Letzter Bus nach Coffeeville

Roman

(11)
Drei in jeder Hinsicht ziemlich älteste Freunde reisen in einem klapprigen Tourbus der Beatles quer durch die USA bis nach Mississippi. Mit an Bord: Alzheimer, die grausame Krankheit des Vergessens. Nach und nach steigen noch andere Passagiere mit kunterbunten Lebensläufen zu, die verrückt genug sind, um es mit so einem heimtückischen Mitreisenden aufzunehmen. Ein Buch, bei dem man ebenso oft Tränen weint wie Tränen lacht und das man dabeihaben will, wenn’s im eigenen Leben mal nichts mehr zu lachen gibt.
Portrait
J. Paul Henderson, geboren 1948 in Bradford, Yorkshire, studierte Amerikanistik und promovierte über Darlington Hoopes (den letzten sozialistischen Präsidentschaftskandidaten der USA). Nach Gelegenheitsjobs als Gießer, Busfahrer und Finanzbuchhalter arbeitete er als Vertriebschef für den New Yorker Sachbuchverlag Wiley-Blackwell. Inzwischen wohnt er wieder in Bradford. Nachdem seine Mutter Alzheimer bekommen hatte und gestorben war, wurde er mit einem unernsten Roman über ein ernstes Thema, ›Letzter Bus nach Coffeeville‹, zum Schriftsteller.
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Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 24.05.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24391-8
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,3/2,5 cm
Gewicht 352 g
Originaltitel Last Bus to Coffeeville
Auflage 2
Übersetzer Jenny Merling
Verkaufsrang 95.861
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Beate Mildenberger, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Drei Freunde, welche in ihrer Studentenzeit in den 60er Jahren durch dick und dünn gehen - es ist die Zeit der Rassenunruhen und des Vietnamkrieges in Amerika.
Jetzt - mit über 70 Jahren - machen sie sich gemeinsam auf , um mit dem Bus quer durch Amerika zu reisen bis nach Coffeeville, Mississippi .
Auf dieser Reise treffen sie auf die unterschiedlichsten Menschen, verrückt, liebenswert und manchmal auch etwas sonderbar. Jeder erzählt seine ganz eigene Geschichte.
Mitreisende ist aber auch eine Krankheit die vergesslich macht und mit jedem Reisetag mehr an Einfluss gewinnt.
Es ist ein Buch voller Humor, Menschlichkeit und Zuversicht.
Das Buch hätte doppelt so dick sein können.
Drei Freunde, welche in ihrer Studentenzeit in den 60er Jahren durch dick und dünn gehen - es ist die Zeit der Rassenunruhen und des Vietnamkrieges in Amerika.
Jetzt - mit über 70 Jahren - machen sie sich gemeinsam auf , um mit dem Bus quer durch Amerika zu reisen bis nach Coffeeville, Mississippi .
Auf dieser Reise treffen sie auf die unterschiedlichsten Menschen, verrückt, liebenswert und manchmal auch etwas sonderbar. Jeder erzählt seine ganz eigene Geschichte.
Mitreisende ist aber auch eine Krankheit die vergesslich macht und mit jedem Reisetag mehr an Einfluss gewinnt.
Es ist ein Buch voller Humor, Menschlichkeit und Zuversicht.
Das Buch hätte doppelt so dick sein können.

„Ein Roadmovie der besonderen Art“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein neuer Autor auf dem deutschsprachigen Markt – J. Paul Henderson. 1948 wurde er in England in Bradford, Yorkshire geboren. Er studierte Amerikanistik. Und nach vielen verschiedenen Gelegenheitsjobs wurde er letztendlich Vertriebsleiter bei dem New Yorker Sachbuchverlag Wiley-Blackwell. Zum Schriftsteller wurde er erst nach dem Tod seiner Mutter. Sie starb an Alzheimer.

Die Verlage schicken den Buchhändlern ja gerne Vorabexemplare der Bücher, von denen sie sich viel versprechen. Und zu diesen Vorabexemplaren gehörte auch das Buch „Letzter Bus nach Coffeeville“ vom Diogenes Verlag. Das Cover und der Klappentext haben mich angesprochen. Also habe ich mir das Buch geschnappt und es innerhalb von 2 Tage ausgelesen. Hier nun meine Bewertung:

Wie der Klappentext schon erzählt, ist es eine Art Roadmovie, bei dem drei alten Menschen in einem Bus eine Reise nach Coffeeville unternehmen. Im ersten Teil des Buches lernen wir erst einmal die Protagonisten kennen. Dies sind Eugene Chaney III., genannt Gene oder Doc, ein pensionierter Hausarzt, Nancy, die aus einer reichen, weißen Familie aus Mississippi stammt und Bob, ein Schwarzer. Die drei lernen sich Anfang der sechziger Jahre bei einer Bürgerrechtsgruppe in Durham, North Carolina kennen und freunden sich an. Sie unternehmen einiges zusammen. Und in dieser Zeit nimmt Nancy Gene ein Versprechen ab, was ihn gute 40 Jahre später wieder einholen wird. Er soll Nancy dann helfen aus dem Leben zu scheiden, wenn die Krankheit Alzheimer, die in ihrer Familie erblich zu sein scheint, so weit fortgeschritten ist, dass für sie kein vernünftiges Leben mehr möglich ist. Sie möchte in Coffeeville sterben. Als es soweit ist, holt sich Gene Hilfe bei seinem alten Freund Bob und bei seinem Patensohn Jack. Völlig ungeplant kommt noch der Junge Eric zu der Gruppe, der seine Cousine Susan sucht.

