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Die Festung am Rhein

Historischer Roman

Eine gigantische Festung, ein teuflischer Verrat und eine verbotene Liebe

Coblenz, 1822: Hoch über der Stadt entsteht die preußische Feste Ehrenbreitstein. Als geheime Baupläne von dort verschwinden, wird Franziskas Bruder wegen Landesverrats verhaftet. Er soll die Pläne an die Franzosen verkauft haben - immerhin war ihr gemeinsamer Vater ein Offizier Napoleons. Um seine Unschuld zu beweisen, ist Franziska auf die Hilfe des strengen Leutnants Rudolph Harten angewiesen. Bei der Suche nach dem wahren Verräter kommen sich die beiden näher, als es sich für einen Preußen und eine Halbfranzösin gehört ...

Die Festung Ehrenbreitstein (erbaut 1817 bis 1828) thront bis heute hoch über Rhein und Mosel. Zum 200-jährigen Jubiläum der Festungsstadt Koblenz entwirft Maria W. Peter ein schillerndes Panorama der Rheinprovinz im 19. Jahrhundert. Preußische Disziplin trifft auf rheinische Lebensfreude.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 607 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 16.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783732539727
Verlag Bastei Entertainment
Dateigröße 4407 KB
Verkaufsrang 25.321
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Buchhändler-Empfehlungen

„Erbauung der Feste Ehrenbreitstein“

Carina Nickenig, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Zum 200-jährigen Jubiläum der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz erscheint dieser gut recherierter und spannender historischer Roman: die Geschichte dreht sich um Franziska und ihren Bruder Christian, der verdächtigt wird wichtige Baupläne der Festung an die Franzosen zu verkauft zu haben. Um die Unschuld ihres Bruders zu beweisen ist Franziska auf die Hilfe des Leutnants Rudolph angewiesen... Wissenswerte Fakten über Koblenz und die Festung Ehrenbreitstein machen den Roman facettenreich und interessant. Die Geschichte rund um Franziska und Rudolph ist spannend, fesselnd und auch ein bisschen romantisch. Ob mit oder ohne Besuch der Festung Ehrenbreitstein ist dieses Buch absolut empfehlenswert und lesenswert. Zum 200-jährigen Jubiläum der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz erscheint dieser gut recherierter und spannender historischer Roman: die Geschichte dreht sich um Franziska und ihren Bruder Christian, der verdächtigt wird wichtige Baupläne der Festung an die Franzosen zu verkauft zu haben. Um die Unschuld ihres Bruders zu beweisen ist Franziska auf die Hilfe des Leutnants Rudolph angewiesen... Wissenswerte Fakten über Koblenz und die Festung Ehrenbreitstein machen den Roman facettenreich und interessant. Die Geschichte rund um Franziska und Rudolph ist spannend, fesselnd und auch ein bisschen romantisch. Ob mit oder ohne Besuch der Festung Ehrenbreitstein ist dieses Buch absolut empfehlenswert und lesenswert.

Susanne Degenhardt, Thalia-Buchhandlung Limburg

Hervorragend recherchierter Roman vor der Kulisse Koblenz! Ein Preuße und eine Französin - zwei Kulturen prallen aufeinand. Die perfekte Mischung aus Spannung und Romantik! Hervorragend recherchierter Roman vor der Kulisse Koblenz! Ein Preuße und eine Französin - zwei Kulturen prallen aufeinand. Die perfekte Mischung aus Spannung und Romantik!

Kundenbewertungen

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Die Festung am Rhein
von Svanvithe am 29.12.2018

