Die kleinsten, stillsten Dinge

Roman

(6)

Ein einsamer Mann. Ein ängstlicher Hund. Ein traurig-schöner Roman aus Irland.

Ray sucht einen Hund gegen die Ratten in seinem Haus und holt den traurigsten Köter von allen aus dem Tierheim: Einauge ist schreckhaft, immer hungrig und manchmal aggressiv. Nach einem schlimmen Zwischenfall am Strand steht die Polizei vor der Tür. Ray zögert nicht und packt Einauge ins Auto. So fahren die beiden die irische Atlantikküste hinab, während es draußen kälter und das Geld knapp wird. Am Ende müssen sie umdrehen, und der Leser erfährt Rays traurige Lebensgeschichte, von der er sich nur durch seinen Hund hat befreien können.
Eine herzzerreißende Geschichte: Die Kunst der Autorin macht daraus eine Reise voll dunkel strahlendem Glanz.

Portrait
Sara Baume, geboren 1984 in Lancashire, ist in Cork aufgewachsen. Sie studierte Kunst, Design und Creative Writing. Vor ihrem Debütroman hat sie preisgekrönte Short Storys veröffentlicht. Ihr Roman stieg auf Platz 4 der irischen Bestsellerliste. Das Buch gewann viele Preise, unter anderem den Rooney Prize for Irish Literature, den Davy Byrnes Award und den Hennessy New Irish Writer Award.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 22.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27297-4
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/11,6/3,2 cm
Gewicht 232 g
Originaltitel Spill Simmer Falter Wither
Auflage 2
Übersetzer Dirk van Gunsteren
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Andere Kunden interessierten sich auch für

Wird oft zusammen gekauft

Die kleinsten, stillsten Dinge

Die kleinsten, stillsten Dinge

von Sara Baume
Buch (Taschenbuch)
9,99
+
=
Landeier

Landeier

von Tom Liehr
Buch (Taschenbuch)
9,99
+
=

für

19,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändler-Empfehlungen

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Eine außergewöhnliche Geschichte über einen Mann und einen Hund , beide Außenseiter mit einer tragischen Geschichte. Ein wunderschönes, trauriges Buch das man in Erinnerung behält. Eine außergewöhnliche Geschichte über einen Mann und einen Hund , beide Außenseiter mit einer tragischen Geschichte. Ein wunderschönes, trauriges Buch das man in Erinnerung behält.

„Roadmovie ganz anders“

Christina Koberling, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Noch so ein kleines feines Büchlein,was schon 2016 bei uns erschien...
Das ganz und gar empfehlens-und bemerkenswerte Debüt einer jungen irischen Autorin,die mit intensiver,kraftvoller und doch leiser Sprache von einem Mann ganz am Rande der MENSCHEN-Gemeinschaft erzählt.
Dieser begibt sich, gezwungenermaßen,mit seinem Auto und seinem einzigen Freund - ein einäugiger Hund - auf eine Fahrt durch Irland.Im ständigen Monolog mit ihm, der gleichsam Spiegel und Projektionsfläche ist,erzählt er über sich,sein ungeliebtes Leben,seine Erfahrungen mit Menschen,seine Beobachtungen.Hierfür findet die Autorin eine einzigartige wunderbare Sprache,vor allem wenn es um die tiefe Zuneigung des Mannes zu dem Tier geht oder auch um die Erscheinungen und Daseins-Formen der Natur.
Tieftraurig und wunderschön...
Bleibt nur eins zu wünschen übrig:bitte bald mehr von Sara Baume!
Noch so ein kleines feines Büchlein,was schon 2016 bei uns erschien...
Das ganz und gar empfehlens-und bemerkenswerte Debüt einer jungen irischen Autorin,die mit intensiver,kraftvoller und doch leiser Sprache von einem Mann ganz am Rande der MENSCHEN-Gemeinschaft erzählt.
Dieser begibt sich, gezwungenermaßen,mit seinem Auto und seinem einzigen Freund - ein einäugiger Hund - auf eine Fahrt durch Irland.Im ständigen Monolog mit ihm, der gleichsam Spiegel und Projektionsfläche ist,erzählt er über sich,sein ungeliebtes Leben,seine Erfahrungen mit Menschen,seine Beobachtungen.Hierfür findet die Autorin eine einzigartige wunderbare Sprache,vor allem wenn es um die tiefe Zuneigung des Mannes zu dem Tier geht oder auch um die Erscheinungen und Daseins-Formen der Natur.
Tieftraurig und wunderschön...
Bleibt nur eins zu wünschen übrig:bitte bald mehr von Sara Baume!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
5
0
1
0
0

Hier kann jemand schreiben
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 28.01.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Was für ein Buch ! Nicht einfach, nicht schön. Und doch von einer unglaublichen Intensität. Hier kann jemand schreiben: Bilder zeichnen und erfinden, die so noch nie vorher gepinselt wurden. Deshalb auch meine Wahl: die gebundenen Ausgabe. Diesen Schatz möchte ich nicht anders bei mir haben. Es wird sehr... Was für ein Buch ! Nicht einfach, nicht schön. Und doch von einer unglaublichen Intensität. Hier kann jemand schreiben: Bilder zeichnen und erfinden, die so noch nie vorher gepinselt wurden. Deshalb auch meine Wahl: die gebundenen Ausgabe. Diesen Schatz möchte ich nicht anders bei mir haben. Es wird sehr spannend sein mit zu verfolgen, welche Leinwände sich Sara Baume noch vornehmen wird und in welcher Art, mit welchen Perspektiven.

