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Letzter Bus nach Coffeeville

Roman

Drei in jeder Hinsicht ziemlich älteste Freunde reisen in einem klapprigen Tourbus der Beatles quer durch die USA bis nach Mississippi. Mit an Bord: Alzheimer, die grausame Krankheit des Vergessens. Nach und nach steigen noch andere Passagiere mit kunterbunten Lebensläufen zu, die verrückt genug sind, um es mit so einem heimtückischen Mitreisenden aufzunehmen. Ein Buch, bei dem man ebenso oft Tränen weint wie Tränen lacht und das man dabeihaben will, wenn’s im eigenen Leben mal nichts mehr zu lachen gibt.
Portrait
J. Paul Henderson, geboren 1948 in Bradford, Yorkshire, studierte Amerikanistik und promovierte über Darlington Hoopes (den letzten sozialistischen Präsidentschaftskandidaten der USA). Nach Gelegenheitsjobs als Gießer, Busfahrer und Finanzbuchhalter arbeitete er als Vertriebschef für den New Yorker Sachbuchverlag Wiley-Blackwell. Inzwischen wohnt er wieder in Bradford. Nachdem seine Mutter Alzheimer bekommen hatte und gestorben war, wurde er mit einem unernsten Roman über ein ernstes Thema, >Letzter Bus nach Coffeeville<, zum Schriftsteller.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 24.05.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24391-8
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,3/2,5 cm
Gewicht 352 g
Originaltitel Last Bus to Coffeeville
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Jenny Merling
Verkaufsrang 49504
Buch (Taschenbuch)
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13,00
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Buchhändler-Empfehlungen

Sarah Strehle, Thalia-Buchhandlung Ahrensfelde

Unterhaltsame Lektüre. Einige Nebenfigure-Kapitel sind etwas zu ausschweifend, trotzdem hält der Humor und die wunderbar gezeichneten Figuren die Geschichichte am Leben.

Großartig erzählt!

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Kommen Sie einfach mit auf einen ungewöhnlichen und schrägen Roadtrip durch die Südstaaten der USA und lassen Sie sich auf eine wunderbare und besondere Freundschaftsgeschichte ein!

Kundenbewertungen

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Viel zu schnell vorbei
von einer Kundin/einem Kunden aus winterthur am 20.08.2017

Ich bin wahrlich kein Schnellleser, aber dieses Buch war viel zu schnell vorbei. Den Grossteil des Buches nimmt die Beschreibung der einzelnen Charaktere ein. Aber ich habe sie dadurch extrem lieb gewonnen. Diese Geschichte hat mich gepackt, auch weil nicht alles eitel Sonnenschein im Leben ist.

...eine Reise...
von Lesebegeisterte am 15.07.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Versprechen, das in Jugendzeiten gegeben wurde, wird in diesem Buch zum letzten großen Abenteuer. Die Krankheit Alzheimer lässt Nancy Stück für Stück alles vergessen. Gene, ein Freund reist deshalb mit ihr quer durch die USA, denn das hat er ihr einst versprochen. Ein Roman bei dem man lachen und auch ein bisserl weinen muss... Ein Versprechen, das in Jugendzeiten gegeben wurde, wird in diesem Buch zum letzten großen Abenteuer. Die Krankheit Alzheimer lässt Nancy Stück für Stück alles vergessen. Gene, ein Freund reist deshalb mit ihr quer durch die USA, denn das hat er ihr einst versprochen. Ein Roman bei dem man lachen und auch ein bisserl weinen muss. Für Fans von Harold Fry.

Roadtrip der Gefühle
von einer Kundin/einem Kunden am 01.10.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nancys Mutter litt in ihren fortgeschrittenen Alter an Alzheimer. Ihren Jugendfreund Bob hat sie das Versprechen abgewonnen, dass er ihr im Falle des Falles behilflich ist und sie eher umbringt, als auch daran zu leiden. Jahrzehntelang hat Gene von Nancy nichts mehr gehört, bis sie sich bei ihm wieder und nun das meldet und das ... Nancys Mutter litt in ihren fortgeschrittenen Alter an Alzheimer. Ihren Jugendfreund Bob hat sie das Versprechen abgewonnen, dass er ihr im Falle des Falles behilflich ist und sie eher umbringt, als auch daran zu leiden. Jahrzehntelang hat Gene von Nancy nichts mehr gehört, bis sie sich bei ihm wieder und nun das meldet und das Einlösen des Versprechens fordert. Auch wenn ich hier eine kurz umrissene Inhaltsangabe gemacht habe und sie natürlich auch stimmt, kann sie doch nicht alles umfassen und ich finde es bei – Letzter Bus nach Coffeeville – der unter anderem für den International Dublin Literary Award 2016 nominiert wurde, etwas schwierig davon zu erzählen und nicht zu sehr zu spoilern. Deswegen erzähle ich an dieser Stelle lieber ein bisschen zu wenig, als zu viel. Selber wurde mir der Roman empfohlen und mit - Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand - verglichen. Letzeres hab ich noch nicht gelesen und daher kann ich auch diesen Vergleich nicht ziehen. Gefallen hat mir diese Geschichte aber dennoch. Persönlich bevorzuge ich es, wenn der Einstieg in eine Geschichte nicht zu abrupt ist und man Seite für Seite an die Erzählung herangeführt wird. Bei diesem Roman hat man beinahe die Hälfte durch, bevor die eigentliche Geschichte anfängt. Ja, dass hat mir durchaus gefallen und bekommt dadurch einen ganz eigenen Stil. Die einzelnen Charaktere profitieren natürlich durch die detaillierte Erzählung und bekommen eine besondere Tiefe und Einzigartigkeit, die diesen Haufen merkwürdiger Typen ausmacht, und die der geneigte Leser diesen Romans noch Kennenlernen wird. Es ist ein Roadtrip quer durch Amerika, es ist auch ein Trip durch Themen wie Krieg, Religion, Rassismus, Liebe und Freundschaft. Dabei bleibt der Autor wunderbar leicht in der Erzählung, selbst wenn es um ernste Themen geht und bewahrt sich dabei auch immer einen feinen Humor. Der letzte Bus nach Coffeeville ist der erste Roman des Schriftstellers, der auf Deutsch erschienen ist. Ich bin auf alle Fälle gespannt was er noch in petto hat. Das seine weiteren Werke den Weg in mein Bücherregal finden, versteht sich von selbst.