cravath erzählt. Paul muss mit allen Mitteln kämpfen und merkt schnell, dass er in einen Sog um Macht und Intrigen gefangen ist. Geschickt werden historische Fakten und Fiktion verknüpft.
Ein wirklich fesselnder historischer Wirtschaftskrimi, mit nachhaltigem Unterhaltungswert – auch für pysikalische Laien.

„im Patentkrieg gegen Edison“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein junger Anwalt namens Paul Cravath wird von dem Glühbirnen-Erfinder/Fabrikanten George Westinghouse in den sogenannten „Stromkrieg“ um das Monopol auf die Elektrifizierung der USA verwickelt.Dabei mausert sich der gerade von der Uni gekommene Anfänger buchstäblich zum Patentspezialisten und wird komplett vereinnahmt von der Mammutaufgabe,dem mit allen Wassern gewaschenen und klagefreudigem Thomas Alva Edison nachzuweisen, dass er geschummelt hat bei seinem erfolgreichen Patentantrag auf die Glühbirne.
Autor Gerald Moore bringt uns New York am Ende des 19.Jahrhunderts sachlich und bildhaft vor Augen:
wir begegnen etlichen bekannten Figuren wie dem genialen Nikolai Tesla,Edison natürlich,Alexander Graham Bell,Wirtschaftsmagnaten wie J.P.Morgan und erleben sozusagen hautnah mit, wie sich die Moderne durch den Erfindungsgeist und die (finanzielle) Schlagkraft einiger Männer buchstäblich Bahn bricht.
Der junge Anwalt Cravath muss dabei viele Misserfolge vor Gericht verkraften und letztlich selber einige moralisch nicht einwandfreie Dinge tun,um seinen Mandanten Westinghouse zu unterstützen,der irgendwann kurz vor dem Bankrott steht.
Eingeleitet werden die Kapitel von stimmigen Zitaten z.B.Albert Einsteins,Bill Gates und anderer – auch dank klug eingebauter Erklärungen zu physikalisch-technischen Aspekten erleben wir mit Cravath`s Werdegang ein spannendes Kapitel amerikanischer Wirtschafts- und Wissenschaftsgeschichte - einschließlich kleiner Lovestory der Hauptperson.
Ein junger Anwalt namens Paul Cravath wird von dem Glühbirnen-Erfinder/Fabrikanten George Westinghouse in den sogenannten „Stromkrieg“ um das Monopol auf die Elektrifizierung der USA verwickelt.Dabei mausert sich der gerade von der Uni gekommene Anfänger buchstäblich zum Patentspezialisten und wird komplett vereinnahmt von der Mammutaufgabe,dem mit allen Wassern gewaschenen und klagefreudigem Thomas Alva Edison nachzuweisen, dass er geschummelt hat bei seinem erfolgreichen Patentantrag auf die Glühbirne.
Autor Gerald Moore bringt uns New York am Ende des 19.Jahrhunderts sachlich und bildhaft vor Augen:
wir begegnen etlichen bekannten Figuren wie dem genialen Nikolai Tesla,Edison natürlich,Alexander Graham Bell,Wirtschaftsmagnaten wie J.P.Morgan und erleben sozusagen hautnah mit, wie sich die Moderne durch den Erfindungsgeist und die (finanzielle) Schlagkraft einiger Männer buchstäblich Bahn bricht.
Der junge Anwalt Cravath muss dabei viele Misserfolge vor Gericht verkraften und letztlich selber einige moralisch nicht einwandfreie Dinge tun,um seinen Mandanten Westinghouse zu unterstützen,der irgendwann kurz vor dem Bankrott steht.
Eingeleitet werden die Kapitel von stimmigen Zitaten z.B.Albert Einsteins,Bill Gates und anderer – auch dank klug eingebauter Erklärungen zu physikalisch-technischen Aspekten erleben wir mit Cravath`s Werdegang ein spannendes Kapitel amerikanischer Wirtschafts- und Wissenschaftsgeschichte - einschließlich kleiner Lovestory der Hauptperson.

„Als die Glühbirne die Welt veränderte“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Spannender historischer Roman um Thomas Edison, George Westinghouse und Nikola Tesla, die sich erbittert bekämpft und sogar prozessiert haben um sich Patentrechte zu sichern, vor allem das an der Glühbirne.

Für alle, die gerne gut recherchierte, fundierte Romane lesen.

Ein spannender Einblick in die Seele besessener Wissenschaftler. Habe sogar etwas über Physik gelernt.

Das Hörbuch ist auch hervorragend gelesen.
Spannender historischer Roman um Thomas Edison, George Westinghouse und Nikola Tesla, die sich erbittert bekämpft und sogar prozessiert haben um sich Patentrechte zu sichern, vor allem das an der Glühbirne.