Ein langer Monolog
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 26.08.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Er ist Mitte 50 und allein, seit sein Vater verstorben war. Seit einiger Zeit hört er im Haus Ratten. Um dieses Pack loszuwerden, will er sich einen Hund holen. In einem Tierheim findet er ihn. Ein Hund, von dem ihm abgeraten wird. Es ist ein wilder Hund, der auf andere... Er ist Mitte 50 und allein, seit sein Vater verstorben war. Seit einiger Zeit hört er im Haus Ratten. Um dieses Pack loszuwerden, will er sich einen Hund holen. In einem Tierheim findet er ihn. Ein Hund, von dem ihm abgeraten wird. Es ist ein wilder Hund, der auf andere Artgenossen aggressiv reagiert. Es ist ihm egal, er nimmt ihn mit und gibt ihm den Namen Einauge, weil er nur ein Auge hat. Das andere hatte ein Dachs auf dem Gewissen. Es dauert ein wenig, bis sie sich angefreundet haben, der Einsiedler und der Hund. Sie unternehmen gemeinsame Spaziergänge und spielen gemeinsam. Eines Tages passiert es, dass Einauge einen anderen Hund anfällt und verletzt. Die Besitzerin meldet es den Behörden und es dauert nicht lange, bis eine Frau vor der Tür steht und Einauge mitnehmen will. Das will und wird er verhindern. Er schnappt sich seinen Hund, das Nötigste, sein Auto und macht sich auf den Weg. Sie fahren ziellos durch die Gegend, denn es gibt kein Ziel für sie. Sie leben im Auto, was im Sommer noch angenehm ist. Schlimm wird es, als es kalt ist. Was werden sie erleben? … Mir fällt, ehrlich gesagt, die Rezension zu diesem Buch sehr schwer. Es ist ein außergewöhnliches Buch, welches als Protagonisten nur ihn und den Hund, Einauge, hat. Ich weiß nicht, ob ich es überlesen habe, aber den Namen des männlichen Protagonisten habe ich im Buch nicht gefunden. Nur vom Klappentext her erfuhr ich, dass er Ray heißt. Die Zeitspanne des Buches umfasst 1 Jahr, fängt im Frühling an und endet im Winter. Mit Ray bin ich nicht warm geworden, dieser Typ Mensch ist mir fremd. Er hatte eine einsame Kindheit, die er nur mit seinem Vater verbrachte. Über seine Mutter weiß er nichts. Er besuchte keine Schule, hatte keine Freunde, selbst sein Vater blieb ihm fremd. Die Geschichte, die die Autorin Sara Baume schreibt, wirkt auf mich wie ein unglaublich langer Monolog, den Ray seinem Hund hält. Er erzählt im Gespräch mit seinem Hund, wobei Gespräch nicht das richtige Wort dafür ist, aus seiner Kindheit. Rückwirkend erlebt man als Leser, was er erlebt hat und was er denkt. Während seiner Flucht mit Einauge ist der Leser aber auch am aktuellen Geschehen dabei, erfährt die Gedanken, die Ray sich über alles mögliche macht. Während seines Monologes werden an Einauge viele, für mich zu viele Fragen gestellt. Ray riecht etwas, fragt seinen Hund, ob er auch etwas riecht, nur mal als Beispiel genannt. Später erfährt man auch, wie sein Vater gestorben ist und seine Reaktion darauf. In Rays Leben ist vieles schief gelaufen. Das ändert sich auch nach dem Tod seines Vaters nicht und das Schicksal meint es auch nicht gut mit ihm, als Einauge in sein Haus kommt. Man erfährt vieles, einiges wirkt verstörend. Ray und Einauge, ein eingespieltes Team, konnten mich leider gar nicht fesseln. Ich habe sehr lange gebraucht, um in das Buch hineinzukommen. Es las sich schwer, so dass ich für die nicht einmal 300 Seiten eine Woche zum lesen brauchte. Meine Hoffnung, dass es sich besser lesen würde, wenn man hineingefunden hat, erfüllte sich nicht. Es passierte einfach nicht genug, um mich voranzutreiben. Die beiden Protagonisten trieben durch das Buch, ohne Spuren bei mir zu hinterlassen. Schade, ich hatte mir mehr davon versprochen.

Oneeye, der irische Krambambuli
von einer Kundin/einem Kunden aus Rostock am 01.08.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Starkes Debüt, das zum Nachdenken anregt, Hundefreunden manch eine selbsterlebte Szene in Erinnerung ruft und auch einmal zum Tempo greifen läßt. Ein anrührendes Buch.