J. Paul Henderson erzählt seine Geschichte in einer sehr lakonischen Art und Weise. Während der Lektüre musste ich immer wieder einmal lachen, aber auch weinen. Humor, Tragik und Warmherzigkeit halten sich die Waage. Die Geschichte an sich ist allerdings teilweise sehr skurril und aberwitzig. Das beginnt schon mit dem bizarren Tod von Genes Ehefrau. Als es dann zu der Geschichte von Bob und später von Eric kam, fühlte ich mich immer mehr an den Roman „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson erinnert. Denn die Geschichten von den beiden sind schon sehr speziell.

Ich bin mir nicht sicher, ob der Autor mit der Lebensgeschichte von Bob Kritik an den USA üben will. Auf jeden Fall hat mich dieser Strang der Erzählung schon sehr irritiert. Und gerade Bob erinnert mit seiner Geschichte ein wenig dem Alan aus dem Hundertjährigen. Ansonsten ist es ein gut zu lesender Roman, der mir viel Spaß gemacht hat. Jede Person, die dieses Buch in die Hand nimmt, muss für sich selbst entscheiden, ob sie damit leben kann, dass so schwierigen Themen wie Alzheimer und Sterbehilfe in einem unernsten Roman so thematisiert werden.

Eine aberwitzige Geschichte, die viel Spaß macht und ein wenig an den Kultroman „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson erinnert.

Ein neuer Autor auf dem deutschsprachigen Markt – J. Paul Henderson. 1948 wurde er in England in Bradford, Yorkshire geboren. Er studierte Amerikanistik. Und nach vielen verschiedenen Gelegenheitsjobs wurde er letztendlich Vertriebsleiter bei dem New Yorker Sachbuchverlag Wiley-Blackwell. Zum Schriftsteller wurde er erst nach dem Tod seiner Mutter. Sie starb an Alzheimer.

Die Verlage schicken den Buchhändlern ja gerne Vorabexemplare der Bücher, von denen sie sich viel versprechen. Und zu diesen Vorabexemplaren gehörte auch das Buch „Letzter Bus nach Coffeeville“ vom Diogenes Verlag. Das Cover und der Klappentext haben mich angesprochen. Also habe ich mir das Buch geschnappt und es innerhalb von 2 Tage ausgelesen. Hier nun meine Bewertung:

Wie der Klappentext schon erzählt, ist es eine Art Roadmovie, bei dem drei alten Menschen in einem Bus eine Reise nach Coffeeville unternehmen. Im ersten Teil des Buches lernen wir erst einmal die Protagonisten kennen. Dies sind Eugene Chaney III., genannt Gene oder Doc, ein pensionierter Hausarzt, Nancy, die aus einer reichen, weißen Familie aus Mississippi stammt und Bob, ein Schwarzer. Die drei lernen sich Anfang der sechziger Jahre bei einer Bürgerrechtsgruppe in Durham, North Carolina kennen und freunden sich an. Sie unternehmen einiges zusammen. Und in dieser Zeit nimmt Nancy Gene ein Versprechen ab, was ihn gute 40 Jahre später wieder einholen wird. Er soll Nancy dann helfen aus dem Leben zu scheiden, wenn die Krankheit Alzheimer, die in ihrer Familie erblich zu sein scheint, so weit fortgeschritten ist, dass für sie kein vernünftiges Leben mehr möglich ist. Sie möchte in Coffeeville sterben. Als es soweit ist, holt sich Gene Hilfe bei seinem alten Freund Bob und bei seinem Patensohn Jack. Völlig ungeplant kommt noch der Junge Eric zu der Gruppe, der seine Cousine Susan sucht.

J. Paul Henderson erzählt seine Geschichte in einer sehr lakonischen Art und Weise. Während der Lektüre musste ich immer wieder einmal lachen, aber auch weinen. Humor, Tragik und Warmherzigkeit halten sich die Waage. Die Geschichte an sich ist allerdings teilweise sehr skurril und aberwitzig. Das beginnt schon mit dem bizarren Tod von Genes Ehefrau. Als es dann zu der Geschichte von Bob und später von Eric kam, fühlte ich mich immer mehr an den Roman „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson erinnert. Denn die Geschichten von den beiden sind schon sehr speziell.