Für alle, die gerne gut recherchierte, fundierte Romane lesen.

Ein spannender Einblick in die Seele besessener Wissenschaftler. Habe sogar etwas über Physik gelernt.

Das Hörbuch ist auch hervorragend gelesen.

Moore lässt Edison, Tesla und Westinghouse zum erbitterten Kampf um die Elektrifizierung des Landes antreten. So spannend wurde noch kein Patentstreit zu Papier gebracht! Moore lässt Edison, Tesla und Westinghouse zum erbitterten Kampf um die Elektrifizierung des Landes antreten. So spannend wurde noch kein Patentstreit zu Papier gebracht!

„Lesenswerter historischer Wirtschaftskrimi“

Michael Kaas, Thalia-Buchhandlung Köln

Der Patentstreit zwischen Edison und Westinghouse um die Erfindung der Glühbirne wird aus der Sicht des jungen Anwalts Paul Cravath geschildert, der sich im Lauf der Handlung vom leicht naiven Landei zum gewieften Großstadtadvokaten mausert.
Eine wichtige Rolle spielt außerdem der genial-verschrobene Tüftler Nikola Tesla, dessen Charakter tragikomische Züge trägt und somit für einige Schmunzler gut ist.
Die den Kapiteln vorangestellten Zitate historischer und aktueller berühmter Zeitgenossen stellen Bezüge zu unserer Gegenwart her.
Lebendige Schilderungen der pulsierenden Metropole New York am Ende des 19. Jahrhunderts runden das Bild ab und die Figur der Broadway-Schönheit Agnes sorgt für den gewissen Glamourfaktor.
Kurzum: ein toller Schmöker!
Der Patentstreit zwischen Edison und Westinghouse um die Erfindung der Glühbirne wird aus der Sicht des jungen Anwalts Paul Cravath geschildert, der sich im Lauf der Handlung vom leicht naiven Landei zum gewieften Großstadtadvokaten mausert.
Eine wichtige Rolle spielt außerdem der genial-verschrobene Tüftler Nikola Tesla, dessen Charakter tragikomische Züge trägt und somit für einige Schmunzler gut ist.
Die den Kapiteln vorangestellten Zitate historischer und aktueller berühmter Zeitgenossen stellen Bezüge zu unserer Gegenwart her.
Lebendige Schilderungen der pulsierenden Metropole New York am Ende des 19. Jahrhunderts runden das Bild ab und die Figur der Broadway-Schönheit Agnes sorgt für den gewissen Glamourfaktor.
Kurzum: ein toller Schmöker!

„Spannend und Wissenschaftsgeschichte zugleich“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Das Buch ist so vieles - Justizkrimi, biografischer Roman, das Portrait dreier ganz unterschiedlicher Männer, die der sogenannte Stromkrieg am Ende des 19. Jahrhunderts eint - als unversöhnliche Gegner. Paul Cravath, ein frischgebackener Anwalt, steckt mittendrin. Mal was anderes! Das Buch ist so vieles - Justizkrimi, biografischer Roman, das Portrait dreier ganz unterschiedlicher Männer, die der sogenannte Stromkrieg am Ende des 19. Jahrhunderts eint - als unversöhnliche Gegner. Paul Cravath, ein frischgebackener Anwalt, steckt mittendrin. Mal was anderes!

„Für Historien-Fans“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein ganz, ganz toller historischer Roman mit zahlreichen Details und unendlich viel Hintergrundwissen - sowohl rein historisch als auch inhaltlich-physikalisch. Von der Intensität her durch aus einem Follett vergleichbar. Ein ganz, ganz toller historischer Roman mit zahlreichen Details und unendlich viel Hintergrundwissen - sowohl rein historisch als auch inhaltlich-physikalisch. Von der Intensität her durch aus einem Follett vergleichbar.

„Edison vs. Westinghouse“

S. Flemming

Die Frage die diesen außerordentlich gelungen Roman beschäftigt lautet keine andere als: Wer hat die Glühbirne erfunden?

Eindrucksvoll erzählt der Autor in seinem zum Teil fiktiven Werk aus der Sicht des noch jungen und unerfahrenen Anwalts Paul Cravaths die Geschichte zweier Männer, die mit ihren Erfindungen in die Geschichte eingegangen sind. Zum einen haben wir da Thomas Edison, der am 16.09.1878 in der New Yorker Sun verkünden ließ, er habe die elektrische Glühfadenlampe erfunden und zum anderen haben wir seinen Mitstreiter George Westinghouse, der alles daran versucht, das Patent für die Glühbirne, von dem er überzeugt ist, dass Edison sie gar nicht urheberrechtlich verdient hätte, den Wettstreit der Wissenschaftler für sich zu behaupten. Zwischen die Fronten geraten, nachdem Paul von Westingham als Anwalt eingestellt wurde, versucht er mit allem Mitteln sich nicht nur als Anwalt zu behaupten, sondern auch Westinghams Behauptungen, derjenige zu sein, der die Glühbirne vor Edison erfunden hätte, zu belegen. Dass er dabei jedoch auch einem anderen Genie über den Weg läuft, macht dieses Buch nur umso spannender. Denn dieser jemand ist kein geringerer als der serbische Wissenschaftler Nikola Tesla höchstpersönlich.
Und während einen dieses Buch nicht nur alles Vergessene oder Verdrängte aus dem Physikunterricht über die Elektrizitätslehre auffrischen lässt, so lässt dieser Roman einen nicht mehr so schnell wieder los.

