Außer sich

Roman

(3)
Sie fand ihn schön. Sie hatte ein bisschen zu viel getrunken. Er brachte sie an die frische Luft. Dıe Ladefläche seines Pick-ups war kalt unter ihrem Rücken.
Nicht einmal ihre beste Freundin Penny glaubt Romy, dass der Sohn des Sheriffs sie vergewaltigt hat. Stattdessen wird Romy von ihren Mitschülern als Lügnerin verhöhnt. Mit einer Rüstung aus rotem Nagellack, Lippenstift und Wut schützt sie sich vor den Anfeindungen und dem Loch in ihrem Inneren. Als Penny von einer Party nicht nach Hause kommt, spürt Romy, dass Pennys Verschwinden etwas mit ihr zu tun hat. Sie muss sich ihrer Erinnerung stellen.
Kompromisslos und voll poetischer Kraft.
Portrait
Courtney Summers, geboren 1986, lebt in einer kleinen Stadt in Kanada. Mit 14 Jahren (und dem Segen ihrer Eltern) entschied sie sich, die Schule abzubrechen und in Eigenregie weiterzulernen. Mit 18 schrieb sie ihren ersten Roman und hat seitdem immer weitergeschrieben. Ihre Texte zeichnen sich durch eigensinnige, kompromisslose Frauenfiguren aus.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 376
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 30.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-407-82216-1
Verlag Beltz
Maße (L/B/H) 21,3/14,2/3 cm
Gewicht 581 g
Originaltitel All the Rage
Übersetzer Friederike Levin
Buch (gebundene Ausgabe)
16,95
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Auf beeindruckende Art und Weise webt Summers eine enge Beziehung zwischen uns als Lesern und Romy.
Ernsthaftes Thema, fesselnd und spannend umgesetzt.
Ich war einfach außer mir!
Auf beeindruckende Art und Weise webt Summers eine enge Beziehung zwischen uns als Lesern und Romy.
Ernsthaftes Thema, fesselnd und spannend umgesetzt.
Ich war einfach außer mir!

„Eine Geschichte, die nahe geht“

Anna Weidinger, Thalia-Buchhandlung Passau

Das einzige, was ich an diesem Buch bemängeln könnte ist der gewöhnungsbedürftige Erzählstil. Hat man sich aber eingelesen, wird man von der gefühlsbetonte Story regelrecht verschlungen. Romy wird von allen gemieden. Niemand glaubt an ihre Geschichte von der Vergewaltigung durch den beliebten Sohn des Sherriffs. Nicht einmal ihre beste Freundin steht ihr zur Seite. Romy kapselt sich von allen ab. Da verschwindet auf einer Party plötzlich ihre beste Freundin. Romy hat einen Filmriss. Hat sie etwas mit Pennys Verschwinden zu tun?
Spannend und mit sehr, sehr viel Gefühl.
Das einzige, was ich an diesem Buch bemängeln könnte ist der gewöhnungsbedürftige Erzählstil. Hat man sich aber eingelesen, wird man von der gefühlsbetonte Story regelrecht verschlungen. Romy wird von allen gemieden. Niemand glaubt an ihre Geschichte von der Vergewaltigung durch den beliebten Sohn des Sherriffs. Nicht einmal ihre beste Freundin steht ihr zur Seite. Romy kapselt sich von allen ab. Da verschwindet auf einer Party plötzlich ihre beste Freundin. Romy hat einen Filmriss. Hat sie etwas mit Pennys Verschwinden zu tun?
Spannend und mit sehr, sehr viel Gefühl.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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intensiv und spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 19.02.2017

Das Buch beginnt eine ganze Weile nach der Vergewaltigung von Romy. Keiner hat ihr damals geglaubt. Sie war sehr betrunken und ihr Angreifer als Sohn des Sheriffs durch einen guten Leumund geschützt. Und es war seine erste Tat dieser Art. Zumindest ist Romy die erste, die ihn beschuldigt hat.... Das Buch beginnt eine ganze Weile nach der Vergewaltigung von Romy. Keiner hat ihr damals geglaubt. Sie war sehr betrunken und ihr Angreifer als Sohn des Sheriffs durch einen guten Leumund geschützt. Und es war seine erste Tat dieser Art. Zumindest ist Romy die erste, die ihn beschuldigt hat. Weil keiner ihr glaubt, baut sie einen inneren und äußeren Schutzschild um sich auf. Der äußere sind hässliche Klamotten, immer perfekter Lippenstift und Nagellack beides in abwehrendem auffälligen Signalrot. Ihr innerer Schutzschild ist u.a. die Ablehnung jedes anderen jungen Mannes, die Ablehnung von Hilfe und von Freunden und ein großes Schweigen über den Vorfall und ihren Schmerz. Auch die Mutter und ihr neuer Freund können oder wollen ihr nicht helfen. Romy ist einsam und tief verletzt. Und obwohl man ihre Angst und ihre Verletzung mit Händen greifen kann, spürt man auch, dass sie stark ist und dass das Erlebnis sie nicht brechen konnte, auch wenn sie es nicht schaffte, sich beim ersten Mal zu wehren. Gerade als es scheint, als könnte sie zumindest teilweise einen Neuanfang beginnen, verschwindet Penny, die früher ihre beste Freundin war. Und Romy begreift, dass sie nicht weiter klein beigeben darf und dass die Drohungen des Sheriffsohnes und die Verachtung der Mitschüler nichts sind gegen das Verschwinden von Penny. Die Autorin findet einen so authentischen und intensiven Ton, die Gefühle von Romy zu beschreiben, dass ich vom ersten Satz an von der Geschichte gefangen war. Mir gefiel die Idee, dass sie mit Signalfarben STOPP signalisiert. Mir gefiel ihre zarte Annäherung an den dunkelhäutigen Leon, der wie sie in einem Lokal jobbte. Mir gefiel die Art, wie Courtney Summers Romy’s Stärke und ihre wachsende Wut auf den Sheriffsohn beschreibt. Ich will nicht zu viel verraten, denn es ist wirklich spannend und beklemmend zugleich, zu lesen, wie Romy nach der Wahrheit sucht, wie sie sich auf ihre ganz eigene Art zu wehren versucht. Es ist ein Buch, welches vom Verlag eine Altersangabe von 14-17 Jahren hat. Aber es ist ein richtiges All-Age-Buch. Ich bin schon weit über die Zielgruppe hinaus – und ich war begeistert davon. Ob ich es wirklich einer 14-jährigen schon in die Hand drücken würde, habe ich schon überlegt. Es ist teilweise sehr aufwühlend. Von mir eine unbedingte Leseempfehlung. Ein tolles Jugendbuch. Ich hoffe, dass bald noch mehr von der Autorin übersetzt wird.