?Im Vertrauen auf Gott und auf die Treue und den Mut meines Volkes habe ich die Rheinländer in Besitz genommen und mit der preußischen Krone vereinigt. Und so, Ihr Einwohner dieser Länder, trete ich jetzt mit Vertrauen unter Euch, gebe Euch Eurem deutschen Vaterlande wieder und nenne Euch Preußen!... ?Im Vertrauen auf Gott und auf die Treue und den Mut meines Volkes habe ich die Rheinländer in Besitz genommen und mit der preußischen Krone vereinigt. Und so, Ihr Einwohner dieser Länder, trete ich jetzt mit Vertrauen unter Euch, gebe Euch Eurem deutschen Vaterlande wieder und nenne Euch Preußen! Kommt mir mit redlicher, treuer und beharrlicher Anhänglichkeit entgegen! Ihr werdet gerechten und milden Gesetzen gehorchen.? Nicht alle Rheinländer fühlen sich durch diese Worte, mit denen König Friedrich Wilhelm III. von Preußen nach den Befreiungskriegen seine neuen Untertanen begrüßt, in Feierstimmung. 20 Jahre französische Besatzung und auch die französische Revolution haben ihre Spuren hinterlassen. Vor allem was die moderate französische Gesetzgebung betrifft, die sich deutlich vom konservativen Allgemeine Preußischen Landrecht unterscheidet. Einer, der die Härte der nun geltenden Gesetze zu spüren bekommen soll, ist Christian, junger Soldat in der preußischen Armee. Als 1822 beim Bau der neuen Festung Ehrenbreitstein, die hoch über der Stadt Coblenz errichtet wird, Baupläne gestohlen werden, gerät er in Verdacht, diese militärisch wichtigen Unterlagen entwendet zu haben. Für die Preußen liegt der Fall klar auf der Hand: als Sohn eines französischen Offiziers kann nur Christian zum Verräter geworden sein und die Papiere dem Feind zugespielt haben. Verzweifelt kämpft Christians Schwester Franziska darum, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen und zu verhindern, dass ihn das Schicksal der Todesstrafe ereilt. Hierbei ist sie auf die Hilfe von Christians unmittelbaren Vorgesetzten angewiesen: Leutnant Rudolph Harten. Der strenge Offizier entpuppt sich zwar als äußerst misstrauisch, gleichwohl nicht unempfänglich für mögliche Ungereimtheiten. Und wider Erwarten blühen zwischen Franziska und Rudolph Gefühle auf, die keinesfalls von jedermann mit Gefallen betrachtet werden... Maria W. Peter führt uns in ?Die Festung am Rhein? nach Coblenz, das inmitten des einst heiß umkämpften Rheinlandes nach den Befreiungskriegen nunmehr zu Preußen gehört. Die Autorin kleidet ihre Geschichte in ein historisches Gewand, das einerseits außerordentliche Sachkenntnis erkennen lässt, andererseits den Leser in seiner Fülle nicht überfordert. Sie schafft ein authentisches Bild von einer mit diversen Spannungen aufgeladenen, problematischen Zeit, in dem sich die angestammten Rheinländer und die Preußen ? Soldaten und Zugezogene ? nicht allesamt mit Wohlwollen gegenüberstehen, und beleuchtet mit viel Realitätsnähe die Verhaltensweisen, Handlungen, Unterschiede und Empfindungen der Menschen im gesellschaftlichen Wandel. Zudem ergänzt die Autorin den Roman durch ein umfangreiches Nachwort, ein ebensolches Glossar und diverses Kartenmaterial, welche eigene Recherchen überflüssig machen. Allerdings lebt die Geschichte nicht allein von der Historie. Vielmehr finden sich in der Handlung jede Menge Geheimnisse und Verwicklungen, Spionage und Abenteuer, Freundschaft und Liebe, und Maria W. Peters erzählt in gewohnt ansprechender und lebendiger Sprachkunst mit viel Bildkraft, Atmosphäre und Empathie. Die Autorin hat ihr Protagonisten mit Bedacht ausgewählt und sowohl die Haupt-, als auch die Nebenrollen mit Charakteren besetzt, die aufgeschlossen und unvoreingenommen, jedoch auch skeptisch oder gar feindselig sind, und somit das Geschehen komplettieren. Nicht nur ihre beiden Helden Franziska und Rudolph sind von ihrer Herkunft und Vergangenheit beeinflusst und damit einigen Beschränkungen unterworfen. Es gelingt Maria W. Peter exzellent, die gegensätzlichen Ansichten der beiden darzustellen. Franziska steht als Beispiel für die mit Beharrlichkeit zu Werke gehenden Rheinländer, gepaart mit einer von ihren Eltern vermittelten liberalen Grundeinstellung sowie einer einfühlsamen Erziehung. Die liebenswürdige junge Frau ist durchflutet vom französischen Freiheitsgedanken und betrachtet deshalb die Preußen als herrschsüchtige Tyrannen, die über ein rückschrittiges Volk gebieten. Dabei handelt sie das eine oder andere Mal unüberlegt und achtet nicht darauf, was sie sagt. Aber sie hält zu ihrem Bruder Christian und glaubt unerschütterlich daran, dass er die ihm vorgeworfenen Taten nicht begangen hat. Rudolph ist eine ambivalente Persönlichkeit. Einerseits pedantisch korrekt und distanziert, andererseits besessen von seiner Arbeit und ausgestattet mit Visionen. Als Mann aus dem Volk, Sohn einer Wäscherin und eines Feldarbeiters, hat er sich auf einem schwierigen und anstrengenden Weg aus eigener Kraft und mit etwas Glück zum Offizier hochgearbeitet und eine Laufbahn eingeschlagen, die eine Generation zuvor lediglich dem Adel vorbehalten gewesen ist. Er demonstriert, dass er trotz seiner einfachen Herkunft über Fähigkeiten verfügt, die über das erwartete Maß hinausgehen. Und da es Neider und Vorgesetzte gibt, die in ihm immer noch einen Emporkömmling sehen, muss er sich jeden Tag aufs Neue beweisen, was Verständnis und Respekt abnötigt. Vor allem aber ist seine Entwicklung im Verlauf der Ereignisse bemerkenswert. Rudolph verändert sich nicht plötzlich und beginnt nur langsam, den seinem Wesen inne liegenden Argwohn und Zweifel abzulegen sowie seine Geradlinigkeit, Klarheit und Ehrlichkeit zu offenbaren. Er weiß die Loyalität, die Franziska ihrem Bruder als Mitglied ihrer Familie entgegenbringt und die er selbst nicht kennengelernt hat, zu schätzen und zeigt seine hinter Härte und Disziplin verborgenen anderen Seiten: Verständnis und Güte. Überhaupt ist es der Autorin hoch anzurechnen, dass sie mit Franziska und Rudolph ein Paar geschaffen hat, das sich trotz vorhandener Sympathie und aufkeimender tieferer Gefühle sehr bedächtig annähert und nicht vorurteilsfrei miteinander agiert. Sie reiben sich aneinander, schenken sich nichts und fallen immer wieder in ihre alten gegensätzlichen Ansichten zurück. Nach und nach erarbeiten sie sich das Verständnis füreinander und setzen sich für den anderen ein. Sie begreifen, wofür der andere (ein)steht und dass es sich lohnt, über den eigenen Schatten zu springen, sich von starren Vorurteilen zu lösen, die Wertungen und Meinungen anderer zu akzeptieren und gegebenenfalls zu hinterfragen, um sich so frei zu machen für einen anderen Blick auf die Welt. Davon könnte so mancher auch heute noch lernen...