Unglaublich detailliert, ohne im Geringsten dröge zu erscheinen, saugt man automatisch Wort für Wort auf, während man im Grunde gar nicht mehr am liebsten aufhören würde zu lesen. Die verständliche Sprache und die unglaublich flüssige Erzählweise des Autors nimmt einen regelrecht gefangen, sodass ich dieses Buch wahrlich jedem guten Gewissens empfehlen kann, auch wenn man sich nicht für Physik oder dergleichen interessiert. "Die letzten Tage der Nacht" ist ein mehr als gelungenes Werk und defintiv ein Buch, das seinesgleichen sucht. Einfach nur spitze!
Die Frage die diesen außerordentlich gelungen Roman beschäftigt lautet keine andere als: Wer hat die Glühbirne erfunden?

Eindrucksvoll erzählt der Autor in seinem zum Teil fiktiven Werk aus der Sicht des noch jungen und unerfahrenen Anwalts Paul Cravaths die Geschichte zweier Männer, die mit ihren Erfindungen in die Geschichte eingegangen sind. Zum einen haben wir da Thomas Edison, der am 16.09.1878 in der New Yorker Sun verkünden ließ, er habe die elektrische Glühfadenlampe erfunden und zum anderen haben wir seinen Mitstreiter George Westinghouse, der alles daran versucht, das Patent für die Glühbirne, von dem er überzeugt ist, dass Edison sie gar nicht urheberrechtlich verdient hätte, den Wettstreit der Wissenschaftler für sich zu behaupten. Zwischen die Fronten geraten, nachdem Paul von Westingham als Anwalt eingestellt wurde, versucht er mit allem Mitteln sich nicht nur als Anwalt zu behaupten, sondern auch Westinghams Behauptungen, derjenige zu sein, der die Glühbirne vor Edison erfunden hätte, zu belegen. Dass er dabei jedoch auch einem anderen Genie über den Weg läuft, macht dieses Buch nur umso spannender. Denn dieser jemand ist kein geringerer als der serbische Wissenschaftler Nikola Tesla höchstpersönlich.
Und während einen dieses Buch nicht nur alles Vergessene oder Verdrängte aus dem Physikunterricht über die Elektrizitätslehre auffrischen lässt, so lässt dieser Roman einen nicht mehr so schnell wieder los.

Unglaublich detailliert, ohne im Geringsten dröge zu erscheinen, saugt man automatisch Wort für Wort auf, während man im Grunde gar nicht mehr am liebsten aufhören würde zu lesen. Die verständliche Sprache und die unglaublich flüssige Erzählweise des Autors nimmt einen regelrecht gefangen, sodass ich dieses Buch wahrlich jedem guten Gewissens empfehlen kann, auch wenn man sich nicht für Physik oder dergleichen interessiert. "Die letzten Tage der Nacht" ist ein mehr als gelungenes Werk und defintiv ein Buch, das seinesgleichen sucht. Einfach nur spitze!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
52 Bewertungen
Übersicht
40
8
4
0
0