Ich bin mir nicht sicher, ob der Autor mit der Lebensgeschichte von Bob Kritik an den USA üben will. Auf jeden Fall hat mich dieser Strang der Erzählung schon sehr irritiert. Und gerade Bob erinnert mit seiner Geschichte ein wenig dem Alan aus dem Hundertjährigen. Ansonsten ist es ein gut zu lesender Roman, der mir viel Spaß gemacht hat. Jede Person, die dieses Buch in die Hand nimmt, muss für sich selbst entscheiden, ob sie damit leben kann, dass so schwierigen Themen wie Alzheimer und Sterbehilfe in einem unernsten Roman so thematisiert werden.

Eine aberwitzige Geschichte, die viel Spaß macht und ein wenig an den Kultroman „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson erinnert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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2
0
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0

Viel zu schnell vorbei
von einer Kundin/einem Kunden aus winterthur am 20.08.2017

Ich bin wahrlich kein Schnellleser, aber dieses Buch war viel zu schnell vorbei. Den Grossteil des Buches nimmt die Beschreibung der einzelnen Charaktere ein. Aber ich habe sie dadurch extrem lieb gewonnen. Diese Geschichte hat mich gepackt, auch weil nicht alles eitel Sonnenschein im Leben ist.

...eine Reise...
von Doris Lesebegeistert am 15.07.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ein Versprechen, das in Jugendzeiten gegeben wurde, wird in diesem Buch zum letzten großen Abenteuer. Die Krankheit Alzheimer lässt Nancy Stück für Stück alles vergessen. Gene, ein Freund reist deshalb mit ihr quer durch die USA, denn das hat er ihr einst versprochen. Ein Roman bei dem man lachen... Ein Versprechen, das in Jugendzeiten gegeben wurde, wird in diesem Buch zum letzten großen Abenteuer. Die Krankheit Alzheimer lässt Nancy Stück für Stück alles vergessen. Gene, ein Freund reist deshalb mit ihr quer durch die USA, denn das hat er ihr einst versprochen. Ein Roman bei dem man lachen und auch ein bisserl weinen muss. Für Fans von Harold Fry.

Roadtrip der Gefühle
von einer Kundin/einem Kunden am 01.10.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Nancys Mutter litt in ihren fortgeschrittenen Alter an Alzheimer. Ihren Jugendfreund Bob hat sie das Versprechen abgewonnen, dass er ihr im Falle des Falles behilflich ist und sie eher umbringt, als auch daran zu leiden. Jahrzehntelang hat Gene von Nancy nichts mehr gehört, bis sie sich bei ihm wieder... Nancys Mutter litt in ihren fortgeschrittenen Alter an Alzheimer. Ihren Jugendfreund Bob hat sie das Versprechen abgewonnen, dass er ihr im Falle des Falles behilflich ist und sie eher umbringt, als auch daran zu leiden. Jahrzehntelang hat Gene von Nancy nichts mehr gehört, bis sie sich bei ihm wieder und nun das meldet und das Einlösen des Versprechens fordert. Auch wenn ich hier eine kurz umrissene Inhaltsangabe gemacht habe und sie natürlich auch stimmt, kann sie doch nicht alles umfassen und ich finde es bei – Letzter Bus nach Coffeeville – der unter anderem für den International Dublin Literary Award 2016 nominiert wurde, etwas schwierig davon zu erzählen und nicht zu sehr zu spoilern. Deswegen erzähle ich an dieser Stelle lieber ein bisschen zu wenig, als zu viel. Selber wurde mir der Roman empfohlen und mit - Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand - verglichen. Letzeres hab ich noch nicht gelesen und daher kann ich auch diesen Vergleich nicht ziehen. Gefallen hat mir diese Geschichte aber dennoch. Persönlich bevorzuge ich es, wenn der Einstieg in eine Geschichte nicht zu abrupt ist und man Seite für Seite an die Erzählung herangeführt wird. Bei diesem Roman hat man beinahe die Hälfte durch, bevor die eigentliche Geschichte anfängt. Ja, dass hat mir durchaus gefallen und bekommt dadurch einen ganz eigenen Stil. Die einzelnen Charaktere profitieren natürlich durch die detaillierte Erzählung und bekommen eine besondere Tiefe und Einzigartigkeit, die diesen Haufen merkwürdiger Typen ausmacht, und die der geneigte Leser diesen Romans noch Kennenlernen wird. Es ist ein Roadtrip quer durch Amerika, es ist auch ein Trip durch Themen wie Krieg, Religion, Rassismus, Liebe und Freundschaft. Dabei bleibt der Autor wunderbar leicht in der Erzählung, selbst wenn es um ernste Themen geht und bewahrt sich dabei auch immer einen feinen Humor. Der letzte Bus nach Coffeeville ist der erste Roman des Schriftstellers, der auf Deutsch erschienen ist. Ich bin auf alle Fälle gespannt was er noch in petto hat. Das seine weiteren Werke den Weg in mein Bücherregal finden, versteht sich von selbst.