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Wie wir lieben

Vom Ende der Monogamie

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Ein neues Zeitalter der Liebe.

Die Monogamie scheint am Ende, jede zweite Ehe wird geschieden. Brauchen wir ein neues Wort für Liebe? Friedemann Karig hat ein offenes und zärtliches Buch geschrieben über Menschen, die die Erfüllung in einer Liebe suchen, die anders ist und frei. Mit allem Schmerz. Mit allem Glück. Mit oder ohne Kinder. Mit oder ohne Happy End. Ein packendes Buch darüber, wie wir heute lieben wollen.

»Friedemann Karig nimmt der Liebe ihre Schwere, ihre Bedrohung, ihre Konventionen. Mit zauberhaften Geschichten und klugen Kommentaren gibt er zurück, was uns genommen wurde: die Leichtigkeit.« Ronja von Rönne
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 17.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-05038-2
Verlag Blumenbar
Maße (L/B/H) 21,1/13,8/3 cm
Gewicht 438 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 71.793
Buch (Klappenbroschur)
20,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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'Meh'
von Janina aus Berlin am 04.04.2017

Wie wir lieben: Vom Ende der Monogamie? ist ein Sachbuch von Friedemann Karig über die Liebe, Sexualität und die verschiedenen Formen wie man diese beiden miteinander verbindet. COVER: Das Cover ist wunderschön, die Farben sind gut gewählt und sehr viel weniger grell und neon als es auf den Fotos den... Wie wir lieben: Vom Ende der Monogamie? ist ein Sachbuch von Friedemann Karig über die Liebe, Sexualität und die verschiedenen Formen wie man diese beiden miteinander verbindet. COVER: Das Cover ist wunderschön, die Farben sind gut gewählt und sehr viel weniger grell und neon als es auf den Fotos den Anschein erweckt hat. Die Platzierungen des Titels und des Autoren sind perfekt, es ergibt ein schönes Gesamtbild. Auch die sonstige Aufmachung des Buches gefällt mir sehr; die Kapitelübersicht, die persönlichen Geschichten zwischen den sachlichen Abschnitten, dass jedes Sachkapitel mit einer Überschrift und einem passenden Zitat begonnen hat. Nach den ersten zwei Kapiteln habe ich angefangen mir Notizen zu machen, Zeilen zu markieren bzw. unterstreichen und Illustrationen hinzuzufügen, damit ich besser mit dem Buch arbeiten konnte bzw. damit mir das Lesen einfacher fiel bzw. das Informationen in mich aufnehmen und verinnerlichen. INHALT: In ?Wie wir lieben? werden etliche Themen rund um Liebe und Sex angesprochen. Die Sexualität in früherer Zeit, Sex als Sünde, Mythologie (Hera und Zeus), biblische Vorbilder (Adam und Eva & Lilith), Sex in Büchern (Feuchtgebiete, Generation Beziehungsunfähig), Filmen (Pretty Woman, The Lobster), Serien (Bachelor, Sex and the City) und im Internet (Tinder, Parship). Sex als Mittel zum Zweck, Eifersucht, Sex und Liebe im Zusammenhang mit Technologie etc etc etc. UMSETZUNG: Ich muss wohl damit anfangen zu sagen, dass ich Team #Pro-Tu-was-immer-du-willst-solange-du-damit-niemandem-schadest-bin. Ansonsten lässt sich sagen, dass ich bis jetzt in der Monogamie-Schublade einzuordnen bin, wobei ich nicht weiß, was eventuell ist, wenn ich 30 oder 35 Jahre alt bin. Grundsätzlich kam mir das Buch sehr wie aneinandergereihte Essays vor; was mich einerseits interessiert hat (der Zusammenhang zur heutigen Gesellschaft), hat mich gleichzeitig auch jedes Mal gestört, wenn schon wieder andere Schriftsteller im gleichen Bereich, Dichter und Philosophen zitiert wurden nur um darauf Bezug zu nehmen, was sie in irgendeinem ihrer Werke einmal gesagt haben. Der Schreibstil war größtenteils flüssig, obwohl es sich nach einer Weile langgezogen hat und vor Fachbegriffen und Zitaten nur so überquoll. Auch die Wortwahl war meiner Meinung nach relativ problematisch ? oder besser gesagt: nicht optimal ausgedrückt. So kam es zum Beispiel, dass es desöfteren so klang, als würde er die Polygamie über die Monogamie stellen und nicht beide gleichrangig ansehen, obwohl er zwischenzeitlich explizit sagt, dass es um eine Gleichstellung der beiden Formen geht, nicht um die Erniedrigung der einen und Verherrlichung der anderen. Trotzdem hat es so gewirkt. Auch Wiederholungen oder das Verallgemeinern seiner Aussagen hat mich zwischenzeitlich gestört. Während des Lesens habe ich immer wieder daran gedacht, wie das Buch meiner Meinung nach ?Vom Ende der Monogamie: wie wir lieben? heißen sollte anstatt ?Wie wir lieben: vom Ende der Monogamie?, da das Augenmerk erst ab über der Hälfte des Buches wirklich auf die Liebe gerichtet wird und selbst dann immer noch der Hauptfokus auf dem Beziehungsmodell Polygamie liegt. Alles in allem ist WIE WIR LIEBEN etwas in die Länge gezogen. Ich habe mich nach den ersten 170 Seiten etwas schwergetan, weil ich auf den Abschluss gewartet habe. Die Grundmessage: ?tu, was du willst und lass andere tun, was sie wollen? oder auch: ?jeder definiert Liebe anders, ob polygam oder monogam ? Hauptsache glücklich mit der Entscheidung? ist oft nicht wirklich für mich herüber gekommen, obwohl ich mir sicher bin, dass der Autor das eigentlich ausdrücken wollte. Sein Ausschweifen hat oft dazu geführt, dass ich drüber nachdenken musste, was jetzt sein Standpunkt ist bzw. was er jetzt eigentlich mit diesem Zitat + Zitat + Argument aussagen wollte. Manchmal ist weniger mehr. FAZIT: Pro-Monogamie, Pro-Polygamie, Pro-Liebe, Pro-Sex. Das ist mein Standpunkt und war er auch vor dem Buch. Jetzt weiß ich nur sehr viel mehr über die Geschichte von Sex und warum wir Eifersucht empfinden. ?Was uns schwer fällt, ist nicht die Liebe. Was uns schwer fällt, ist das alltägliche Leben.?