Unter Strom
von FrauSchafski am 18.08.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Normalerweise lese ich selten historische Romane. Auf ?Die letzten Tage der Nacht? wurde ich durch das tolle Cover aufmerksam und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich mir: ?Warum nicht? Ist mal etwas anderes.? Und ich wurde nicht enttäuscht. Zu Anfang musste ich mich ganz schön durchbeißen. Die Exposition... Normalerweise lese ich selten historische Romane. Auf ?Die letzten Tage der Nacht? wurde ich durch das tolle Cover aufmerksam und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich mir: ?Warum nicht? Ist mal etwas anderes.? Und ich wurde nicht enttäuscht. Zu Anfang musste ich mich ganz schön durchbeißen. Die Exposition benötigt natürlich einige technische Details zum Verständnis, die aber auch für naturwissenschaftlich völlig unbegabte Personen wie mich gut verständlich in die Handlung eingebaut sind. Zusammen mit der Einführung der Figuren ist der Aufbau dennoch recht zäh. Aber es gibt Entwarnung: Wenn man sich darauf einlässt, legt sich das ziemlich bald und es wird richtig spannend. Große Namen wie Tesla, Edison oder Bell werden auf einmal zu Charakteren, lösen sich von den unglaublichen technischen Errungenschaften, die sie erdacht haben. Graham Moore schafft es, die Menschen hinter den Genies sichtbar zu machen, und er tut dies, ohne sie auf ein goldenes Thrönchen zu heben, sondern deckt auch ihre Schwächen auf. Und so entspinnt sich ein regelrechter Krieg um die Patentierung der Glühbirne, während sich gleichzeitig die neue Technik über den gesamten Kontinent zu verbreiten beginnt. Im wahrsten Sinne des Titels kann der Leser hier ?das Ende der Nacht? beobachten und wird ganz nebenbei Zeuge weiterer großer Erfindungen. Was mir besonders gut gefallen hat: Im Anhang erläutert der Autor selbst, an welchen Stellen er sich an Fakten orientiert und wo er künstleriche Freiheit hat walten lassen. Für besonders Interessierte gibt es schließlich auch noch ein Literaturverzeichnis zum Weiterlesen. Fazit: Auch wenn der Einstieg holprig war, hat mich der Roman überzeugt. Immerhin kenne ich nun den Unterschied zwischen Gleichstrom und Wechselstrom (da habe ich in der Schule wohl gepennt) und gebe nicht zuletzt für die überzeugende Umsetzung der Figuren 4 Sterne.

Allgemeinbildung mit Unterhaltungswert
von einer Kundin/einem Kunden am 31.08.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Die Hauptfigur, ein junger New Yorker Anwalt, war mir witzigerweise von vorn herein sympathisch, wenngleich er in sehr klassischer Weise dem Amerikanischen Traum hinterher jagt und sich entsprechend ambitioniert in seine Arbeit stürzt. Aus seiner Sichtweise bekommt der Leser bzw. Hörer die Stadt zu dieser Zeit näher gebracht, mitsamt... Die Hauptfigur, ein junger New Yorker Anwalt, war mir witzigerweise von vorn herein sympathisch, wenngleich er in sehr klassischer Weise dem Amerikanischen Traum hinterher jagt und sich entsprechend ambitioniert in seine Arbeit stürzt. Aus seiner Sichtweise bekommt der Leser bzw. Hörer die Stadt zu dieser Zeit näher gebracht, mitsamt ihren damaligen technischen Neuerungen. Diese Herangehensweise fand ich äußerst geschickt, ich denke die Story hätte mir aus Sicht von Edison oder Westinghouse selbst nicht so gut gefallen. Cravath erzählt die Angelegenheit -trotz seiner Voreingenommenheit gegenüber Edison- viel objektiver. Was das Buch für mich so unheimlich toll machte, waren die vielen Details rund um die Glühbirne. Damit meine ich nicht nur die vielen guten Erklärungen von Gleich- sowie Wechselstrom (die wirklich so erläutert wurden, dass auch ein Laie wie ich mich wieder meines Wissens entsinnen konnte), sondern die weitreichenden Informationen rund um diesen Patentrechtsstreit. Zwar lernt man in der Schule stets "Edison erfand die Glühbirne", aber niemand erwähnt, dass es bereits lange zuvor ähnliche Entwürfe anderer Erfinder gab, oder dass Edison ein ganzes Labor von vielen talentierten Ingenieuren beschäftigte, das sich seiner Problemstellungen in gemeinschaftlicher Arbeit annahm. Das hob meinen naiven Wissensstand natürlich aus seinem Morast und machte mir die Komplexität einer technischen Erfindung und deren Vermarktung zum ersten Mal so richtig bewusst. Last but not least möchte ich den wunderbaren Sprecher David Nathan loben, der nicht nur die Hauptfigur, sondern auch alle anderen involvierten Personen gekonnt spricht. Mit einigen Nachahmungen -wie etwa dem serbischen Akzent von Tesla- konnte er mich richtiggehend erheitern, aber auch die ruhigeren Passagen genoss ich dank seiner Stimme sehr. Er ist unmittelbar zu meinen Lieblingssprechern geworden und mein nächstes Hörbuch ist auch schonwieder von ihm gesprochen. Fazit: Ein rundum gelungenes (Hör-)buch, das es genau versteht Allgemeinbildung in einen unterhaltsamen Roman zu verpacken. So viel habe ich schon lange nicht mehr aus einem Buch lernen können. Dank des Sprecher zudem noch richtig erheiternd.

Super!
von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 18.06.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Ein wunderbares Buch. Ich mag es, wenn Technikgeschichte spannend erzàhlt wird, mut starken Charakteren. Wir treffen Tesla, Edison, Westinghouse - und erleben anno 1890 mit. Empfehlung!