Geschichte hautnah: Coblenz im 19. Jahrhundert
von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 18.10.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im Jahr 1822 entsteht in Coblenz die preußische Feste Ehrenbreitstein ? der ganze Stolz der Preußen, dessen Baupläne streng geheim sind. Als trotz allem die Baupläne verschwinden, gerät Franziskas Bruder Christian ins Visier der Preußen. Da Franziskas und Christians Vater ein Offizier Napoleons war, gehen die Preußen davon aus,... Im Jahr 1822 entsteht in Coblenz die preußische Feste Ehrenbreitstein ? der ganze Stolz der Preußen, dessen Baupläne streng geheim sind. Als trotz allem die Baupläne verschwinden, gerät Franziskas Bruder Christian ins Visier der Preußen. Da Franziskas und Christians Vater ein Offizier Napoleons war, gehen die Preußen davon aus, dass Christian mit den Franzosen gemeinsame Sache macht und verhaften ihn kurzerhand wegen Landesverrats. Franziska jedoch ist von Christians Unschuld überzeugt und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, um das Leben ihres Bruders zu retten. Bei der Suche nach dem wahren Verräter begegnet Franziska dem strengen Leutnant Rudolph von Harten, auf dessen Hilfe sie angewiesen ist, und die beiden kommen sich ungewöhnlich nahe... ?Die Festung am Rhein? ist mit gut 600 Seiten ein ganz schöner Wälzer von einem Buch. Trotz der vielen Seiten liest es sich jedoch extrem flüssig und überraschend schnell. Es kommt an keiner Stelle Langeweile auf, da die Autorin Maria W. Peter eine rasante Geschichte entwickelt hat, die den Leser mitten hinein ins Coblenz des 19. Jahrhunderts katapultiert. Sehr authentisch und hervorragend recherchiert entsteht ein unterhaltsamer und wissenswerter historischer Roman, der es durch seine vielen überraschenden Wendungen und unvorhersehbaren Handlungen bestens versteht, die Spannung bis ins Unermessliche zu steigern. Durch die detailreich dargestellten Charaktere und allen voran natürlich die höchst sympathische und schlagfertige junge Hauptprotagonistin Franziska fällt es leicht, der Geschichte stets gebannt zu folgen. Und auch der Schreibstil ist toll und lässt sich flüssig und angenehm lesen. Für alle Liebhaber von guten historischen Romanen ist ?Die Festung am Rhein? auf jeden Fall bestens geeignet und sehr zu empfehlen!