Vom Ende der Monogamie
von Jenny Vogler am 17.03.2017

„Die Liebe bleibt uns allen ein Labyrinth, dessen Ausgang jeder für sich finden muss. Sie bleibt also ein Abenteuer diese Reise. Aber nicht nur. Denn wie jede gute Reise, wie jedes große Abenteuer führt sie dorthin, wo wir uns am wohlsten fühlen.“ Inhalt Friedemann Karig hat sie getroffen, die Paare, die... „Die Liebe bleibt uns allen ein Labyrinth, dessen Ausgang jeder für sich finden muss. Sie bleibt also ein Abenteuer diese Reise. Aber nicht nur. Denn wie jede gute Reise, wie jedes große Abenteuer führt sie dorthin, wo wir uns am wohlsten fühlen.“ Inhalt Friedemann Karig hat sie getroffen, die Paare, die anders leben, als es das gängige Modell vorsieht, die sich in ihrer Liebe, in ihren partnerschaftlichen Beziehungen sehr stark vom Mainstream abheben. Ihr Modell ist keine strikte Vorgabe, auch kein funktionierendes Patentrezept sondern schlicht und einfach das, was sie möchten, was sie mit ihrem Liebsten teilen möchten und nicht nur mit dem, sondern auch noch mit Anderen. Menschen, die polygam leben und damit glücklich sind, wenn da nicht die ständige Ablehnung, das Unverständnis von außen und die daraus resultierenden leisen Zweifel wären. Der Autor setzt sich mit vielen Facetten der körperlichen Liebe auseinander aber auch mit den Themen Treue, Eifersucht und Emotionalität sowie dem Wunsch nach persönlicher Freiheit. Meinung Dieses Sachbuch folgt einem ganz klaren Schema: zunächst das Thema, dann die These und schließlich das Fallbeispiel. Dadurch entsteht ein fundiertes, abwechslungsreiches Buch, dessen Inhalt man zielgerichtet folgen kann und welches gleichermaßen als „Aufklärungsbuch“ zu verstehen ist. Tatsächlich kann man hier etwas lernen, über das Lieben, die Lebensmodelle, die Entscheidungen und ist geneigt, dem geschriebenen Wort eine gewisse Bedeutung beizumessen. Mir persönlich haben gerade die Fallbeispiele Karigs sehr gut gefallen, weil dort Menschen zu Wort kommen, die mit ganz normalen Vorurteilen kämpfen, die lebensecht rüberkommen, weil sie Zweifel plagen, die aber auch zu 100% von ihrer Entscheidung überzeugt sind, selbst wenn sie nicht die Ewigkeit für sich beanspruchen. Etwas ungeeigneter betrachte ich die Auseinandersetzung des Autors mit dem Thema an sich (also seine Thesen in den Sachtexten). Dort argumentiert er sehr entschlossen und oft in Anlehnung an andere Sachbuchautoren, so dass bitte auch der überzeugte Vertreter der Liebe zu nur einem Menschen darüber nachdenken mag, warum er nicht sein naturgegebenes Verhalten (also mehrere Geschlechtspartner) als das „richtige“ erkennt. Zwar rudert er immer wieder zurück, relativiert seine Aussagen, doch der Tenor bleibt: Freie Liebe, zu jedem Menschen, parallel und nebeneinander ist nichts Neues aber auch nichts Ungewöhnliches – wer das nicht kennt, findet sich in diesem Buch nicht wieder. Das der Autor