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Der Ekel

Ungekürzte Lesung mit Dietmar Schönherr (1 mp3-CD), Lesung. MP3 Format

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Von einem Moment zum anderen verändert sich das Leben des Einzelgängers Antoine Roquentin radikal: Nichts ist mehr selbstverständlich, alles wird ihm zur Qual. Sämtliche Menschen und Gegenstände um ihn herum lösen einen unbestimmten Ekel in ihm aus. Um eine Erklärung dafür zu finden, beginnt er, sich minutiös zu beobachten. Und schließlich wird ihm klar: Es ist die Existenz an sich und die Zufälligkeit des Seins, die seinen Ekel verursachen. Jean-Paul Sartre schrieb mit diesem Werk den ersten und bedeutsamsten Roman des Existentialismus. Dietmar Schönherr liest eindrucksvoll das fiktive Tagebuch, das den Autor über Nacht berühmt machte.

Ungekürzte Lesung mit Dietmar Schönherr
1 mp3-CD | ca. 8 h 58 min

Portrait

DIETMAR SCHÖNHERR, geboren 1926, war ein österreichischer Schauspieler, Regisseur, Moderator und Hörspielsprecher. Große Popularität erlangte er durch die Hauptrolle in der Science-Fiction-Serie »Raumpatrouille Orion« und seine Moderation der Fernsehshow »Wünsch dir was«, für die er 1971 die Goldene Kamera erhielt. Er starb 2014 auf Ibiza.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3-CD
Sprecher Dietmar Schönherr
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 10.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783742400420
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 538 Minuten
Übersetzer Uli Aumüller
Verkaufsrang 2.740
Hörbuch (MP3-CD)
6,99
bisher 8,99

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Der Ekel
von Katja Burke aus Lingen (Lookentor-Passage am 04.02.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Antoine Roquentin ist der Protagonist dieser Erzählung und in einigen Belangen dem Autoren selbst recht ähnlich. Er ist Einzelgänger und Schriftsteller, lebt allein, zieht immer wieder um. Durch sein Einzelgängertum nimmt er immer mehr Abstand von der Realität und entwickelt eine Art von Ekel bei seinen Beobachtungen des Alltags,... Antoine Roquentin ist der Protagonist dieser Erzählung und in einigen Belangen dem Autoren selbst recht ähnlich. Er ist Einzelgänger und Schriftsteller, lebt allein, zieht immer wieder um. Durch sein Einzelgängertum nimmt er immer mehr Abstand von der Realität und entwickelt eine Art von Ekel bei seinen Beobachtungen des Alltags, Gegenstände wie Menschen betreffend. Selbst Erinnerungen an eine alte Geliebte und ihr Besuch können ihm in seiner Abgeschiedenheit nicht helfen. Sein Hauptkontakt ist wohl ein Autodidakt, der seine Nähe sucht und über seine Entdeckungen und über sein Leben berichtet. Nichts ist mehr selbstverständlich in Antoines Leben und mühsam versucht er, die Vorgänge zu verstehen... Sartres Roman gilt als das Hauptwerk des Existenzalismus, eine der wichtigsten philosophischen Ströumungen im 20. Jahrhundert.

Der Ekel!
von Zitronenblau am 31.07.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein großartiges Buch! Die penible Auseinandersetzung mit sich und dem Äußeren, jenen Details, bis hin zur Gabel, die nicht ich halte, sondern die mich hält - so war es doch - wie ein Gift des Lebens, das nur zur einzig logisch-konsequenten Handlung führen kann. Ein Debütroman der Superlative, teilweise... Ein großartiges Buch! Die penible Auseinandersetzung mit sich und dem Äußeren, jenen Details, bis hin zur Gabel, die nicht ich halte, sondern die mich hält - so war es doch - wie ein Gift des Lebens, das nur zur einzig logisch-konsequenten Handlung führen kann. Ein Debütroman der Superlative, teilweise aber auch zu detailverliebt dargestellt hinsichtlich geschichtstheoretischer Exkurse, aber dennoch berührend und in Erinnerung an Dostojewski (Aufzeichnungen aus dem Kellerloch)...