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Durch Nacht und Wind. Die criminalistischen Werke des Johann Wolfgang von Goethe. Aufgezeichnet von seinem Freunde Friedrich Schiller

Ungekürzte Lesung mit Oliver Kalkofe (4 CDs)

Stefan Lehnberg

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Beschreibung

Weimar, um 1790: Der Großherzog von N. hat einen verstörenden Brief erhalten, in dem behauptet wird, dass sein geliebter Smaragdring mit einem tödlichen Fluch beladen sei. Herzogin Anna Amalia holt ihre Vertrauten Goethe und Schiller zu Hilfe, um das Rätsel aufzuklären. Schon bald nach deren Ankunft im Schloss Belvedere stirbt der Großherzog auf mysteriöse Weise. Als eine weitere Leiche folgt, wird der Fall vollends undurchsichtig. In der Tradition von Arthur Conan Doyle gehen Goethe und Schiller in Weimar auf Verbrecherjagd – ein blitzgescheiter und aberwitziger Spaß.

Ungekürzte Lesung mit Oliver Kalkofe
4 CDs | ca. 5 h 34 min

»Stefan Lehnberg ist mit feinstem Humor gesegnet.« Westfälische Nachrichten

Stefan Lehnberg, geboren 1964, ist Autor der Radio-Comedy »Küss mich, Kanzler!«, die seit 2008 gesendet wird. Er ist seit Jahren in der Berliner Comedy-Szene aktiv und hat als Autor für Harald Schmidt, Anke Engelke, Titanic, »7 Tage, 7 Köpfe« u. v. a. gearbeitet. Sein Roman »Mein Meisterwerk« wurde mit dem Ephraim-Kishon-Literaturpreis ausgezeichnet.

Oliver Kalkofe, geboren 1965, ist Satiriker, Kolumnist, Autor und Schauspieler. Er wurde bekannt durch seine mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnete Sendung »Kalkofes Mattscheibe« und durch die Kinoerfolge »Der Wixxer« und »Neues vom Wixxer«. Der erfolgreiche Sprecher las bereits zahlreiche Sherlock-Holmes-Hörbücher ein.

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Oliver Kalkofe
Spieldauer 334 Minuten
Erscheinungsdatum 10.03.2017
Verlag Der Audio Verlag
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783742400543

Buchhändler-Empfehlungen

Vergnügliche und kurzweilige Lektüre, gewürzt mit liebenswert verschrobenem Humor.

Thomas K., Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Weimar, 1797: Der Großherzog von N. ist in heller Aufruhr, befürchtet er doch seinen baldigen Tod angesichts eines vermeintlich verfluchten Ringes, welcher auf verschlungenen Pfaden in seinen Besitz gelangte. Nolens volens werden die ehrenwerten Herren Goethe und Schiller auf Bitten ihres um den Herzog besorgten Fürsten in die Affäre hineingezogen, sie mögen den hohen Herren doch bitte von seinem Aberglauben abbringen. Aber dann kommt der Edelmann in dunkler Nacht tatsächlich auf mysteriöse Weise zu Tode - und die beiden legendären Dichter werden immer tiefer in ein gefährliches Abenteuer verwickelt... Penible Hobby-Historiker und Gralshüter größtmöglicher Realitätstreue mögen angesichts der Szenerie - die Säulenheiligen deutscher Dichtkunst als Mantel- und Degenabenteurer wider Willen - die Nase rümpfen, doch wer sich darauf einlässt wird mit einem Heidenspaß belohnt. Mit Schwung, vielen kenntnisreichen Anspielungen, sporadisch eingestreuter antiquierter Schreibweise und einem gerüttelt Maß wohlgesetzten Humors erzählt Stefan Lehnberg seine Geschichte einer alten Faustregel folgend so rasant, dass sie über alle Logiklöcher munter hinwegspringt. Ein kurzweiliges Vergnügen!

Ein Fluch, zwei Tote und mittendrin der Geheimrat Goethe und sein Freund Schiller

Franziska Lauszus, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Ein neuer Liebling der ins Regal gehört. Ein äußerliches und sprachlich-inhaltliches Meisterwerk. Der Autor zieht die "Nostalgienote" bis zum Ende durch: kleines Leinenformat, große Kapitelanfänge, sprachliche und schriftliche Eigenheiten der Zeit. Vom menschlichen her bin ich kein GoetheFreund, aber in dem Buch war er mir sehr sympatisch. (oh, und fluchen konnte der Herr Geheimrat vortrefflich: " Er ist ein scheißiger Dummkopf. " Seite 145) Sehr nett ist auch die persönliche Anrede Schillers an uns Leser. Und am wichtigsten ist natürlich nur eine Frage: Was hat es mit dem Fluch um den Smaragdring auf sich.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Einfach köstlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz, Lentia City am 11.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Schiller erzählt wie er mit seinem Freund Goethe das Rätsel um einen verfluchten Ring löst. Nicht nur das die zwei Persönlichkeiten in einem Krimi ihren „Manne“ stehen ändert der Autor Stil und Schreibweise gewisser Wort der damaligen Zeit entsprechend was zum Leseerlebnis gewaltig beiträgt.