eine Lobby für Menschen schaffen möchte, die sich immer noch ausgegrenzt fühlen und deren Belange in der Gesellschaft auf Ablehnung stoßen, finde ich lobenswert. Das ist ihm mit diesem Buch vielleicht sogar gelungen, doch um Freiheit in der Liebe zu erlangen, sollte sich jeder fragen, wieviel Offenheit eine partnerschaftliche Beziehung wirklich braucht und das ist eine individuelle Sicht, die in erster Linie auf Erfahrungswerten beruht. Fazit Ich vergebe gute 3 Lesesterne (3,5) für dieses informative, unkonventionelle Sachbuch rund um das Thema Liebe, Sex und persönlichen Lebenstraum. Gerade für Betroffene ist es eine befreiende Lektüre, weil sie Gehör finden, einfach weil ihnen der Autor seine Zeit und Aufmerksamkeit schenkt. Wer eher ein klassisches Lebens- und Liebesmodell lebt, fühlt sich wohl etwas ausgegrenzt, doch dieser literarische Aspekt ist durchaus gewollt und zeigt nur, wie bunt, wie schön und wie erfüllt die Liebe sein kann, wenn man sie nur lässt …

Wie wir lieben
von Sine liebt Bücher am 07.03.2017

Fazit: Erst habe ich gedacht, dass Buch ist gegen Monogamie. Aber es zeigt eher nur auf, was früher war und was manche Paare für Geschichten zu erzählen haben. Es gibt mir einen super Einblick, auch wenn ich trotzkessen manchmal das Gefühl habe, es wird sich gegen Monogamie ausgesprochen. Es erläutert... Fazit: Erst habe ich gedacht, dass Buch ist gegen Monogamie. Aber es zeigt eher nur auf, was früher war und was manche Paare für Geschichten zu erzählen haben. Es gibt mir einen super Einblick, auch wenn ich trotzkessen manchmal das Gefühl habe, es wird sich gegen Monogamie ausgesprochen. Es erläutert eben die biologische und auch psychische Seite. Bewertung: Ein Buch über die Liebe, den Sex und die Monogamie. Friedemann Karig schreibt hier nieder, was er erlebt hat und wie er empfindet. Eine kleine Berichterstattung und das zusammen tragen von Geschichten. Es sind immer wieder Geschichten von verschiednen Paaren enthalten, die nicht monogam leben wollen. Alle sind unterschiedlich und machen unterschiedliche Erfahrungen. Nicht immer ist alles gut oder macht keiner Fehler. Es tut weh und man trennt sich und empfindet es nicht immer erfüllend. Man verändert sich ja auch oder wächst weiter. Auch ist hier etwas von der Geschichte der Liebe und des Sex niedergeschrieben. Wie war das früher mit der Liebe, gab es sie da überhaupt? Warum haben die Menschen früher nicht monogam gelebt? Es werden einige Fragen geklärt und das finde ich höchst interessant, weil ich darüber noch nie so genau nachgedacht habe. Auch werden hier verschiedene philosophische und soziale Studien und Überlegungen gezeigt, die ich auch interessant finde. Zum Beispiel, dass der Körper an sich nicht für Monogamie gemacht worden ist. Heißt das aber auch, dass wir es nicht machen sollten? Und wieso fühlen wir uns so unfrei, obwohl wir noch nie so frei waren?