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Die Schlacht im Teutoburger Wald

Arminius, Varus und das römische Germanien

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Man schreibt das Jahr 9 n. Chr. - Rom steht unter Schock! Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht, dass der Feldherr Publius Quinctilius Varus mit drei Legionen im Teutoburger Wald in einen mörderischen Hinterhalt geraten ist. Germanen unter Führung des Arminius - eines Cheruskerfürsten und selbst Hilfstruppenoffizier im römischen Heer - haben in mehrtägigen Schlachten über 18.000 Römer getötet. Varus hat sich noch auf dem Schlachtfeld das Leben genommen.

Der Althistoriker Reinhard Wolters - einer der besten Kenner der römischgermanischen Beziehungen - erforscht seit Jahrzehnten die historischen, philologischen und archäologischen Quellen der Schlacht im Teutoburger Wald. Auf dieser Grundlage hat er Ursachen, Verlauf und Folgen der Ereignisse rekonstruiert und ein ebenso informatives wie spannendes Buch darüber geschrieben. Sein erfolgreiches Werk hat im Jahr 2009 im Rahmen der Diskussion um Kalkriese als möglichen Schauplatz der blutigen Tragödie große Beachtung gefunden. In der überarbeiteten Auflage präsentiert der Autor nun den aktuellsten Wissensstand zur legendenumwobenen Clades Variana.

Portrait

Professor Reinhard Wolters lehrt an der Universität Wien.

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  • Vorwort

    Einleitung: Verschiedene Wirklichkeiten –
    Bilder von der «Varusschlacht»



    1. Der Barbar als Nachbar


    1.1 Römer am Rhein

    1.2 Die Germanen


    2. Roms Vordringen bis zur Elbe


    2.1 Die Feldzüge des Drusus

    2.2 Weltherrschaft, Bedrohung oder Familienpolitik?


    3. Römische Herrschaft in Germanien


    3.1 Das dunkle Jahrzehnt und der «Große Krieg»

    3.2 Militäranlagen, Städte und Wirtschaftsaktivitäten
    rechts des Rheins

    3.3 Gab es eine «Provincia Germania»?


    4. Karrieren im Dienste Roms


    4.1 Publius Quinctilius Varus

    4.2 Arminius, der Cherusker


    5. Die schriftliche Überlieferung zur Varuskatastrophe


    5.1 Der Bericht des Cassius Dio

    5.2 Die Parallelüberlieferung

    5.3 Zur Frage der Glaubwürdigkeit

    5.4 Nationale Erhebung oder Meuterei?


    6. Die Varuskatastrophe als epochale Wende?


    6.1 Die Feldzüge des Germancius

    6.2 Der Tod des Arminius

    6.3 Das Ende der Quinctilier


    7. Die Suche nach dem Ort der Varuskatastrophe


    7.1 Mehr als Theorien

    7.2 Kalkriese

    7.3 Die «Örtlichkeit der Varusschlacht»?

    7.4 Keine Spur von Germanicus


    8. Von Arminius dem Cherusker zum deutschen Hermann


    8.1 «Ich hab in von hertzen lib» –
    Die Wiederentdeckung des Arminius

    8.2 Einiger des Vaterlandes und Liebesheld

    8.3 Hermannsschlacht und Hermannsdenkmal

    8.4 Volk, Rasse und Führer

    8.5 Varusschlachten heute


    9. Epilog: «… unstrittig der Befreier Germaniens»



    Nachtrag: Der aktuelle Stand der Forschung
    nach dem Varusjahr



    Anmerkungen


    Quellen und Nachschlagewerke

    Literaturverzeichnis

    Bildnachweis

    Personen- und Ortsregister

    Sachregister
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 27.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-69995-5
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 22,1/14,4/2,2 cm
Gewicht 408 g
Abbildungen mit 19 Abbildungen, 2 Stammbäumen und 9 Karten
Auflage 1. durchges. aktualisierte u. erweiterte Auflage
Verkaufsrang 93505
Buch (gebundene Ausgabe)
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Vor 2000 Jahren und doch wie heute

Martin Roggatz, Thalia-Buchhandlung Bonn (Universitätsbuchhandlung Bouvier)

Das Gemetzel der Germanen an der römischen Invasionsstreitmacht vor 2000 Jahren ist schon zu oft mystifiziert und heroisiert worden. Statt schon wieder von einer "Schicksalsschlacht" zu fabulieren lässt der Autor gesicherte Fakten und begründete Hypothesen für sich sprechen. Ob man nun in Kalkriese d e n Ort der Schlacht gefunden hat oder nicht, aktuelle Sachlichkeit ist allemal besser als Heimat-oder Germanentümelei.

Kundenbewertungen

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Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder
von Eva Lang aus Schwerin am 26.06.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Im Herbst des Jahres 9 n.Chr, geriet der römische Feldherr Varus mit drei Legionen in den Wäldern Germaniens in einen tödlichen Hinterhalt. Der Anführer der Germanen war der Cheruskerfürst Arminius, der mit seinem Sieg die Römer aus dem Norden Germaniens vertrieb. Reinhard Wolters bringt die Varusschlacht in einen historischen... Im Herbst des Jahres 9 n.Chr, geriet der römische Feldherr Varus mit drei Legionen in den Wäldern Germaniens in einen tödlichen Hinterhalt. Der Anführer der Germanen war der Cheruskerfürst Arminius, der mit seinem Sieg die Römer aus dem Norden Germaniens vertrieb. Reinhard Wolters bringt die Varusschlacht in einen historischen Kontext, indem er auf die geschichtlichen Ereignisse davor, als auch danach eingeht. Neben der Auflistung der historischen Quellen um den Verlauf der Schlacht, geht der Autor auch ausführlich auf das Leben und Wirken von Varus und Arminius ein. Außerdem nimmt er Bezug auf den aktuellen Stand der Forschung und den Streit um den genauen Schauplatz der Schlacht. Ein spannendes und informatives Buch, das seinen Leser in das Germanien vor 2000 Jahren entführt. Und das ist alles andere als trockene Geschichte.