Goethe und Schiller als Ermittler!
von PMelittaM aus Köln am 17.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

1797: In des Großherzogs von N. Besitz befindet sich ein vermeintlich vom Fluch befallener Ring, Geheimrat von Goethe soll den Großherzog beruhigen und macht sich mit seinem Freund, Hofrat Schiller, auf den Weg. Doch offenbar steckt mehr hinter dem Fluch, als zunächst gedacht, denn bald gibt es Tote zu beklagen und die beiden Di... 1797: In des Großherzogs von N. Besitz befindet sich ein vermeintlich vom Fluch befallener Ring, Geheimrat von Goethe soll den Großherzog beruhigen und macht sich mit seinem Freund, Hofrat Schiller, auf den Weg. Doch offenbar steckt mehr hinter dem Fluch, als zunächst gedacht, denn bald gibt es Tote zu beklagen und die beiden Dichter stecken mitten in turbulenten Ermittlungen. Goethe und Schiller als Ermittler – eine grandiose Idee, deren Aufführung mich tatsächlich gut unterhalten hat. Bereits optisch macht der Roman viel her, mir gefallen vor allem die Silhouetten der beiden berühmten Dichter. Der Autor lässt Friedrich Schiller selbst in Ich-Form erzählen, in altertümlicher Schreibweise, die der Geschichte zusätzlich Authentizität verleiht, aber problemlos zu lesen ist. Erzählt wird in kurzen, teils sehr kurzen Kapitel und mit viel Humor. Allein die Personenbeschreibungen lassen oft schmunzeln, Schillers Ausführungen sind oft ziemlich respektlos, aber auch sehr bildhaft. Der Fall zeigt sich äußerst rätselhaft, mit typischen Mysterien, wie etwa dem von innen verschlossenen Tatort, klären sich aber am Ende alle zufriedenstellend und zum Teil erstaunlich einfach auf. Bis dahin gibt es eine Menge Verwirrungen, einiges an Action (für mich ein bisschen zu viel, ich hatte eine eher geistreiche Aufklärung erwartet) und manche überraschende Wendung. Als Leser erhält man die Möglichkeit mitzuraten, allerdings nicht unbedingt die, den Fall tatsächlich aufzuklären. Am Ende erscheint mir manches doch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen und unnötig überladen. Goethe und Schillers erster Fall hat mich, schon wegen der genialen Idee und des Humors, gut unterhalten, war mir aber etwas zu überzogen gestaltet. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die gerne historische Kriminalromane lesen und die beiden Dichter auch einmal als Ermittler erleben wollen. Mittlerweile ist bereits ein zweiter Band erschienen, auf den ich mich schon freue.

Ein ungeheurer Lesespaß, der verliebt macht....
von einer Kundin/einem Kunden aus Warendorf am 23.07.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Man muss sich nicht auskennen bei Goethe und Schiller, aber die liebenswerte, höchst menschliche Darstellung dieser beiden Persönlichkeiten dürfte auch dem nicht Klassik erfahrenen Lesern Lust machen, sich einmal näher mit den diesen Größen der deutschen Literatur zu befassen. (Und natürlich haben die „Eingeweihten“ eine große... Man muss sich nicht auskennen bei Goethe und Schiller, aber die liebenswerte, höchst menschliche Darstellung dieser beiden Persönlichkeiten dürfte auch dem nicht Klassik erfahrenen Lesern Lust machen, sich einmal näher mit den diesen Größen der deutschen Literatur zu befassen. (Und natürlich haben die „Eingeweihten“ eine großen Spaß an den Zitaten und der wunderbar altertümelnden Sprache). Es ist ein Genuß für alle, die mit Sinn für feinen Humor gesegnet sind und es macht verliebt in die beiden Protagonisten, in Weimar, in die Zeit. Zum Inhalt Die rätselhafte Kriminalgeschichte um einen fluchbeladenen Ring inklusive einer zierlichen Liebesaffäre. spannend und romantisch, mit alchimistischen Gaukeleien - na, ich will ja nichts verraten - man kann eine Menge lernen und Erfahren, alles ist belegt und sauber recherchiert. Ein Buch für Mußestunden zu jeder Zeit. Es macht heiter und schmunzelnd.


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