Den Homer Literaturpreis zu Recht verdient
von einer Kundin/einem Kunden aus Feuchtwangen am 12.10.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mir war wieder mal nach einem historischen Roman. Und da ich gelesen hatte, dass "Die Festung am Rhein" von Maria W. Peter dieses Jahr den Homer Literaturpreis gewonnen hat, dachte ich mir, das muss ich lesen. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Dieser historische Roman ist so eine Art... Mir war wieder mal nach einem historischen Roman. Und da ich gelesen hatte, dass "Die Festung am Rhein" von Maria W. Peter dieses Jahr den Homer Literaturpreis gewonnen hat, dachte ich mir, das muss ich lesen. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Dieser historische Roman ist so eine Art Krimi. Franziska Berger muss miterleben, wie ihr Bruder Christian wegen Landesverrats verhaftet wird. Es wurden geheime Baupläne der Festung Ehrenbreitstein gestohlen und das soll ihr Bruder gewesen sein. Franziska ist davon überzeugt, dass ihr Bruder so etwas niemals tun würde. Beide haben zwar einen französischen Vater der bei der Schlacht um Waterloo getötet wurde, aber unter der neuen Macht der Preußen in Coblenz würde er niemals einen Diebstahl begehen! Sie muss seine Unschuld beweisen. Leutnant Rudolph Harten wird von Capitain Rülow darauf angesetzt, die Schuld von Berger zu beweisen. Im Haus des Capitains wurden die Pläne gestohlen. Rudolph lernt zufällig Franziska kennen und es schleichen sich Zweifel bei ihm ein, ob der Gefangene wirklich der Täter ist. Doch kann man Franziska trauen? Oder ist sie die Komplizin ihres Bruders? Meine Meinung: Franziska ist wirklich total hartnäckig. Nachdem sie von niemandem Hilfe bekommt versucht sie auf eigene Faust, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen. Dabei begibt sie sich nicht nur einmal in Gefahr. Auch wenn sie weiß, daß ihr Bruder ein Geheimnis hat, ist sie davon überzeugt, dass er die Pläne nicht gestohlen hat und gibt nicht auf. Leutnant Harten finde ich einen echt tollen Charakter. Er ist durch den Krieg hart geworden, was man verstehen kann. Er lässt sich jedoch nicht einfach einlullen und folgt nicht einfach nur Befehlen. Er will die Hintergründe herausfinden und die Wahrheit. Das Buch ist echt toll geschrieben. Es wird sehr gut gezeigt, wie die Menschen damals nicht einfach so damit zurecht kamen, nun nicht mehr zu Frankreich zu gehören, sondern zu Preußen. Auch wie jemand einfach schlecht behandelt wurde, weil der Vater eben ein Franzose war. Was ich echt toll fand ist, dass die Personen teilweise im Dialekt gesprochen haben. Der Bursche von Rudolph ist ein Beispiel dafür. Es liest sich zwar im ersten Moment etwas holprig, aber ich hab mich schnell daran gewöhnt. Auch Alastair, ein Schotte und alter Freund von Rudolph, spricht einen Mix aus Schottisch und Deutsch. Für mich macht das die Charaktere noch authentischer. Ich finde das wirklich toll! Das Cover zeigt im Hintergrund eine Festung am Rhein? Vielleicht ist es ja sogar Ehrenbreitstein. Im Vordergrund den Körper einer Frau, die sicher Franziska zeigen soll. Für mich perfekt passend zum Buch. Vor allem, da man am Gesicht den Ernst der Lage erkennen kann, obwohl man nur die untere Hälfte des Gesichts sehen kann. Mein Fazit Ein echt gelungener historischer Roman, der spannend war und die Stimmung zu der Zeit um 1820 in meinen Augen wirklich sehr gut rüber bringt.